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BioFach Messe 2012 - Ein Heuschrecke-Bericht.
Was tun wir eigentlich so auf der Messe? Über unsere Kunden, Lieferanten und Bio-Produkte.

- 07 Der erste Messe-Morgen an unserem Stand - der Tee für unsere Kunden, Lieferanten und Besucher ist fertig. Naturkostläden, Naturkostgroßhandel, Hofläden, Kräuter- und Tee-Fachhandel, Praxen und Gesundheitsberater, verschiedenste Naturkost- und Kosmetikhersteller, die Gewürze und Kräuter benötigen, Anbauer und Importeure werden uns in den nächsten 4 Tagen besuchen.

- 08 Unsere diesjährigen Produktneuheiten sind zum Glück alle kurz vor der Messe fertiggeworden (keine Dummies): Harissa-Gewürz, Keltisches Würzsalz, edler Malabar-Super-Pfeffer von den Sahyadri Spice Farmers, Bambus Tee, Cannabis Tee, Kinder-Rooibusch Tee mit Erdbeer und Vanille, und 3 sehr edle China-Grüntees.

- 29 Zufälliges Zusammentreffen an unserem Stand - unsere ungarischen Paprika-Connections: Guszti und Werner. Ungarischer Paprika ist - sagt man - der beste der Welt. Es gibt eine lange frostfreie Periode, aber es ist nicht so heiß, dass die Paprikafrüchte am Strauch ausreifen. So haben die Ungarn die Methode des Nachreifens entwickelt, die dem Aroma sehr gut tut (Zucker baut sich auf, aber die Aromen bauen nicht so sehr ab wie am Strauch).

- 30 Mit Guszti haben wir etwas Neues ausgeheckt: Bio-Anis-Anbau in Ungarn. Die Anissamen, die wir auf die Messe mitgebracht haben, wird Guszti jetzt zur Aussaat mitnehmen, das Klima ist günstig. Es gab leider mit Anis aus der Türkei und aus Italien, wo er üblicherweise herkommt, des öfteren Pestizidprobleme - so entstand die Idee mit unseren ungarischen Partnern.

- 41 Auch das ist BioFach: alte Freunde und Kollegen wiedertreffen, hier Maria Kettenring, Buchautorin und Mitarbeiterin bei Primavera. Ende der 80er Jahre haben erst Primavera und kurz danach Heuschrecke mit ätherischen Ölen gestartet, wir von unseren Kräuterlieferanten animiert, da Überschüsse destilliert wurden. Während Primavera sich zum Marktführer für ätherische Öle (und seit einigen Jahren mit eigener Kosmetiklinie) in unserer Branche entwickelt hat, sind wir verstärkt Spezialist für Gewürze, Kräuter und Tee geworden, mit einem kleinen Basissortiment ätherischer Öle.

- 43 Pfefferkäse (mit unserem Pfeffer) ist der Renner der Fleckenbühler Käserei. Suchthilfe Fleckenbühl - hier aus ihrer Selbstdarstellung: "Eine offene, konsequent nüchterne Gemeinschaft: Das sind wir Fleckenbühler. Unser Angebot ist einfach: Wir nehmen Menschen mit Suchtproblemen in jeder Lebenssituation sofort bei uns auf. Und dann helfen wir ihnen, dauerhaft suchtfrei und selbstbestimmt zu leben. Unsere eigenen früheren Suchterfahrungen helfen uns dabei. Wir Fleckenbühler haben uns dafür entschieden, nüchtern - ohne Drogen, Alkohol und Tabak – zu leben und unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Wir leben und arbeiten zusammen." Auf dem Foto: der Vize-Käsemeister und der Käsemeister.

