Jedes Jahr kommen ein paar neue Produkte hinzu. Hier findet ihr die letzte 5 Jahre unserer Neuprodukte, als eine Form, um “auf dem Laufenden” zu bleiben, aber auch als ein kleines Stück Firmengeschichte.

Zusätzlich könnt ihr natürlich auf unserer digitalen Messeseite aktuelle Neuprodukte und Themen finden!

 

2022

Pfefferspezialitäten

Andaliman Pfeffer

Aus Wildsammlung, Sumatra – Indonesien. Eine absolute Rarität aus der Pfefferwelt. Verwandt mit dem Szechuan Pfeffer, aber einem deutlich anderen Geschmacksprofil: Starke Grapefruit und Zitrusnoten, leicht ätherisch, frisch und gleichzeitig vollmundig. Quasi keine Schärfe. Eignet sich als Tischpfeffer und zum Kochen.

 

Voatsiperifery Pfeffer

Aus Wildsammlung, Madagaskar. Eine weitere Rarität aus der Pfefferwelt. Kleine Beeren mit gewaltigem Aroma: Warme, kampferartige Noten, leichte Mentholnoten im Abgang und eine dezente Schärfe. Eignet sich als (komplexer) Tischpfeffer, aber auch als Alleingewürz.

 

 

2021

Die Griechenland Connection

Hier geht’s zum Lieferantenportrait von Nikolia und Bernhard Schickl 

 

Safran Fäden

Aus Kozani, Griechenland. Die bekannte Edel-Rarität der Gewürze. Die Krokuspflanze besticht durch wahnsinnige Farben und die einzelnen Fäden haben diese Eigenschaft geerbt. Doch eignet sich Safran nicht nur zum Färben, ganz im Gegenteil. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, doch unverkennbar, mild und gleichzeitig dominant.

 

Griechischer Bergtee, ganz

Aus Magnesia, Vrynaina – Griechenland. Der Tee bringt mich immer genau an den Ort, wo der Tee wächst. Irgendwo in den griechischen Bergen, es ist warm, es duftet nach verschiedenen Kräutern und Meer. So in etwa stelle ich mir das zumindest vor. Der Tee ist sehr angenehm zu trinken – erinnert leicht an Salbei und hat ebenso ein leichtes an honigartiges Aroma, ganz mild und eben typisch nach Bergtee. Es ist ein Tee, der einfach Wohlbefinden verursacht.

 


Thymian, griechisch, gerebelt

Aus Magnesia, Vrynaina – Griechenland. Diese Mittelmeer-Variante ist etwas heller und wärmer (sowohl in Geschmack und Aussehen) als die deutsche Form. Der Geschmack erinnert an warme Tage auf Steinen nahe dem Meer. Eignet sich hervorragend für Kartoffeln und, wie die Herkunft schon sagt, für mediterrane Gerichte.

 


Majoran Zypern, gerebelt

Aus Nikosia – Zypern. Unsere Mittelmeer-Variante des Majoran. Er besticht durch starken Geschmack mit vielen ätherischen Ölen. Etwas weniger blumig, dafür kräftig. Passt gut zu Suppen und Hülsenfrüchten, aber eignet sich auch, wie die deutsche Variante für Fleisch und Fisch.

 


Oregano, gerebelt – Premium

Aus Kastoria – Griechenland. Oregano an sich muss man wohl gar nicht erklären. Unserer stammt aus der Griechenland Connection, genauer von Dimitrios Pappas aus Kastoria. Er ist unglaublich intensiv und hat eine ausgeprägte ätherische, scharfe Note. Das macht ihn ideal für Gerichte, wo er als Hauptaroma auftreten soll, z.B. auf Focaccia, aber gibt auch den üblichen Tomatengerichten und Pizza eine tiefe Oregano-Note, die oft erwünscht ist.

 

 


Cistus, Zistrose

Aus Lasithi, Kreta – Griechenland. Dieser besondere Tee wartet mit einem kräftigen, balsamisch-herben Aroma auf, das für Kenner von Cistus-Tee äußerst typisch ist. Doch ist es nicht unangenehm eintönig herb, sondern kombiniert mit einer gewissen Wärme, fast einer Art Wald-Honig-Note, die den Tee trotz der Herbe fast samtig weich erscheinen lässt. Ein toller Tee für entspannte Abendstunden.

