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		 <title>Heuschrecke Blog</title>
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			<title>Heuschrecke Blog</title>
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	<title>Einmal um die ganze Welt...</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
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	<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:09:00 +0200</pubDate>
	<description> Google Earth Schön sieht sie aus.Die blaue Kugel dreht sich langsam vor dem Hintergrund des Weltalls.Ich habe mir mal wieder &quot;Google Earth&quot; auf meinem Rechner installiert - der ganze Planet auf meine</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Google Earth Schön sieht sie aus.Die blaue Kugel dreht sich langsam vor dem Hintergrund des Weltalls.Ich habe mir mal wieder "Google Earth" auf meinem Rechner installiert - der ganze Planet auf meinem Bildschirm. Das war eine Sensation 2004, als die damals noch junge Firma Google eine virtuelle Erdsimulation kostenlos jedem Computer-Anwender zur Verfügung stellte.Die aktuelle Version bietet in vielen Städten eine fast fotorealistische 3-dimensionale Ansicht. Die Häuser können von oben auch leicht von der Seite gesehen werden. Bei dem Haus, in dem meine Firma ist, stimmt sogar die Fassaden-Farbe. Wenn man noch weiter herunter zoomt, kommt man dann in die "Street-View" Ansicht und fährt durch fotografierte Straßen.Das war schon Jahre vor Google ein Traum von mir: fremde Orte anschauen zu können ohne zu reisen, fotografische Streifzüge durch fremde Städte zu unternehmen ohne Geld und Zeit zu verbrauchen. Damals 1998 hatte ich eigens dazu eine Website entwickelt und mit meiner ersten Digitalkamera aufgenommene Fotos vom Kölner Agnesviertel auf einem mit Photoshop gezeichneten Stadtplan online gestellt.Meine Hoffnung und Angebot war, dass andere Menschen in anderen Städten mit einer Digitalkamera durch die Straßen ziehen und meine Website kostenlos nutzen würden. Dann könnte ich eines Tages "virtuell durch die Straßen New Yorks spazieren".OK – ich hatte nicht die Finanzpower und Medienwirksamkeit von Google. Meine Website www.stadtfoto.de war nicht erfolgreich und im letzten Jahr habe ich das schlafende Projekt eingestellt. Aber die Idee hatte wohl nicht nur ich und Google hat meine Wünsche hervorragend umgesetzt.An meinem 50sten Geburtstag hatte ich einige Freunde zu uns nach Haus eingeladen und zu vorgerückter Stunde hingen dann 5 Männer vor meinem Rechner und zeigten sich gegenseitig interessante Plätze auf der ganzen Welt. Der Google-Welt.Abends vor dem Rechner zu sitzen und die Weltkugel spielerisch mit der Maus zu drehen, bis Marokko vor mir liegt und dann meine Reisewege von 1992 zu wiederholen, von Agadir nach Marrakesch und bis an den Rand der Wüste, in die Silberstadt Tisnit hereinzuzoomen – herrlich!Ohne ozonfressende Touristen-Jets, ohne Probleme mit der landesüblichen Ernährung und in der Sicherheit und dem Komfort meines Zuhauses.Wenn ich mich dann genug erinnert habe, ist mein Bett nicht weit entfernt und ich träume weiter von vergangenen Reisen und Orten...Wer "Google Earth" noch nicht kennt oder es lange nicht mehr genutzt hat: die Reise ist schnell geplant und äußerst kostengünstig! Die Pyramiden in Ägypten, die Nazca-Wüste in Peru, der Platz des himmlischen Friedens oder die Niagara-Wasserfälle – Google bringt uns ganz nah ran...   Wolfgang Kurtz ist  Mit-Inhaber      der Kölner Internet-Agentur Kpunkt.       Er                     war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und                      "regionaler      Ansprechpartner des Bundesverbandes      Naturkost"    bevor  er        1992         seine   Werbeagentur      gründete.Heute    gestaltet  er                       Internetauftritte für viele    Naturkost-Firmen und  hat  mit    seinem        Team            auch die    technischen  Voraussetzungen für  den           Heuschrecke-Blog               geschaffen.Sein     Faible   für   Computer     und  technisches              "Spielzeug"    und   seinen    unerschütterlichen      Glauben an   positive    Utopien               bringt er   in diesen Blog  ein.             ]]></content:encoded>
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	<title>Mikrokosmos: Rübling und Helmling</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/05/11/mikrokosmos-ruebling-und-helmling.htm</link>
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	<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:58:34 +0200</pubDate>
	<description>  Nur zwei kleine frische Blätterpilzarten mit Hut und Stiel, beide auf Fichtenzapfen wachsend, haben wir im April stetig angetroffen und haben deshalb auch genauer hingeschaut: auf den ersten oberflä</description>
