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Das Jubiläum - Ein Blick in die Vergangenheit

Die Welt des Heidi Gaspers vor geraumer Zeit

Schaufenster des Bioladens "Was die Bäume sagen" - soo misstrauisch schaut heute niemand mehr in einen Bioladen.
Schaufenster des Bioladens "Was die Bäume sagen" - soo misstrauisch schaut heute niemand mehr in einen Bioladen.
Wer erinnert sich an das Selber-Abpacken im Hinterzimmer: Flocken, Reis, Körner, aber auch Honig, Nussmuse, Carobmus - eine Menge Arbeit, wenn das Öl sich schon abgesetzt hat. Anspnste war der Bäumeladen absolut spezialisiert auf Tee und Kräuter.
Wer erinnert sich an das Selber-Abpacken im Hinterzimmer: Flocken, Reis, Körner, aber auch Honig, Nussmuse, Carobmus - eine Menge Arbeit, wenn das Öl sich schon abgesetzt hat. Ansonsten war der Bäumeladen absolut spezialisiert auf Tee und Kräuter.
Kollektivladen als Begegnungsstätte
Kollektivladen als Begegnungsstätte
Die Lieferungen - hier Tee - und auch die Weinimporte wurden auf dem Hof und der Halle in der Äußeren Kanalstraße gelagert - die erste Residenz, als die Firma dann "Heuschrecke" hieß
Die Lieferungen - hier Tee - und auch die Weinimporte wurden auf dem Hof und der Halle in der Äußeren Kanalstraße gelagert - die erste Residenz, als die Firma dann "Heuschrecke" hieß
BNN - Gruppenfoto Anfang der 90iger - wer erkennt sich wieder?
BNN - Gruppenfoto Anfang der 90iger - wer erkennt sich wieder?
Ab 1988 wurde das Weinprogramm der Heuschrecke systematisch ausgebaut, vor allem französische Biowinzer - Urgesteine besucht. Junger Heidi am Messe-Stand...
Ab 1988 wurde das Weinprogramm der Heuschrecke systematisch ausgebaut, vor allem französische Biowinzer - Urgesteine besucht. Junger Heidi am Messe-Stand...
... und junge Ursula (kam 1988 dazu). Auf den BioFach-Messen waren wir, vielleicht bis auf einer, bisher bei allen dabei.
... und junge Ursula (kam 1988 dazu). Auf den BioFach-Messen waren wir, vielleicht bis auf einer, bisher bei allen dabei.
Nach dem Umzug in die Krefelder Straße wurde die Kräuterabfüllung professionell ausgebaut (professionelle Manufaktur). Wir begannen dort auch, selbst zu mahlen und zu mischen.
Nach dem Umzug in die Krefelder Straße wurde die Kräuterabfüllung professionell ausgebaut (professionelle Manufaktur). Wir begannen dort auch, selbst zu mahlen und zu mischen.
Unsere erste Übersee-Reise zu Lieferanten - hier nach Japan zum Familienbetrieb Shimodozono für hochwertige Grüntees. Es folgten Reisen nach China, Indien, Sri Lanka, Nepal, Südafrika und Simbabwe, wo wir viel über den Kosmos der kleinbäuerlichen Landwirtschaft lernten, heute ein Schwerpunkt in unserer Warenbeschaffung.
Unsere erste Übersee-Reise zu Lieferanten - hier nach Japan zum Familienbetrieb Shimodozono für hochwertige Grüntees. Es folgten Reisen nach China, Indien, Sri Lanka, Nepal, Südafrika und Simbabwe, wo wir viel über den Kosmos der kleinbäuerlichen Landwirtschaft lernten, heute ein Schwerpunkt in unserer Warenbeschaffung.
Die Krefelder Straße war eine alte Sherry-Reiferei mit 3 Tiefgeschossen. Gute Lagerbedingungen -  aber viel Arbeit, jede Palette durch den Schacht mit einer Seilwinde hochzuziehen.
Die Krefelder Straße war eine alte Sherry-Reiferei mit 3 Tiefgeschossen. Gute Lagerbedingungen - aber viel Arbeit, jede Palette durch den Schacht mit einer Seilwinde hochzuziehen.
Mitten in der Innenstadt wurden die zunehmenden LKW-Anlieferungen zum Störfaktor. Deshalb ...
Mitten in der Innenstadt wurden die zunehmenden LKW-Anlieferungen zum Störfaktor. Deshalb ...
... im Jahr 2000 eine nigelnagelneue Halle in Spich, superpraktisch und mit der S-Bahn hervorragend zu erreichen.
... im Jahr 2000 eine nigelnagelneue Halle in Spich, superpraktisch und mit der S-Bahn hervorragend zu erreichen.
Das Hochregallager wird aufgebaut -
Das Hochregallager wird aufgebaut -
und im September 2000 feierten wir die Einweihung. Was haben wir noch vor? Gerne noch 10 weitere Jahre Heuschrecke, so das Schicksal es will.
und im September 2000 feierten wir die Einweihung. Was haben wir noch vor? Gerne noch 10 weitere Jahre Heuschrecke, so das Schicksal es will.