 

 

Gewürzmischungen mit Kreuzkümmelöl

 


Garam Masala

Garam Masala ist in der indischen Küche eine so übliche Gewürzmischung, dass es eigentlich kein Rezept dafür gibt – Jeder hat sein eigenes und es heißt nichts anderes als “Heißes Gewürz”. Unsere eher nordindische, ayurvedisch angehauchte Version trägt das typische Aroma, dass jeden sofort an die indische Küche erinnert und ergänzt sie um ein feines Röstaroma, sowie eine balancierende Bitterkeit. Passt toll zu Kartoffeln, Linseneintöpfen und für etwas “ausgefalleneres”: Samosas. Der Geschmack des Gewürzes ist ideal für eine Mischung aus Kartoffeln und Erbsen.

 

 


Harissa Gewürz

Adaptiert von der relativ bekannten tunesischen Chilipaste, verfeinert um unseren persönlichen Geschmack. Die Gewürzmischung erinnert an warme Grillabende in der Hitze: Sie ist sehr scharf, irgendwie sehr warm im Geschmack, abgerundet mit feinen Minz und Lavendelnoten, die unterschwellig dafür sorgen, dass es nicht einseitig ist. Passt demzufolge toll zu gegrilltem Fleisch, kann aber auch in Suppen, Eintöpfen und Reisgerichten als Alleingewürz bestechen.

 


Rosengewürz – Ras el Hanout

Eine oder sogar die nordafrikanische Gewürzmischung. Leicht scharf, leicht wärmend durch Nelke und Zimt und mit einer ausgeprägten duftenden Noten durch eine gute Portion Rosenblüten, die der Mischung natürlich ihren Namen geben. Man schmeckt es sofort, es ist eine Mischung, die einem ganzen Essen einen starken Charakter geben kann. Passt hervorragend zu Lamm und Wurzelgemüse, wo es schön mit der Süße harmoniert und ist natürlich ideal für eine Tajine.

 


Curry scharf

Wer das Heuschrecke-Curry kennt, weiß, was er zu erwarten hat. Die typische Curry-Note trifft sofort: Eine Mischung aus dezenter Süße, kaum wahrnehmbarer Bitterkeit und dem charakteristischen Geschmack aus Bockshornklee und Senf ist sie ein absolut einfach zu benutzendes Gewürz. Durch einen großen Kurkuma-Anteil typisch gelblich, schön scharf und vollkommen. Passt zu allem, was den typischen “Curry-Geschmack” tragen soll.

 

 

 

2020

 

Paprika edelsüß, Demeter

Aus Spanien. Ebenso farbenfroh wie der scharfe Bruder. Statt der Schärfe kommt die milde Fruchtigkeit mehr zur Geltung und fügt den Gerichten eine angenehm erdige Paprika Note hinzu. Man denke an Gulasch, aber auch an diverse Grillgerichte, wie Köfte oder Paprika-Hummus. Jetzt Demeter!

 

Paprika scharf, Demeter

Aus Spanien. Mit ca. 11.500 SHU eignet sich der scharfe Paprika hervorragend, um Schärfe in Speisen zu bringen. Die intensive Rot-Färbung eignet sich ebenso gut zum Färben. Der leicht fruchtige Paprika-Geschmack bringt zudem deutlich mehr als nur Schärfe auf den Tisch. Passt gut zu Fleisch, Gulasch und allem anderen, wo Schärfe Mehrwert bringt. Jetzt auch Demeter.

 

Goldspitzen Dooars, Demeter

Aus dem Teegarten Putharjhora, Dooars. Dieser sehr feine Schwarztee (FTGFOP1) stammt aus dem Teegarten Putharjhora in Dooars, was irgendwo zwischen Darjeeling und Assam liegt. Im Geschmack ist der Tee sehr weich und mild, fast samtig mit einer leichten Süße. In der Weinwelt würde man ihn vielleicht als “süffig” beschreiben. Demeter-Qualität!

