Kurzrezept: Italienischer Aufstrich

Aufstriche sind manchmal schwierig. Es gibt sicherlich eine ganze Menge, teilweise auch sehr gute. Leider gibt’s auch viele nicht sehr gute. Gerade im veganen Sektor gibt es gefühlt eine handvoll guter, bzw. überhaupt nur eine handvoll Geschmacksrichtungen. Glücklicherweise ist es gar nicht so schwierig, selber einen Aufstrich zu machen. Noch einfacher wird es mit Heuschrecke Gewürzmischungen, hihi. Praktisch.

 

Italienischer Aufstrich da Roberto

Und zack, schmeckt es mediterran. Natürlich kommt noch ein bisschen mehr rein.

 

Zutaten

  • (Veganer) Frischkäse
  • 1 knappen TL Arrabiata da Roberto
  • ca. 2 TL Kapern
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 50 – 100 g eingelegte Paprika / Tomaten*

 

* Kurze Idee hierfür gibt’s weiter unten.

 

Zubereitung

Das ist nun wirklich denkbar einfach: Der Frischkäse wird mit gehackten Kapern, einer geriebenen Knoblauchzehe und gehackten Tomaten oder Paprika vermengt und abgeschmeckt. Das wars. Oh, wer mag, dem kann ich noch empfehlen, ein bisschen Chilipaste darunter zu mischen. Dann wirds fein scharf, konsequenterweise. Passt super zu Brot oder Gemüsesticks und ist eine tolle Beilage im Sommer, vielleicht für den nächsten Grillabend?

 

Einlege-Inspirationen

Von links nach rechts: Paprika in Öl, Rhabarber süß-sauer mit Kardamom, Gurken süß-sauer mit Dill und Knoblauch, Zwiebeln süß-sauer mit Koriander und Szechuan-Pfeffer. Immer wichtig, die Gläser heiß auszuspülen, um sie zu sterilisieren. Süß-sauer einlegen ist sonst wirklich sehr einfach. Einfach Zucker, Essig und heißes Wasser in einem guten Verhältnis mischen, Gewürze dazu und ein paar Tage stehen lassen. Hier sind sie umgedreht. Dadurch „versiegelt“ sich das Glas quasi von selbst. Rhabarber würde ich nicht nochmal machen, oder anders. Er ist immer noch recht roh, viel zu sauer und eventuell sogar giftig. Hupsi.

Die Paprika hab ich oben im Rezept verwendet, deswegen ist hier nochmal eine ausführlichere Anleitung.

 

Eingelegte Paprika

Ich habe zwei Paprikas über dem Gasherd angebrannt, sodass sie einigermaßen schwarz von allen Seiten waren. Dann schnell in einen leeren Topf mit Deckel, dort dämpfen sie noch etwas nach. Danach lassen sie sich gut schälen. Daraufhin kommen sie in Streifen geschnitten in ein Glas mit frischem Thymian, Rosmarin, Salz und Knoblauch und werden mit gutem Olivenöl begossen.

Wichtig: Das Olivenöl danach nicht wegschütten. Es ist super aromatisch und eignet sich hervorragend für Salat oder zum Kochen.

 

So, nun aber genug. Guten Appetit!

 

 


 

 

Joshua Stübner. Das bin ich. Ich schreibe hauptsächlich Rezepte für Heuschrecke. Es macht mir Freude und ich hoffe, diese auf die ein oder andere Art zu teilen. Manchmal bin ich aber auch ein Web-Developer. Hier.

 

 

 

Kurzrezept: Bergkräuter

 

Bergkräuter sind eine spannende Mischung. Ein bisschen wie Kräuter der Provence und doch nicht. Ein bisschen wie ein Kräutertee, auch doch auch das nicht. Sie erinnern mich an Urlaub, irgendwo in den Bergen mit Blick aufs Meer, umgeben von Lavendel Büschen und anderen stark riechenden Kräutern, Steinen und Wärme. Das ist ein gedanklicher Ort, an den ich gerne zurückkehre – gerade im Winter braucht es das manchmal.

 

 

Bergkräuter-Linsen-Aufstrich

 

Warum denn?

Ich esse wirklich gerne Brot, backe es sogar gerne. Leider gibt es nicht viele Dinge zu kaufen, die ich aufs Brot mag und vertrage. Hier und da gibt es eine nette Paste oder einen guten Aufstrich, doch viele schmecken gleich, flach oder sind voller Zucker. Da liegt doch nichts näher, als das selber mal zu versuchen. Linsen eignen sich hervorragend als Grundlage, schön cremig mit feinem Eigengeschmack und dann auch noch sehr nahrhaft. Die Bergkräuter verleihen dem Aufstrich seinen Geschmack. Bohnenkraut, Rosmarin und Lavendel sind sehr prägnante, aromatische und kräuterige Gewürze. Die Pfefferminze wirkt elegant und die Mischung wird von den anderen Kräutern wunderbar abgerundet. Einfach mal ausprobieren.

 

Die Aufgabe

Wie gesagt, leckere Pasten sind nicht so einfach zu finden. Die Konsistenz muss stimmen, das Nährstoffprofil sollte einigermaßen stimmen und das wichtigste: Es muss schmecken.

 

Die Lösung

Gekochte Linsen mit ein kurz angebratenem Suppengemüse stellen eine solide Basis. Von hier aus könnte man verschiedene Wege, doch Bergkräuter eignen sich hervorragend. Alles durch den Mixer und mit Olivenöl abgerundet, ergibt sich so ein toller Aufstrich.

 

 

Das Rezept

 

Schritt 1: Kochen

Zutaten:

  • 200g Beluga Linsen
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 50 g Sellerieknolle
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 3 TL Bergkräuter
  • 400 mL Wasser
  • Olivenöl und Salz

 

Das Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit ein bisschen Olivenöl im Topf anbraten, dass es ein bisschen Farbe verliert und die Zwiebeln glasig werden. Gerne kann man noch einen Löffel Tomatenmark dazu geben, aber das ist optional. Die Linsen und das Wasser dazu geben, salzen und ca. 25-30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die genaue Zeit ist nicht so wichtig, weil es später püriert wird.

 

Schritt 2: Pürieren

Zutaten:

  • Gekochte Linsen
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zitrone
  • Optional: Mehr Bergkräuter

 

Jetzt muss alles gemixt werden. Wie der Name vermuten lässt, geht das am besten in einem guten Standmixer, aber auch in einem Food Processer oder sogar mit einem Pürierstab oder Handstampfer. Dazu das Olivenöl dazu geben und die Masse auf die gewünschte Konsistenz bringen. Ich mag es ganz cremig. Dann probieren und mit Salz, Pfeffer, Zitrone und gegebenenfalls Bergkräutern auf den eigenen Geschmack bringen. Es kann warm gegessen werden, aber als klassischer Aufstrich natürlich kalt. Hierzu muss eventuell nochmal nachgewürzt werden.

 

Die Bergkräuter-Linsen schmecken hervorragend auf Brot und passen super zu Kartoffeln und zu Crackern.

 

 

Guten Appetit!

 

 

 



Mein Name ist Joshua Stübner. Als Neffe der Heuschrecken-Familie bin ich natürlich ebenfalls ein bisschen gewürz- und geschmacksaffin. Sonst beschäftige ich mich mit Programmieren und Web-Development, aber hier kann ich meine weitere Leidenschaft zum Ausdruck bringen: Wirklich gutes Essen mit wirklich guten Lebensmitteln. Bio gehört für mich dazu. 

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