Umsonst Baumblätter - 40 Jahre Heuschrecke - heute am 1.9.2017

 

Die Baumblätter: Ein Artikel aus der geheimen, erst jetzt entdeckten Heuschrecke-Chronik von Heinz-Dieter (Heidi) Gaspers Mutter. Wir schreiben das Jahr 1978 - ein Jahr Bioladen "Was die Bäume sagen" -  gegründet am 1.9.1977.

 

Ende der 80er entstand von dort aus die Firma Heuschrecke: Import, Großhandel und Herstellung für ein Spezialsortiment: Gewürze, Kräuter, Tee - und damals noch Wein.

 

 

Die Geschichte in Kürze: Heidi hat das Kollektiv "Was die Bäume sagen" am 1.9.1977 gegründet. Er hat von Anfang an nebenher Großhandel betrieben, wie die okzitanischen Weinimporte, und er hat auch im großen Stil Bio-Getreide für ein paar Bio-Bäckereien der Umgebung besorgt - mit dem Kipplaster seines Vaters, der ein Tiefbauunternehmen hatte (natürlich in Säcke verpackt).
Er hat mit vielen Lebensmittel alle damals schon existierenden Läden im Raum mitversorgt: Rapunzel-Sammeltransporte organisiert, Flocken (waren schon Bio), Trockenfrüchte und Nüsse (gab's noch nicht bio), Kräuter von Galke u.a. (damals noch konventionell, bio fing erst 83/84 an) und natürlich Tee.  Der erwähnte Teeimporteur ist Wolfgang Wilhem, mit dem wir ja auch heute noch zusammenarbeiten, und der wesentlich mit daran gewirkt hat, dass es aus alle relevanten Teeanbaugebieten auch Bio-Tee gibt.

Ende 1980 hat Heidi sich aus dem Bioladenkollektiv rausgezogen. Es war eine aufregende Zeit, das Stollwerk in Köln wurde gerade besetzt, kulturelle und sozial - gesellschaftspolitisch interessante neue Räume taten sich auf. Heidi ist in dieser Zeit Mitglied des Kölner Umweltinstituts Katalyse geworden, das kurz danach den Bestseller "Chemie in Lebensmitteln" veröffentlich hat (Heidi hat mit daran geschrieben). Weiteres: Mitarbeit in der ersten Bioladen Zeitung: Zopf, Gründung des Vorläufers des Opens external link in new windowBNN e.V., und Mit-Initiierung der ersten Biomesse 1983 (FKK - Frankfurter Körner Kongress, Vorläufer der heutigen Weltleitmesse Opens external link in new windowBioFach.
Er merkte, dass er nicht jeden Tag im Bioladen stehen wollte, sondern es einfach zu interessant war, neue Möglichkeiten zu erforschen - als Diplom-Volkswirt sozialwissenschaftlicher Richtung interessierte ihn alles, was in der "alternativen" Szene geschah. Eine Zeitlang reiste er durch die ganze Bundesrepublik und hat andere Projekte besucht.
Ende 1980/ Anfang 1981 hieß sein Import- und Großhandels-Unternehmen dann Heuschrecke.
Die ersten Jahre auf dem Hof und in der Halle seiner Eltern, ab 1986 in der Kölner Innenstadt an der Krefelder Str., ab 2000 dann hier in der Redcarstr. in Troisdorf-Spich .  1988 kam ich, Ursula Stübner, dazu, zuerst lange Jahre zuständig für die Weinabteilung, seit 2002 machen wir zusammen die Geschäftsleitung, jetzt - 2017 - leben und arbeiten wir schon mehr als ein Vierteljahrhundert zusammen. 18 weitere MitarbeiterInnen wirken heute mit daran (mahlen, mischen, füllen ab, verwalten, beraten, verkaufen etc.), dass unsere leckeren Gewürze, Kräuter und Tees in vielen Bioläden stehen, oder auch von anderen Naturkostherstellern weiterverarbeitet werden.



Soweit für jetzt.

 

Unser Neffe und Heuschrecke-Social-Media Journalist Joshua wird die nächsten 6 Tage das Jubiläum begleiten, uns ausfragen und dazu aus seiner Sicht bloggen, posten, twittern und instagramen. Für heute hat er das historische Dokument säuberlich ins Web getippt, bereinigt um etwa 700 Bindestriche, ergänzt um ein paar Dutzend Punkte. Der Charme der Einheit der Kleinbuchstaben wurde zur Leserlichkeit aufgebrochen. Es geht um allerlei spannende Themen, von denen man heute entweder nichts mehr versteht oder die heute noch genau so aktuell sind wie damals. Viel Spaß beim Lesen!