 

Rooibusch, rot, Demeter

Aus Wupperthal, Südafrika. Dunkler, rot-brauner Kräutertee mit unvergleichlichem und wohlbekanntem Geschmack. In der Bio-Szene schon lang keine Neuigkeit mehr, jetzt auch Demeter. Ein toller, fruchtiger Tee, der als Monotee genossen werden kann, aber auch eine perfekte Grundlage für Tee-Kombinationen schafft und mit Milch erst so richtig glänzt. Geschmackskombinationen wären zum Beispiel: Vanille, Zimt, Kakao, Chai-Gewürze.

 

Kamillenblüten, Demeter

Aus Mittelhessen, Deutschland. Der absolute Wohlfühl-Klassiker. Schmeckt kräftig nach Kamille: Sehr duftig und blumig, leicht wärmend und fast ein bisschen süß. Wer Kamille kauft, weiß was er möchte. Und hier kriegt man es in wirklich hoher Demeterqualität.

 

 

Majoran gerebelt, Demeter

Aus Franken, Deutschland. Majoran ist eins der hier meist angebauten Gewürzkräuter und verwandt mit Oregano. Sehr würzig und kräuterig mit einer leicht blumigen Note, ein sehr robuster Geschmack. Passt hervorragend zu Kartoffeln, Wurst und Fleisch, sowie Bohnen und Fisch. Jetzt auch Demeter!

 

Kampotpfeffer, schwarz

Aus Kambodscha. Kampot-Pfeffer aus geschützter geografischer Herkunft wird unter strengen Gesetzesrichtlinien sowieso sehr nachhaltig angepflanzt und ist zu Recht berühmt. Alles an ihm ist fein: die Beeren, die blumig-fruchtigen Noten, die sich langsam entwickelnde und langanhaltende Schärfe. Schwarz ist die bekannteste Version des Pfeffers. Unreife, grüne Früchte werden so lange luftgetrocknet, bis sie schwarz und hart werden. Es entsteht ein edler, aber klassischer Pfeffer, der Gerichten die wohlbekannte und vielgesuchte Pfeffer-Note verleiht.

 

Kampotpfeffer, rot

Aus Kambodscha. Der rote Pfeffer sticht etwas heraus. Es handelt sich dabei um die reifen Früchte, die dann in einem speziellen Verfahren getrocknet werden. So bleiben die ätherischen Kampferartigen und frischen und blumigen Zitrusnoten erhalten. Eignet sich dadurch am ehesten als Alleingewürz.

 

Kampotpfeffer, weiß

Aus Kambodscha. Der weiße Kampotpfeffer ist der schärfste und kühlste der Familie. Vollreifer, roter Pfeffer wird geschält und getrocknet, sodass weniger ätherische Öle übrig bleiben. Eignet sich besonders zur chirurgischen Schärfung oder für Speisen, wo die Farbe nicht auffallen soll. Wird gerne in der chinesischen und Vietnamesischen Küche verwendet.

 

Szechuanpfeffer, ganz

Aus Nepal. Der Szechuan-Pfeffer ist regelrecht legendär, denn er verleiht den Speisen nicht nur eine solide Schärfe, sondern betäubt auf eine sanfte Art die Zunge. Unserer besticht durch eine tolle, zitrusartige Fruchtigkeit und ein langanhaltendes Aroma. Der Pfeffer wird besonders in der asiatischen Küche sehr für seine Schärfe-Eigenschaften und sein Aroma geschätzt und passt toll zu Fleisch-, Tofu- und Chiligerichten, aber harmoniert auch sehr spannend mit Süße.

 

Darjeeling Selimbong 2, Demeter

Aus dem Teegarten Selimbong, Darjeeling. FTGFOP1 (Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe). Ein sehr hochwertiger Schwarztee der 2. Pflückungsperiode. Etwas kräftiger im Geschmack, mit einer wunderbaren Blumigkeit, die entfernt an Jasmin-Tee erinnert. Demeter-Qualität!

 

Thymian, gerebelt, Demeter

Aus Franken, Deutschland. Bei der deutschen Demeter Variante handelt es sich um den Wintertyp des Thymians. Er ist etwas grüner, dicker und kräftiger. Er eignet sich somit besser für Eintöpfe und andere Schmorgerichte, wo ihm der längere Kochprozess weniger ausmacht.

 

Ceylon Grüntee

Aus Gampola, Sri Lanka. Dieser Tee mit großem und dunklem Blatt ist auch im Geschmack etwas dunkler – fast wie eine Variante zwischen grünem und schwarzen Tee. Er besticht durch eine goldene Tassenfärbung und eine milde Würzigkeit, die fast an schwarzen Tee erinnert, aber doch klar als Grüntee zu identifizieren ist.

