Neues Leben – Teil 2

Eine wilde Ansammlung von neuem Leben: links Koriander, rechts Bockshornklee

 

Vor ca. 3 Monaten habe ich einen Beitrag zu Samen geschrieben, die ich gepflanzt habe. Das waren größtenteils alte Gewürzbestände, die ein neues Leben in der Natur bekommen haben. Das ist ein schöner Weg, diese älteren Samen nochmal anders zu verwenden und sogar andere Gewürze dadurch zu bekommen.

Hier sind ein paar Updates der gepflanzten Samen:

 

 

Koriander

Der Koriander ist schon oben zu sehen, aber auch an dieser Stelle habe ich noch welchen gepflanzt. Die Pflanzen sind in die Höhe geschossen und blühen mittlerweile schon vereinzelt. Das würzige Koriandergrün ist für die meisten Menschen eine Wonne, ich mag es sehr gerne. Wir haben also aus den Samen quasi ein neues Gewürz geschaffen und es ist sehr ergiebig, aber ich glaube nur einjährig.

Das Umfeld ist hier voll mit anderen Kräutern, die ich entweder gesät oder gepflanzt habe. Hier hat man aber in der Regel nicht die Samen zu Hause rumliegen.

 

 

Bockshornklee

Aus den leckeren gelben Samen ist bei mir quasi ein ganzes Beet voll Bockshornklee gewachsen. Dieses wird gerne in und um Indien, Iran oder benachbarten Ländern verwendet. Es ist etwas bitter, aber gleichzeitig sehr tief aromatisch. Bisher habe ich erst einmal damit gekocht, ein einfaches „Aloo Methi“, heißt im Grunde Bratkartoffeln mit Bockshornklee. Das war eine wunderbare Kombination. Dazu ist es einfach auch schön anzusehen, man erkennt den „Klee“.

 

 

Selbstgezogener Dill

 

Und der Rest?

Bei Anis und Kreuzkümmel weiß ich leider nicht, wie sie gewachsen aussehen. Ich habe sie etwas kreuz und quer in meinem Garten gepflanzt und sie natürlich nicht beschriftet. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie irgendwie sprießen und wachsen, vor meiner Nase, aber ich kann nicht sagen, wie sie aussehen. Vielleicht werde ich sie aber am Geschmack irgendwann wieder erkennen.

Als Ausgleich gibt’s hier noch einen prächtigen, selbstgezogenen Dill, der genau wie Anis und Kreuzkümmel ein Doldenblütler ist. 

 

Ich hoffe, diese kleinen Einblicke motivieren euch, selber ein paar Kräuter zu pflanzen und zu ziehen. Während sie nicht unbedingt den Bedarf auf alle Zeiten abdecken, hat man danach ein schönes Bild der Pflanze und weiß nochmal besser, wo jetzt die Kräuter und Gewürze herkommen und wie sie aussehen. Das alleine finde ich wertvoll für die Beziehung zu ihnen.

 

Bis bald!

 

 

 

 


 

 

Joshua Stübner. Das bin ich. Ich schreibe hauptsächlich Rezepte für Heuschrecke. Es macht mir Freude und ich hoffe, diese auf die ein oder andere Art zu teilen. Manchmal bin ich aber auch ein Web-Developer. Hier.

 

 

 

Ohrenkuss: Alltag

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Ohrenkuss …da rein, da raus – ist ein Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Und zugleich ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown – Werkstatt für Kultur und Wissenschaft GmbH.

Es gibt 2 Ausgaben im Jahr, die man abonnieren kann, jeweils zu einem speziellen Thema. Die Vorbereitungen dazu sind intensiv, mit Workshops, Interviews, Recherche-Reisen, was gute Journalisten so machen. Die AutorInnen schreiben poetisch, mit einem feinen Witz und einer Portion Lebensweisheit. Die Hefte sind liebevoll gestaltet und auf hohem ästhetischen Niveau.

