Himalaya–Salz

 

Woher stammt unser Himalaya-Salz?

Es stammt aus der Gebirgskette Salt Range im Norden Pakistans, die 200km südlich des Himalaya-Massivs liegt. Wir beziehen es von einem deutschen Unternehmen, das dort vor einem Jahr mit einer kleinen Minen einen Exklusivitätsvertrag abgeschlossen hat. Die Exklusivität erlaubt nun, Einfluss auf die Arbeitsbedingungen zu nehmen und stetig Verbesserungen an Arbeits- und Sicherheitsbedingungen vorzunehmen. Ein dafür gegründeter Fond stellt Gelder bereit für Materialanschaffungen oder den Bau von Erste-Hilfe-Stationen. Es gibt finanzielle Unterstützung bei Unfällen oder Krankheitsfällen in der Familie.

 

Wie wird es abgebaut und verarbeitet?

Das Salz wird mit Schwarzpulver gesprengt (relativ sanfte Sprengungen – für Berg und Mensch), und die Brocken mit Traktoren herausgezogen. Die Abbaumethode mit Schwarzpulver ist seit Jahrhunderten nahezu gleich geblieben. Die Salzbrocken werden anschließend von Hand nach Farbe und Qualität sortiert, mit Sole abgewaschen und in der Sonne getrocknet. Die Weiterverarbeitung findet in einer 80 km entfernten Mühle/Sortieranlage statt, die exklusiv für unseren Lieferanten nach westlichem Hygienestandard produziert. Die Mühle ist mit einem Hammerwerk aus Stahl ausgestattet. Das Salz wird also eigentlich nicht gemahlen, sondern in kleinste Kristalle geschlagen. Die Kristallstruktur bleibt erhalten.

 

Wie sind die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter dort?

Produktionsstätte: Hier arbeiten ca. 300 Personen, die Arbeitszeit ist 7,5 Std. pro Tag. Der Lohn liegt 20% über dem Landesdurchschnitt, ein Tag pro Woche ist bezahlter freier Tag (Freitag = Gebetstag). Medizinische Versorgung ist gewährleistet. Weder in der Mine noch in der Produktionsstätte arbeiten Jugendliche unter 16 Jahren.

 

Warum überhaupt Himalaya – Salz?

Der Name: die Bezeichnung Himalaya–Salz wurde von Peter Ferreira geprägt. Tatsächlich ist das Salz der Salt Range Minen das Salz, das im ganzen Himalaya-Gebiet gegessen wird. Es ist die nächste Mine zum Himalaya. Im Himalaya-Massiv selbst gibt es keine Salzminen. Geographisch ist das Salt Range Gebirge zwar – oder nur – 200km vom den großen Himalaya–Bergen entfernt, doch ist ‚Himalaya – Salz’ für das Salz der Salt Range-Minen ein so gebräuchlicher Begriff geworden, dass er nicht mehr geändert werden sollte. Hier bedeutet Himalaya die Nähe zum Massiv, aber auch Geschichte, Kultur, Philosophie und Reisesehnsucht.

 

Unsere Empfehlung zur Anwendung:

Da wir in erster Linie Gewürz- und Teehändler sind mit vielen speziellen Produkten für Feinschmecker und Liebhaber, haben wir in unserem Salzprogramm auch einige gehobenen Sorten, wie Fleur de Sel (ein hochpreisiges Spitzen-Meersalz), und eben auch Kristallsalz/Pakistan. Beide Salze sind etwas Besonderes, und unterscheiden sich sehr wohl im Geschmack von anderen Salzen. Sie werden beide von Gourmetköchen empfohlen: Fleur de Sel schließt Gemüse mit einem ganz weichen Geschmack auf und passt gut zu fruchtigen Sommergemüse und Salaten. Kristallsalz ist von seiner Struktur her strenger, geradliniger, und passt gut zu herberen Gemüse und Wintergemüse.

 

Thema Wellness:

Nach Aussagen vieler sensitiver Menschen sind beide Spitzensalze hochenergetisch. Elemente und Kristallstruktur haben eine informative Wirkung auf die Ordnungsstruktur des Menschen – so könnte man das nach der homöopathischen Idee formulieren. Dies ist am Anfang des 21. Jahrhunderts nicht wissenschaftlich anerkannt messbar oder beweisbar. Aber diese Eigenschaft als Unsinn hinzustellen erinnert daran, dass sogar heute noch Menschen die Homöopathie oder die jahrtausende-alte chinesische Akupunktur als Humbug abtun, weil sie nach unseren Begriffen nicht wissenschaftlich nachweisbar ist. Vielleicht sollten wir uns im Bewusstsein halten, dass unser wissenschaftliches westliches Denkmodell ein relativ junges Modell von vielen ist, und es eigentlich sehr spannend ist, dass außerdem noch in anderen Kulturen andere wissenschaftliche Modelle mit sehr alter Tradition bestehen.