 

Shincha Soshun, Sencha

Aus Kagoshima, Japan. Eine echte Rarität. Es handelt sich dabei um den ersten Tee des neuen Jahres, der nur leicht getrocknet wird. Im Aroma unheimlich komplex, erst leicht süßlich, dann voller blumiger Noten aber auch leichter Würze, wie eine perfekt balancierte Brühe. Im Abgang mit leicht-bitterer, angenehmer Grünteenote.
Flugtee: die allerersten Pflückungen werden (eine kleine Menge) eingeflogen als Vorbote – ein Kult, ähnlich wie Primeur. Diese Qualitäten gibt es später nicht mehr, wenn dann im Herbst/Winter die aktuelle Ernte per Schiff kommt.

 

Flug-Darjeeling, 1. Flush

Aus dem Bio-Teegarten Singell, Darjeeling. Ein besonderer Schwarztee der höchsten Klasse (FTGFOP1). Quasi frisch vom Feld, also von diesem Jahr, bringt dieser Tee besonders lebendige, florale Noten mit sich. Das Teeblatt wirkt noch grünlich, und zusammen mit den spritzigen Geschmacksaromen ist er ein Erlebnis, das fast weder besonders zu Schwarztee, noch zu Grüntee gehört.
Flugtee: die allerersten Pflückungen werden (eine kleine Menge) eingeflogen als Vorbote – ein Kult, ähnlich wie Primeur. Diese Qualitäten gibt es später nicht mehr, wenn dann im Herbst/Winter die aktuelle Ernte per Schiff kommt.

 


2019

 

Sikkim Tee

Der kleine indische Bundesstaat Sikkim liegt nördlich des Distrikts Darjeeling (Bundesstaat Westbengalen) und grenzt an Nepal, Tibet und Buthan.

Das Besondere:
seit 2016 ist Öko-Landwirtschaft zu 100% staatlich verordnet und umgesetzt, die Einfuhr von Pestiziden und Kunstdünger komplett verboten. Die Voraussetzungen sind in Sikkim günstig, die Landwirtschaft ist wegen der bergigen Struktur (Ausläufer des Himalaya) sowieso kleinteilig. Bereits 2003 hat der jetzt noch amtierende Premierminister Chamling den 100%-Bio-Staat angekündigt, ab 2004 wurde das Vorhaben schrittweise von den Behörden – auch mit vielen Schulungen für die Bauern – vorbereitet. Die Regierung verbesserte dafür die Infrastruktur (z.B. zentrale Kompostierungsanlagen) und organisierte auch die ersten Biozertifizierungen. 2010 verkündete Premier Chamling dann offiziell die Sikkim Organic Mission (SOM). Ende 2015 war es geschafft – die gesamte Agrarfläche von Sikkim ist seitdem (gesetzlich verankert) biozertifiziert. Eine vorbildliche Geschichte, weswegen wir uns sehr freuen, nun einen Sikkim Tee zu listen. Der Teeanbau in Sikkim hat im Gegensatz zu Darjeeling eine erst sehr junge Tradition. Wir nehmen an, dass die Teesträucher zunächst aus Darjeeling importiert wurden, da man die spritzige Darjeeling-Typik deutlich herausschmeckt. Durch die Machart hat der Sikkim-Tee des Teegartens Temi (auf 1500 – 2000m Höhe) aber auch etwas von einem Oolong: die sehr leichten Röstnoten. Im Mund entwickelt sich zudem das ebenfalls typische Aroma von Pfirsich / Blüten. Eine ganz interessante Mischung an Eindrücken. Ab Anfang 2019!

 

Neue Salzdose

Achtung: Neue Weltall – Salz-Streudose: Salzlinie von 10 Sorten ab Anfang 2019. Praktische Größe für auf den Tisch – etwas schlanker als bisher -, wunderschönes Design mit einem Satellitenfoto der Erde, freundlicherweise von der NASA zur Verfügung gestellt.
Auch die bekannten Sorten Kräutersalz mediterran und Kräutersalz traditionell gehen in die neue Salzdose mit 85 bzw. 90g. Nachfüllbeutel gibt es natürlich weiterhin.