- 44 Die Firma Isana mit ihrer Naturkostmarke Bio Verde ist bekannt für frische Bio-Feinkost. Einmal im Jahr organisieren wir mit Terra Magnifica (Wildsammlungsprojekt in Kroatien) den Bärlauch-Transfer während der Erntzeit im Mai, tiefgekühlt und Tonnen - jedesmal eine Aufregung, ob alles gutgeht - es nicht regnet, und die Kühlungen während der wöchentlichen Transporte im ganzen Mai heil bleiben - , für das frische (nicht erhitzte) Bärlauchpesto und die Bärlauchgnocchi. Walter Lutz zeigt sie hier - lecker! Auch das findet auf der BioFach statt: zusammen mit Isana und Terra Magnifica besprechen wir die Planung für kommenden Mai. In unserem Blog haben wir schon mehrmals über die Bärlauch-Ernte (sozusagen life) berichtet.

- 45 Taifun, die Firma von Wolfgang Heck, macht leckere Tofus, Bratlinge und Tofuwurst (die es zum o.g. Salat in unserer Mittagspause gibt, wenn es schnell gehen muss) - u.A. mit vielen Heuschrecke-Gewürzen. Für die Grillknacker von Taifun tüfteln wir die ideale Mischung aus mehreren weißen Pfeffern aus, die den richtigen Fermentations-Ton haben (das, was Pfefferneulinge an Schafstall erinnert). Dieser gibt dem neutralen Tofu eine angenehme Würze. Weißer Pfeffer ist neben Muskat und Majoran auch für Metzger eins der wichtigsten Gewürze.

- 46 Freund, Lieferant und Kunde seit den 80iger Jahren: Jan Kees vom Demeter-Kräuterhof Het blauwe Huis in den Niederlanden (siehe bei unseren Lieferantenportraits). Jan Kees erinnert nicht zufällig an den weisen Schulleiter Dumbledore. Sein Büro sieht fast aus wie die Studierstube von Dumbledore, komplett voll mit wertvollen alten Kräuterbüchern. Das Trio mit Jan Kees, Ton Vink (ein anderer Kollege mit einem Kräuterbetrieb in der Drome, Frankreich), und Heuschrecke-Inhaber Heinz-Dieter Gasper wird auch "Alte Meister" genannt.

- 47 Dieses Jahr im Sommer haben wir mit Roman Turk und seiner Frau Sanja von Terra Magnifica in Kroatien Sammlergruppen und Kleinbauern besucht. Auf unsere Theke "Coole Kelten" zeigen wir ein Fotobuch davon (ganz einfach und schnell im Internet mit einer Fotolabor-Software erstellt - überraschend gute Qualität ... hatten wir erst kurz vor der Messe entdeckt, dass es sowas gibt ...). Roman, Sanja und Ana (Ana hält das Büro zusammen) sind fasziniert, ein Buch über ihren Betrieb zu sehen.

- 50 Dominik Collenberg hat in Zimbabwe die Bio-Kleinbauerninitiative KAITE ins Leben gerufen. Seit mehreren Jahren sind wir nun schon in gutem Kontakt. Nachdem KAITE zunächst auf ätherische Öle und Kosmetik-Rohstoffe spezialisiert war, kamen dann die Gewürze und Kräuter dazu. Dieses Jahr erwarten wir den ersten Container mit Chili (sehr scharf) und verschiedenen Kräutern und Blüten. Inzwischen gehören 1000 Bauernfamilien zu KAITE.