In unserem Blog stellen wir regelmäßig das neue Ohrenkuss-Magazin vor oder berichten über andere aktuelle Dinge aus dem Projekt.

In diesem Heft geht es um den Alltag. Ganz einfach. Im Angesicht des Krieges, des Corona Stresses und der anderen Sorgen tut das sehr gut – ein bisschen Alltag, ein bisschen Freude. Insgesamt eine wunderbare Ablösung. Es finden sich spannende Beobachtungen, Texte mit viel Poesie und Humor und einfache Erzählungen aus dem Leben im Heft wieder. Dazu gibt es wieder wirklich schöne Bilder und die gewohnt fantastische Gestaltung!

Das neue Magazin ist natürlich im Abo erhältlich. Viel Spaß!

Hier sind ein paar Auszüge:

 

 

Eindrücke aus dem neuen Ohrenkuss: Alltag

 

Angela Fritzen, diktiert
Mein Alltag ist 46 Jahre alt.
Mein Alltag ist die Schönheit.
Mein Alltag ist die Freiheit.

 

Selime Muminimamuglu, diktiert
Ich arbeite in der Werkstatt. Halb 6 aufstehen. Dusche immer abends. Ich dusche immer abends, halb 8. Sonst müsste ich noch früher aufstehen. Halb 7 gehe ich rauchen. Später mit Freunden Kaffee trinken in der Werkstatt. Halb 8 geht die Arbeit los. Nähen. Gelbes Ding, gelb nähen. Mittagspause ein Uhr. Bisschen spät. Montag Diestag sind die Pausen anders. 10 Uhr Frühstückspause. Mittagspause 1 Uhr. Kaffeepause 3 Uhr. Feierabend halb 4. Dann Bus.

 

 

Alltag in Corona… nicht ohne Widerstand

 

Benjamin Zoch, am Computer geschrieben
Der Altag von Gorona hat sich jezt viel Verändert. Jezt ist Mein Altag ein Bischen Anders mit Frühstüken und Musik hören und viel Spaß haben ich tanze sehr gerne mit Schöne Musik im Hintergund und ich Helfe Meiner Mutter viel aber nicht sehr viel Weil es Komde Zeit so Heiß gewessen wahr. Darußen ich gucke sehr gerne Filme und Spiele auf Mein Tap Pald oder auch Mein Lat Top und ich Schreibe Wahs App mit meine Freunde oder mit Mein Gr0ßen Bruder Cristian Hepp Heißt er oder meine Geschwistern und ich bin auch lieben gerne Darußen. Ja Das ist Mein Tegliches Gorona-Altag.

 

Charlotte König, am Computer geschrieben
Lebenszeit: Seid es Corona gibt, verbringe ich die Zeit meistens mit meiner Familie, gehe in der Werkstatt arbeiten, und hänge dort in den Pausen mit meinen Freundinnen zusammen die ich vom Haus Königesegg und vom Alfred Delp Haus und von meiner ehemalige Schule her kenne. Ich verbringe unheimlich gerne viel Zeit in meinem Zimmer, lese, schreibe Geschichten, tanze, telefoniere mit meiner Freundin aus der Schule, singe, male und bastel tolle Sachen die mir so einfallen, höre Musik und Hörbuch. Ich helfe meiner Familie beim kochen und mache am liebsten alleine Haushalt.

 

Andrea Halder, am Computer geschrieben
Zurzeit geht es mir gut. Ich kann mich nicht beschweren. Aber ich vermisse meine sozialen Kontakte sehr. Deshalb skype ich regelmäßig mit meinen Freunden. Das tut mir gut, sie zumindest virtuell zu sehen. Ausserdem bleibe ich in Kontakt mit einigen Freunden durch lange Mails. Leider haben meine Mädels aus der Frauengruppe kein skype. Das wäre schön.