 

Die 10 Sorten sind:

  • Himalaya Salz fein, Pakistan-Kristallsalz, Dose
  • Kala Namak, indisches Schwarzsalz, Dose
  • Hallstatt-Salz (Bergkern Salz), Österreich, Dose
  • Kräutersalz mediterran, Streudose 85g
  • Kräutersalz mediterran JOD, Dose
  • Kräutersalz traditionell, Streudose 90g
  • Kräutersalz traditionell JOD, Streudose
  • Hildegard Salz Premium, Streudose
  • Keltisches Würzsalz, Premium-Kräutersalz, Dose
  • Himalaya Wildkräutersalz, Dose

 

 

Hagebuttenpulver

Die kleinen roten Früchte, die viele vom Wegrand kennen, verarbeitet zu einem leicht süßlichen, erfrischend säuerlichen, fruchtigen Pulver voller Vitamin C. Das Pulver eignet sich hervorragend für Porridge und andere Süßspeisen, Joghurt und Smoothies. Für den Herbst eine tolle Ergänzung.

 

Hagebutten Pulver

Rosa canina, biozertifizierte Wildsammlung von Terra Magnifica.

Zutaten: Gemahlene Hagebuttenschale; Kontrolliert biologischer Anbau, Kroatien.

 

 

Bergkräuter Gewürzmischung

Eine mediterrane Gewürzmischung, die an warme Sommertage in den südländischeren Bergen erinnert. Sehr kräuterig, leicht bitter und gleichzeitig mit einer feinen Frische und einer floralen Note. Eine neue Gewürzmischung, die wirklich vielseitig einsetzbar ist, von mediterranen Tomatengerichten, über Gebäck, für Käse und Bohnengerichten.

 

Bergkräuter, Gewürzmischung 2-4mm (grob gemahlen), kbA

Würzig-Aromatisch, aus den Bergen Kroatiens, vielseitig verwendbar

Zutaten: Bergbohnenkraut, Rosmarin, Wacholderbeeren, Pfefferminze, Lavendel, Ehrenpreis, Schafgarbe, Spitzwegerich, Augentrost, Schlüsselblume

 

 

Tonka Bohnen

Ungerechterweise oft als Vanille-Ersatz betitelt, haben diese Bohnen (eigentlich Samen) ein äußerst exotisches, schwül-süßlich und bitteres Aroma, das in erster Linie durch das Cumarin entsteht. Somit ist die Note ebenso verwandt mit Waldmeister und Zimt. In der Küche findet es vorallem Anwendung in Süßspeisen, wie verschiedenen Puddings und Ableitungen davon. Die Vanille ersetzt es nicht, sondern ergänzt diese um eine exotische Note, die hervorragend in Vanilleeis oder Vanillepudding passt.

 

Tonka Bohnen, ganz, kbA

Samen des Tonkabohnenbaums, schwül-süßlich-bitter, vanille-ähnlich, stark cumarinhaltig, für Süßspeisen (sparsam dosieren)

 

 

Chili No.1 und 2

Zur Erweiterung und Spezialisierung unseres Chilisortiments, haben wir zwei neue Chili-Sorten im Angebot. No.1 ist extrem scharf und besteht aus einer Mischung aus Bird’s Eye Schoten aus Uganda und Tansania (ca. 85.000 SHU). Mit No.2 erweitern wir das Angebot um eine aromatische, mildscharfe Variante der Bird’s Eye Chili von der Kimango Farm in Tansania (ca. 22.000 SHU). Beide Produkte richten sich in erster Linie an die Verarbeiterkunden, sind jedoch auch dank großer Nachfrage im Einzelhandel erhältlich. Rezeptideen gibt es hier.