					<content:encoded><![CDATA[  Nur zwei kleine frische Blätterpilzarten mit Hut und Stiel, beide auf Fichtenzapfen wachsend, haben wir im April stetig angetroffen und haben deshalb auch genauer hingeschaut: auf den ersten oberflächlichen Blick hin unterscheidet man sie gar nicht und da der eine, nämlich der Fichtenzapfen-Rübling (Strobilurus esculentus) sehr häufig vorkommt, wird der andere, der seltenere Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola) regelmäßig übersehen.Auf den zweiten Blick sind die Unterschiede augenfällig: der essbare (aber wegen seiner Winzigkeit mykophagisch unergiebige) Fichtenzapfenrübling hat einen flachen Hut mit weisslichen angehefteten, fast freien Lamellen und einen ziemlich elastischen Stiel, während der Fichtenzapfen-Helmling einen doch recht typischen glockig-kegeligen Helmlingshut auf brüchigem Stiel trägt. Dazu kommt sein penetranter Chlorgeruch, der Pilzgerichtfantasien erst gar nicht aufkommen lässt.Quetscht man die Lamellenschneiden ein wenig unter dem Deckblättchen, wird bei 400facher Vergrößerung, bei 1000facher erst recht, schnell klar, dass die sterilen aufgeblasenen Zellen an den Lamellenschneiden, die sogenannten Cheilozystiden (Ch) zu zwei sehr verschiedenen Arten gehören müssen: mag auch ihre bauchig- spindelige Form noch ähnlich sein, nur die Cheilozystiden vom Fichtenzapfen-Rübling sind derart dickwandig. Das sind die Cheilocystiden vom Fichtenzapfen-Helmling nie und ein bisschen rundlicher sind sie auch. Natürlich gibt es noch weitere mikroskopische Unterschiede. Wir können hier noch die langen, dünnen Hyphen der Hutdeckschicht (HDS) des Fichtenzapfen-Helmlings zeigen. Selbst die feinen, der Zellmenbran aufliegenden bräunlichen Inkrustationen kann man gut erkennen. Der Fichtenzapfen-Rübling hat dagegen eine Hutabschlusshyphenschicht aus dichtgepackten birnenförmigen Zellen (leider kein Mikrobild vorliegend) und die merkwürdigen geisselartigen Auswüchse (Caulocystiden) an der Stielspitze wie beim Fichtenzapfenhelmling (siehe Mikrobild) hat er auch nicht, dafür pfriemelige auf breitem Fuß (leider kein Mikrobild).Da all' diese Gewebe weisslich sind und im Mikroskop fast durchsichtig erscheinen haben wir sie angefärbt mit Kongorot und erhalten dieses Feuerwerk der Mikrostrukturen.Eva Wandelt und Lothar Claußnitzer        Bilder mit Klickvergrößerung    Genug für heute von den            Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin)            und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).In loser    Folge         werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses,    Interessantes,     Essbares,     Würziges anhand von einfachen    Digi-Mikrofotos aus dem     wilden Pilz-und     Pflanzenreich vorstellen    und erläutern.Fotos © Evi Wandelt, Lothar Claußnitzer        ]]></content:encoded>
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	<title>Du</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/05/02/du.htm</link>
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	<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:17:00 +0200</pubDate>
	<description> Kathrin Franckenberg: ... und die Eltern im Hintergrund  Kathrin                     Franckenberg ist Künstlerin,     Meisterschülerin  von      M.         Cassou,     USA    (&quot;Point Zero&quot;),      K</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Kathrin Franckenberg: ... und die Eltern im Hintergrund  Kathrin                     Franckenberg ist Künstlerin,     Meisterschülerin  von      M.         Cassou,     USA    ("Point Zero"),      Kunstglaserin,      ausgebildet  im         "Begleiteten     Malen",    Ergotherapeutin,           SI-Therapeutin   (DVE)   für     Kinder,   tätig   in  der         Erwachsenenbildung und       begleitet   seit      mehreren  Jahren         kleine und    große Menschen auf   ihrem          kreativen   Weg.   www.malfreude.de"Galumphierend: Hat              in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges,             galoppierendes  Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und  zu    hüpfen         folgt, so folge  ich auch mit dem Pinsel in der  Hand,    dem, was   sich    in    mir regt. Und  dem, was mich auch von  „Außen“    berührt und    bewegt.   Was    entsteht, in mir,  ist auch  diese    Lebendigkeit, die     verschiedenen   Tempi,   wenn es langsam   wird,    wenn ich stolpere,  wenn    ich falle,  wenn  ich   wieder  aufstehe –     metaphorisch gesehen –  und   es  hat auch  eine   Qualität   von     Absichtslosigkeit und nicht    festlegen  wohin, kein   Ziel,  ein Im      Moment  erleben mit der    permanenten   Möglichkeit, alles  wieder  zu      zerstören und  zu    verändern. Das  ist  das spielerische  Element.   Das   ist   das Kreative.     Das ist  Spiel.  Alles fällt auch  wieder    auseinander  und   wird neu     zusammen   gepuzzled, um sich beim     nächsten Pinselstrich  wieder    zu     transformieren.  Es ist ein     lebendiger Prozess, im Geboren   werden    und    Sterben – ein  Feld,    das  Kreativität ist. Ein Raum  des  alles   und     nichts, aus dem    heraus   Kreativität sich als  Form und Farbe    sichtbar     werden    lässt. Spontan,    unreflektiert, unzensiert,    erforschend,        momentan…Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"   Kathrin FranckenbergBilder      vergrößern = bitte einmal anklicken.   ]]></content:encoded>