 

Maren Naefken, diktiert
In der Coronazeit war der Alltag anders. Jeden Abend guck ich Nachricht an, nachmittags auch, meistens NDR. Ganz Europa und Deutschland die ganze Welt. Wir sind Beide geimpft und der Impfpass muss immer dabei sein. Die Arbeit war auch anders, nur jede zweite Woche und immer testen. Jetzt endlich können alle Mitarbeiter wiederkommen. Normaler Alltag. Nur Wochenende Frei. Mein Mann und ich haben auch montags frei. Da kommen die Betreuer und machen Haushalt mit uns. Wir haben eine eigene Wohnung. Da müssen wir alles selber machen. Wäsche waschen, Geschirrspüler, Einkaufen, Müll rausbringen, Staubsaugen.

 

 

Stress und wie man damit umgeht

 

Daniel Rauers, diktiert
Chillen ist, wenn man bisschen Zeit nimmt. Chillen ist zum Beispiel, wenn ich auf dem Handy gucke, zum Beispiel Facebook oder Instagram. Chillen tue ich, Zeit nehme. Das ist meine Sache. Chillen ist irgendwie gut, gut, okay für mich.
Was ich gerne mag: zum Beispiel wie man chillt, das ist meine Sache.
Wenn kein Stress bekommt, manchmal gehe ich raus. Spazieren gehen, oder dann lege ich meine Beine hoch. Oder noch besser: wenn ich die Füße hoch gelegt hab, dann Stress vorbei ist, dann kann ich in aller Ruhe meine E-Mail lesen. Die kann ich sehr gut vorlesen lassen.

 

(Stress) Angela Fritzen, diktiert
Angst ist Stress. Wir haben alle Stress in ganzen Down-Syndrom oder auch Trisomie 21. Herzklopfen, Stress ist das Herzklopfen. Mein Herz in mir steckt. Das steckt, ist krankhaft. Stresst wie mittendrin. Wir haben alle Stress zu kriegen kann.

 

Daniel Rauers, diktiert
Ich hab keinen Stress auf Lager, nur Gutes.

 

 

Der schöne, banale Alltag

 

Michael Häger, diktiert
Ein Auto / Nicht alleine, ein Betreuer / Einsteigen, und da was holen, Einkaufwagen, immer rein / Ich hol was / Kommt alles rein, Chips, Salzstangen, Brezel und zu zahlen / Dann gehe ich Kasse, eine Frau / Die Frau will Geld haben, zu bezahlen / Eine Frau tippen.

 

Conny Albert, am Computer geschrieben
Pizza, Lasagne und gefüllte Paprikaschoten sind mittlerweile meine Leibgerichte. Auch die grünen Nudeln, die meine Mutter im Römertopf kocht, sind nicht zu verachten. Wenn ich in die Arbeit gehe, nehme ich meistens Reste vom Vortag mit. Denn Reste schmecken aufgewärmt (in der Mikrowelle) immer noch gut. Erst vor wenigen Wochen fragte ich Mutter: „Wann gibt es mal wieder grüne Nudeln?“ Sie antwortete: „Bald“. Heute stehen die grünen Nudeln auf dem Küchentisch. Na dann, guten Appetit! ☺

 

Paul Spitzeck, diktiert
Das muss auch ins Heft rein: Werbung für Zahncreme ist eine Lüge. Die Zähne werden nicht so sauber, dass es blinkt.

 

Daniel Rauers, diktiert
Wir sind draußen, grillen oder haben Getränke. Oder Wein, Rotwein, Weißwein.
Ich trinke gerne Spezi. Das ist ein gutes Getränk von mir.
Wenn wir grillen dürfen im Sommer: Salat, oder Würstchen zum grillen, oder Rumpsteak grillen. Nachtisch ist Panna Cotta oder Apfelmus.
Ich höre gerne Kölsche Junge oder Käpt’n Balou. Ich höre einfach alles. Wir haben Steckdosen im Garten. Ja, wir tanzen. Ich fühl mich wohl.