 

Chili crushed, kba, mit Saat, extrem scharf

Mischung Uganda/Tansania, Bird’s Eye Schoten, komplett geschroten mit reichliche Kernen, ca. 85.000 SHU

 

Chili No.2 crushed, kba, mit Saat, mildscharf

Kimango Farm, Tansania, mildere Bird’s Eye Schoten, komplett geschroten mit reichlich Kernen, ca. 22.000 SHU

 

Chili No.2 ganz, kba, mildscharf

Kimango Farm, Tansania, größere Bird’s Eye-Variante (80-100mm), ca. 22.000 SHU

 

 

2018

 

Neuprodukt: Dongzhai Green Zitrus-Ingwer

 

Ein weiterer Tee gesellt sich hiermit in unsere Dongzhai-Edeltee-Reihe. Der hier verwendetet Tee mit dem aussagekräftigen Namen “Jade Needle” besticht durch ein edelbitteres, doch sehr feines Aroma. Unter Zugabe von erfrischendem Zitronengras und wärmendem Ingwer ensteht so ein sehr puristischer und gleichsam hochwertiger Aromatee, der gleich auf dreifach wirkt: Er spendet tiefgreifende, langanhaltende Energie, erfrischt Körper und Geist und wärmt zugleich.

 

Dongzhai Green Zitrus-Ingwer Premium

Edler, feinherber Grüntee aus dem Fairbiotea-Teegarten Dongzhai, Provinz Yunnan, aromatisiert mit Zitronengras von der Kimango Farm und Ingwer von PDS in Kerala.

Zutaten: Dongzhai-Grüntee (75%), Zitronengras (20%), Ingwer (5%); Kontrolliert biologischer Anbau, hergestellt in Deutschland.

Geschmack: Ein feinherber Tee mit erfrischender Zitrusnote und leichtem Ingwerakzent

 

 

 

Jahresanzeige 2018 “Illusion? Nein, Bio!”

 

 

Wir überlegen uns jedes Jahr in unserer Anzeigenplanung, ob wir konkrete Produkte bewerben, oder auf die Metaebene gehen wollen. Bei einem Sortiment von fast 1000 Sorten entscheiden wir uns meistens für ein Metathema, das wir gerne hervorheben möchten.

2017 war biomäßig zäh wie Kaugummi – es gab viele  Ausfälle bei Bio-Ware durch unbeabsichtigte Kontaminationen aus der konventionellen Agroindustrie, die die BNN-Orientierungswerte überschreiten können. Klimawandelphänomene plus Nano-Spritzmittel plus Raubbau von Waldgebieten (Schutzwälle fehlen) auf der ganzen Welt machen das Problem für Einzelbauern nicht mehr handhabbar. Leider wird genau das durch die neue EU-Bio-Verordnung den EndverbraucherInnen vorgegaukelt.

Besonders Produkte mit Trocknungsfaktor wie Gewürze, Kräuter, Tee und Trockenfrüchte, wo eine Belastung beim Frischprodukt unter der Nachweisgrenze, aber nach der Verarbeitung zwischen 0,01 und 0,08 mg/kg liegen kann, sind prädestiniert für Behördensperrungen, die die neue Verordnung mit sich bringen kann.

Weiterhin viele Ausfälle durch Kontaminationen (durch die Luft und Wasser / Überschwemmungen) bei Bio-Wildsammlung, und die Erkenntnis, dass auch in Erdteilen, die wir als „sicherer“ eingeschätzt hatten, die Glyphosatanwender zusammen mit den Abholzern wüten. Die Umweltbelastung scheint sich von einem auf das andere Jahr deutlich zu verschlimmern. Das Bangen um eine vernünftige EU-Bio-Verordnung. Die Unwissenheit der VerbraucherInnen um das Ausmaß der Umweltverseuchung durch die Agrochemie und die Erwartung, dass Bio aus einer idyllischen Glasglocke kommen soll. Den letzten Anstoß gab uns dann der ungenierte Glyphosat-Lobbyismus, und die verpasste Chance, die Weiterzulassung zu verhindern. Das Thema ist also einfach Bio!

Wir haben das Anzeigenthema wieder in drei Versionen (mit drei unserer Bauernpartner) gestaltet, mit der Aussage, dass letztendlich nur die Bio-Landwirtschaft auch zukunftsfähig ist (keine Illusion, sondern wissenschaftlich begründet in den Weltagrarberichten 1 und 2, und dem Welthungerbericht). Die vorgestellten Bio-Anbauer sind: Urwaldprojekt Kannampady innerhalb der Sahyadri Spice Farmers in Kerala, der Biolandhof Tannenhof in Nordhessen und die Dorfkooperative Sanjukta Vikash in der schön verwunschenen Darjeeling-Region Mineral Spring.

 

Alles Gute wünschen Heinz-Dieter Gasper und Ursula Stübner