- 60 Die kirchliche Nichtregierungsorganisation Peermade Development Society hat ein gut funktionierendes Kleinbauernprojekt in Kerala ins Leben gerufen, mit mittlerweile 2100 Familien. Wir arbeiten schon lange mit ihnen zusammen, und planen hier mit Chacko Thomas und Leiter Father Sabu John unseren Gewürzbedarf für 2012.
Heiliger des Monats März: Kardinal Clemens August Graf von Galen
22. März: Kardinal Clemens August Graf von Galen
Schöne Geschichten für das Unterbewusstsein bzw. die archaische Psyche. Das katholische Christentum und insbesondere der rheinische Katholizismus bietet mit seinen unzähligen Heiligen einen ähnlich guten spirituellen Service wie unser altes Kelten- und Germanentum (zum großen Teil wurden deren (Natur-) Gottheiten dem spröden Monotheismus zunutze gemacht).
Wie Namen täuschen können: da heißt einer Clemens, also "der Sanftmütige", und sein ganzer Charakter zeigt sein Leben lang das Gegenteil von Milde.
Photographien des 2005 seliggesprochenen Bischofs von Münster zeigen oft einen eher grimmigen Kirchenfürsten. Niemand, mit dem man das heute allseits beliebte Batik-Hippie-Hemdchen-Image der Welt-Jugendtag-Kirche verkaufen könnte.
Im Januar haben wir mit Arnold Janssen einen Heiligen kennengelernt, der mit lebenslanger "heiliger Sturheit" und Hartnäckigkeit sein Ziel verfolgt und erreicht. Beim Grafen von Galen geht es um das genaue Gegenteil. Der Bischof von Münster zeigt uns den heiligen Löwenmut im alles entscheidenden Moment.
1878 wird er auf Burg Dinklage aus westfälischem Ur-Adel geboren, und bleibt dieser Prägung sein Leben lang treu. Politisch steht er weit rechts, Demokratie ist nicht wirklich sein Ding, er ist stramm katholisch und stramm deutsch-national. Als Hitler 1936 das seit dem ersten Weltkrieg entmilitarisierte Rheinland besetzen läßt, begrüßt er (seit 1933 Bischof von Münster) das ausdrücklich.
So weit, so normal im damaligen erzkonservativen Klerus - gegen den unsere heutige Bischofskonferenz wie eine wilde Anarcho -Truppe aus 68er Tagen ausschaut.
Bischof Clemens August stellt sich mit dem Papst und den meisten seiner "Kollegen" 1937 in einem Rundschreiben gegen die Rassenpolitik der Nazis - wie bekannt, ohne konkrete Folgen, es ist halt nur ein Protest, das verläuft alles im Sand. Der Papst und die Kirchenleitung taktieren, haben letztlich Angst vor einer echten Auseinandersetzung, einer Situation wie in der Sowjetunion, wo die dortigen Machthaber die Kirche praktisch ausgerottet, zehntausende Priester und Mönche umgebracht haben.
Als die Regierung 1941 jedoch, von Verwaltung, Polizei und unzähligen Ärzten fleißig unterstützt, damit beginnt, in ihren Augen "unwertes" Leben zu vernichten, lernschwache Kinder von der Schulbank weg, Menschen in Altersheimen und Kliniken zu ermorden, kommt für unseren Bischof der Moment der Wahrheit. Anders als viele seiner Amtskollegen entscheidet er sich aus seiner menschenliebenden, christlichen Grundeinstellung für die totale Konfrontation, die die Bereitschaft zum Martyrium einschließt. Er hält 3 Predigten, die zum Deutlichsten gehören, was in der gesamten Nazizeit in Deutschland öffentlich gesagt wurde. Er droht klipp und klar damit, daß sich Katholiken an diesen Staat nicht mehr gebunden fühlen können, er kündigt den Nazis de facto Ihre einseitig verkündete "Volksgemeinschaft" auf.
Hitler schäumt und tobt und fordert den Kopf des Bischofs, doch der gewiefte Machtmensch Goebbels weist nachdrücklich auf die Gefahr hin, daß sich die katholischen Teile Deutschlands tatsächlich abwenden könnten. Die Hinrichtung von Galens wird auf "nach dem Endsieg" verschoben (und findet deshalb nie statt), die sogenannte "Euthanasie"-Mordaktion wird eingestellt.
Das Regime rächt sich für diese massive Niederlage mit einer harten Gangart gegen die Kirche in den verbleibenden Jahren bis zum Zusammenbruch. Alle Orden werden verboten, die kirchlichen Schulen geschlossen, das ganze kirchliche Leben unterdrückt, viele Priester und Gläubige bezahlen mit dem Leben für ihre Überzeugung und ihren Widerstand.
Clemens August ist ein Heiliger des Kairos, des rechten Augenblicks, den die Griechen gar als Gott verehrten. Jetzt oder nie, Sekt oder Selters: manchmal gibt es nur schwarz und weiß, richtig oder falsch.
Peter Kirwel