 

 

Das persönliche Stück Freiheit

 

Marley Thelen, diktiert
Freizeit ist, wenn ich in meine Wohnung bleibe und Beinchen hoch legen und ausschlafen und das macht mir auch richtig Spaß. Und Hörbücher anzuhören und stricken oder malen. Weil ich stricke lieber, dann habe ich auch etwas zu tun wegen meiner Finger.

 

Natalie Dedreux, am Computer geschrieben
Und was mir in meinen Alltag besonders wichtig ist das Karneval feiern weil das für mich wichtig ist und weil das auch Heimat ist. und deswegen höre ich auch gerne Karnevalsmusik. Und ich möchte nicht das es wegen dem Corona ganz ausfällt sondern das es gefeiert wird. und was mir auch wichtig ist das die Kneipen wieder auf machen damit man richtig feiern kann und auch beim feiern auch Kölsch trinken.

 

Julian Göpel, diktiert
Ich putze gerne den Boden und die Fenster. Das wird mir echt hier langweilig bei meinen Eltern. Deswegen putze ich.

 

Julian Göpel, diktiert
Ich mache mir selbst die Bewegung. Man kann sich nicht im Wasser hören, unter dem Wasser. Dass man sich entspannt lässt. Entspannung.

 

Johanna von Schönfeld, diktiert
Bewegung braucht jeder Mensch, außer die Covid-Patienten, die im Krankenhaus isoliert werden müssen, nicht. Ich bin noch keine Maschine. Ich bestehe aus Fehlern, aus Krankheiten, aus Behinderungen. Dass ich auch nicht perfekt bin und dass ich nicht in der Perfektion bin. Es ist normal verschieden zu sein. Verschieden sind halt die Jecken. Zu Bewegung gehört Wasser-trinken dazu und ich trinke fast jeden Tag zwei Liter Wasser. Ich achte sehr auf meine Figur, aber gestern und heute und am Wochenende, wir wohnen an einer Eisdiele und wir kaufen ab und zu mal ein Eis am Wochenenden oder in der Woche und ich habe von meiner Freundin gehört, ich muss auf meinen Bauch aufpassen und das tu ich nicht so gerne. Essen mag ich. Und Nervennahrungen auch.

 

 

 


… mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch …

Ohrenkuss …da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit fast 20 Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich – mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos, und man kann es abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de
Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen – der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm
Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.

 

Fotos: Britt Schilling,  Text und Fotos © Ohrenkuss

Neues Leben

Kleiner Koriander

 

Wer viele Gewürze kauft oder benutzt, kennt es: Früher oder später stehen manche Gewürze ziemlich lange im Regal. Mit der Zeit verlieren sie ihr Aroma. Auch wenn sie nicht per se schlecht werden (trotz vorgeschriebenem MHD) sind frische Gewürze einfach aromatischer als ältere. Gute Lagerung an dunklen, kühlen und luftdichten Orten helfen hier. Genau so hilft es, lieber ganze Gewürze, statt feinen, vorgemahlenen zu nehmen. 

Unserer Einschätzung nach sind ganze Samen gut und gerne 3 – 5 Jahre haltbar (bei guter Lagerung). Auch unser gemahlenes Pulver kann locker 2 Jahre verwendet werden, da es nur pixel- und nicht staubfein ist. Für alle, die es gerne möglichst frisch und aromatisch wollen, gilt also: selber mahlen und natürlich probieren.

Doch auch wenn die Gewürze irgendwann ihr Aroma verlieren, muss das nicht das Ende der Gewürze sein. Ganz im Gegenteil. Das ist ein fantastischer Zeitpunkt, um ihnen, naja manchen, neues Leben zu schenken: Wir säen und pflanzen sie erneut. Das geht natürlich nur mit Samen, aber davon gibt es in der Gewürzwelt eine ganze Menge.

