BLOG | Neueste Nachrichten

Einmal um die ganze Welt...
16.05.2012 07:09
Mikrokosmos: Rübling und Helmling
11.05.2012 10:58
Tomas Tranströmer, Lyrik (1)
08.05.2012 10:37
Du
02.05.2012 10:17
Heiliger des Monats Mai:...
02.05.2012 09:59
Ohrenkuss: Stellungnahme zur...
27.04.2012 14:49

BLOG | Kategorien

Blog-Text-Suche

Meist gelesene Posts

Verschwörungstheorien
1553 mal gesehen   19.05.2010
Zwischen-Nachrichten aus Japan ...
577 mal gesehen   18.04.2011
Unsere Gewürzmühlen
543 mal gesehen   02.07.2010
Ohrenkuss: Yo, también - ME TOO. Preisgekrönter,...
433 mal gesehen   16.07.2010

Archiv

Abonnieren für RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten

Zur Zeit wird gefiltert nach: leben
Filter zurücksetzen

Lebensmittelinformationsverordnung

Grüne Ampel für EU-VO 1169/2011

Bio-Gewürzmischung von Heuschrecke: Senf ist traditionelle Zutat von Currys

  • Die neue EU-Verordnung 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel, kurz LIV, tritt heute am 13.12.2011 in Kraft.
  • Sie bezieht sich auf Endverbraucher- und Gastronomie-Verpackungen.
  • Herzstück ist die Nährwerttabelle, die verpflichtend bis 2016 angebracht werden muss - so wurde die heftig diskutierte "Ampel" umgangen. Gewürze, Kräuter, Tee und Salz gehören (logischerweise) zu den Ausnahmen - eine Nährwerttabelle müssen wir also nicht aufbringen.




Hier beschreiben wir nun die Änderungen, die unsere Produktverpackungen betreffen, für Neudrucke ab 13.12.2011, mit einer Übergangsfrist bis zum 13.12.2014.



Allergene Stoffe

 Neue Deklaration Allergene auf Rücketikett

Es gibt eine EU-Einstufungsliste (Richtlinie 2000/13/EG Anhang IIIa) mit deklarationspflichtige Stoffe, die relativ häufig Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können. In unseren Spezifikationen für andere Lebensmittelhersteller sind sie schon lange angegeben.

Nun sollen sie zur besseren Übersicht der betroffenen VerbraucherInnen auf der Ware hervorgehoben werden. Bekannte Beispiele aus der EU-Allergen-Liste sind: Glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut), Schalenfrüchte (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pistazien usw.) Sellerie, Senf, Schwefeldioxid und Sulphite als Zusatzstoff ab einer bestimmten Konzentration, und einiges mehr.

Für unser Sortiment bedeutet das:

Wir heben bei Gewürzmischungen auf dem Rücketikett von Tütchen, Dosen und Kilopacks innerhalb der Zutatenliste Senf und Sellerie fett unterstrichen hervor.
Bei Monoprodukten, also Senf gelb und Senf braun/schwarz pur, schreiben wir direkt unter dem Sortennamen noch einmal: "enthält Senf".

Für Gastronomie- und Verarbeiterkunden führen wir weitere Sellerieprodukte (Knolle, Blatt, ganz und gemahlen) sowie Mandelmilchpulver im Kilo. Hier wird entsprechend gekennzeichnet: enthält Sellerie bzw. Mandeln. 

Bei Knoblauch + Zwiebel ist der natürliche hohe Schwefelgehalt nicht deklarationspflichtig.

Neue Deklaration Allergene auf Rücketikett
Nüsse, Sesam und glutenhaltiges Getreide verarbeiten wir nicht in unserem Betrieb.
Übrigens: dennoch können auch Kräuter und Gewürze kleine Mengen Gluten enthalten, da die Bauern meistens ebenfalls Getreide anbauen und alles über dieselben Reinigungsmaschinen läuft. In der Mahlzeit dürften die evtl. Mengen an Gluten aus Gewürzen aber nicht zu Buche schlagen.



