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(heupd) 10. Planet entdeckt!

Intelligentes Leben auf iEarth vermutet

 

Neuer Planet hinter Jupiter 
Köln heupd | Es ist unerwartet, aber wahr! Nach der Diskussion, ob Pluto wegen seiner geringen Größe ein richtiger Planet ist, scheint sich eine weitere Diskussion anzubahnen. Aber dieses Mal geht es nicht um unseren Pluto, auch nicht um einen anderen unserer Planeten. Nein, es geht um einen völlig neuen, bisher unentdeckten Planeten in unserem Sonnensystem!


Dieser wurde vor ziemlich genau 6 Tagen von einem Hobby-Astronomen entdeckt. Eigentlich wollte er sich mit seinem neuen 60mm Teleskop bloß den großen roten Fleck auf dem Jupiter anschauen. Aber dann bemerkte er einen Planeten, den er zuerst für einen übergroßen Mond des Jupiters hielt. Doch er war selbst größer als der größte Jupitermond Ganymed.






Oberfläche des neuen Planeten
Wie sich später herausstellte, als das Jupitermond-Institut in Kalifornien davon erfuhr, versteckte sich dieser Planet die letzten 500 Jahre hinter Jupiter, sodass er von der Erde aus nicht sichtbar war. Berechnungen zufolge war er nur zweimal für einen kurzen Zeitraum der letzten 500 Jahre sichtbar: einmal 1597 und das zweite Mal 1804. Nun tritt er wieder für ein paar Tage hinter dem Jupiter hervor.

Die Oberfläche soll nach Beobachtungen mit einem Infrarot-Scheibenteleskop größtenteils aus Sand- und Kalkstein bestehen. Im Inneren dagegen gäbe es leicht kohlenstoffhaltige Materialien. Außerdem befinden sich ein paar sehr große Krater auf der Oberfläche. Bei näherem Heranzoomen jedoch wurden auch einige kleinere tunnelartige Löcher gefunden. Diese reichen bis tief in den Planeten hinein und führen möglicherweise bis fast an den warmen Kern heran.






Aufnahme des neuen Planeten mit Infrarot-Scheibenteleskop
In diesen Tunnelsystemen könnte es möglicherweise sogar intelligentes Leben in Form von Mikroorganismen geben, wenn sie nicht sogar von diesen erschaffen worden sind, was aber eher unwahrscheinlich sei.
Unklar ist aber immer noch, wie sich die Mikroorganismen bisher ernährt haben. Man vermutet, dass sie die kohlenstoffhaltigen Materialien mit Hilfe der Wärme des Kerns in Gase umgewandelt haben.

Auch um den Namen des neuen Planeten ist man sich nicht einig. Viele wollen ihn nach dem Entdecker benennen. Doch andere meinen, dass sich "Smith" nicht für einen Planetennamen eigne. Das globale Unternehmen "Apple" bietet sogar 7,4 Mrd. US-Dollar für den Namen des Planeten. Er soll nach Angaben zu Folge "iEarth" genannt werden. OS/HS












Journalisten H. und O. Stübner
Oscar Stübner (13) und Henri Stübner (16)
JIJFKUBBOUHSJ - Jugendbüro "Investigativer Journalismus für Kinder- und Bildungsthemen"


heupd - Pressedienst für unterbliebene und unterdrückte Nachrichten













 



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Tags: planet, infrarotscheibenteleskop, jupiter, iearth, intelligentes leben
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Paulus (3)

Das Wirken des Paulus

 

 

Dieser Beitrag von Roman Turk bezieht sich auf den Text von Theologe und Pfarrer Gerhard Jankowski "Paulus (2)" vom 5.3.2010  (www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/03/05/paulus-2.htm), der das Wirken vom Hl. Paulus sehr anschaulich im damaligen politischen Kontext zeigt. Bei Gerhards Paulustext fällt auf, wie modern die Geschichte des Paulus in der heutigen Zeit der Globalisierung, Finanz- und Wirtschaftskrise ist - kleine Netzwerke als gerechte Zukunftssicherung.
Roman Turk ist unser Lieferant aus Kroatien für Bio-Kräuter und -Gewürze. Nachdem er als Maschinenbau-Ingenieur gearbeitet hat, baute er nach dem Krieg ein Netzwerk von Kräutersammlern und -Sammlerinnen, sowie von Bio-Kräuterbauern über ganz Kroatien auf. Er organisiert die Biozertifizierung, Verarbeitung und Export der Ware. Seine Firma trägt den Namen Terra Magnifica. Mehr zu Terra Magnifica: www.heuschrecke.com/kroatien.htm.   Das charmante österreichisch / Deutsch von Roman wurde wegen des Verständnisses leicht geglättet, seine Wortschöpfungen eines Fremdsprachlers beibehalten.

 



Werken am Netz

 

 

So ein unvoreingenommenes Expose wie von Gerhard kann Einem Jahren von Studium ersparen.
Und das ist das Mächtige bei den Netzwerken.

Was ich für sehr interessant finde, ist das synchoronisirte Denken (Reflexieren !) über dasselbe Thema in mehreren Ecken der Welt, ohne einem Dirigent.

