Naturbelassene Edelsalze

 

Fleur de Sel

Spitzenmeersalz Fleur de Sel

Ein ganz besonderes und rares Meersalz ist ‚Fleur de Sel’, die ‚Blume des Salzes’. Wir führen es aus zwei Herkünften:

  • aus dem Naturpark Ria Formosa an der Ost-Algarve in Portugal,
  • aus dem Naturschutzgebiet Guérande in der Bretagne.

 

Spitzenköche lieben dieses Salz. Es hat einen besonders weichen Geschmack mit vielen mineralischen Nuancen. Wir empfehlen dieses Salz zur (mediterranen) Sommerküche und zu Fischgerichten. In den frischen, feinen Gerichten mit guten Zutaten bringt es die Eigen-Aromen von z.B. Gemüse, Kräutern, hellen italienischen Nudeln oder Fisch sehr gut hervor.

 

Ernte Fleur de Sel, Guerande, Frankreich
Ernte Fleur de Sel in Portugal

Wie entsteht Fleur de Sel?

Fleur de Sel bildet sich nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen – Sonne und Wind – wie eine feine Eisschicht auf der Wasseroberfläche des Salinenbeckens. Poetisch ausgedrückt ist es die Hochzeit von Sonne, Wind und Wasser. Mit einem speziellen Holzgerät wird es vorsichtig von Hand ‚geerntet’. Da es nicht gewaschen wird, können dunkle Algen- oder Mineralpartikel enthalten sein.

 

Traditionelle Salze und Urmeer-Salz

Traditionelles Meersalz fein und grob

Dieses Salz wird wie seit Tausenden von Jahren handwerklich geerntet: die oberste Schicht unter dem Wasserspiegel wird vorsichtig herausgeschaufelt, und nur noch in die gewünschte Kristallgröße gemahlen – nichts weiter. Es bleibt etwas feucht, kann dunkle Algen- oder Mineralpartikel aufweisen, hat einen NaCl-Gehalt von ca. 95%, und kommt wie das Meersalz und Fleur de Sel aus dem Naturpark Ria Formosa, Ost-Algarve. Im Geschmack ist es vollmundiger und würziger als „normales“ Atlantik-Meersalz.

 

Urmeersalz aus Deutschland

Bad Essener Urmeersalz: und hier noch eine deutsche Salz-Rarität aus einem kleinen Familienbetrieb, einer Salzmanufaktur in Bad Essen. Familie Grönemeyer hat Nutzungsrechte an der Bad Essener Kur-Sole, die 220 Mio Jahre alt ist und aus einem „Urmeer-Becken“ in 800m Tiefe kommt. In einem schonenden Verfahren wird daraus ein ganzheitliches, rosé-gelbliches Salz gewonnen. Das Bad Essener Urmeer-Salz hat einen Gehalt von ca. 91% NaCl und begeistert durch seinen weichen, würzigen Geschmack. Interessant ist, sich bewusst zu machen, dass dieses Lebensmittel Informationen von vor 220 Mio Jahren trägt, und, da die Sole keinen aktuellen Umwelteinflüssen unterliegt, sehr rein, archaisch, ist. Diese naturbelassenen Salzspezialitäten sind lebensmittelrechtlich kein Speisesalz, da der NaCl-Anteil unter 97% liegt. Dieses Salz ist universell anwendbar und veredelt auch deftigere Gerichte mit z.B. Wintergemüse. In unserem Haushalt ersetzt es inzwischen durch seine Intensität die Gemüsebrühe.

 

Hallstattsalz, Abbau

Hallstatt-Salz

Wolf-Dieter Storl, Anthropologe, Ethnobotaniker, Wissenschaftler aber auch Schamane, hat uns mit seinem Buch "Pflanzen der Kelten" (und seinen anderen Büchern) eine interessante Welt geöffnet. Wir haben (so hat er es in seinem Buch auch gemacht) mit keltischen Tees und einer keltische Kräutermischung ganz praktisch nachvollzogen, wie unsere Vorfahren vor 3000 Jahren gewürzt haben könnten, und wie sie über den Sommer, bzw. durch alle Jahreszeiten hindurch ihre Haustees gegen alle Wehwehchen, aber auch um ihre Naturgottheiten zu ehren, zusammengesammelt haben.

Im 19 Jahrhundert wurde im österreichischen Salzkammergut beim Ort Hallstatt eine sensationelle archäologische Entdeckung gemacht: ein ausgedehntes Gräberfeld und Siedlungsfunde aus der frühen Eisenzeit, reich ausgestattet, sodass es genaue Rückschlüsse auf das Leben der Kelten erlaubt.

Diese sehr hochentwickelte Kultur und Epoche wird nach dem dortigen Fundort Hallstattzeit bzw. -kultur genannt (800 – 475 v. Chr.). Die Kelten spielten eine führende Rolle im Salzbergbau. Auch heute wird dasselbe sehr urtümliche Bergkern-Salz noch genauso naturbelassen gewonnen. In der Farbe hellbraun (Eisen, Mangan), im Geschmack kräftig-würzig, NaCl-Gehalt ca. 95,6%. Wir haben es in unser Programm aufgenommen, unter dem Namen "Hallstatt – Salz".

 

Keltisches Würzsalz von Heuschrecke

Keltisches Würzsalz mit Hallstatt-Salz

Es hatte uns schon länger gereizt, eine Würzmischung mit den vielen wertvollen und kraftvollen Wurzeln herzustellen, die heute im Alltag fast vergessen sind, oder bestenfalls nur noch im Schnaps vermutet werden. Zusammen mit dem Original – Bergkernsalz aus dem Salzkammergut, worauf sich die Hallstatt-Kultur begründete (der Salzabbau dort war Grundlage eines gewissen Wohlstands der Kelten), ist ein – schon magisch wohlschmeckendes, intensiv-würziges Salz entstanden.

Geschmack: intensiv-würzig. Auch das bräunliche Bergkernsalz selber hat durch seinen Mineraliengehalt (Eisen, Mangan) eine eigene Würze.

Anwendung: für alle Gerichte vom deftigen Eintopf bis zu feinen Pasta, für Fleisch- und vegetarische Gerichte. Lecker auf dem Frühstücksei oder einfach auf Brot und Butter.

Zutaten: Hallstatt (Bergkern-) Salz (ca. 75%) Bergbohnenkraut, Walnussblatt, Brennnesselwurzel, Petersilienwurzel, Pastinake, Lorbeer, Liebstöckelwurzel, Hirtentäschel, Beinwellblatt, Angelikawurzel, Enzianwurzel, Meisterwurz. (25% Kräuteranteil)