Sonderregeln


Zwei Sonderregeln betreffen uns noch:


Schutzgas:
Die edlen ersten Pflückungen unserer Japan Grüntees aus Kagoshima, , sowie der neue, kostbare Silver Sprout Grüntee aus China sind, eingeschweißt in einem Alu-Beutel, unter Stickstoff (natürlicher Hauptbestandteil der Luft / Erdatmosphäre) verpackt worden, um die Sauerstoff-Oxidation und damit zu schnelles Altern zu vermeiden.
Diese tragen dann den Zusatz auf dem Rücketikett: "unter Schutzatmosphäre verpackt".


Glycyrrhizinsäure:
Süßholz
und  als Produkt daraus Lakritz enthalten natürlicherweise Glycyrrhizinsäure, die in zu hoher Menge genossen in Zusammenhang mit hohem Blutdruck steht.
Bei unseren Süßholzstangen in der 50g-Tüte, sowie Süßholzstückchen und Lakritzpulver (letztere beiden nur im Kilo für Verarbeiter) muss daher direkt unter der Sortenbezeichnung auf dem Rücketikett der Satz stehen: "enthält Lakritz - bei hohem Blutdruck sollte ein übermäßiger Verzehr dieses Erzeugnisses vermieden werden".
Das betrifft aber nicht unsere Kräuterteemischungen mit Süßholz (z.B. Ayurveda-Tees), da dort der Gehalt unter dem Grenzwert liegt.




Ziel der Lebensmittelinformationsverordnung ist, dass EndverbraucherInnen der Produktpackung entnehmen können, was drin ist (und ob es gesund ist, oder sie es vertragen), wieviel drin ist, wielange es haltbar ist, und was man damit macht. Durch die LOT- oder Chargennummer muss die Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung gewährleistet sein.




Ursula Stübner, Heinz-Dieter Gasper

Zurück

Dioxinskandal

Small ist beautiful (*

 

*) Zitat nach E.F. Schuhmacher (1911 - 1977, britischer Ökonom deutscher Herkunft. Außergewöhnlicher Lebenslauf - er entwickelte im letzten Lebensdrittel die "Buddhist Economics". Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Friedrich_Schumacher




Lebensmittel? Turbo-Hybrid-Tiere aus Massenhaltung bekommen nicht-artgerechte Futtermittel, worin (hier: dioxinhaltige) Industrieabfälle entsorgt werden. (Der nächste Skandal wird irgendeine andere widerliche Abfall-Entsorgung sein.)
Dies wird immer erst als Skandal thematisiert, wenn die Gifte die menschliche Nahrung erreicht haben. Die "normalen" Quälereien der Massentierhaltung reichen noch nicht aus, um eine allgemeine Aufruhr zu produzieren, die Quälereien sind in der EU wohl-reguliert.



Zur Lebensmittelsicherheit existieren Behörden, eine Bürokratie und ein Kontrollgerüst. Die Herstellerfirmen haben Auflagen zur Qualitätssicherung inklusive Analytik. Bei grenzüberschreitendem Lebensmittelverkehr potenziert sich der Aufwand. Für Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau liegt er um ein Mehrfaches darüber.



In der Regel überschreiten heute die Kosten des bürokratischen Überbaus, zusammen mit Verpackung, Logistik und Profitrate, den Wert des Lebensmittels mehrfach. Wenn wir bedenken, dass es im ursprünglichen Tauschhandel um nackte Ware ging, ist heute der Wert der Ware nur noch eine kleine Größe, aber auch eine flexible Größe: wenn die Kosten des Überbaus zunehmen, wird die Qualität der Ware gesenkt.



Um die Überbau-Kosten von Lebensmittel in Griff zu behalten, wird stark gesichert: geschönt, gestreckt mit unempfindlichem Materialien, und übersterilisert. Das Phänomen der mehrfachen Sterilisierung von Nahrung ist auch bei Bio-Lebensmitteln (bisher eher bei Massenware) zu beobachten. Unsere indischen Lieferanten für Bio-Gewürze beobachten den Trend im Westen genau und fassen sich an den Kopf - sie machen sich Gedanken um unser Immunsystem bei der toten Nahrung.



Man könnte sagen, der Lebensmittelhandel ist inzwischen eher ein Papierhandel und die Lebensmittel eine notwendige Dreingabe.
Papierhandel heißt, alle Lebensmittel-Zertifizierungssysteme, ob ISO, IFS, BRC, EG-BIO, NOP-BIO usw. basieren darauf, sich vom Vorlieferanten bescheinigen zu lassen, dass alles korrekt gelaufen ist. Damit ist versicherungstechnisch, politisch, ökologisch die Verantwortung nach hinten (oder nach vorne?) geschoben, und es muss nur noch das Vorhandensein von Zertifikatdokumenten geprüft werden -.



