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		 <title>Heuschrecke Blog</title>
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			<title>Heuschrecke Blog</title>
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	<title>Köln geht in die 5. Session</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
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	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:24:00 +0200</pubDate>
	<description> Kathrin Franckenberg: Scham und Unschuld ... Köln fiebert in der 5. Session... Kathrin Franckenberg       Kathrin                  Franckenberg ist Künstlerin,     Meisterschülerin von    M.    </description>
					<content:encoded><![CDATA[ Kathrin Franckenberg: Scham und Unschuld ... Köln fiebert in der 5. Session... Kathrin Franckenberg       Kathrin                  Franckenberg ist Künstlerin,     Meisterschülerin von    M.         Cassou,     USA    ("Point Zero"),     Kunstglaserin,    ausgebildet  im         "Begleiteten     Malen",   Ergotherapeutin,         SI-Therapeutin   (DVE)   für     Kinder,  tätig   in  der       Erwachsenenbildung und       begleitet   seit     mehreren  Jahren       kleine und    große Menschen auf   ihrem         kreativen   Weg.   www.malfreude.de"Galumphierend: Hat           in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges,          galoppierendes  Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu  hüpfen         folgt, so folge  ich auch mit dem Pinsel in der Hand,  dem, was   sich    in    mir regt. Und  dem, was mich auch von „Außen“  berührt und    bewegt.   Was    entsteht, in mir,  ist auch diese  Lebendigkeit, die     verschiedenen   Tempi,   wenn es langsam  wird,  wenn ich stolpere,  wenn    ich falle,  wenn  ich   wieder aufstehe –   metaphorisch gesehen –  und   es  hat auch  eine  Qualität   von   Absichtslosigkeit und nicht    festlegen  wohin, kein  Ziel,  ein Im    Moment  erleben mit der    permanenten  Möglichkeit, alles  wieder  zu    zerstören und  zu    verändern. Das ist  das spielerische  Element. Das   ist   das Kreative.     Das ist Spiel.  Alles fällt auch  wieder  auseinander  und   wird neu    zusammen   gepuzzled, um sich beim   nächsten Pinselstrich  wieder   zu     transformieren.  Es ist ein   lebendiger Prozess, im Geboren  werden    und    Sterben – ein  Feld,  das  Kreativität ist. Ein Raum des  alles   und     nichts, aus dem  heraus   Kreativität sich als Form und Farbe    sichtbar     werden  lässt. Spontan,   unreflektiert, unzensiert,    erforschend,      momentan…Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"   Kathrin FranckenbergBilder      vergrößern = bitte einmal anklicken. Der kreative Künstler  überschreitet hin und wieder die Begrenzung des weißen Blattes ...            ]]></content:encoded>
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	<title>Coole Kelten</title>
	<author>mail@heuschrecke.com (Heuschrecke)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/31/coole-kelten.htm</link>
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	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:56:00 +0200</pubDate>
	<description> Unsere keltische Serie: Gewürzmischungen und Kräutertees aus heimischer Tradition  Die naturverbundenen Kelten siedelten einst von Irland / England bis Kroatien. Die Kräuter unserer Keltischen Tees </description>
					<content:encoded><![CDATA[ Unsere keltische Serie: Gewürzmischungen und Kräutertees aus heimischer Tradition  Die naturverbundenen Kelten siedelten einst von Irland / England bis Kroatien. Die Kräuter unserer Keltischen Tees und Würzmischungen begleiten uns kontinuierlich seit 3000 Jahren durch unsere Kultur. Unsere Keltische Serie: Keltischer Haustee, Abendtee, Früchtetee, Kräuterküche und neu: Keltisches Würzsalz.Mit vielen Kräutern, Blüten, Beeren und Wurzeln von Terra Magnifica aus Kroatien -  aus Bio-Wildsammlung und Bio-Anbau von KleinbäuerInnen, siehe auch: www.heuschrecke.com/lieferantenportraits.deWarum eine keltische Serie?Inspiriert zu dieser Serie hat uns Wolf-Dieter Storl, Ethnobotaniker, Kulturanthropologe und Buchautor. Er lebt nach langen Jahren in den USA (u.A. Lehre bei indianischen Schamanen) heute im Allgäu, fast selbst ein Schamane, aber eben auch Wissenschaftler.Sein Buch "Pflanzen der Kelten" beschreibt aus Legenden, Sagen, Relikten von Bräuchen und Tradierungen, und aus der ursprünglichen Botanik hergeleitet, die Bedeutung und Verwendung von Pflanzen in der keltischen Zeit (ca. 1000 v.Chr.) - also für viele von uns die Vorfahren.Der Einklang des keltischen Lebens mit der Natur in ihrem Jahresrhythmus kann heute im modernen Leben schon manchmal richtig sehnsüchtig machen (Kehrseite: nur waren wir damals mit 35 schon halb im Grab ...). Mit unserer keltischen Serie möchten wir etwas aus der ursprünglichen Natur mit ihren Jahreszeiten in den heutigen Alltag bringen. Unser Pflanzenreichtum - jenseits von Petersilie und Schnittlauch bzw. Basilikum und Rukola - soll nicht in Vergessenheit geraten.Gerade Kräuter waren früher, und sind bis heute in anderen Kulturen, Lebens- und Heilmittel zugleich. Bei uns gibt es strikte Trennungen - dank Behördenwut und eifriger Lobbyarbeit. Man kann diese Kräuter nur für den freien Zugang bewahren, indem man sie eifrig benutzt. So finden Sie in unserer Keltischen Serie auch viele seltenere Zutaten. Die Illyrer waren KeltenAus Kroatien stammt ein großer Teil unserer Kräuterzutaten. Der Ingenieur Roman Turk hat nach dem