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	<title>Heiliger des Monats Mai: Athanasius von Alexandria</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/05/02/heiliger-des-monats-mai-athanasius-von-alexandria.htm</link>
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	<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:59:00 +0200</pubDate>
	<description> 2. Mai: Athanasius von Alexandria Schöne             Geschichten  für das Unterbewusstsein  bzw. die     archaische         Psyche.    Das katholische  Christentum und   insbesondere der            </description>
					<content:encoded><![CDATA[ 2. Mai: Athanasius von Alexandria Schöne             Geschichten  für das Unterbewusstsein  bzw. die     archaische         Psyche.    Das katholische  Christentum und   insbesondere der            rheinische    Katholizismus bietet  mit  seinen  unzähligen  Heiligen        einen    ähnlich    guten  psychologisch-spirituellen   Service wie    unser altes Kelten-      und     Germanentum    (zum  großen Teil   wurden  deren  (Natur-)       Gottheiten dem    spröden     Monotheismus  zunutze   gemacht).Und manche Geschichten zeigen, wie sehr Religion von Politik durchwoben ist. Und umgekehrt. Patron und Helfer der Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden (Denken kann anstrengend sein)Athanasius ist ab 328 nach Christus fast ein halbes Jahrhundert lang Erzbischof und Patriarch von Alexandrien in Ägypten, davon insgesamt 17 Jahre auf der Flucht und im Exil. Alexandrien, nach dem Niedergang Athens die intellektuelle Hauptstadt der Antike, an deren Unis die Kugelgestalt der Erde und die Unbeweglichkeit der Sonne im Zentrum der um sie kreisenden Planeten gelehrt wird. Dessen Ingenieure sich selbst öffnende, automatische Türen bauen und die Dampfmaschine auf dem Papier entwerfen, ja durch raffinierte optische Spiegelapparaturen den heidnischen Tempeln spektakulär-kinomäßige Götterauftritte "hinzaubern".Diese Metropolis der Antike, dieser kochende Melting Pot, wo Chinesen und Südafrikaner auf  Norweger und Araber treffen, wo Ideen, Waren, Menschen gehandelt werden, deren berüchtigte "mean streets" die Londoner Unruhen von 2011 zum Waldorf-Kindergarten-Ausflug deklassieren. Pogrome, Rassen- und Religionskrawalle mit tausenden von Toten, Aufstände der Verlierer der Globalisierung gegen die Superreichen, eine extrem gereizte politische Stimmung. Über den Hafen dieser Stadt erhält das fette Rom seinen Weizen: die Kaiser fürchten diese Stadt wie keine zweite, schon ihren Ahn Caesar hat sie fast das Leben gekostet, sein Gegner Antonius stürzt sich hier ins Schwert. Diesem Hexenkessel steht Athanasius kirchlich vor, und kann sich nicht einen Tag seines Lebens sicher sein. Schon als Sekretär des vorigen Erzbischofs hat er energisch gegen die Arianer gekämpft, hat er dieser überwältigend erfolgreichen Sekte keinen Zentimeter Boden preisgegeben. Aber sein Posten scheint verloren, selbst die Kaiser neigen der Irrlehre zu, er wird vertrieben und herumgeschubst sein Leben lang.Kern und Angelpunkt des Arianismus ist eine klare Botschaft: Jesus Christus war nicht Gott gleich. Irgendwie ähnlich schon, man verliert sich da in Spitzfindigkeiten, aber halt nicht gleich. Die schwer vermittelbare, wirklich revolutionäre Botschaft des Neuen Testamentes, dass Gott selbst Mensch wurde, das Gott selbst sich klein machte, ein hilfloses Baby in Windeln, am Schluß gequält und gekreuzigt, dann aus eigener Machtvollkommenheit wieder auferstanden, das kreatürliche "Fressen und Gefressenwerden", den Tod, besiegend, hautnah an uns Menschen dran - wird umfrisiert in eine Lehre, die einen entfernten Gott kennt, der weit weg von den Menschen ist, dann einen Gesandten schickt, na ja.Der Arianismus gefällt besonders den Eliten: denn nur wenn Gott selbst sich klein macht, muß man sich auch selber klein machen wollen, nur wenn Gott selbst sich hingab, muß man zum Opfer bereit sein. Wenn Jesus dagegen nur ein Gesandter war, läßt sich ungestörter regieren, aussaugen, unterdrücken - ja, man kann sich als Kaiser dann leicht selber zum Gesandten stilisieren, zum gerade aktuellen Vertreter des den Menschen unerreichbaren Gottes. Die Kaiser lieben diese Idee, die germanischen Haudraufheerführer nicht weniger: dieser ganze erzlästige demutsvolle Fußwaschungskram kommt in die Mottenkiste. - Das Christentum ist in Gefahr, innerhalb von wenigen Jahren im Sumpf des spätantiken