Seit einigen Wochen studiere ich wie ein Wilder Etwas namens komplexe Systeme. Das sind die Strukturen bestehend aus vielen kleinen, relativ unabhängigen Teilen verschiedener Eigenstruktur und Funktion, die aber miteinander verbunden sind und daraus ein Ganzes mit einem neuem Wert entsteht. Man kann sie auch Netzwerke nennen.

Es ist unglaublich, wie viel Theorien darüber existieren, es handelt sich aber ganz einfach um 2 weitere (neben Yin und Yang) entgegensetzte und untereinander ergänzende Kräfte, die ich z.B. Erneuern und Altern, oder Selbstorganisation und Chaos nennen könnte.
Alle komplexe Strukturen ( = Netzwerke), sei es ein einzelner Mensch oder eine Gruppe, leben in / durch einem dynamischen Balance dieser Kräfte.

Aus irgendeinem Grund ist die 2. Kraft (Altern, Chaos) bevorzugt, so lange wir deren Spiel im zeitlichen Ablauf betrachten. Eigentlich ist diese irreversibile Richtung diejenige, die unseren Zeitbegriff bestimmt.
Und die Anzahl der Informationen, die für die Beschreibung eines intakten Systems gebraucht werden, ist wesentlich geringer als die Anzahl, die man für die Beschreibung vom Chaos braucht.

Dem allgemeinen Gefühl und allen hystorisch begründeten Vorzeichen nach, steht unser wichtigster gemeinsamer Netzwerk, unsere Erde, kurz vor einem großem Ereignis. Und der Erfahrung nach sollte es sich dabei um eine gewaltsame Entfaltung der 2. Kraft handeln.
Kann man etwas dagegen tun?

Alle Versuche, die die Zwangsorganisation anstelle Selbstorganisation bieten, wirken eigentlich in entgegensetzter Richtung, siehe z.B. Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/jeremy_clarkson/article7052392.ece   (schöne Kolummne über den Spaniel, der den Milchmann ißt, oder die Bombe im Hund).

So wird die überwiegende Mehrheit wegen der irregulären Handlung einer winzigen Anteil der Population verfolgt, was natürlich die Mehrheit narrisch macht und die Bindungen der natürlichen Netzwerke kaputt macht.


Die 99% deckende Legislative kann noch immer keine 100%Sicherheit geben. Das 1% Unvorhergesehenes kann aber das schwer erworbene Gefühl der Sicherheit ohne Problem umbringen.
Noch ein Paradox das besagt, wie die 2. Kraft bevorzugt ist.

Was man nicht bekämpfen kann, soll man diplomatisch angehen. Hat auch Paulus gemacht.
Meine These lautet also, daß das cosmische Computer wegen zu vielen Daten in chaotischen Zuständen crasht.

Wir sollten also natürliche Ordnung verbreiten und das CPU (Hauptprozessor des Computers, in anderem Sinne auch Zentraleinheit) entlasten.
Mit denken, verstehen, reden, schreiben tun wir es ja.

Und wie wird unser Tun und das reflexierende Netzwerk verbreitet - mit Werbung?
Dieses Konzept setzt eben das entgegensetzte Paradigma von unendlichem Wachstum (ein bevorzugter Flussrichtung der 2. Kraft) voraus.
Nein, ich glaube, die Resonanz, Synchronizität und ähnliche Vorgänge sorgen für das Verbreitern, auch wenn wir die Physik davon noch nicht verstehen, oder nur Metaphysik sie uns erklären kann.

Wenn man unbedingt eine Rationalisierung des Vorgangs braucht, so gibt es inzwischen die sog. Socionomics, oder auch ein interessanter Artikel hier:
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.foreignaffairs.com/articles/65987/niall-ferguson/complexity-and-collapse

Beide betrachten die Perzeption des Netzwerks seitens dessen Keimzellen als das Bedeutendste gegen Systemkollaps.

Ist auch klar, wenn man sich eine Molekül vorstellt, die die andere Molekülen wegen mangelnder Bindungen nicht perzipieren kann, so hat man nur die chaotische Summe der Molekülen wie in einem Gas,  in Gegensatz z.B. zu etwas mehr informierten Molekülen in einem Kristall.
Und das beruhigende dabei ist, die Herrschaften akzeptieren die Zyklen und können die ups und downs irgendwelcher Kurven grob abschätzen, aber die letzte Wahrheit der Sanddüne wird von einem (möglicherweise auch nicht) fallenden Sandkorn bestimmt.
Nassim Taleb schreibt "Missing a train is only painful if you run after it".
Heidi sollte es bestätigen können.  

 

Grüsse

 

Roman

 

 



Roman Turk, Gründer von Terra Magnifica (Freund und langjähriger Lieferant von Heuschrecke), ein biozertifiziertes Anbau- und Wildsammlungsprojekt für Kräuter, mittlerweile eines der größeren Kräuterexport-Unternehmen in Kroatien. Nach dem Krieg wurden die alten Sammlerstrukturen von Roman Turk wieder aufgebaut - dies die soziale Komponente: Terra Magnifica ist eine wichtige Verdienstmöglichkeit in der Nachkriegszeit für die verschiedensten Gruppen von Bauern, Flüchtlingen bis zu Kriegsversehrten, für junge und ganz alte Menschen. Zertifizierte Wildsammlung ist Landschaftspflege und dient dem Umweltschutz.


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Tags: paulus, netzwerk, terra magnifica, planet erde, komplexe systeme
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