 

 


 


"Liebe KörnerfresserInnen, TeetrinkerInnen, Alternativlinge und Wasimmer Ihr auch sein möchtet.

 

Wir haben uns so gedacht, so regelmäßig - unregelmäßig was zu den Sachen zu schreiben, die uns so gerade beschäftigen und die wir Euch auch so sagen wollen: Keine Werbung soll das sein und wenn es so aussieht - dann beschwert euch - dann sind uns die Pferde durchgebrannt oder sowas ähnliches.

 

Ein Jahr sind wir alt - irre - gefeiert haben wir es nicht. Haben vor lauter Wiedereröffnungshektik nach dem Urlaub nicht feste gefeiert, sondern feste gearbeitet. Bilanz zieht man gern gern bei so einem Datum - aber das ist nicht so ganz einfach: Wir schreiben lieber wie es so im Moment aussieht!

Zu dritt sind wir: Der Heidi, die Karin und die Liesel und ganz schön viel helfen tun Brigitte, Gisela, Ingrid und Lilian (den Anderen, die nicht mehr dabei sind muss auch irgendwie gedacht werden, aber das ist immer ein bisschen schwierig, etwa so wie die Gründe, warum sie nicht mehr dabei sind. Puh! Aber wir hätten längst wieder mehr Magengeschwüren und schwarze Rändern unter den Augen, wenn es sie nicht gegeben hätte). Das sieht ein bisschen nach Frauenladen aus, aber das ist überhaupt nicht so. Der heidi ist, wie sich hier und da sicher schon rumgesprochen hat, ein Typ. Der schleppt die Säcke oder sitzt hinter dem Papierkram. Karin, Liesel und die Anderen wiegen ab und verkaufen - jaja die arbeitsteilung. Der Heidi will sich aber bemühen, seine Informationsmacht was loszuwerden.


Das Geld, Akt 1: Das Problem mit den Zulieferern


Zum Geld, viel ist es nicht: Drei kriegen jetzt nach einem Jahr erstmals je 500,- und haben das Essen frei. Die Anderen kriegen die Sachen billiger bzw. nehmen sich soviel, wie sie denken, dass sie geholfen haben. In Stundenlohn gerechnet ist die Arbeit äußerst alternativ hier: 250 bis 300 Stunden hat der Monat für die Drei, die immer da sind.


Wo dran das liegt, dass wir entgegen mancherlei Vermutungen nicht im Geld schwimmen? alle kleinen Lebensmittelgeschäfte haben es sehr schwer gegen Aldi, Kaisers und den Rest der Welt. Bei uns bestehen noch erheblich größere Probleme dadurch, dass wir alternativ beliefert werden. D.h. wir versuchen so weit es nur irgend möglich ist, bei Leuten einzukaufen, die ihre Großhändlerrolle nicht so auf die volle kapitalistische Art abziehen, sondern das auf eine alternative Art bringen (wie das nun zu definieren ist - fragt mich nicht - es hat viel mit dem Gefühl zu tun für die Leute mit denen man handelt).

Das Problem für den Laden ist dabei, dass es mit der Belieferung oft nicht so richtig klappt. Teilweise nur alle sechs Wochen und auch nicht immer alles was bestellt wurde. Aber dafür Sachen, die man nicht haben wollte mit verkehrten Rechnungen, usw. Alles oft ein bisschen flippig, mit wesentlich mehr Arbeitsaufwand.

Ein Beispiel, wo aber alles immer recht gut klappt, die auch schon viele Jahre das machen und von denen wir am meisten bekommen: Rapunzel in 8901 Tegernbach: Ein paar liebe Leute stellen die Nussmuse mit alten gebrauchten Bäckerei- und Metzgereimaschienen her und importieren viel Trockenobst und Nüsse und kennen einen Onkel, der den Honigmet macht. Was die so oft bringen ist nicht alles aus biologischem Anbau - die Sachen kommen oft aus der Türkei. Der Josef von Rapunzel fährt aber ab und zu hin und versucht mehr und mehr Einfluss auch auf den Anbau zu kriegen. Neu ist der Import von biologischen Trockenobst und sehr gutem Honig aus Israel. Nun schimpft nicht, wir sehen den Widerspruch! Aber das stammt aus einem großen Kibbuz mit 200 Erwachsenen und nochmal so vielen Kindern und die experimentieren mit biologischem Landbau.