Religionsbreis zu versinken, zu gut für diese Welt, und ab dafür.In Konstantinopel und Rom ist man zu nah an den Herrschern dran, die größte Last des Widerstands liegt auf den Schultern des Athanasius. Schon kurz nach seinem Amtsantritt steht die Situation auf Messers Schneide, vielen scheint die Sache entschieden. Athanasius setzt sein Leben, die Kirche, einfach alles auf eine Karte, seine letzte Karte, genauer gesagt: auf einen Old-School-Punk.Tief in der Wüste südlich Alexandriens lebt Antonius, fast 80, 105 soll er werden, verehrt wie kein anderer Mensch, der legendenumwobene Vater der Mönche, voll schwarzen Humors und struppigen Haars, niemanden fürchtend, einem Kaiser auf dessen Befehl zur Reise nach Konstantinopel hin antwortend, "nein, keine Chance, ein Mönch gehört der Wildnis, nicht der Stadt, ich bleibe, wo ich bin", diesen Antonius besucht Athanasius in seiner Einöde, seiner totalen Armut, seiner Hingabe an den Herrn. Er schildert ihm den verzweifelten Ernst der Lage, die beiden beten tagelang zusammen, und das Wunder geschieht: Antonius verläßt die Wüste und folgt Athanasius für eine Zeit in den Sündenpfuhl.Dieser Coup überwältigt die begeisterungsfähigen Alexandrier, die Stimmung kippt, alles glüht für Athanasius. Wenn Antonius, der lebende Heilige, für ihn ist, dann sind sie es auch. Die nächsten Jahrzehnte kann sich ihr Erzbischof auf seine Schäflein verlassen, durch dick und dünn stehen sie zur Orthodoxie, zum schwierigen, fordernden, rechten Glauben.Athanasius, uns Heutigen ein vergessener Name vergangener Tage, wird später mit dem Ehrentitel "Säule der Kirche" benannt. Tatsächlich sind es nur eine Handvoll Menschen, die das Steuer herumreißen, die den Bau vor dem Einsturz bewahren, vor der Entsorgung auf der riesigen Müllhalde der spätantiken Beliebigkeit, den Glauben retten vorm endlosen, fruchtlosen esoterischen Spintisieren.Die neuere Geschichtsschreibung hört so etwas nicht gerne. Soziale Entwicklungen sind am Werk, ökonomische Strömungen, Klassengegensätze. - Aber, Geschichte ist Geschichte von Menschen, Geschichte wird gemacht, jeden Tag, von uns.   Peter Kirwel   Peter Kirwelmacht  jetzt hauptberuflich den Vertrieb für Topas (Bio-Hersteller veganer  Wheaty-Produkte)             und hält nebenberuflich die traditionellen  katholischen             Prozessionsbräuche    (die eigentlich die  ganz alten Kulte  fortführen)   in           seinem   Eifeldorf am  Laufen, auch eine Punkzeit  soll es   gegeben      haben.       ]]></content:encoded>
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	<title>Ohrenkuss: Stellungnahme zur Nazi-Demo in Bonn</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/04/27/ohrenkuss-stellungnahme-zur-nazi-demo-in-bonn.htm</link>
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	<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 14:49:00 +0200</pubDate>
	<description> Die Bonner Ohrenkuss-Redaktion ist gegen Nazis in Bonn und überall.  Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen                    mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Hera</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Die Bonner Ohrenkuss-Redaktion ist gegen Nazis in Bonn und überall.  Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen                    mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin  Dr.       Katja    de       Bragança. Ein einzigartiges und vielfach    prämiertes     Projekt   der      downtown   - Werkstatt für Kultur und           Wissenschaft. Die        Ohrenkuss-AutorInnen   bloggen  regelmäßig  bei uns zu aktuellen        Themen.Hier folgt ihre Pressemitteilung zur geplanten Nazi-Demo am 1. Mai in Bonn.Angela         Fritzen (38): „Die Nazis sollen nicht in Bonn nicht sein. Was         die machen, das         wollen wir nicht.“ Julian Göpel (29): „Die dürfen keine Zeichen         setzen. Wegen         Hitler. Die dürfen keine Bücher verbrennen. Im         Konzentrationslager sieht es         auch nicht gut aus. Da sind nur Leichen. Das ist Buchenwald.“         Paul Spitzeck         (18) schlägt die Parole "Macht Euch unsichtbar"  vor, „weil die         Neonazis Ausländer, Behinderte, Homosexuelle und Obdachlose         hassen.“ Dem         schließt sich die Chefredakteurin Katja de Bragança (52) zu 100%         an „Ich möchte         in einer Welt der Vielfalt und Unterschiede leben. Alle Menschen         haben die         gleichen Grundrechte – von Natur aus.“Hier lesen         Sie mehr zum Thema (Besuch der Gedenkstätte Buchenwald im Jahr         2005):         http://www.ohrenkuss.de/heft/nr14/buchenwald/buchenwald3.htmlWeil er gerne kleine Kinder mag 	von Veronika Hammel, diktiert 	Wenn ich damals gelebt hätte, dann hätten die mich auch weggenommen,  weil der Hitler keine behinderten Kinder gemocht hätte. Der hätte mich  dann auch getötet. Meine Eltern und ich waren miteinander im Kino, dann  haben wir diesen Film angeschaut, “Den Untergang”. Da war mir auch ein  bisschen blass. Wir waren auch bei einer Führung in Nürnberg, da hat  die im Museum erzählt, dass der Hitler kleine Kinder gestreichelt  haben, weil er gerne kleine Kinder mag. Aber er mochte keine behinderten Kinder. 			 	