Krieg die alte Sammler-Tradition in Kroatien wieder belebt. Sein Projekt Terra Magnifica hat auch eine wichtige soziale Funktion: Sammler und Sammlerinnen bis ins hohe Alter von 90 Jahren, Kleinbauern, darunter viele traumatisierte Kriegsveteranen, erwirtschaften einen Beitrag für ihren Lebensunterhalt. Diese Arbeit gibt benachteiligten Gruppen ihre Würde wieder. Für das Sammeln von Kräutern gibt es in den Balkan-Ländern ein großes traditionelles Wissen. In Kroatien sammeln in verschiedenen Regionen vernetzte Gruppen mit Koordinatoren, alle biozertifiziert. Außerdem gibt es einige Kleinbauern, die Blüten und bestimmte Kräuter auf Kontrakt anbauen. Die Firma Terra Magnifica von Roman Turk koordiniert Sorten und Mengen, die Nachbearbeitung der Ware, die gesamte Bürokratie, die Biozertifizierung und den Export. Ein großer Teil des Repertoires von über 200 Pflanzen, die die Sammler sicher identifizieren und sammeln können, kommt zu uns. Wir lieben diese Vielfalt, und verwenden sie gerne in unseren Rezepturen. Wir liefern sie auch als Monoware weiter an Kräuterspezialisten, Kosmetik- und Naturheilmittel-Hersteller.Keltische KräuterkücheLiest man heute Literatur über die Kelten, fällt auf, wie harmonisch ihre Kultur in unsere Landschaft, Klima und Vegetation eingebettet war. Unsere Kräutermischung ‚Keltische Kräuterküche' aus damals typischen Wildpflanzen ist sozusagen ein Gruß an uns selbst aus ganz alter Zeit. Wir haben überlegt: wie hätte der keltische Eintopf geschmeckt - gewürzt mit dem, was um das Haus herum zu finden war.Geschmack: aromatisch-würzig mit der genialen Note eines Bärlauch / Schabzigerklee - Mix.Anwendung: für alle Gerichte vom deftigen Eintopf bis zu feinen Pasta, für Fleisch- und vegetarische Gerichte.Zutaten: Gundelrebe, Brennnesselblatt, Bärlauch, Knoblauch, Schabzigerklee, Beifuss.Keltische Würzsalz       NEUEs hatte uns schon länger gereizt, eine Würzmischung mit den vielen wertvollen und kraftvollen Wurzeln herzustellen, die heute im Alltag fast vergessen sind, oder bestenfalls nur noch im Schnaps vermutet werden.Zusammen mit dem Original - Bergkernsalz aus dem Salzkammergut, worauf sich die Hallstatt-Kultur begründete (der Salzabbau dort war Grundlage eines gewissen Wohlstands der Kelten), ist ein - schon magisch -  wohlschmeckendes, intensiv-würziges Salz entstanden. Geschmack: intensiv-würzig. Auch das bräunliche Bergkernsalz selber hat durch seinen Mineraliengehalt (Eisen, Mangan) eine eigene Würze.Anwendung: für alle Gerichte vom deftigen Eintopf bis zu feinen Pasta, für Fleisch- und vegetarische Gerichte. Lecker auf dem Frühstücksei oder einfach auf Brot und Butter.Zutaten: Hallstatt (Bergkern-) Salz (ca. 75%) Bergbohnenkraut, Walnussblatt, Brennnesselwurzel, Petersilienwurzel,Pastinake, Lorbeer, Liebstöckelwurzel, Hirtentäschel, Beinwellblatt, Angelikawurzel, Enzianwurzel, Meisterwurz. (25% Kräuteranteil)Keltischer HausteeDie Kelten haben sehr genau die Natur beobachtet und wussten, wann man am besten welche Kräuter verwandte. Sie haben intensiv mit den Jahreszeiten gelebt und viele Feste gefeiert, z.B. um den Frühling zu begrüßen oder den Sommer zu verabschieden. Sie haben in der Natur Gottheiten gesehen, z.B. gab es die Blütengöttin, die für alle Pflanzen im Sommer zuständig war. Oder der dunkle und kalte Wintergott, der im Frühling dem nächsten Gott Platz machen musste. Es wurden Geschichten über diese Götter erzählt, die in Wirklichkeit die Natur beschrieben, z.B. den Lauf der Jahreszeiten und das Keimen, Wachsen, Blühen und Verwelken der Pflanzen.Unser Keltischer Haustee ist vielleicht ein Zauber- oder Schutztee für Harmonie und Kraft. Er enthält Kräuter und Blüten aus jeder Jahreszeit - wie ein Gezeitenrad -außerdem aus Märchen und Sagen bekannte magische Schutzpflanzen wie Haselnussblätter. Geschmack: aromatisch, fein würzig, Honig passt gut dazu.Zutaten: Brennnessel, Ehrenpreis, Feldkamille, Birkenblätter, Mädesüß, Gänseblümchen, Ringelblume, Eisenkraut, Königskerze, Beifuss, Haselnussblätter, Holunderblüten.Keltischer AbendteeDieser Tee ist um den großen Gemeinschaftsbaum, der Linde, und dem magischen Schutzstrauch Weißdorn herumkomponiert. Es ist kein Schlaftee. Sein Thema: abends nach dem Tagwerk zu sich kommen, die eigene Ruhe finden. Ausspannen im Kreis der Lieben.Geschmack: aromatisch, lieblich-duftig.Zutaten: Lindenblüte, Weißdorn, Schachtelhalm, Holunderblüten, Holunderbeeren, Melisse, grüner Hafer, Schafgarbe, Mädesüß, Hagebuttenschale, Apfelstücke, Ehrenpreis, Schlüsselblume.Keltischer FrüchteteeEin milder Früchtetee mit wenig Säure - die starken Yin-Kräfte der Früchte (Weisheit aus einer anderen alten Kultur) werden ausgeglichen durch die Zutaten Haselnussblatt und Heidekraut. Durch seine lichte, freundliche Ausstrahlung ist der keltische Früchtetee sehr angenehm zu trinken, auch während etwas trockenerer Alltagsarbeiten, Hausaufgaben oder Büroarbeit.Geschmack: süßlich-mild-fruchtig, wenig SäureZutaten: Apfelstücke, Hagebuttenschale, Rote Bete, Schlehenfrüchte, Birnenstücke, Heidelbeeren, Haselnussblatt, Holunderbeeren, Brennnesselfrüchte, Heidekraut. Buchempfehlung zum Weiterlesen:  Wolf-Dieter Storl: Pflanzen der Kelten - Heilkunde, Pflanzenzauber, Baumkalender. AT-Verlag Heuschrecke-Tees und Gewürze erhalten Sie in Ihrem Naturkostfachgeschäft oder im Bio-Versandhandel.    Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner  ]]></content:encoded>
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	<title>Heilige des Monats Januar: Paula</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