Kommen dann Machtgefälle, ökonomischer Druck, individuelle Schwäche, Geldgier oder gar kulturelle Unterschiede dazu, kann man sich spielfilmreife Abläufe / Skandale vorstellen.



Da Bio im Gegensatz zum Konventionellen in dieser Hinsicht nur ein paar Papiere mehr sind, keiner Zeit & Geld hat, nach der Sinnigkeit der tatsächlichen Geschichte und den Problemen zu fragen, ist der Bio-Skandal in globalen Zusammenhängen vorprogrammiert: ein Bio-Futtermittelprodukt aus ukrainischem Biogetreide mit chinesischen Nachtkerzensamen an ägyptischem Schwarzkümmeltrester, angereichert mit Ein-Euro-Bio-Brennnessel-Absiebe aus Kroatien nach Überschwemmungskatastrophe, als Pestizidschleuder.



Bio-Kleinbauern aus Übersee klagen, dass die (eurozentrierten) EU-Bio-Verordnungen nicht zu erfüllen seien - zu hoch gestochen für den provisorischen Alltag in einem armen Gebiet. Es gibt keine Lösungen für Grauzonen und Zwischenbereiche - z.B. wenn die Kamille-Ernte (wie jetzt geschehen) in die Nähe des Orientierungswertes für Bio-Produkte pestizidbelastet ist, weil ein Unwetter Boden von den umliegenden Feldern auf das Bio-Feld geflutet hat. Es war eigentlich nicht die Absicht, Bio-Bauern zu ruinieren - aber es ist so - nicht nur die Abdrift von Gentechnik ruiniert Bauern. Aktuell ist es Biphenyl - einerseits Spritzmittel, andererseits entsteht es bei vielen Vorgängen: im Rauch (Kleinbauern-Trocknung mit Holzfeuer (noch ohne Solartrockner) von Produkten), undichte Traktoren, Verwendung von recycelter Folie und Verpackungen - und ist am Schluss in den Chilischoten.



Der jetzige Dioxin-Futtermittelskandal ist nur einer von vielen - erstaunlich, wie wenig sich nach solch einem Skandal ändert. Die Kontrollsysteme werden noch größer angelegt, und die Firmen werden größer und verschachtelter, dazwischen kann man keine Schadensverursacher mehr feststellen. Die aktuellen Forderungen nach durchgängiger Kontrolle und Pflichtanalysen für alle sind nur ab einer bestimmten Betriebsgröße zu finanzieren. Kleinbetriebe schmeißen das Handtuch.



Jetzt ist der dioxinfixierte 14-Punkte-Plan für Futtermittel gebärt worden - lauter Selbstverständlichkeiten, wo unsereins dachte, das passiert schon längst. Beim nächsten Skandal tauchen die Forderungen leicht modifiziert wieder auf.



Wir alten Bio-Pioniere, schon etwas müde, haben uns in letzter Zeit überlegt, wie die jungen Generationen das Öko-Hippie-Erbe entweder weiterentwickeln, oder noch mal neu anpacken könnten. Was wäre denn jetzt neu zu gestalten? Und was wollen sie?



Ein ganz reizvoller Gedanke ist, das Wort "Vertrauen" in die Wirtschaftsabläufe zu bringen. Transparenz, klare Vernetzung von Globalität und Regionalität, Lust auf den einzelnen Menschen als Gestalter und Verantwortlichen. In Zukunft werden wir entspannt Convenience-Lebensmitteln mit nicht wesentlich mehr als 6 Zutaten einkaufen, die wir gut aussprechen können und die weder aus der Bau-, noch aus der Chemieindustrie stammen. Wir werden den Bauern vertrauen, weil es ihnen nicht mehr egal ist, was aufs Feld kommt und was ihre Tiere fressen. Wahrscheinlich werden diese guten Lebensmittel auch nicht teurer, da der Überbau abgebaut wird.



Aber vielleicht geht es ja noch eine Zeitlang gut. Mit der alten Papier-Landwirtschaft.





Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 1
Tags: dioxin, lebensmittel, analytik, bürokratie, überbaukosten, warenwert, skandal, small is beautiful
Gesehen: 67

Zurück

heupd: Gesundes zu vollem Mehrwertsteuersatz

Natürliche Lebensmittel jetzt mit vollem Mehrwertsteuersatz

Berlin heupd | Von Apotheken- und Arzneimittelherstellerverbänden wurde die gestrige Entscheidung des Bundestags, die allerdings ganz knapp ausfiel, begeistert begrüßt. Nach langjährigen Querelen, immer wieder einzelne Lebensmittel wie Melissenjoghurt, Knoblauch, und zuletzt Tomaten und Ginkgo-Tee als Arzneimittel einstufen zu müssen, hat die Bundesregierung quasi jetzt auf einen Schlag reinen Tisch gemacht.

Alle Lebensmittel, die biogene Stoffe enthalten, zählen zukünftig zu den Arzneimittel und unterliegen damit automatisch dem vollen Mehrwertsteuersatz von im Moment noch 19%. Das betrifft Gemüse, Obst und deren Produkte, alle Vollkorn-Getreidesorten, Hülsenfrüchte und deren Produkte wie Tofu, Gewürze, Kräuter, Tee und Kaffee, und alle Milchprodukte.

Die einzigen Lebensmittel, die weiterhin dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz unterliegen, sind reine Weißmehl- sowie frittierte Kartoffelprodukte, Süßigkeiten inclusive Softdrinks mit mehr als 60% Raffineriezucker, H-Milch, Analogkäse, Formschinken und Fischstäbchen.
"Ausgehend von der Erwartung eines normal informierten, durchschnittlich verständigen und situationsbedingt aufmerksamen Verbrauchers", stellte der Bundestag in seiner abschließenden Begründung fest, "ist mit seiner Einsicht zu rechnen, dass natürliche landwirtschaftliche Produkte mit biogenen Stoffen keine Lebensmittel, sondern eher Arzneimittel sind".

Als Konsequenz verzichtet die Regierungskoalition auf die geplante Mehrwertsteuerdebatte, da mit dieser Änderung genügend Steuern in die leeren Kassen gespült werden. So ist auch die peinliche Neuaufwärmung der Hotel-Mehrwertsteuersatz-Diskussion endgültig vom Tisch. hg/us

 

 

 

heupd - Pressedienst für unterbliebene und unterdrückte Nachrichten

Zurück

(heupd) 10. Planet entdeckt!

Intelligentes Leben auf iEarth vermutet

 

Neuer Planet hinter Jupiter 
Köln heupd | Es ist unerwartet, aber wahr! Nach der Diskussion, ob Pluto wegen seiner geringen Größe ein richtiger Planet ist, scheint sich eine weitere Diskussion anzubahnen. Aber dieses Mal geht es nicht um unseren Pluto, auch nicht um einen anderen unserer Planeten. Nein, es geht um einen völlig neuen, bisher unentdeckten Planeten in unserem Sonnensystem!


Dieser wurde vor ziemlich genau 6 Tagen von einem Hobby-Astronomen entdeckt. Eigentlich wollte er sich mit seinem neuen 60mm Teleskop bloß den großen roten Fleck auf dem Jupiter anschauen. Aber dann bemerkte er einen Planeten, den er zuerst für einen übergroßen Mond des Jupiters hielt. Doch er war selbst größer als der größte Jupitermond Ganymed.






Oberfläche des neuen Planeten
Wie sich später herausstellte, als das Jupitermond-Institut in Kalifornien davon erfuhr, versteckte sich dieser Planet die letzten 500 Jahre hinter Jupiter, sodass er von der Erde aus nicht sichtbar war. Berechnungen zufolge war er nur zweimal für einen kurzen Zeitraum der letzten 500 Jahre sichtbar: einmal 1597 und das zweite Mal 1804. Nun tritt er wieder für ein paar Tage hinter dem Jupiter hervor.

Die Oberfläche soll nach Beobachtungen mit einem Infrarot-Scheibenteleskop größtenteils aus Sand- und Kalkstein bestehen. Im Inneren dagegen gäbe es leicht kohlenstoffhaltige Materialien. Außerdem befinden sich ein paar sehr große Krater auf der Oberfläche. Bei näherem Heranzoomen jedoch wurden auch einige kleinere tunnelartige Löcher gefunden. Diese reichen bis tief in den Planeten hinein und führen möglicherweise bis fast an den warmen Kern heran.