Heute sieht es hier wunderschön aus 	von Carina Kühne, diktiert 	Meine Mutter hat erzählt, dass der Hitler die Leute mit Down-Syndrom  nicht wollte. Ich denke mal, wenn die auch tot waren, haben sie die  auch rein gesteckt ins Krematorium oder links liegen gelassen. Wie ich  auch auf Fotos gesehen habe, wie die Leute ohne Sachen auf einen Haufen  lagen. Das ist schon schrecklich. Heute sieht es hier wunderschön aus. Für  die Häftlinge war das ein böser Ort und für die Bewacher ein guter Ort,  vielleicht wollten sie es ja so, vielleicht hat es ihnen Spaß gemacht.http://www.ohrenkuss.de/heft/nr14/buchenwald/buchenwald3.htmlFoto © Michael         Bause, Köln / www.michael-bause.de... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt. Es              erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema,  Texten     der     bis    zu  50 AutorInnen mit Down-Syndrom und   professionellen    Fotos.  www.ohrenkuss.deIm August 2010  wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htmNewsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: www.ohrenkuss-ipeschl.de.               ]]></content:encoded>
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	<title>Tomas Tranströmer, Lyrik (1)</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/05/08/tomas-transtroemer-lyrik-1.htm</link>
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	<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:37:48 +0200</pubDate>
	<description> Morgenvögel Als im Jahr 2011 der Literaturnobelpreis an den Schweden Tomas Tranströmer verliehen wurde, waren viele Leute irritiert: nur Lyrik, und ein ganz schmales Gesamtwerk. Wir waren jetzt im </description>
					<content:encoded><![CDATA[ Morgenvögel Als im Jahr 2011 der Literaturnobelpreis an den Schweden Tomas Tranströmer verliehen wurde, waren viele Leute irritiert: nur Lyrik, und ein ganz schmales Gesamtwerk. Wir waren jetzt im Frühjahr auf der LitCologne und haben ihn - mit seiner Frau Monica, seinem Verleger Michael Köhler und dem Übersetzer Hanns Grössel - erlebt. Hier haben wir verstanden, warum er den Nobelpreis bekommen hat.Tranströmer konnte selbst leider nicht vortragen - er ist seit ca. 20 Jahren durch einen Schlaganfall gelähmt. Aber es war berührend, dass er da war, mit seiner lichten, freundlichen Präsenz.Die Sprache ist kraftvoll, mutig, mit eigener Ästhetik. Beim Zuhören spürt man förmlich, wie sich Grenzen im Kopf öffnen. Es war eine richtige Freude, diese für uns neue Poesie zu hören.Im Internet oder in den Medien findet man leider wenige der Gedichte Tranströmers veröffentlicht, deshalb haben wir mal beim Hanser-Verlag, der die Rechte innehat, angefragt. So teuer ist das nicht - also aufgepasst: wir spendieren Euch / Ihnen mit freundlicher Genehmigung in lockerem Abstand drei Gedichte, die uns besonders gut gefallen haben. Lesen, merken, ggfs. auswendig lernen - nach 6 Monaten werden sie wieder von unserer Website verschwinden.Danach gibt es aber immer noch das schöne Buch: "Sämtliche Gedichte" ... (s.u.)MORGENVÖGELIch wecke das Auto,dessen Windschutzscheibe mit Blütenstaub überzogen ist.Ich setze die Sonnenbrille auf.Der Vogelgesang dunkelt.Während ein anderer Mann eine Zeitung kauftauf dem Bahnhofin der Nähe eines großen Güterwagens,der um und um rot ist vor Rostund flimmernd in der Sonne steht.Keine Leerräume irgendwo hier.Quer durch die Frühlingswärme ein kalter Korridor,durch den jemand eilends kommt.und erzählt, man habe ihn verleumdetbis hinauf in die Direktion.Durch eine Hintertür in der Landschaftkommt die Elsterschwarz und weiß. Hels Vogel.Und die Amsel, die sich kreuz und quer bewegt,bis alles eine Kohlezeichnung wird,außer den weißen Sachen auf der Wäscheleine:ein Palestrina-Chor:Keine Leerräume irgendwo hier.Phantastisch zu spüren, wie mein Gedicht wächst,während ich selber schrumpfe.Es wächst, nimmt meinen Platz ein.Es verdrängt mich.Es wirft mich aus dem Nest.Das Gedicht ist fertig.Aus: Tomas Tranströmer: Sämtliche Gedichte. Hanser Verlag München 1997.Das Gedicht "Morgenvögel" ist auf S. 87. Übersetzung: Hanns Grössel.       ]]></content:encoded>
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<item>
	<title>Heuschrecke im Kölner Stadtanzeiger</title>
	<author>mail@heuschrecke.com (Heuschrecke)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/04/20/heuschrecke-im-koelner-stadtanzeiger.htm</link>
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	<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:05:07 +0200</pubDate>