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	<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:02:00 +0200</pubDate>
	<description> 26. Januar: Paula von Rom Schöne         Geschichten  für das Unterbewusstsein  bzw. die    archaische      Psyche.    Das katholische  Christentum und  insbesondere der         rheinische    Katholi</description>
					<content:encoded><![CDATA[ 26. Januar: Paula von Rom Schöne         Geschichten  für das Unterbewusstsein  bzw. die    archaische      Psyche.    Das katholische  Christentum und  insbesondere der         rheinische    Katholizismus bietet  mit seinen  unzähligen Heiligen      einen    ähnlich    guten psychologisch-spirituellen  Service wie  unser altes Kelten-      und    Germanentum    (zum großen Teil  wurden deren  (Natur-)      Gottheiten dem    spröden    Monotheismus zunutze  gemacht).Und erstaunlich nah am Alltag in mancher Hinsicht - daily Soap, Job, Beziehungskram ...Im 4. Jahrhundert, das Christentum war gerade verwirrend schnell aus der Schmuddelecke des Untergrunds zur Staatsreligion aufgestiegen, machte sich der sprachbegabte Christ Hieronymus an eine einheitliche, im ganzen römischen Reich allen verständliche Ausgabe der Bibel.Er mußte dafür die vorhandenen lateinischen Übersetzungen auftreiben und miteinander vergleichen, sowie an Hand des griechischen bzw. hebräischen Originals eine neue, korrekte, gut benutzbare und in der Sprache klare Übersetzung herstellen. Dieses Unternehmen brauchte lange Jahre und viel Mühe, führte aber zum Erfolg: als "die Allgemeine" (lateinisch "Vulgata") wurde seine Übersetzung zum Bestseller und verdrängte die fehlerhaften älteren Versuche.Insbesondere für diesen sehr verdienstvollen Geniestreich wurde Hieronymus durch die Jahrhunderte verehrt, er gilt bis heute mit Ambrosius von Mailand, Augustinus und Papst Gregor als einer der 4 lateinischen Kirchenväter, Stützen des ganzen Kirchengebäudes.So steht das in den Geschichtsbüchern, so stimmt das auch, und keiner fragt sich, was fehlt.Wenn ich mir heute eine ebenfalls löbliche Aufgabe vornähme, z.B. die Geschichte meines kleinen Eifeldorfes mal so richtig gründlich aus den Urkunden heraus hieb- und stichfest darzustellen, wäre dieser Traum am anderen Morgen schon wieder ausgeträumt - wenn der Wecker geht, einen ins Büro ruft, Geld verdienen, schnöde Realität.Aber halt - höre ich da "Geld" ? - Oh yeah, it´s money, that matters, aufgewacht Kinder, ohne Moos war auch früher nix los. Wir nähern uns der Sache mit großen Schritten.Die Eltern einer jungen römischen Dame namens Paula stammten aus den Familien der Cornelier und Gracchen, ihr Mann war ein Julier. Die ganze Blase ist reich wie der Scheich, denen kommt seit einem halben Jahrtausend das Geld nur so aus den Ohren. Mit 22 Jahren ist Paula dann bereits Witwe und Mutter mehrerer Kinder, der Tod ist halt allgegenwärtig. Kein Problem, da kuckt man sich den nächsten Goldfasan aus und läßt es weiter krachen, in Rom gehen die Lichter nicht aus, the show must go on. Das machen die anderen Reichen so,  ob Christenbub oder Heidenmädchen, warum nicht auch Paulinchen.- Aber in der jungen christlichen Witwe arbeitet es, sie will sinnvoll wirken. Natürlich Breitspur, Adel verpflichtet.Nachdem Sie eine Zeitlang die Armen Roms hartnäckig betüddelt hat (was andere ihr Leben lang machen, in Rom werden die Bettler nicht alle), lernt die mittlerweile dezent gelangweilte Paula den flotten Hieronymus kennen, der Ihr erstens von seinem Bomben-Projekt "Standard-Bibel" vorschwärmt und der zweitens unbestrittener Superstar aller frommen Damenkränzchen der Hauptstadt ist. Paula sieht sofort und glasklar das Team des Jahrhunderts vor ihrem inneren Auge: Hieronymus, der hat Ziele und Köpfchen, und sie, sie hat die Kohle.So geht das dann: als Hieronymus ins Heilige Land zieht und in der Nähe von Bethlehem seine Denkerstirn kräuselt, wäre ihm das Denken vermutlich schnell wieder vergangen, denn "voller Bauch studiert nicht gern", aber leerer noch viel weniger - wenn er nicht seine allesvermögende Sponsorin gehabt hätte. Paula schnappt sich eine ihrer Töchter (und ein bißchen Dienerschaft), gibt den Rest in der Kita ab und dampft nach Palästina. Sie läßt für Hieronymus und seinen Clan ein Männer- und ein Frauenkloster bauen, finanziert alles und jeden 20 Jahre lang, und wird nach ihrem Tod am 26. Januar 404 von Bischöfen in die Kirche zur Totenmesse getragen.Ehrlicherweise sollte auf jeder der zigtausend Hieronymus-Statuen der Kirchen und Museen dieser Welt stehen "Hieronymus, gesponsert  von Paula", und auf jeder Ausgabe der Vulgata "Paula-Ausgabe, übersetzt von Hieronymus" - man sollte überhaupt mehr über Geld reden, daß fördert den Durchblick und klare Verhältnisse. Bertold Brecht schildert in seinem Gedicht "Die Legende von der Entstehung des Buches Tao Te King auf dem Weg des Laotse in die Emigration", wie ein Zollbeamter den des Landes verwiesenen Weisen Laotse eine Woche lang samt Diener durchfüttert, bis dieser seine Weisheit niedergeschrieben hat und schließt:"Aber rühmen wir nicht nur den WeisenDessen Name auf dem Buche prangt !Denn man muß dem Weisen seine Weisheit erst entreißen.Drum sei der Zöllner auch bedanktEr hat Sie ihm abverlangt."           Peter Kirwelmacht   hauptberuflich den Vertrieb bei Viana/Tofutown.com,             und hält nebenberuflich die traditionellen katholischen             Prozessionsbräuche (die eigentlich die ganz alten Kulte  fortführen)   in          seinem Eifeldorf am Laufen, auch eine Punkzeit  soll es   gegeben     haben.       ]]></content:encoded>