Zum Boykott von Waren aus bestimmten Ländern: Da gibt es in Holland Verteilzentren für Biolebensmittel von Leuten gemacht wie wir. Und wir wollten da Sachen herhaben. Die haben gesagt: Nein, mit Westdeutschland handeln wir nicht mehr - Berufsverbote - 88a Zensur - Repression gegen Linke - Polizeistaat - neuer Faschismus - Hexenjagd auf Linkes.

Gut, nach mehreren Stunden Diskussion gab's dann eine Mehrheit im Kollektiv. Die wollten uns schließlich doch helfen. Aber irgendwie blieb die Ablehnung an jeder Ecke zu spüren.

Für uns ergibt sich daraus: Wenn das Kibbuz, wie der Josef sagt, okay ist, dann verkaufen wir biologisches Trockenobst aus Israel und ein garantiert naturreinen Orangenhonig, nicht erhitzt mit gutem Heilwert (niedriger HMF-Wert).

Aber zurück zum Geldproblem - Rapunzel und zwei andere "Großhändler" liefern alle 6-8 Wochen aus - mit dem schönsten Sattelschlepper(Regenbogen heißt er). Und da kommt dann jedes mal ein irrer Haufen Zeugs und das soll dann auch recht bald bezahlt werden. So wie das bei Denen ist, so wird das auch von Anderen gehandhabt. Wenn wir also immer Alles dahaben wollen - und da besteht Ihr ja so oft recht heftig drauf - dann brauchen wir ein riesen Lager und auch das entsprechende Geld was da drin rumliegt.


Interludium: Die okzitanischen Weine


Dann gibt's da noch die Geschichte mit dem okzitanischen Wein. Da wandern auch schon ständig ganze Bündel Geld in ein Weinlager. Warum? Na da muss ich wieder was ausholen und eine geschichte erzählen:

Okzitanien ist eine große Region in Südfrankreich, reicht vom Mittelmeer (Provence, Langedoc - hier kommt v.a. der wein her) entlang den Pyrenäen bis zu Atlantik. Seit dem 12. Jahrhundert vom Norden (paris) unterdrückt und unterentwickelt gehalten, setzen sich v.a. seit dem Mai 68 mehr und mehr Leute da unten für ihre Interessen, Sprache und Kultur ein, wehren sich gegen die Ausbeutung durch die Konzerne des Nordens, gegen die Emigration zu den Arbeitsplätzen im Norden, gegen Militärlager (Larzac), gegen Weingroßpanscher und "Wein"-Großimporteure, die ausländische Billig-"Weine" als Preisdruckmittel gegne die Winzer und ihre Genossenschaften einführen.

In Neu-Isenburg haben sich ein paar Leute zusammengesetzt, um darüber zu informieren. (Es gibt eine Broschüre dafür für 4,- und ein Buch vom Trikont-Verlag für 12,-) und verbinden das mit einem Verkauf von okzitanischen Weinen. Der wird direktimportiert, stammt von kleinen Winzergenossenschaften, denen der doppelte Preis für den Wein gezahlt wird, den sie von den Großhändlern erhalten. Die Qualitäten sind alle naturrein, ohne Zuckerzusätze, stammen jeweils von einer kleinen Kooperative und sind bis auf den „Lo Bartas“ herkömmlich gespritzt und geschwefelt worden.

Nur eben der „Lo Bartas“ ist schonender behandelt worden, weniger gespritzt und hat nur Fass-Schwefelung über sich ergehen lassen müssen. Z.T. stammt der Wein auch aus biologischem Anbau, aber das wird sich erst nach einiger Anlaufzeit erreichen lassen.

Das größte Problem für kleine Winzerkooperativen ist das Abfüllen des Weins in Flaschen, ein enormes finanzielles Risiko. Durch den Direktimport wird es den Winzern meist zum ersten mal möglich, nicht nur an Tankwagen zu liefern.

Was die Neu-Isenbruger organisiert haben, machen jetzt in verschiedenen Städten auch andere Gruppen und wir versuchen es demnächst auch - zusammen mit dem Matthias Knaden Makrobiotik in der Hans-Sachsstr. 21. Nur - und hier wieder das Geldproblem - Damit die Fracht nicht den Wein erheblich verteuern würde, müssen wir 20 t nehmen, das sind 12000 Flaschen Wein und das ist selbst, wenn wir einen regionalen Zwischenhandel mit anderen Ländern aufziehen wollen, sehr sehr viel. Das Geld, da vermutet ihr richtig, muss direkt bezahlt werden, damit der Wein überhaupt abgefüllt werden kann.

Wir haben im Augenblick mit "Unser Laden" Münster und anderen einen LKW geteilt - nur noch keine preise - sehr wahrscheinlich wird der Wein billiger!!)