	<description> Helmut Gote schreibt über Gewürzqualität! Wir haben mal überlegt: wir lesen (nicht unkritisch...) jetzt schon seit Ende der 50er, bzw. Ende der 60er Jahre den Kölner Stadtanzeiger, seit den 80ern neb</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Helmut Gote schreibt über Gewürzqualität! Wir haben mal überlegt: wir lesen (nicht unkritisch...) jetzt schon seit Ende der 50er, bzw. Ende der 60er Jahre den Kölner Stadtanzeiger, seit den 80ern neben der TAZ. Heute hat uns Helmut Gote, Journalist, Buchautor, Moderator von WDR-Radiosendungen und Restaurantkritiker des KSTAs, die warholschen 15 Minuten geschenkt.Im großen Gewürz-Aufmacher der Ausgabe vom 20.4.2012 sind unsere roten Tütchen prominent zu sehen, und auch im Text kommen wir (erwartungsgemäß) gut weg. Wir freuen uns über das berechtigte Lob für die Qualität unserer Gewürze, denn wir haben in den letzten 30 Jahren auch wirklich viel dafür getan, so ein umfassendes und hochwertiges Bio-Programm für die Küche bieten zu können ... ganz unbescheiden gesagt ...Begonnen hatte es Ende letzten Jahres: Helmut Gote rief an. DER Gote - wir waren ja schon lange Fans seiner knackig getexteten Restaurantkritiken. Wie er wohl aussieht - aus gutem Grund waren nie Fotos veröffentlicht - doch wohl nicht wie der misanthropische, hagere Kritiker aus dem Zeichentrickfilm mit der kochenden Ratte?Es kam ein symphatischer Vollblut-Journalist. Helmut Gote kannte und mochte bereits unsere Gewürze aus den Bioläden, und wollte bei uns etwas mehr über die Hintergründe des Gewürzhandels erfahren. Als er ankam, musste er eine professionelle  Gewürzverkostung über sich ergehen lassen, wo wir ihm die Qualitätsunterschiede desselben Gewürzes, aber in unterschiedlichen Herkünften angebaut, demonstrieren durften.Nach dem gewürzbegeisterten Gespräch, vom Hölzchen auf's Stöckchen (doppelt solange geblieben wie eigentlich geplant), entstand bei Helmut Gote dann die konkrete Idee für die im Magazin angekündigte Gewürzmatinee. Wir dürfen mit auf's Podium und Fachfragen zur Gewürzwelt beantworten.Gestern gab es dann noch kurz (auch von gegenseitiger Symphatie getragen über den Zeitrahmen hinaus), eine Vorbesprechung für die Gote-Gewürzmatinee am 6.5.2012, 11:00 im Studio Dumont, Breite Str. 72, 50667 Köln (19,50/14,65 EUR Eintritt). Wie wir den begeisterungsfähigen Gote erlebt haben, dürfte es ein überraschender Genussgewinn ohne Langeweile werden. Heinz-Dieter Gasper, Ursula StübnerHier ist der komplette Artikel als PDF-Datei: Gut gewürzt und der link zum Online-Artikel: http://www.ksta.de/html/artikel/1334494359068.shtmlBezugsquellen:Sie finden unsere Gewürze in Naturkostfachgeschäften. Große Heuschrecke-Sortimente, und auch die vorgestellten Gewürze, haben z.B. die Naturata-Läden in Köln und Siegburg, und Momo in Bonn-Beuel. (Wir selber haben als Herstellerbetrieb leider keinen eigenen Shop oder Versand.)Hier eine Liste von Naturkostläden und Marktständen mit (mehr oder weniger) großem Heuschrecke-Sortiment: Bioläden mit Heuschrecke-Sortiment  (kein Anspruch auf Vollständigkeit) (Liebe Bioläden, wer auf dieser Liste fehlt - bitte bei uns melden, vielen Dank)Weitere Einkaufsmöglichkeiten finden Sie hier .                  ]]></content:encoded>
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	<title>Heiliger des Monats April: Georg und der Drache</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/04/23/heiliger-des-monats-april-georg-und-der-drache.htm</link>
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	<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:09:42 +0200</pubDate>
	<description> 23. April: Georg Schöne            Geschichten  für das Unterbewusstsein  bzw. die    archaische         Psyche.    Das katholische  Christentum und  insbesondere der            rheinische    Katholi</description>
					<content:encoded><![CDATA[ 23. April: Georg Schöne            Geschichten  für das Unterbewusstsein  bzw. die    archaische         Psyche.    Das katholische  Christentum und  insbesondere der            rheinische    Katholizismus bietet  mit seinen  unzähligen  Heiligen        einen    ähnlich    guten psychologisch-spirituellen   Service wie    unser altes Kelten-      und    Germanentum    (zum  großen Teil   wurden  deren  (Natur-)      Gottheiten dem    spröden     Monotheismus  zunutze   gemacht).Und manche Geschichten zeigen, wie sehr Religion von Politik durchwoben ist. Schutzpatron: der Soldaten und unzähliger Berufe, Nationalheiliger Englands, Byzanz, Äthiopiens, Georgiens, Serbiens, Griechenlands, Aragoniens und KataloniensDie Geschichte des heiligen Georg ist von Legenden durchdrungen und überwuchert wie mancher Maya-Tempel vom Dschungel. Im Kern ist er ein Retter, der strahlende Ritter auf dem weißen Roß, eine Lichtgestalt.Ein böser Drache belagert eine Stadt, verseucht umher alles mit seinem Pesthauch. Täglich opfert man ihm Schafe, als es keine mehr gibt, Menschen. Irgendwann trifft das