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	<title>Mikrokosmos: Heimliche Stars</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/20/mikrokosmos-heimliche-stars.htm</link>
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	<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:32:00 +0200</pubDate>
	<description> Pilze, die über den Tellerrand gucken. Nein - das sind keine Eisblumen!Wir befinden uns zwar im Wintermonat Januar, der ließ aber mit frostigen Temperaturen bis vor zwei Tagen auf sich warten. In </description>
					<content:encoded><![CDATA[ Pilze, die über den Tellerrand gucken. Nein - das sind keine Eisblumen!Wir befinden uns zwar im Wintermonat Januar, der ließ aber mit frostigen Temperaturen bis vor zwei Tagen auf sich warten. In der ersten Januarhälfte herrschten eher frühlingshafte Celsiusgrade um die 10° vor und in schneefreien Wäldern und Fluren zeigte sich bei gleichzeitig hoher Boden- und Luftfeuchte endlich die Pilzflora, die wir im staubtrockenen November so sehr vermisst hatten.Hier ist nun Plicatura crispa, der Krause Adernzähling, reihenweise und dachziegelig zu Dutzenden an einem toten, liegenden, unterarmdicken Buchenast gewachsen. Die 10-20 mm breiten, halbkreis-, fächer- oder muschelförmigen Fruchtkörper sind mit ganz kurzem Stiel am Substrat angewachsen. Während die Oberseite von einem ocker- bis rotbraunen, konzentrisch-wellig-gezonten, angedrückten Filz bedeckt ist, kann man unterseits eine weisslich-grau-blaue Eisblumenlandschaft bestaunen: lamellig-aderige Rippen, mal gegabelt, mal quer untereinander verbunden.Mikroskopisch gibt der Krause Adernzähling, den man übrigens ganzjährig an allerlei verrottendem Laubholz entdecken kann, bis auf winzige kommaförmige Sporen wenig besonderes her. Deshalb diesmal im Bild viele ganze Fruchtkörper - von oben und von unten.Eva Wandelt und Lothar Claußnitzer       Bilder mit Klickvergrößerung   Genug für heute von den           Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin)           und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).In loser   Folge         werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses,   Interessantes,     Essbares,     Würziges anhand von einfachen   Digi-Mikrofotos aus dem     wilden Pilz-und     Pflanzenreich vorstellen   und erläutern.Fotos © Evi Wandelt, Lothar Claußnitzer   ]]></content:encoded>
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	<title>Taikonauten</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/18/taikonauten.htm</link>
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	<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:29:00 +0200</pubDate>
	<description> Chinas langer Marsch ins All Wer hat als erster den Mond erreicht?Nein, nicht die Schweizer - die Amerikaner waren es!Ich habe noch irgendwo die vergilbte Tageszeitung mit den Sonderseiten zur ersten</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Chinas langer Marsch ins All Wer hat als erster den Mond erreicht?Nein, nicht die Schweizer - die Amerikaner waren es!Ich habe noch irgendwo die vergilbte Tageszeitung mit den Sonderseiten zur ersten Mondlandung am 21. Juli 1969. Die habe ich als 12-jähriger für die Ewigkeit aufgehoben.Wer war die weltraummäßig fortschrittlichste Nation der letzten 50 Jahre?Na, die Amis natürlich - mit Voyager-Sonden, dem Apollo-Mondflug-Programm und dem Spacelab-Weltraumlabor.Sicher, die Russen versuchten mitzuhalten, waren aber seit Apollo 11 immer die Zweiten. Solide Technik - aber weniger elegant und nie ganz vorne.Das Bild der Weltraumfahrt hat sich in den letzten Jahren entscheidend geändert:Amerika hatte das Raumfahrtprogramm deutlich heruntergefahren, nachdem die Vorherrschaft im All entschieden war und sich mehr auf die Sicherung irdischer Boden-Schätze durch (Öl-)Kriege und feindliche Übernahmen konzentriert.Am 21. Juli 2011, exakt zum 42. Geburtstag der ersten Mondlandung kehrte das letzte amerikanische Space-Shuttle "Atlantis" - nach 30 Jahren Einsatz - zur Erde zurück und beendete die Ära dieser wiederverwendbaren Raumfähren.Die Russen hatten schon seit einigen Jahren verstärkt die Botendienste übernommen und mit ihren zuverlässigen Sojus-Raketen Satelliten und Menschen ins All gebracht. Auch amerikanische Astronauten nutzten die Space-Taxi-Dienste der ehemaligen Konkurrenten.Leider sind in den letzten Jahren einige russische Missionen buchstäblich "ins Wasser gefallen":im Dezember 2010 eine "Proton"-Rakete mit 3 Satelliten, im August 2011 stürzte eine Sojus-Rakete mit dem Versorgungsraumschiff Progress ab. Die bemannten Flüge zur Internationalen Raumstation ISS mussten daraufhin zwei Monate lang ausgesetzt werden.Im Dezember 2011 eine Rakete mit 18 Satelliten an Bord nach nur 7 Minuten Flugzeit und am Sonntag, 15.1.2012 stürzten Teile der im November 2011 verlorenen Marssonde "Phobos-Grunt" zurück auf die Erde.  