Das Geld, Akt 2: Die Preise oder Doppelmoral, die gemeine Arbeit und die gemeinen Kunden


Nun was zu unseren Preisen: Die sind an der untersten Grenze kalkuliert. Ihr könnt das mit den Preisen in anderen Städten vergleichen. Für gute Qualitäten (also wenn ihr nicht gerade aus dem Aldi oder McDonalds leben wollt) und für kleine Läden gibt es keine andere Möglichkeit, als teurer zu sein (obwohl das überhaupt nicht für alle Waren stimmt!). Ihr könnt uns nicht mit irgendeinem Supermarkt vergleichen. Weder was Qualität, noch was Viertel-Tante-Emma-Überschaubarer-Kollektiver-Laden angeht. Ihr könnt nicht irgendwo links und/oder alternativ und/oder gesund sein wollen, was gegen AKWs haben und ohne erhebliche Widersprüche bei unseren und eEuren Feinden, nämlich den Nestles, Oetkers, Unilevers, Bayer-Fflanzenschützern, in deren Glas-Stahl-Beton-Neon-Kauffabriken einkaufen.


Für Leute mit echt wenig Geld: Es ist ein Problem - es ist irgendwo eine scheiß schizophrene Situation - auch für uns (man könnte an zweierlei Preise denken - nur der Verein gegen das Unwesen im Wettbewerb droht da mit ruinösen Strafen und Knebelverträgen). Auch wenn wir uns relativ unschuldig darin glauben - wir snd nämlich auch Leuten mit wenig Geld - kein vernünftiger Mensch würde für 2-3 Mark Stundenlohn arbeiten und das bei erheblichem Stress. (Übrigens ich schreib das hier schon den 2. Sonntagnachmittag, statt mich im Wald zu erholen!) Auch ihr seid an dem Stress schuld. Wenn ihr im Laden schon mal warten müsst, weil viele Leute drin sind und wir gerade uns hinten mal hingesetzt haben und was zu essen runterschlingen, dann denkt doch auch mal an Die, die euch hier was verkaufen und macht eurer Ungeduld etwas weniger Luft.

Der Rücken vom Heidi tut oft drücken, wenn er mehrere Tonnen Lieferung, vorzugsweise in 50kg Säcken durch die Gegend geschleppt hat (jaja ich weiß - ich bin ein toller Kerl - und jammere gern - aber ich muss mir auch mal was Luft machen!!). Und das ständige Rechnen und freundlich bleiben auch bei ausgefallenen Sonderwünschen und Beschwerden und Nörgeleien und sonstigen Flippereien unserer sehr veehrten Kundschaft. Und das Rumstehen den ganzen Tag, das stupide Abwiegen immer derselben Sachen - puh puh!!!!

Klar es ist irgendwo schön, so einen Laden zu machen. Aber eben je länger desto, mehr Routine und lohnen tut es sich nur, wenn wir fühlen, für wen wir das machen, denn für uns alleine lohnt es sich echt nicht.


Geld, Akt 3: Geldspartipps für Leute mit wirklich wenig Geld


Also für Leute mit wenig Geld: Obwohl bei uns sündhaft teuer (oft doppelt soviel wie auf den Märkten), ist es immer noch eine sehr billige Sache - braucht allerdings was mehr zeit für die Zubereitung - dazu ein paar Getreidekörner, was Gewürze und ein paar Hülsenfrüchte (experimentiert mal was mit Sojabohnen. Tofu ist irre. Das ist Sojakäse und dann gibt noch leckere "Leberwurst" aus Kichererbsen zu machen und all sowas - Rezepte könnt ihr bei uns kaufen! Werbung !!! Achtung lieber nicht kaufen Raffinierte Werbung !!). Dann nehmt müsli, mischt es euch selbst dann wirds billiger. Wir haben den Preis ziemlich pauschal berechnet, weil wir die Zutaten nicht immer genau abwiegen, und weil sieben verschiedene Leute an verschiedenen Tagen eben recht viel verschiedene launische Müsli-Mischungen auf Lager haben. Brot ist zum Teil teurer geworden, frisches Mehl kriegt ihr von uns, backt also selbst! Ich stell mir vor: Wer wenig Geld hat, hat viel mehr Zeit - stimmt das?? Außerdem macht es mehr Spaß, selbst was auszuprobieren. Kuchen und Plätzchen auch, v.a. wo es jetzt billiges Obst auch bei uns gibt.

Die ganzen Süßigkeiten wenn auch ohne miesen, weißen und braunen Zucker, sind doch genauso wie der Wein alles Törnmittel und eben Luxus, den wir (also ich auch) lieben. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, dann kann man nicht uns dafür verantwortlich machen, dass man/frau solche Süchte hat und schwer Geld dafür ausgeben muss - oder vielleicht doch, hm?