Peter Kirwel
Heiliger des Monats November: Acepsimas
3. November: Acepsimas von Cyrrhus
Schöne Geschichten für das Unterbewusstsein bzw. die archaische Psyche. Das katholische Christentum und insbesondere der rheinische Katholizismus bietet mit seinen unzähligen Heiligen einen ähnlich guten spirituellen Service wie unser altes Kelten- und Germanentum (zum großen Teil wurden deren (Natur-) Gottheiten dem spröden Monotheismus zunutze gemacht).
Laßt uns eine Lanze brechen für die Einsiedler, die Totalaussteiger, die Super-Freaks !
Heute kennen wir (fast) nur noch himmlisches Bodenpersonal, das in Wohnungen mit Zentralheizung wohnt, lange und ordentlich studiert hat und anständig bezahlt wird.
Verlauste, stark riechende Catweazles in Kartoffelsäcken würden wir dagegen kaum direkt als heilige Männer und Frauen ansprechen.
Einer von unzählig vielen: der heilige Acepsimas. Er lebte 60 Jahre lang im 5. Jh. als Einsiedler in den Höhlen nahe der Stadt Cyrrhus - heute eine Ruinenstätte in Syrien. In hohem Alter, kurz vor seinem Tod, wurde er noch zum Priester geweiht. Der Bischof seiner Stadt überliefert uns seinen Namen - und das war's. Was soll man über einen Einsiedler auch schon groß schreiben ? Mit anderen Menschen hat er ja nichts am Hut, er heißt ja nun Einsiedler, nicht Zwei- oder gar Dreisiedler.
In der ganzen christlichen Welt gab es Einsiedler, Eremiten, Klausner. Hier in Deutschland suchten sie sich abgelegene Orte in den ehedem reichlich vorhandenen Wäldern, in Ägypten lebten sie in der Wüste, am Meer oft auf wellenumtosten Inselchen. Gut 1000 Jahre ging das so, dann rollte die Welle aus - und nach der Französischen Revolution wurden sie kaum mehr gesehen. Verträgt sich freiwillige Einsamkeit in der Natur nicht mit modernen Zeiten ?
Die Idee ist simpel und auch heute noch verständlich: man will zum Kern vordringen. Dem eigenen Kern, der Seele, dem göttlichen Funken. Und zum Kern der ganzen Schöpfung, zu Gott. Der Natur ausgesetzt, mit unendlich viel Zeit. Im Ringen mit den eigenen Dämonen, die sich zeigen, es gibt kein Versteck. Im Glück des erfüllten Gebets, des tiefen Gefühls des Eins-Seins mit Schöpfer und Schöpfung.
Manche lernten alle 150 Psalmen auswendig und sangen sie von morgens bis abends, auch bei der Handarbeit, die den einfachen Lebensunterhalt sicherte. Andere lebten wirklich den Robinson, wollten niemand sehen. Manche hattten in ihrer "Einsamkeit" einen Zulauf wie am Kölner Hauptbahnhof, waren begehrte Ratgeber, richtige Popstars.
Am Sonntag, oder auch nur zu den Hochfesten, kam man zur Feier der heiligen Messe in die Zivilisation.
Heute wird Einsamkeit erlitten, mitten unter den Menschen: da ist die eigene Wohnung das, was früher die Einöde war. Aber wird Einsamkeit auch gelebt ? Als bewußt auf sich genommene Herausforderung ?
Wir können von den Einsiedlern lernen, auch von dem verschollenen Heiligen Acepsimas, dessen die Kirche in diesem Monat gedenkt (wenn überhaupt noch jemand an ihn denkt: na ja, wir tun's !).
Momente kraftvoller Einsamkeit lassen sich einfach in den Alltag integrieren, z.B. durch tägliches Gebet, ein paar Minuten genügen, es wirkt. Oder durch energisches Entmüllen des eigenen Lebens - Fernseher wegschmeißen ist sozusagen der halbe Weg in den Wald.
Peter Kirwel