Insgesamt missglückten 2011 fünf verschiedene Starts. Keine gute Entwicklung bei der russischen Weltraumagentur "Roskosmos". Und hier kommen die neuesten "Shooting-Stars" am Himmel:Neben den amerikanischen "Astronauten" und den russischen "Kosmonauten" streben jetzt auch erstmals chinesische "Taikonauten" gen Himmel.Und das ziemlich flott und erfolgreich!Ausgehend von einer russischen Sojus-Kapsel entwickelten die Chinesen zu Beginn unseres neuen Jahrtausends eigene Raumschiffe der "Shenzou-Reihe".Am 15.10.2003 startete der 1. bemannte chinesische Raumflug vom Raumfahrtzentrum Jiuquan aus, um die Erde zu umkreisen. An Bord der Shenzhou V befand sich als einziger Pilot der ehrenwerte Yang Liwei. Sein Flug dauerte 21 Stunden und 23 Minuten und endete planmäßig mit einer Landung am Fallschirm auf dem harten Boden der Wüste Gobi. Die Volksrepublik China war damit in die kleine Gruppe der weltraumfahrenden Nationen aufgenommen.Es folgten die Shenzou VI fast genau zwei Jahre später (Oktober 2005) mit schon 2 "Taikonauten" an Bord, die über 4 Tage in der Erdumlaufbahn blieben.Im September 2008 die Shenzou VII mit 3 Mann Besatzung und dem ersten "Weltraumspaziergang" der Chinesen, ganze 22 Meter am Seil und in einem Raumanzug aus eigener, chinesischer Produktion.Dann die Shenzou 8 - ein unbemannter Flug, in dem China das Ankoppeln an die erste eigene Raumstation "Tiangong 1" (gestartet 29.09.2011) erfolgreich testete.Im Juni 2012 soll der 4. bemannte Raumflug Chinas mit der Shenzou IX folgen.Das geht also recht flott voran und so wie es aussieht, wird die Zukunft im All eher chinesisch sprechen als amerikanisch oder russisch. Wobei sich China allerdings deutlich an geschichtliche Traditionen hält: Der Begriff "Taikonauten" verbindet die chinesischen Silben für "sehr groß" und "Himmel, Leere" mit dem griechischen "nautos" für Seefahrer.  Dadurch sind die 3 Begriffe "Astronaut, "Kosmonaut" und eben "Taikonaut" übereinstimmend, sowohl in der Bedeutung als auch in der Form.Und nicht nur Traditionen aus der Geschichte der vorherigen Weltenraum-Bezwinger sondern auch Traditionen des "großen Vorsitzenden" Mao Ze Dong werden gewürdigt: "Langer Marsch" (Chang Zheng, abgekürzt CZ), ist der Sammelname der chinesischen Trägerraketen, die für die "Shenzou"-Missionen verwendet werden und ist benannt nach dem zentralen Heldenmythos der Kommunistischen Partei Chinas. Auf diesem „langen Marsch“ legte Mao innerhalb von 370 Tagen 12.500 km zurück, eroberte mit der "Volksbefreiungsarmee" den Norden Chinas und emanzipierte den chinesischen Kommunismus von den Wurzeln des russischen Kommunismus. Der "Lange Marsch" ist den Chinesen ein Symbol für Stärke und Widerstandskraft Chinas und immer noch beliebtes Thema für Bücher und Filme.Ausblick:Am Raumfahrt-Programm der chinesischen Raumfahrtbehörde "CNSA" sind auch europäische Universitäten und Institute wie das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt.Wissenschaftler der Universitäten Erlangen, Hohenheim, Magdeburg, Tübingen und Hamburg, Freiburg sowie der Charité Berlin entwickeln Versuche und Projekte. Neben den sechs rein deutschen Experimenten führen die Universitäten Erlangen und Wuhan ein gemeinsames Experiment durch. China will bis 2015 den Mond erreichen und bis 2020 Gesteinsproben und Erfahrungen dort sammeln. Bis 2024 soll dann die erste bemannte Mission erfolgen. Neben einer großen Raumstation mit mehreren Modulen im Erd-Orbit (2020) plant China eine Station auf dem Mond und denkt über Flüge zum Mars nach.Als 13-jähriger Weltraum-Fan träumte ich davon, dereinst unseren Planeten in seiner ganzen Schönheit aus der Erdumlaufbahn zu sehen - aber ich dachte nicht, dass ich dafür chinesisch lernen sollte...    Wolfgang Kurtz ist  Mit-Inhaber      der Kölner Internet-Agentur Kpunkt.       Er                 war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und                  "regionaler      Ansprechpartner des Bundesverbandes  Naturkost"    bevor  er        1992         seine   Werbeagentur  gründete.Heute    gestaltet  er                   Internetauftritte für viele    Naturkost-Firmen und  hat  mit    seinem    Team            auch die    technischen  Voraussetzungen für  den       Heuschrecke-Blog               geschaffen.Sein  Faible  für   Computer     und  technisches              "Spielzeug" und  seinen    unerschütterlichen      Glauben an   positive   Utopien            bringt er   in diesen Blog  ein.                 ]]></content:encoded>
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	<title>Lyrik aus Peru: José Ruiz Rosas</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/12/lyrik-aus-peru-jose-ruiz-rosas.htm</link>
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	<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:25:00 +0200</pubDate>
	<description> José Ruiz Rosas: Einsames Zwiegespräch II Teresa Ruiz Rosas lebt in unserem Kölner Stadtteil und ist Schriftstellerin. Ihr Vater José Ruiz Rosas ist in Peru ein bekannter und geehrter Lyriker.Gebo</description>
					<content:encoded><![CDATA[ José Ruiz Rosas: Einsames Zwiegespräch II Teresa Ruiz Rosas lebt in unserem Kölner Stadtteil und ist Schriftstellerin. Ihr Vater José Ruiz Rosas ist in Peru ein bekannter und geehrter Lyriker.Geboren 1928 in Lima, ließ er sich in der südperuanischen Stadt  Arequipa nieder (dort stammt auch Mario Vargas Llosa her), hat die  Buchhandlung Trilce geführt, später die Zweigstelle des nationalen  Kulturinstituts und die Stadtbiobliothek. Das war der Umkreis, wo (auch  in dunklen Zeiten) ein wichtiger Teil des kulturell-intellektuellen  Lebens Perus stattfand.Bisher gibt es wenig deutsche Übersetzungen der Gedichte von  José Ruiz Rosas. Ein Übersetzercolloquium um Teresa Ruiz Rosas hat nun  eine zweisprachige Anthologie veröffentlicht. Teresa erzählte sehr  anschaulich von der intensiven und berührenden Arbeit des Ringens um die  Sprache. Das Ergebnis hat