Heuschrecke-Weihnachtsgeschichte

Weihnachtsgeschichte – Die NANUU-Bewegung:  “Nicht-auch-noch-unser-Unkraut”!

 

 

Pestizide und Plastik, die sich mittlerweile überall in der Umwelt und sogar im Menschen finden lassen, sind keine Neuheit. Es ist heute schwierig, davon nicht mehr zu hören. Doch haben Sie schon von CRISPR/Cas und Gene Drive gehört? Die genetischen Eingriffe zur möglichen Eliminierung der sogenannten Unkräuter sind zwar nicht mehr brandneu, aber dennoch sehr unbekannt. Auch wir berichteten neulich auf facebook darüber.

Nachdem wir von Heuschrecke nun seit über 40 Jahren mit Bio den Kampf gegen Pestizide führen, lassen wir uns auch von den neuen Maßnahmen nicht verunsichern. Wir stehen weiter ein für die Natürlichkeit der Pflanzen und die Gesundheit der Natur, dazu gehört eben auch vermeintliches Unkraut (was übrigens häufig in alten Heiltees und Kräutermischungen zu finden ist).

Und wenn die Genforscher nun meinen, bestimmte Widerstandsgene in Unkraut eliminieren zu müssen, dann fügen wir sie eben wieder ein!

 

Nach einer Krisenbesprechung am Montag zum Thema Genmanipulation, CRISP/Cas und Co, war klar, dass wir was dagegen machen müssen. Die Bewegung “Nicht-Auch-Noch-Unser-Unkraut” (NANUU) war gegründet.

Unser geübtes Heuschrecke-Personal hat langjährige Expertise im Umgang mit Pflanzen. Wir haben Experten für die Handhabung der Pflanzen, IT-Experten für Analyse, Verwaltung und Logistik, Fachkräfte für Transport großer Mengen, Kategorisierung und (Gen)-Mischung. Wir sind also gar nicht schlecht aufgestellt.

 

Obendrein halten wir dank unserer großen Produktpalette eine unerschöpfliche Sammlung von Rückstellmustern aller hiesigen Wildpflanzen vor, die einer Genbank gleichkommt. Die Verwalterin unserer Genbank – wie wir den Rückstellmusterraum jetzt umgetauft haben – ließ gleich vermerken, dass unsere Rückstellmuster-Aufbewahrungsfrist ab sofort von 5 auf 500 Jahre hochgesetzt wird. So können wir langfristige Erfolge garantieren und sind gegen etwaige Pflanzen-Auslöschungs-Maßnahmen (PAMs) auch in entfernter Zukunft gewappnet.

 

Unsere Gegenmaßnahmen sind einfach wie effektiv. Wo Gene Drive u.ä. versuchen, bestimmte Gene auszuschneiden, setzen wir sie wieder ein:

Mit geschultem Auge erkennen unsere MitarbeiterInnen die kränkelnden Pflanzen, die schon an hiesigen Weges und Feldrändern stehen und bringen sie schnell in den eigens dafür eingerichteten Operations-Saal. Das Referenzmuster wird in der Zeit schon vorbereitet, Gene extrahiert, dupliziert (wir haben dafür ein Stammzellen-ähnliches Verfahren entwickelt) und mit Hilfe von Genreperaturschere und -lupe von unseren Pflanzenchirurgen wieder eingesetzt. Das Ganze ist nicht ohne Risiko, doch unsere Erfolgsrate spricht für sich.

 

Fotostrecke: Gene-Eliminierung-Eliminierung

 

Die reparierten Pflanzen müssen sich dann erstmal auskurieren. In unserem Firmengärten werden sie gefüttert und umsorgt, sodass sie optimal gedeihen können. Pestizidfreie Ernährung und die milde rheinländische Luft sorgen für Nährstoffe, während Biomusik und vorsichtiges Streicheln die Psyche der traumatisierten Pflanzen wieder heilen. Sobald die Pflanzen wieder bereit für die freie Wildbahn sind, werden sie in ihre Heimat zurückgebracht und eingepflanzt.

 

Unser Ziel ist es, möglichst viele Pflanzen zu retten. In unseren Augen ist jede Pflanze perfekt wie sie ist, jede Art wichtig für das Überleben unseres Planeten. Es gilt, die Diversität zu erhalten und wenn möglich sogar auszubauen. Nur so können wir eine langfristig glückliche Natur und somit auch glückliche Menschen erreichen.

Während unser eigener Arbeitsradius sich hauptsächlich auf unserer Region bemisst, sind wir bereits in Gesprächen mit unseren Lieferanten überall auf der Welt. Viele von Ihnen sind Experten für glückliche Pflanzen vor Ort, sodass wir uns große Chancen auf weitgreifenden Erfolg ausrechnen.