Peter Kirwel
Bilderrätsel
Auf die Perspektive kommt es an...
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Auf den nächsten Bildern wird es immer klarer - 

Lastschiffe auf dem Rhein aus einer ungewöhnlichen Perspektive fotografiert.
Mit ein wenig Glück erwischt man fast abstrakte Motive.
Von der Kölner Hohenzollern-Brücke (der Eisenbahnbrücke zwischen Hauptbahnhof und dem rechtsrheinischen Stadtteil Deutz) um die Mittagszeit, wenn die Sonne fast senkrecht steht, möglichst grade nach unten fotografiert.
Oder erkennbare Strukturen wie Ladung, Container oder Bewohner dieser Schiffs-Welten.
Bei uns auf dem Rhein sind es oft holländische Schiffe mit blankgeputzten Autos an Bord (obwohl Autos auf dem Wasser gar nicht fahren können :-)
Das Spannende bei diesen Motiven ist, die Position und Geschwindigkeit des Schiffes unter der Brücke richtig einzuschätzen bevor das Schiff unter der Brücke verschwindet, dann im Moment des Auftauchens unter der Brücke
an der richtigen Stelle auf der Brücke zu stehen (oder dort hin zu rennen) und möglichst schnell im möglichst verzerrungs-freien Winkel zu fotografieren.
Das gelingt nicht immer, aber mit wachsender Erfahrung immer öfter.
Gute Photos zeigen die Welt aus einer ungewohnten Perspektive...
Wolfgang Kurtz
ist Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur
Kpunkt.
Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.
Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.
Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.Südafrikareise (4): Vom Rheinland nach Wupperthal
Lieferantenbesuche in Südafrika
Reisebericht in Fortsetzungen ... hier der 4. Teil.
(1. Teil:
http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/04/15/vom-rheinland-nach-wupperthal-1.htm )
(2. Teil:
http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/04/19/vom-rheinland-nach-wupperthal-2.htm )
(3. Teil:
http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/04/20/vom-rheinland-nach-wupperthal-3.htm )
Am 25.3.2010, in der Osterzeit, machten wir uns vom Rheinland aus auf den Weg nach Wupperthal, Südafrika.
Wupperthal (ca. 10.000km von Köln entfernt) in der Provinz Western Cape in Südafrika wurde 1829 als Station der Rheinischen Mission gegründet und ist heute ein schmuckes Dorf in einem lieblichen Tal, mit durchfließendem Flüsschen und schattigen Bäumen. In dieser Region am Fuße der Cederberge leben die Nachfahren der Khoi-San People. Von dort stammt unser Bio-Rooibusch Tee, von der Wupperthal Original Rooibusch Cooperative, einem Kleinbauern-Zusammenschluss und unsere Partner, die wir besuchen wollten. Unsere erste Station war noch weiter im Norden gelegen die Bio-Rooibusch-Cooperative Heiveld nahe Nieuwoudtville. Unser letzer Besuch ging zum Honeybuschprojekt Ericaville/Kurland, eine Township nahe Knysa/Plettenberg im Eastern Cape. Da kommt unser Bio-Honeybusch Tee her.
Unsere 8-köpfige Reisegruppe bestand aus: uns beiden, Heinz-Dieter Gasper und Ursula Stübner von der Heuschrecke GmbH, Dr. Benedikt Kaukler - Koordinator und Importeur für die Ware unserer Bio-Kleinbauernprojekte, Ton Vink - Gründer der Bio-Kräuter- und Gewürzfirma Herbier du Diois in der Drôme in Frankreich (er ist Amsterdamer, lebt seit den 80ern in Frankreich und war damals einer der ersten Heuschrecke-Lieferanten), sowie Dr. Sarath Ranaweera - Teewissenschaftler und Gründer des Bio-Kleinbauernprojekts SOFA und der Firma Biofoods in Sri Lanka. In Kapstadt stieß Sönke Hobbensiefken zu uns, unser Export-Partner in Südafrika, in Windhuk in Namibia geboren, in Hannover aufgewachsen und als studierter Demeter-Landwirt nach Südafrika ausgewandert. Einen Tag später wurde unsere Achter-Gruppe komplett mit Arlette Rohmer, Gründerin des Bio-Tee-Herstellers Jardins de Gaia im Elsaß in Frankreich, und Christine Nachmann, professionelle Fotografin, Deutsche, seit über 10 Jahren in Kapstadt lebend.
Von Nieuwoudtville ging unsere Reise wieder 200 km in den Süden, nach Wupperthal, unserem eigentlichen Hauptziel. Hier besuchten wir unsere Bio-Rooibusch-Lieferanten, die Wupperthal Original Rooibusch Cooperative, eine Gemeinschaft von 80 Kleinbauernfamilien.
Wupperthal liegt im malerischen Tra-Tra River Tal in den Cederbergen, insgesamt eine unwegsame, karge Region zwischen 600 und 1100 m Höhe, eine wunderschöne Halbwüsten-Landschaft.
Nur Schotterstraßen, jedes Auto einen Reifen gehimmelt, unser Wechsel wurde von Baboons (Pavianen) beobachtet, sonst menschenleer, auf hunderten Kilometer 2 entgegenkommende Autos.