etwas Perfektes, als wäre die Poesie eine  Blüte im vollsten Moment der Entfaltung - wer Sprache liebt, kann es  hier zweisprachig nachempfinden ... In unserem Blog stellen wir mit und mit einige der Gedichte vor.Einsames Zwiegespräch IIDas symmetrische Reich der Zufälle,das bisweilen mein Zeitvertrieb ist,Verschwendung von Farbe, Zahl und Prunktanzend zwischen den Händen und den Bars.Wie viele Welten fremder Abenteuerdes Goldes, Rausches, Piks und Kreuzes,wo ich versinke, wollüstig und keusch,in Kabalen freudiger Duelle.Ich bin der Magier und der König, bin die Zahl,manchmal den unendlichen Filz bereisend,der Elle den Wert des Oberarms zu geben.Und die höfische Welt entspannt sichmit überlieferter Sorgfalt, heftigem Eifer,auch mir das gleiche Kartenlos zu ziehen. Diálogo o solas IIEste reino simétrico de azarescon el que a veces mi transcurso gasto,derroche de color, número y fastodanzando entre las manos y los bares.Cuántos mundos de extraños avataresdel oro, la embriaguez, la espada, el basto,donde me hundo, lujurioso y casto,en cábalas de duelos jubilares.Soy el mago, y el rey y soy el númeroque el tapete infinito a veces viajadándole al cúbito el valor del húmero.Y el palaciego mundo se relajacon atávico afán y celo innúmeropor darme igual destino de baraja. Aus: José Ruiz Rosas: El viento  donde tus ques exclamas / Der Wind, der dein Staunen trägt. Gedichte,  1950 - 2009, eine Anthologie. Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2009Gedicht: Einsames Zwiegespräch II. S.16/17Übersetzercolloquium: Ines Hagemeyer, Teresa Ruiz Rosas, Rainer Maria Gassen, Monika Driller, Monika WintersonWir danken für die freundliche Genehmigung von Teresa Ruiz Rosas und dem Verlag Ralf Liebe. ]]></content:encoded>
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	<title>Ohrenkuss: Geheime Emails</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/12/ohrenkuss-geheime-emails.htm</link>
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	<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:17:00 +0200</pubDate>
	<description> GEHEIM 2012 Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen                 mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr.     Katja    de       Bragança. Ein einzigarti</description>
					<content:encoded><![CDATA[ GEHEIM 2012 Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen                 mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr.     Katja    de       Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes     Projekt   der      downtown   - Werkstatt für Kultur und        Wissenschaft. Die        Ohrenkuss-AutorInnen   bloggen einmal im Monat     bei uns zu aktuellen        Themen. Aus aktuellem Anlass erreichte uns folgendes geheime Email von Ohrenkuss.  Wir als Heuschrecken sind allerdings von allen Geheimhaltepflichten befreit, sodass es hier sichtbar ist.Die Texte zum Briefgeheimnis, der Theorie des Geheimnisses und den möglichen Folgen stammen zum größten Teil bereits aus dem Jahr 1999 - vorahnend - oder ein ewiges Menschheitsthema?1) Theorie: Was ist ein Geheimnis (philosophisch) Anna Schomburg:Was ist ein Lebensgeheimnis? Ich würde keinem sagen, was für eine Gefahr uns droht.  Svenja Giesler:Das Geheimnis Es ist ein Rätsel den man knacken muß oftmals fragtman sich wie kann man es nur lösen ohne es zu berürhenJulia Keller:Ein Geheimnis, darf man für sich allein behalten, was keinen angeht. Ein Geheimnis ist was sehr Persönliches, dass man nie im Leben vergessen soll. Ich selber habe auch Geheiminsse, die ich nie weiter erzählen werde, sondern für mich alleine behalte. Hermine Fraas:Geheimnis ist, was keiner wissen darf nur ich. Ich lese auch gern geheimnisvolle Bücher. Da erfährt man erst am Ende, warum es so ist.Tobias Wolf (diktiert und abgeschrieben):Geheimnisse gibt es in der Natur, zum Beispiel: Man sieht die Vogel in der Luft fliegen. Mann versteht nich, was sie sagen. Sie können zwitschern. Und ein anderes Beispiel sind die Rehe, tagsüber sieht man Weinacheten und Geburtstagen gibt es Uberraschungen und Geschenke2) Praxis: Briefgeheimnis (gilt auch für Emails und sonstige Daten-Mailboxen)Falsche Person. Von Anna SchomburgWas ist ein Briefgeheimnis? Ein Briefgeheimnis ist es, wenn einer jemandem schreibt und dem jenigen, dem man dem man geschrieben hat jemand anders behält. Es ist so, wenn die falsche Person diesen Brief liest, bricht er das Geheimnis. Es ist also immer wichtig, daß die richtige Person ihn kriegt.Unleidige Freunde. Von Hermine FraasBriefgeheimnis habe ich viel. Ich schreibe viele Briefe an Freunde und die ich nicht so leiden kann. Den Brief verstecke ich in meiner Arbeitstasche das es niemand merkt. Und dann gebe ich den ab. Und das gibt manchmal Ärger weil ich manchmal schreibe was die Leute nicht gern hören. Aber es ist wahr. Wenn ich geheimnisse schreibe das dürfen auch nicht alle Leute sehen. Das sind dann heimliche Liebesbriefe. Das ist dann Briefgeheimnis. In mein Buch "ich kann schreiben" durften auch nicht alle Briefe rein. Da habe ich brotestiert bei meiner Mutter.Geheim ab Postkasten. Von Marc Lohmann, diktiert: Wenn ich Brief schreibe, ich hab Post in dem Briefumschlag drin. Er soll nicht öffnen, weil das ist meine Schrift, wenn ich Briefe schreibe. Wenn ich den Brief wegschicke, darf keiner den Brief aufmachen - auch nicht meine Eltern. Ich schreibe den Brief an meine Freundin. Oder wenn ich wegfahre. Kein Fremder darf an den Brief! Es ist geheim. In dem Post. Wenn