Das Geld, Akt 4: Mehr Leute mit Doppelmoral, was vom Geld übrig bleibt und Boykottaufrufe


Aber vollends sauer kann man werden, wenn Leute, die stangenweise paffen und/oder Deckel sich rund vollmalen lassen und dan noch bei uns meinen knausrig nachrechnen zu müssen, wie wir kalkulieren. Dann gibt‘s auch wirklich gewählt gekleidete (nicht einfach angezogene) Leute, die sich ihren Schick was haben kosten lassen. (Ich weiß ich bin nicht der Richtige, um dadrüber zu meckern. Ich lauf eben nun mal in den ältesten Klamotten rum und immer bis sie dringend Wäsche nötig haben) Aber ich meine, wer viel Wert darauf legt und das soll er/sie wirklich wollen, denn eigentlich guck ich gerne hin. Und wenn's auch noch bunt dann sind‘s ja fast Blumen und ich fänd's sehr langweilig wenn's alle so schludrig machen würden wie ich. Also nur Boutiquen und so kalkulieren mit mindestens 100% Aufschlag auf die Einkaufspreise und wir mit dem 50% und Kneipen glaub ich noch mehr als 100%.

Wo wir gerade dabei sind - hier unser Gewinn: Wir kaufen Sachen ein, ziehen die Mehrwertsteuer ab, schlagen 50% drauf und versuchen dann die Sachen loszuwerden, was auch meist gelingt. Wir verkaufen also zu 100% (Einkaufspreise) + 50% sind 150%. Wenn wir nun etwa 20000,- Umsatz im Monat haben (das sind jetzt die 150%) und rechnen unseren Wareneinsatz wieder zurück, dann ergeben die 33,3% des Umsatzes, die erst mal uns sind (Das ist alles was kompliziert. Aber nur, wenn man in der besagten Prozentrechnungszeit gerade krankgeschrieben war oder so: Beispiel 150,- Umsatz, 100,- Wareneinkäufe, Kosten(Mieten, Tüte, Schwund, LADENDIEBSTAHL, PFUI!) muss man prozentual zum Umsatz sehen. D.h. 50,- sind für uns und unsere Kosten und das sind eben 33,3333% vom Umsatz). Also von den 33,33% gehen jetzt alle Kosten ab(Miete, Tüte, schimmelige und mit kleinen Tierchen verfeinerte Qualitäten, die Niemand zu schätzen weiß, aufgeplatzte Säcke, das Auto z.T. Frachtraten mit 1,- per kg, Strom Telefon und dann die STEUER, die doch zu unserem aller Nutzen verwendet wird, Strahlende kleine AKWs, begeisterte Manöverkrieger mit vielen Spielzeugen und dann die ständig helfenden(wem?) Polizisten - Alles, um uns vor uns selbst zu schützen??

Ja, so ein Steuerboykott wäre schon eine Sache! Einfacher scheint uns da jedoch der STROMPREISBOYKOTT! D.h. 10% nicht zahlen sondern auf Sperrkonto, mindestens 200 Haushalte, Versicherungssystem für den Ernstfall (Klage der GEW). Also was ist, packen wir's an, rafft euch auf - die "Atomkraft - Nein danke"-Schilder kann ich nicht mehr sehen - es muss schon ein bisschen mehr dazukommen! Ich glaube, Sand im Getriebe schafft die größten und kompliziertesten Maschinen (zwar nicht ab..aber..)

Also weiter: Sollen sich die Leute echt die Lunge teeren, sich vollkiffen und volllaufen lassen/sich ausgefallen kleiden und sonst was machen. Wir sind keine Puristen oder Dogmatiken für oder gegen irgendwas, nur sollen eben die leute nicht das schwächste Glied in ihren Konsumgewohnheiten, nämlich den Einkauf bzw. den Nichteinkauf bei uns im Bioladen von unseren Preisen abhängig machen. Die Leute müssen sich eben für was entscheiden: Für genussvolles, verschwenderisches Genießen auf ein paar Gebieten und Fressen aus dem Aldi und der Pizzeria oder sich hier und da was beschränken und in Bioläden was kaufen (und das meinen alle 7 Bioläden in Köln und Umgebung - Adressen in der Stadtrevue. Wir sind nämlich schon der Größte, und wenn noch sehr viel mehr Leute bei uns kaufen, dann wird's eh immer ungemütlicher - weil immer voller - und außerdem liegen wir was regional verteilt!)

