|
|
Kräuterhof Tannenhof, Bioland Familienbetrieb in Bebra
Der
heutige Tannenhof im nordhessischen Bergland ( 370 m Höhenlage mit
rel. kurzer Vegetationszeit) wurde bereits im 14. Jahrhundert
urkundlich als Hof Vockerode erwähnt.
Ab 1988 wurde der Hof als Betriebsgemeinschaft u.a. von Familie Kayßer bewirtschaftet.
Seit 1998 ist es ein reiner Familienbetrieb: Detlev Kayßer leitet
den Hof, seine Frau Christiane, die auch als Physiotherapeutin
arbeitet, und die jetzt noch zwei zuhause lebenden Kinder helfen
gelegentlich mit.
Die Umstellung auf den kontrolliert biologischen Anbau erfolgte
schon 1979-1982 durch die Kommunität Imshausen. Detlev
Kayßer führte diese Wirtschaftsweise fort und schloss sich
dem Anbauverband Bioland an.
Der Tannenhof ist insgesamt 58 ha groß; davon sind 5,5ha Dauergrünland für Heu, und 52,5 ha Ackerland.
Auf wieviel Fläche Kräuter angebaut werden, schwankt etwas je
nach Jahr und Markt. Aktuell werden auf 7 ha Kräuter und
Gewürzpflanzen angebaut.


Was wird sonst noch angebaut: Luzerne-Kleegras; Dinkel, Weizen, Hafer,
Roggen, Leinsamen, Kartoffeln, Leindotter, Körnerleguminosen
(Erbsen oder Ackerbohnen), Senf. Heu und Kleegras gehen z.T. an
kooperierende Betrieb in der Nachbarschaft, mit denen Detlev
Kayßer das Futter gegen organischen Dünger (Mist,
Gülle) tauscht.
In der Vegetationszeit werden auf dem Tannenhof bis zu 10 Mitarbeiter
auf den Feldern beschäftigt: i.d.R. 1-2 Praktikanten, 2
Schlepperfahrer und Aushilfen aus den Dörfern ringsum.
 
Die Pflanzen werden auf dem Hof geschnitten, gesichtet, getrocknet und
bei Bedarf gemahlen.
 
Detlev Kayßer verfügt über eine
Luftentfeuchtungstrocknung, die sehr schonend und
qualitätserhaltend arbeitet.
Da er die Blattkräuter frisch
aufbereitet (Trennung von Blatt und Stängel; Krüllschnitt),
bevor sie in die Trocknung kommen, brauchen sie weniger Energie und
Zeit zum Trocknen.
 
Auf die Frage, was er am Kräuteranbau besonders mag, antwortet
Detlev Kayßer:
„den Duft, die Wirkungen der Pflanzen, das
Außergewöhnliche, die Kontakte zu anderen
Kräutermenschen; er bietet Arbeit für mehrere Menschen.“
Was gibt es sonst noch Interessantes über den Tannenhof zu
erzählen: „... er gehört seit 1959 (meinem Geburtsjahr) zur
Kommunität Imshausen (www.kommunitaet-imshausen.de), einer
christlichen Lebensgemeinschaft.
Die umliegenden Wälder sind durch ein ausgedehntes Heckensystem
vernetzt, was eine Förderung der Fauna und Steigerung des
Erholungswertes der Landschaft mit sich bringt.
Als offizieller Demonstrationsbetrieb für den ökologischen
Landbau machen wir immer wieder Tage des offenen Hofes bzw. Feldes
(z.B. eine Bioglühweinnacht im Dezember).
 
Meine tragende Motivation war und ist, einen Beitrag zur Versorgung mit
gesunden Lebensmitteln zu leisten; wir spüren und übernehmen
Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung.
Wichtig ist
mir auch die Wirkung als Multiplikator: z.B: durch die Ausbildung von
Praktikanten, Führungen oder Mitmachzeiten mit verschiedensten
Gruppen ( Kindergärten, Schulen, Unis, Verbraucher, Kollegen etc.).
Wir genießen eine wunderschöne Lage im nordhessischen
Bergland, die touristisch wenig erschlossen ist; ideal z.B. für
Wanderungen.“
Im Naturkostladen finden Sie vom Tannenhof unter der Marke Heuschrecke:
-
Brennnessel Tee, Blattkrüll
-
Pfefferminz Tee, Blattkrüll
Blattkrüll ist ein möglichst großer, werterhaltender Schnitt und bedeutet eine hohe Teequalität.
Heuschrecke-Kräuter und Gewürze erhalten Sie in Ihrem Naturkostfachgeschäft oder im Bio-Versandhandel.

Seite aktualisiert am: 7.1.2008 Copyright © 1997-2008 by HEUSCHRECKE Naturkost GmbH
CI-Design: Binom Produktdesign Web-Design: kpunkt Digitale Dienstleistungen
|
 |