Los auch die junge schöne Königstochter Margarete. Sie geht hinaus zu dem Untier, aber rechtzeitig erscheint Georg, besiegt den Drachen, bekehrt die Stadt zum Christentum und reitet einsam  fort in den Sonnenuntergang, wie sich das für Westernhelden so gehört.Eine archetypische Situation: im Angesicht des Bösen sind die Menschen feige. Nacheinander lassen sie sich abschlachten, statt gemeinsam aufzustehen und sich zu wehren. Es braucht das Erscheinen des "Leitwolfs", um ihren Kleinmut in neue Lebenskraft zu verwandeln.In dem Western "High Noon" des Regisseurs Fred Zinnemann, der als emigrierter österreichischer Jude seine eigenen Ideen zum Thema hatte, flieht der Held vor den anrückenden Bösen auf Anraten seiner Frau zunächst - um dann kehrt zu machen und "zu tun, was ein Mann eben tun muß".Es gibt Heilige, die das Opfer leben - wie Pater Maximilian Kolbe, der sein Leben für das eines anderen gibt - und Jesus selbst, der im Moment der Festnahme zu seinem schon dreinhauenden Bodyguard sagt: "Steck das Schwert zurück. Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert sterben."Und natürlich ist das alles wahr. Gewalt erzeugt Gegengewalt, wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn heutzutage unsere amerikanischen Waffenbrüder einen Drachen töten, färbt das Blut der "Kollateralschäden" die Flüsse rot.Es gibt keine blütenweiße, saubere Antwort. Haudraufs wie der heilige Georg haben die Welt von so einigen Bestien befreit - zum Vorteil der Stillen im Lande. Wer nichts macht, macht auch nichts verkehrt. Ich persönlich glaube nicht, daß Gott dem Georg Elser Vorhaltungen gemacht hat, weil er auf den Spuren seines Namenspatrons versuchte, den bösen Drachen Hitler in die Luft zu sprengen - und durch unglückliche Umstände stattdessen Unschuldige erwischte. Achselzucken wird ER, der Chef, und john-wayne-mäßig sagen: "Irgendwann stirbt jeder - was zählt ist, als was." Der heilige Georg wurde schließlich geköpft.  Peter Kirwel  Peter Kirwelmacht jetzt hauptberuflich den Vertrieb für Topas (Bio-Hersteller veganer Wheaty-Produkte)             und hält nebenberuflich die traditionellen katholischen             Prozessionsbräuche    (die eigentlich die ganz alten Kulte  fortführen)   in           seinem   Eifeldorf am Laufen, auch eine Punkzeit  soll es   gegeben      haben.         ]]></content:encoded>
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	<title>Kille Enna: Rhabarberzeit (1)</title>
	<author>mail@heuschrecke.com (Heuschrecke)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/04/26/kille-enna-rhabarberzeit-1.htm</link>
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	<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 17:23:16 +0200</pubDate>
	<description> Rhabarber-Kardamom-Saft Früher, als Kinder, hatten wir einen großen Garten mit viel Rhabarber. Und der musste natürlich verbraucht werden. Erdbeer-Rhabarber-Marmelade war gerne gesehen, aber den gr</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Rhabarber-Kardamom-Saft Früher, als Kinder, hatten wir einen großen Garten mit viel Rhabarber. Und der musste natürlich verbraucht werden. Erdbeer-Rhabarber-Marmelade war gerne gesehen, aber den größten Teil entsaftete unsere Mutter dann einfach schnell. Das war schon eine Mutprobe – ohne Zucker. Um uns gegenseitig anzustacheln, den Saft aufzutrinken, nannten wir Kinder ihn „Erfinderwasser“. Je mehr man davon trank, um so erfinderischer, also kreativer (das Wort kannten wir noch nicht), würde man, sagten wir uns gegenseitig. Es wirkt wirklich - Sie werden sehen ...Das nun folgende Rezept von Kille Enna ist natürlich ein Edel-Erfinderwasser, ein köstliches Getränk mit dem kleinen Überraschungseffekt "Kardamom". Der Rhabarber-Kardamom-Saft ist auch geeignet als festliches, nicht-alkoholisches Getränk für den Abend.Ursula Stübner    Kille Enna, Spitzenköchin, Buchautorin und Fotografin,  lebt in Ystad und ist in Schweden und Dänemark vielleicht so etwas wie Sarah Wiener hier.Sie liebt Gewürze, ihre Aromen, und ist begeistert von unseren Qualitäten.Wir      wiederum sind begeistert von ihrer überschwänglichen Energie, ihrem     Mut  und der Kreativität in dem, was sie tut. Wir haben selten so      lebensfreudige, authentische Rezepte gesehen wie in ihrem Kochbuch   (siehe Buchtipp unten). Zum Frühling mailte Kille uns - natürlich - Rhabarberrezepte. Hier das erste von 3, vielleicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...       