 

Interludium II: Der Pakt mit dem Matthes, der teuflische Zucker und der gute Honig

 

Noch was zu den Preisen und den anderen Läden: wir sind dabei mit dem Matthes Knaden eine gemeinsame Preisliste aufzustellen. Wir legen eh recht nah beieinander - nicht nur von der Entfernung - und wir haben fast die selben Sachen, helfen uns gegenseitig aus, wenn dem einen was ausgegangen ist, bestellen gemeinsam (Fracht billiger, Mengenrabatte - da sind auch die anderen Läden dran beteiligt oft bis nach Bonn, Aachen, Giessen. Aber eben mit dem Matthes kommen wir am besten aus, weil... eben so .. weiß auch nicht!)

Nun noch was zu einigen neuen Artikeln, alten und neuen Problemen. Wir haben jetzt sehr viel dunkleren, feuchteren Rohzucker aus Zuckerrohr, viel mehr Melasse drin. ABER Zucker bleibt scheiße - gewöhnt es euch ab: Weißer Zucker ist noch ein bisschen schlechter als der helle Rohrohrzucker und der ist ein bisschen schlechter als der Melassenrohrohrzucker - aber der ist ... auch schlimm.

Honig ist besser - aber auch nur in Maßen!

Zum Honig: die Qualitäten, die wir im Augenblick haben, sind nicht die besten - das ergibt sich schon aus den Preisen. Wir wollen jetzt alternativ zu den Überseehonigen auch deutschen Imkerhonige dazunehmen, die hohe Heilwerte haben und auch behalten, sofern sie nicht zu alt werden, kühl gelagert, nicht verbacken werden und nicht in den heißen Tee getan werden. Im Moment sind, wie uns versichert wird, der Mexico Honig und der Orangenhonig aus Israel das beste für Honigkuren. Hier sind die Fermente noch weitgehend erhalten (der beste Honig ist immer in verschlossenen Waben und den holt man sich am besten direkt beim Imker, da kommen wir nicht dran und so frisch kriegt ihr ihn sonst nirgends). Es gibt eine Methode zur Analyse des Heilwertes von Honig - die Ermittlung des HMF-Wertes. Das ist ein bestimmtes Molekül, das nur entsteht wenn der Honig zu warm gelagert, erhitzt(und so) worden ist. Man/Frau geht dann davon aus, dass bei vielen Molekülen in einer bestimmten Menge, die wesentlichen Heilstoffe (v.a. Fermente und Zuckerspaltungseigenschaften) futsch sind. Welcher Chemiker mit Labor kann uns mal bei so einer Analyse helfen? Versuchsanordnung haben wir. Wer weiß mehr - bitte melden!

 

 

Interludium III: Der schwefelige Wein

 

Die zweite Sache um die wir uns im Moment kümmern, ist die Qualität des Weins. Nicht was du denkst - ständig probieren - jede Flasche und so! Nein - mehr chemisch - ehrlich!!

Es scheint sehr schwer zu sein, Wein wirklich biologisch herstellen zu wollen. Der Wein ist eine Monokultur und hochgezüchtet und hat verheerende Schädlinge. Damit er haltbar ist, muss er wahrscheinlich immer was an schwefeliger Säure erhalten, Aber richtig durchblicken tun wir noch nicht. Es fehlen noch hundert Seiten Material dazu. Aber man/frau kann davon ausgehen, dass sich vor allem der Anteil an schwefeliger Säure (SO2) mit gutem Willen, sauberem Traubenmaterial und kurzfristiger Lagerdauer (höchsten 1 Jahr, stark geschwefelter Wein schmeckt erst nach 1-2 jahren). V.a. deutsche Weine sind mit Vorsicht zu genießen, oder besser die Weintrinker desselben, die ihn gerne süß mögen. Das ist nämlich bei Sonneneinstrahlung hierzulande nur mit durchschnittlich 300mg/l SO2 zu erreichen, wobei die FAO davon ausgeht (Weltgesundheitsorganisation oder so), dass 20mg/Tag pro Person, die Grenze des Unschädlichen sind. Oder anders ausgedrückt:  Wenn Rosinen 20mg/kg SO2 (zulässige Höchstmenge) enthalten, müssen sie als stark geschwefelt ausgezeichnet werden. Der mit 300mg/l SO2 ausgezeichnete Wein (nein, da muss nicht drauf stehen) bräuchte wohl entsprechend ein Totenkopfzeichen und giftig wäre der richtige Ausdruck. Der dicke Kopf am morgen ist also nicht nur eine leichte Alkoholvergiftung, sondern v.a. eine Vergiftung mit schwefeliger Säure - Prost. Äh ja, also, was ich noch sagen wollte, versichert, dass absolut keine Spritzmittel auf die Trauben kommen und kein Schwefel in den Wein, wir uns nur vom Charles (C&S Importers, München), dass dies bei 2 Sorten so ist. Beim okzitanischen Wein vergiften wir uns also solidarisch oder so - beim "Lo Bartas" ein bisschen weniger. Und dann demnächst immer noch ein bisschen weniger, weil da vom Christian, dem Winzer mehr drauf geachtet werden soll.