Bevor wir jetzt von unseren Rooibusch-Bauern erzählen: erst eine Erklärung zu Wupperthal, die sehr ausführlich geraten ist, und uns fasziniert hat, weil so eine Art Zeitraffer zwischen Eisenzeit und heute in kaum 200 Jahren abgelaufen ist, und die auch infolge der Missionsaufzeichnungen und einer Dissertation an der Uni Kapstadt so schön dokumentiert ist.


Die Gemeinde Wupperthal wurde 1829/1830 von den Rheinischen Missionaren Gottlieb Leiboldt und Von Wurmb als Missionsstation gegründet, auf Farmland, das sie erwerben konnten.
Die koloniale Situation und ihre rauen Folgen - ab ca. 1650 drängten weiße Abenteurer, oft in der Heimat straffällig gewordene Flüchtlinge, sowie weiße Siedler (trekboer, Buren) tiefer ins Kap-Hinterland hinein - ereichte die unzugängliche und landwirtschaftlich unattraktive Cederbergregion später und in etwas "abgemilderter" Form.

Zur Zeit der Missionsgründung war das Gebiet besiedelt von Khoikhoi (nomadisierenden Viehzüchtern, auch Hottentotten genannt, und auch bekannt aus dem dt.-südwestafrik. Namibia), San (Jäger und Sammler, auch Khoisan oder Buschmänner (bushmen) genannt), und diversen Mischlingen (Bastaards, mit weißen, Khoikhoi-, Khoisan- oder malayischen (Ex-Sklaven) Vorfahren). Vereinzelt gab es weiße Farmen.
Die San waren die stärksten Verlierer der Kolonialisierung. Seit mindestens 8000 Jahren für das Kapland belegt, sind sie praktisch innerhalb von 250 Jahren so gut wie verschwunden. Die archaische Lebensweise passte am wenigsten zur sesshaften Lebensform mit individuellem Landbesitz der weißen Siedler. Common Land wurde zu Crown Land, was Enteignung bedeutete. Sie waren "unangepasst", nicht bereit, lohnabhängig zu arbeiten, und wehrten sich mit Überfällen und Raub. Sie wurden vertrieben, dezimiert, und ihre Kinder organisiert für Zwangsarbeit verschleppt. In der späteren Missionsstation waren sie an eher schwächster Position, anfällig für Gewalt und Alkoholismus.
Die Khoikhoi waren als Viehzüchter mit traditionellem Wissen um die schwierige Halbwüstenregion schon interessanter für die Siedler - was sie einerseits nicht vor Enteignung und Verarmung schützte, andererseits schafften es einige Clans, offizielle Landtitel und damit einen gewissen Wohlstand und Respekt zu bekommen. Sie bildeten die rurale Elite.
Im Klima der Verrohung zwischen weißen Besetzern und Einheimischen, des Verlusts der alten sozialen Gefüge, und der Zunahme "illegitimer" Beziehungen mit ihren Bastaardkindern wurde nach Missionen gerufen, zur "spirituellen Erziehung". Ab ca. 1800 waren englische, niederländische, die deutsche Herrnhuter (Moravian), und schließlich die Rheinische Mission vor Ort.