RHABARBER-KARDAMOM-SAFT Dieser köstliche Saft muss eiskalt serviert werden. Er schmeckt mild-aromatisch und lockt mit seiner unwiderstehlichen Farbe. Zuckern Sie ihn ganz nach Gusto – es gibt bei Rhabarber immer große Unterschiede im Geschmack. Lassen Sie den Saft mit allen Zutaten über Nacht im Kühlschrank ziehen, um den Geschmack zu intensivieren. Oder verarbeiten Sie ihn in einer Eismaschine zu Sorbet. Zutaten Ergibt etwa 1,3 l ½ kg Rhabarberstangen z. B. Victoria6–8 Kardamomkapseln200–250 g heller Rohrzucker1 l Wasser100 ml frisch gepresster Zitronen- oder Limettensafteventuell Wasser oder Mineralwasser zum Verdünnen Den Rhabarber putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Kardamomkapseln, Rhabarber, Rohrzucker und Wasser in einen großen Topf geben. Alles zum Kochen bringen und ein paar Minuten zugedeckt weiterkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den frisch gepressten Zitrussaft unterrühren. Den Saft vollständig abkühlen lassen.Nun abseihen und nur den Saft zurückbehalten. Mit Wasser oder Mineralwasser verdünnen, falls der Saft zu kräftig im Geschmack ist. Im Kühlschrank hält sich der Saft etwa 1 Woche.   Benötigte Gewürze, von Heuschrecke: Kardamom ganz, grün in der Schale    *) Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag GmbH, München www.christian-verlag.de . Rezepte nach Jahreszeiten, mit wunderschönen Fotos von Kille Enna. Das vorgestellte Rezepte finden Sie auf S.56.Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung von Kille und dem Christian Verlag.Fotos © Kille EnnaFoto Kardamom © Heuschrecke                                              ]]></content:encoded>
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	<title>Ich glaub es hackt...</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/04/18/ich-glaub-es-hackt.htm</link>
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	<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:53:00 +0200</pubDate>
	<description> Hetz-Kampagnen - Netz-Kampagnen Im Juni 2012 feiert die Bild-Zeitung ihren 60. Geburtstag. Als &quot;Geschenk“ sollen am 23.06. insgesamt 41 Millionen Exemplare an alle deutschen Haushalte verteilt werden</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Hetz-Kampagnen - Netz-Kampagnen Im Juni 2012 feiert die Bild-Zeitung ihren 60. Geburtstag. Als "Geschenk“ sollen am 23.06. insgesamt 41 Millionen Exemplare an alle deutschen Haushalte verteilt werden. Ob wir wollen oder nicht.Die Bild-Zeitung, die solange ich denken kann, Inbegriff eines aggressiv Schlagzeilen machenden Journalismus ist. Die Bild-Zeitung, die meine Generation als langhaarige, arbeitsscheue, dreckige Hippies beschimpft hat, gegen politisch andersdenkende von Dutschke bis Wallraff geiferte und als Beitrag zur Frauenbewegung jeden Tag eine nackte Frau auf die Titelseite brachte. Die Zeitung die skrupellos Bericht-erstattend und Meinungs-machend regelmäßig die Persönlichkeitsrechte der dargestellten Personen verletzt und die Menschenwürde missachtet.Ich persönlich würde ja eher mal einen geschenkten Koran oder die Bibel lesen – aber die Bild-Zeitung möchte ich nicht mal geschenkt haben.Es gibt mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, sich gegen die ungefragte Zustellung der "Bild" zu wehren.1 Mit einem Widerspruch per Post oder Mail kann man dem Springer-Verlag die Zustellung untersagen. Ein Bild-Sprecher dazu: "Gegebenenfalls würden wir alle Widersprüche beachten". Und das macht Aufwand und kann die ganzer Aktion kippen.2 Mit einem Aufkleber "Keine Gratis-Zeitungen einwerfen" kann man den Einwurf untersagen. Der weit verbreitete Aufkleber "Keine Werbung" reicht leider nicht.3 Schön finde ich auch den Aufkleber: "Lieber Postbote, liebe Postbotin, spar Dir Deine wertvolle, hoffentlich nach Tarif bezahlte Arbeitszeit, weil ich noch so viel Grips habe, dass ich mir auch ohne Bild eine eigene Meinung bilden kann."4 demnächst wird es auch spezielle „Anti-Bild“-Aufkleber von der Aktionswebsite www.alle-gegen-bild.de geben. Zur Zeit ist die WebSite leider offline, da durch den Ansturm Bild-Unwilliger am Montag der zu knapp dimensionierte Server in die Knie gegangen ist.5 auch das Aktions-Portal www.campact.de mischt mit und teilt kräftig aus. Dort findet sich ein Mail-Formular, das seit letztem Donnerstag (12.04.) von über 100.000 Menschen ausgefüllt wurde. Hier auch weiterführende Infos und FAQs zur Aktion. Wie heißt es so treffend: "Bild Dir Deine Meinung..."  Wolfgang Kurtz ist  Mit-Inhaber      der Kölner Internet-Agentur Kpunkt.       Er                    war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und                     "regionaler      Ansprechpartner des Bundesverbandes     Naturkost"    bevor  er        1992         seine   Werbeagentur     gründete.Heute    gestaltet  er                      Internetauftritte für viele    Naturkost-Firmen und  hat  mit    seinem       Team            auch die    technischen  Voraussetzungen für  den          Heuschrecke-Blog               geschaffen.Sein    Faible   für   Computer     und  technisches              "Spielzeug"   und   seinen    unerschütterlichen      Glauben an   positive   Utopien               bringt er   in diesen Blog  ein.                            ]]></content:encoded>
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