ich in den Postkasten reinschmeiße. Toternster Liebesbrif. Von Nora Fiedler  (selbstgeschrieben mit Stift und Hand:)BrifGeheimnisund was bedeutet Das BrifGeheimis Brechenwenn Mann Fremde Brife ein fach lisst oder one zu fragen auf macht Das heist Brifgeheimis Brechen und ärger von Den Absender. Zum beisbil wei ein Toternster liebesbrif. Das ist Für mich Peinlich auch von den Absender, gib es richtick ärgerSinnlos. Von Johanna von Schönfeld, diktiertJvS - Sinnlos. Weil das ist sinnlos einfach. Weil Briefgeheimnis gibt es nicht. Briefgeheimnis gibt es schon, aber ich habe das noch nie gemacht und konnte auch keinen Eindruck sammeln.Ich kann nur Briefe schreiben. Wenns ein Brief an meine Mutter schreiben würde, dann muss sie als betroffene Person diesen Briefumschlag öffnen und selbst lesen. Und falls es auch an die Familie angehen sollte, dann darf es sie auch dies lesen.Ich hab noch nie in meinen ganzen Leben lang eine Brieffreundin oder viele Brieffreundinnen den Eindruck sammeln dürfen, um einen Einblick zu werfen.3) Wenn es zum Krimi wird: Secret times (crimes?)von Svenja Giesler:Es ist wie in einem Krimi man muß höllisch aufpaßen das man den richtig indiferciert man braucht die Angaben sowie Mord, Errpresung, Vergewaltigung und nicht zu fergessen den namen des Mörders dann kann er verhört werden Zeichnungen © Ohrenkuss. Texte und Zeichnungen aus Ohrenkuss Nr. 3 / 1999 und aus 2011... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt. Es           erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten   der     bis    zu  50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen   Fotos.  www.ohrenkuss.deIm August 2010  wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htmNewsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: www.ohrenkuss-ipeschl.de.                        ]]></content:encoded>
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	<title>Wir hinterlassen Spuren ...</title>
	<author>mail.heuschrecke.com (Gastbeitrag)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/04/wir-hinterlassen-spuren.htm</link>
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	<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:26:00 +0200</pubDate>
	<description> Kathrin Franckenberg: ... auf der Malwand (des Lebens). Wir alle hinterlassen Spuren - manche sind sichtbar - auch wenn man sie nicht sieht...Sie bilden ein niemals zuvor dagewesenes Neues, des</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Kathrin Franckenberg: ... auf der Malwand (des Lebens). Wir alle hinterlassen Spuren - manche sind sichtbar - auch wenn man sie nicht sieht...Sie bilden ein niemals zuvor dagewesenes Neues, dessen Struktur sich wieder verwandelt, ein fortlaufender Prozess im eigenen Rhythmus,  - zufällig, absichtslos, lebendig, verbindend, Eins. Kathrin Franckenberg      Kathrin                 Franckenberg ist Künstlerin,     Meisterschülerin von   M.         Cassou,     USA    ("Point Zero"),     Kunstglaserin,   ausgebildet  im         "Begleiteten     Malen",   Ergotherapeutin,        SI-Therapeutin   (DVE)   für     Kinder,  tätig   in  der      Erwachsenenbildung und       begleitet   seit     mehreren  Jahren      kleine und    große Menschen auf   ihrem         kreativen   Weg.   www.malfreude.de"Galumphierend: Hat          in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges,         galoppierendes  Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen         folgt, so folge  ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was   sich    in    mir regt. Und  dem, was mich auch von „Außen“ berührt und    bewegt.   Was    entsteht, in mir,  ist auch diese Lebendigkeit, die     verschiedenen   Tempi,   wenn es langsam  wird, wenn ich stolpere,  wenn    ich falle,  wenn  ich   wieder aufstehe –  metaphorisch gesehen –  und   es  hat auch  eine  Qualität   von  Absichtslosigkeit und nicht    festlegen  wohin, kein  Ziel,  ein Im   Moment  erleben mit der    permanenten  Möglichkeit, alles  wieder  zu   zerstören und  zu    verändern. Das ist  das spielerische  Element. Das  ist   das Kreative.     Das ist Spiel.  Alles fällt auch  wieder auseinander  und   wird neu    zusammen   gepuzzled, um sich beim  nächsten Pinselstrich  wieder   zu     transformieren.  Es ist ein  lebendiger Prozess, im Geboren  werden    und    Sterben – ein  Feld, das  Kreativität ist. Ein Raum des  alles   und     nichts, aus dem heraus   Kreativität sich als Form und Farbe    sichtbar     werden lässt. Spontan,   unreflektiert, unzensiert,    erforschend,     momentan…Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"   Kathrin FranckenbergBilder     vergrößern = bitte einmal anklicken. Der kreative Künstler überschreitet hin und wieder die Begrenzung des weißen Blattes ...               ]]></content:encoded>
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	<title>Ein Wunder ... trotz Eurokrise</title>
	<author>mail@heuschrecke.com (Heuschrecke)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/01/01/ein-wunder-trotz-eurokrise.htm</link>
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	<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:25:18 +0200</pubDate>
	<description> Mutter Natur gibt umsonst. Wir wünschen Euch ein wundervolles Jahr 2012. </description>
					<content:encoded><![CDATA[ Mutter Natur gibt umsonst. Wir wünschen Euch ein wundervolles Jahr 2012. ]]></content:encoded>
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	<title>Weihnachtsgeschenk von Kille Enna</title>