Während das Säen zum Sammeln neuer Samen nicht so sinnvoll ist, kann man dennoch eine spannende und sogar neue Aromen und vor allem Freuden erzielen: Aus Korianders amen wächst frischer Koriander, aus Bockshornklee wachsen die sehr aromatischen Kräuter, die z. B. in der persischen Küche viel Anwendung finden.

Zuletzt, und nicht zu unwichtig: ich finde, es ist einfach eine Freude, zu pflanzen und zu gucken, was passiert. Ob was passiert und WENN was passiert, ist es fantastisch. Neues Leben.

 

Anis, glaube ich

 

Hier sind ein paar meiner Experimente:

  • Anis
  • Koriander
  • Bockshornklee
  • Kreuzkümmel

 

Während ich (noch) nicht allzu viel Ahnung und Erfahrung damit habe, gibt es trotzdem einen groben Schlachtplan von mir. Es braucht:

 

  • Anzuchtschälchen
  • Erde (Anzuchterde, optional)
  • Samen
  • Wasser (Sprühflasche)
  • Zeit
  • Liebe

 

Schritt 1: Säen

Wer hier schon keine Lust mehr hat, kann seine Samen auch in die Natur oder den Garten werfen. Ein paar werden sicherlich auch sprießen. Definitiv besser als in den Müll.

Für die, die wollen: Die Anzuchtschälchen mit Erde befüllen und gut mit Wasser tränken. Dann eine Handvoll (5 – 10, keine buchstäbliche Handvoll) pro Sektor verteilen und leicht andrücken. Die Ausbeute ist doch unter Umständen recht hoch, aber man kann die Pflanzen auch gut verschenken.

Ahja, am besten an einen hellen Ort stellen, an dem es nicht zu kalt ist. Sonne klappt hierzulande wohl, Verbrennungen sind noch nicht zu erwarten.

 

Bockshornklee: Muss dringend pikiert werden

Schritt 2: Kümmern, bis sie sprießen

Jetzt muss man regelmäßig schauen und die Samen feucht halten. Die Zeit, die sie brauchen, variiert ziemlich. Bei meinen Koriander- und Anissamen dachte ich, es würde nichts. Nach ein paar Wochen sind sie doch noch gesprossen. Einfach regelmäßig besprühen und schauen.

 

Die Ausbeute aus einer Reihe Anzuchtschalen

Schritt 3: Pikieren

Wenn die Pflänzchen ein paar Zentimeter gewachsen sind, müssen sie pikiert werden. Das heißt im Grunde auch nichts anderes, als sie umzupflanzen. Dazu braucht es ein bisschen Fingerspitzengefühl: Die einzelnen Pflanzen sind zart. Sie müssen voneinander getrennt werden und einzeln oder zu zweit in Töpfchen oder größere Töpfe eingepflanzt werden. Die Wurzeln müssen dafür natürlich in Takt bleiben. Das braucht relativ viel Platz, je nachdem wie viele Pflanzen ihr gesät habt. Dazu braucht ihr natürlich auch wieder neue Erde und Wasser.

Jetzt müssen sie wieder wachsen. Weiter sind meine noch nicht. Je nach Größe des Pflanzgefäßes und Abstand zwischen den Pflanzen können sie so bleiben oder müssen später nochmal umgepflanzt werden. Das zeigt sich dann.

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf meine frischen Kräuter und erfreue mich an den vielen kleinen Sprosslingen.

 

Bockshornklee Pflänzchen

Ich wünsche euch viel Spaß damit. Vielleicht gibt es ja noch anderen Dingen, denen ihr jetzt neues Leben schenken könnt.

 

 

 


 

 

Joshua Stübner. Das bin ich. Ich schreibe hauptsächlich Rezepte für Heuschrecke. Es macht mir Freude und ich hoffe, diese auf die ein oder andere Art zu teilen. Manchmal bin ich aber auch ein Web-Developer. Hier.