Die ersten 10 Jahre der Mission in Wupperthal waren ein Fiasko. Bis auf wenige Clans, die aus dem Getauft-Sein Reputation bezogen, wurde der christliche Glaube nicht angenommen, und obwohl Missionsstationen einen gewissen Schutz vor den kolonialen Ungerechtigkeiten boten, gab es eine hohe Fluktuation. 

Erst 1840 änderte sich die Situation: eine Anzahl bereits christianisierter Familien von Ex-Sklaven zog hinzu (etwas verzögert nach dem Verbot der Sklaverei 1833), die über Bildung und handwerklicher Ausbildung verfügten. Gleichzeitig beschloss Leipoldt, konzentriert eine lokale Industrie zu entwickeln und ließ Fachleute aus Deutschland anreisen.
In den nächsten 10 Jahren wurde eine Gerberei, Schuhfabrik, Hutfabrik, Schreinereien, Karrenbauerei und eine Mühle aufgebaut, und die Landwirtschaft und Viehzucht verbessert. Die Clans der Ex-Sklaven-Familien bildeten als Handwerker nun die Missionselite.


Es folgte eine Phase bescheidenen Wohlstands, es gab eine Grundabsicherung für Arme und Kranke, und man begann, mit festen, weißen Steinhäuser mit Reetdach die alten Hütten zu ersetzen. Ebenfalls wurden neue Teacher Training Programs für schwarze/farbige LehrerInnen eingerichtet.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts gab es zwei Wirtschafts- bzw. Spekulationskrisen, den südafrikanischen Burenkrieg, und immer wieder Dürreperioden, die die Mission überforderten. Es konnten nicht mehr alle versorgt werden, viele zogen in die Städte wie Clanwilliam, Tulagh, bis Capetown, um ihr Glück zu versuchen, ungewollte und sehr frühe Schwangerschaften, (sexuelle) Gewalt und Alkoholismus bereiteten regelmäßig große Probleme. Die alteingesessenen Khoikhoi-Bauern verarmten (sie hatten ihr Land an die Mission verkauft, und hatten nun Schwierigkeiten, ihre Pacht zu bezahlen) und rebellierten gegen die Missionare aus Angst vor Landverlust. Die Missionare regierten phasenweise mit einem harten, autoritärem System von Kontrolle und Strafe.


Auf der anderen Seite bildete sich so etwas wie eine neue, verantwortungsbewusste, bürgerliche Elite, die an der Gemeindeverwaltung aktiv teilnahm. Die vielfältigen ethnischen Herkünfte verschmolzen anfangs des 20. Jahrhunderts zu einer neuen Identität von farbigen, politisch empfindenden Bürgern.
Ein erstes Bild der Rainbow Nation Mandelas. Dieser Geist war auf unserer Reise trotz aller aktuellen Probleme immer spürbar und hat uns in den Bann gezogen.
Es war auch eine Initiative der Bauern Anfang des 20. Jahrhunderts, den "Rother Buschtee" (Rooibuschtee) mit gutem Erfolg zu vermarkten, ein Getränk, was immer schon bei Einheimischen bekannt war. 