	<author>mail@heuschrecke.com (Heuschrecke)</author>
	<link>http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2011/12/22/weihnachtsgeschenk-von-kille-enna.htm</link>
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	<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 18:09:00 +0200</pubDate>
	<description> Rezept: Pain d'épices - Gewürzbrot Kille Enna stammt aus Ystad und ist in Schweden vielleicht so etwas wie Sarah Wiener hier.Sie liebt Gewürze, ihre Aromen, und ist begeistert von unseren Qualitäten.</description>
					<content:encoded><![CDATA[ Rezept: Pain d'épices - Gewürzbrot Kille Enna stammt aus Ystad und ist in Schweden vielleicht so etwas wie Sarah Wiener hier.Sie liebt Gewürze, ihre Aromen, und ist begeistert von unseren Qualitäten.Wir    wiederum sind begeistert von ihrer überschwänglichen Energie, ihrem   Mut  und der Kreativität in dem, was sie tut. Wir haben selten so    lebensfreudige, authentische Rezepte gesehen wie in ihrem Kochbuch (siehe Buchtipp unten).   Kurz vor Weihnachten erreichte uns ein Päckchen aus Schweden. Überraschend, duftend, als Dankeschön für Gewürzproben, die wir für Kille Enna, für ihre Versuchsküche, "gecrusht" hatten.Das Gewürzbrot war natürlich kein normales Gewürzbrot, wie wir es kennen. Süß, aber geheimnisvoll würzig, fest, kräftig, aber von schmeichelnder Konsistenz - und man will mehr davon ...Wir freuen uns, dass wir das Rezept bekommen haben - hier also Kille Ennas Weihnachtsgeschenk (gebacken mit den guten Heuschrecke-Gewürzen). Wir haben deutsche Übersetzungen in Killes Originaltext eingestreut:Pain d'épices - GewürzbrotThe cake can last for several months if stored in refrigerator or kept in a cool (max. 10 c) dry place. (Der Kuchen hält im Kühlschrank gelagert mehrere Monate.)It's certainly not a cake to be eaten on the baking day - quite the contrary: The consistency and taste, which is allowed to develop, is irresistible if you wait some weeks. (Dieser Kuchen sollte nicht am Tag des Backens gegessen werden. Die Konsistenz und der Geschmack werden unwiderstehlich, wenn ihm erlaubt wird, sich zu entwickeln.)Makes 1 cake (für 1 Kuchen)Spice Mixture (Zutaten für die Gewürzmischung):1 teaspoon whole aniseed (1 TL Anissamen)3/4 Ceylon- cinnamon stick, broken into smaller pieces (eine 3/4 Stange Zimt, in Stückchen gebrochen)1 tablespoon fresh ginger (cleaned weight), finely grated (1 EL fein gehackter frischer Ingwer)1 teaspoon dried angelica root (1 TL Angelika-Wurzel, aus dem Kräuterfachgeschäft oder Apotheke)3/4 teaspoon whole cloves (1 TL Nelken ganz)1/2 teaspoon whole caraway seeds (1 TL Kümmel ganz)1/2 teaspoon whole white peppercorns (1 TL Weiße Pfefferkörner)1 teaspoon dried bitter orange zest (1 TL Bitterorangenschale getrocknet)Dough (Zutaten für den Teig):2 1/2 dl hot water (250 ml heißes Wasser)2 1/2 dl (450 grams) liquid honey (250ml (450g) flüssiger Honig)150 g light cane sugar (150g heller Rohrzucker)200 g wholegrain rye flour (200g Vollkorn-Roggenmehl)200 g wheat flour, sieved (200g ausgesiebtes Weizenmehl)1/4 teaspoon sea salt flakes (1/2 TL Meersalzflocken, man kann Fleur de Sel nehmen)2 teaspoon bicarbonate of soda (2 TL Natronpulver)1 teaspoon baking powder (z.B. Weinsteinbackpulver)1/2 dl pastis, arak or gin (50 ml Pastis, Arak oder Gin)1 teaspoon freshly grated orange zest e.g. Seville orange ( 1 TL frisch gewürfelte Orangenschale)Spice Mixture: Put all the spices up in an electric coffee grinder and blend them into a fine powder. (Die Gewürze zusammen mahlen, z.B. in der elektrischen Kaffeemühle).Dough: Stir the honey with warm water until the honey is dissolved. Put all the dry ingredients up in a large bowl and mix together. Add the honey water, pastis, fresh citrus peel and the freshly ground spice mixture. (Teig: Honig in dem warmen Wasser auflösen. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Honigwasser, Pastis, frische Orangenschale und frisch gemahlenen Gewürze hinzufügen.)Mix it all thoroughly together. Let batter stand for at least 5 days in the refrigerator before using. But if you leave the batter in the fridge for up to 1-2 month, the texture will be much more terrific. (Alles sorgfältig zusammenmischen. Den Teig mind. 5 Tage im Kühlschrank lagern, bevor er gebacken wird. Aber wenn Du den Teig bis 1-2 Monate im Kühlschrank lässt, wird die Textur des Kuchens noch fantastischer.)Place parchment paper in a bread tin (30 x 10 centimeters) Pour the dough in. Put a lid on or close with a piece of aluminum foil. (Die Brotbackform mit Pergamentpapier auslegen. Den Teig hineingeben. Mit einem Deckel oder einem Stück Alufolie abdecken.)Bake the cake in the oven at 200 C (convection oven) degrees for 10 minutes. Turn oven temperature down to 180 c degrees and bake the cake for 50-60 minutes. The cake is ready when you can poke a baking needle down in the middle of the cake and take it up without any dough on it. (Im Umluftofen die ersten 10 Minuten bei 200°C backen. Dann auf 180°C runterschalten und weitere 50-60 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Nadelprobe funktioniert.)Alles Gute für die Weihnachtsfesttage bzw. God Jul   Und hier der Buchtipp, übrigens ein schönes Geschenk:Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag GmbH, München www.christian-verlag.de . Rezepte nach Jahreszeiten, mit wunderschönen Fotos von Kille Enna.                               ]]></content:encoded>
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