Aufnahme des neuen Planeten mit Infrarot-Scheibenteleskop
In diesen Tunnelsystemen könnte es möglicherweise sogar intelligentes Leben in Form von Mikroorganismen geben, wenn sie nicht sogar von diesen erschaffen worden sind, was aber eher unwahrscheinlich sei.
Unklar ist aber immer noch, wie sich die Mikroorganismen bisher ernährt haben. Man vermutet, dass sie die kohlenstoffhaltigen Materialien mit Hilfe der Wärme des Kerns in Gase umgewandelt haben.

Auch um den Namen des neuen Planeten ist man sich nicht einig. Viele wollen ihn nach dem Entdecker benennen. Doch andere meinen, dass sich "Smith" nicht für einen Planetennamen eigne. Das globale Unternehmen "Apple" bietet sogar 7,4 Mrd. US-Dollar für den Namen des Planeten. Er soll nach Angaben zu Folge "iEarth" genannt werden. OS/HS












Journalisten H. und O. Stübner
Oscar Stübner (13) und Henri Stübner (16)
JIJFKUBBOUHSJ - Jugendbüro "Investigativer Journalismus für Kinder- und Bildungsthemen"


heupd - Pressedienst für unterbliebene und unterdrückte Nachrichten













 



Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: planet, infrarotscheibenteleskop, jupiter, iearth, intelligentes leben
Gesehen: 141

Zurück

Schamanisches Märchen: Schlüsselblume

Schlüsselblume: Das Leben atmen

Die Frau sitzt am Frühstückstisch und studiert ein paar Seiten eines Manuskripts auf dem Bildschirm. Daneben auf dem Tisch liegen Unterrichtspläne. Es ist das Jahr 2110, die Ökonomisierung des Lebens dauert nun 100 Jahre an, und die Menschheit ist subtil erschöpft von der herrschenden Hochleistungs-Ideologie. Sinnkrisen sind das folgenschwere Thema. Die Frau, von Beruf Kindertrainerin, ist mit Gleichgesinnten auf der Suche nach Auswegen aus diesem Käfig.

Das ca. 200 Jahre alte Manuskript war vor kurzem bei den Ausgrabungen eines verschütteten Stadtarchivs gefunden worden und verbreitete sich zur Zeit rasch im NET. Es handelt sich um die Notizen einer Kräuterweisen, die die Sprache der Pflanzen verstehen konnte. Aufgeregt liest die Frau den Abschnitt zur Schlüsselblume:



"Ich zeige Euch, wie Ihr direkt mit dem Leben kommuniziert.
Das Leben einatmen, das Licht ausstrahlen.
Du bist wichtig für den Kosmos, um diese Energie auszutauschen. Du bist gewollt, das Leben hat Dich erwählt, das Leben will Dich glücklich und erstrahlt sehen. Die Strahlen lassen Dein Gesicht leuchten.
So ist es gewollt.
Der einzelne Mensch soll Verantwortung für das Leben zeigen, aber egal, was und wie er lebt. Der persönliche Einsatz hat Glück zur Folge. Tausendfache Möglichkeiten, doch das Glück ist die Schlüsselantwort. Ängste, Sorgen, dunkle Gefühle erfahren Erleichterung über das Atmen. Das ganze Gesicht atmet."



Sie legt Bildgerät erfreut zur Seite und beginnt konzentriert, die Pläne zu korrigieren. Heute Abend wird sie sich mit ihrer Gruppe treffen, um alle Bausteine, die die einzelnen Mitglieder mitbringen würden, zu einer neuen, ganzheitlichen Unterrichtslinie zusammenzufügen.





Überlieferung aufgezeichnet von Ursula Stübner


 

In alter (keltischer) Tradition enthält unser Keltischer Abendtee neben anderen Blüten auch die Schlüsselblume:

  • Keltischer Abendtee, Kräutertee.
    Zutaten: Lindenblüte, Weißdorn, Schachtelhalm, Holunderblüten, Holunderbeeren, Melisse, grüner Hafer, Schafgarbe, Mädesüß, Hagebuttenschale, Apfelstücke, Ehrenpreis, Schlüsselblume



Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: schlüsselblume, bio kräuter, schamanen, ökonomisierung, leben, atmen, licht, strahlen
Gesehen: 107

Zurück