Also auf dem Wein-Gebiet brauchen wir noch kräftige Unterstützung von lebensmittelchemischer Seite - aber billig wenn's geht!

Also wir sind keine Spezialisten, sondern plappern einfach nach, was Solche von sich geben, sofern sie recht vertrauenserweckend sind. Also nicht bös sein, wenn's zu sehr falsch sein sollte. Mir können auch umdenken - bitte melden - damit was dabei rauskommt, dass wir uns soviel Mühe geben.

 

Der Preis, letzter Akt: Läuft gut, bitte mehr!


Zu den hohen Gemüsepreisen: Die kommen zustande, weil der Bauer Bursch in Waldorf bei Bornheim für sein biolog.-organ. Gemüse, was ihm sehr viel Arbeit macht, viel haben will. Mit den Landkommunen aus der Umgebung läuft es zwar schon ein bisschen besser - aber immer noch sehr flippig. Viel ist im Frühlig versprochen worden, aber es ist halt alles nicht so einfach. Und so eine Verbindlichkeit kostet viel Kraft. Wer immer das liest und will uns was vorbeibringen und der sicher ist, dass er nicht gespritzt oder künstlich-chemisch gedüngt hat, der soll mit einem/einer von uns sprechen. Meist können wir was abnehmen. Im moment sieht es ganz gut mit dem Gemüseverkauf aus, wir werden fast doppelt soviel los wie noch vor den Sommerferien und dann gehen auch die Preise ein bisschen runter. Das Risiko für uns ist recht hoch, dass was liegenbleibt und vergammelt. Deshalb wäre es gut, ihr würdet vorbestellen, aber bitte nur wenn ihr es euch auch abholt! Sonst haben wir wieder den (vergammelten) Salat. Frisches Gemüse gibt es freitags und montags jeweils so gegen 16 uhr nachmittags und zwischendurch schonmal sehr flippig von besagten Landkommunen.

 

La Fin

 

Ein paar von den Sachen, die uns so einfielen, haben wir hier aufzuschreiben versucht! Ah! Was vergessen! Über den schwarzen Tee wär noch was zu sagen: Einkaufen tun wir ihn bei einem von den alternativen Großhändlern. Wir kommen ziemlich gut mit ihm aus, fahren den Tee immer selbst in Eich bei Worms holen und reden und probieren dann immer was. Die neue Teepreisliste kommt wohl mit diesem Schreib zusammen heraus, neue Preise gibt's wenig. Nur alle 111 Sorten (hui) sind drauf - nicht mit Allen sind wir sehr glücklich - v.a. die parfüm  - äh - aromatisierten Sorten mag keiner so recht von uns. Aber weil wir's angefangen haben (und damals haben wir die noch getrunken) machen wir's halt weiter. Diese Sorten sind jetzt danach zu unterscheiden, ob es natürliche Extrakte der Pflanze oder chemisch-künstliche Nachbildungen sind. Die letzteren lassen sich nicht vermeiden, weil es die Düfte in der natürlichen Umgebung einfach nicht gibt. Es lassen sich nur die Teesorten vermeiden! Zu den traditionellen schwarzen Tees bleibt zu sagen: Wir trinken so einmal die Woche ein kleines Kännchen, aber jeder soll es halten, wie er will. Besser als Kaffee ist Tee allemal oder wenigstens gemütlicher, hm! Mehr geht nicht drauf, mehr geht nicht drauf....

Heidi, Karin, Liesel, dem Winter entgegen."

 

Für heute grüßen: Heinz - Dieter Gasper und Ursula Stübner, und 18 weitere Heuschrecken aus Spich


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  • 2 Kommentar(e)
  •  
Peter Schaumberger
01.09.2017
12:36

Dr.

...herzlichen Glückwunsch!!! das waren 40 Jahre voller Energie und Veränderungswillen. Hat die Welt ein Stück besser und schöner gemacht. Habe mich sehr gefreut meinen leider zu früh verstorbenen Freund Hiroshi Shimodozono auf den Bildern zu entdecken. Alles Gute für die nächsten 40 Jahre!!! Peter Schaumberger

Susanne Arndt
01.09.2017
17:06

GRATULATION!!!

Liebe Ursula, lieber Heidi, wir verneigen uns vor Eurer grandiosen Leistung für die Branche und dem unermüdlichen Engagement auf allen Ebenen! Wir jubeln Euch zu und wünschen weiterhin heitere Gelassenheit & reichlich Schaffensfreude, Rosi & Susanne für die BiogärtnerInnen aus Hilden

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