Die Mission mit ihren umliegenden Außenstationen zählte zu ihren stärksten Zeiten über 2000 Einwohner. Das Land reichte trotz Zukäufe nicht, um die Bauernfamilien mit Pachtland zu versorgen.
Es organisierte sich ein Zyklus, in dem die ältesten Kinder jeweils in die Stadt für einen Zuverdienst arbeiten gingen, und zurückkehrten, wenn die Jüngeren soweit waren, um dann selber eine Familie zu gründen. In kurzen Perioden lief es rund, zumal auch, wenn die örtliche Industrie gute Aufträge bekam. Über die ganze Zeit betrachtet sieht man jedoch den ständigen Kampf gegen Armut, Hunger und soziale Probleme.

Im 20. Jahrhundert setzte eine massive Ökonomisierung des Lebens ein. Farbige Menschen wurden im Arbeitsleben schlechter behandelt und bezahlt als zuvor - hier gab es in der Mission zumindest eine schützende Hand vor der schlimmsten Ausbeutung. Alles Land war jetzt in Besitz von weißen Farmern oder der (weißen) Mission.

Die zwei Weltkriege ließen das Schicksal der deutschen Mission ungewiss werden, da auf jeden Fall ein Teil mit den Nationalsozialisten Hitler-Deutschlands symphatisiert hatte. Ab dem Ende des 2. Weltkriegs bereitete sich der Rückzug der Mission vor, es gab eine Phase der Rebellion der jungen Männer gegen ihre schlechten Zukunftschancen, und auch Misswirtschaft/Veruntreuung seitens der Missionsleitung. Die Alten, die im Krieg gegen Deutschland gekämpft hatten, begannen, offen gegen die Leitung zu opponieren.


In einem Klüngel sollte die Station an die apartheidnahe "holländische" Landeskirche übergeben werden. Nach starken Protesten der Bürger konnte das verhindert werden, sodass die Mission schließlich unter der letzten friedlichen und produktiven Leitung 1965 an die gemäßigtere Moravian Church ging. Die weißen Missionsfamilien und einige Familien aus der farbigen Elite zogen dann weg, mit dem Nachteil, dass auch handwerkliches und industrielles Wissen abgezogen wurde.
Zurück zur Gegenwart: mit fast einem Déjà-Vu-Gefühl kamen wir an in diesem schmucken Dorf mit Häusern, die in einem deutschen Freilichtmuseum hätten stehen können. Barend Salomo, Vizepräsident der Cooperative hatte uns erwartet - nach einem familiären und herzlichen Empfang wendeten wir uns sofort dem Thema Rooibusch zu ...
... hier gehts weiter:
http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/05/11/suedafrika-reise-5-vom-rheinland-nach-wupperthal.htm
Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner
Fotos: © Heuschrecke Naturkost GmbH
Fotos mit "cn" im Dateinamen: © Christine Nachmann, Fotografin aus Scarborough, Südafrika
Literatur: Mark Ch. Bilbe: Wupperthal. The Formation of a Community in South Africa 1830-1965. Köln 2009. Diese englische Dissertation (aus Kapstadt) ist weitgehend mit Material aus dem Archiv der Rheinischen Mission entstanden. Es wird auch im Herbst 2010 in einer deutschen Übersetzung veröffentlicht werden. Die Archiv und Museumsstiftung der VEM (Vereinte Evangelischen Mission) hatte uns dieses Buch freundlicherweise zugesandt.
Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass die Fotos nicht original alt sind - obwohl natürlich viele der dargestellten Sujets aus der Originalzeit stammen.
Wer also die alten Geschichten nicht lesen will, kann sich zumindest über neue Fotos freuen - dahinter verbergen sich Erklärungen (mit dem Cursor auf das Bild gehen). Bilder können mit Doppelklick vergrößert werden. Über unsere Bauern, und wie Rooibusch geerntet und verarbeitet wird, erzählen wir das nächste Mal.

















































































