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Gastbeitrag
15.04.2015
18:34

Ohrenkuss: Wer bin ich, wer bin ich nicht?

Über Kunst, das Meer im Gehirn, Blumen und Ai Weiwei, die Wut, und die Frage: Wer bin ich, wer bin ich nicht.

Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft gGmbH. Die Ohrenkuss-AutorInnen bloggen in Abständen bei uns zu aktuellen Themen.

In den ganzen letzten Monaten war es - so schien es uns - ruhiger um Ohrenkuss. Aber nur scheinbar. Ende März, zum Welttag der Poesie, ist mit der Magazin-Ausgabe "Wer bin ich, wer bin ich nicht?" das Ergebnis einer unglaublich intensiven Redaktionsarbeit erschienen. In unseren Augen hat Ohrenkuss einen richtigen Sprung getan - die ganzen Projekte und Workshops des letzten Halbjahres mitsamt einem begleitenden Film und der Ohrenkuss-Ausgabe als Endprodukt ist KUNST.

Das Heft kann bestellt und abonniert werden im Opens external link in new windowOhrenkuss-Kiosk . Der sehr lebendige Film zeigt Ausschnitte aus den verschiedenen Workshops und Aktionen. Die Fotos hier im Blog sind während der Redaktionsarbeit enstanden. Im Heft selbst sind diesmal (fast) keine Fotos, sondern Zeichnungen, Gemaltes, Kollagen ... eben Kunst. 
 
Doch bevor wir nun einige Kapitel vorstellen, zunächst ...

 

... Der Film

 

 

Was ist Kunst?


Daniel Rauers, dikiert:


Ich kann mir die Frage sehr gut vorstellen. Aber ich muss sagen: Das kann man nicht so gut erklären. Ob etwas noch Kunst ist? Ich weiß nicht, ab wann es Kunst ist. Ich kann es nicht so gut erklären. Das ist schwer.


Johanna von Schönfeld, diktiert

Ich glaube, jeder Mensch ist kunstvoll.


Jeanne Marie Mohn, dikiert

Kunst ist: Zeichnungen machen.
Alles, was man im Atelier macht. So Kunst. Von Künstlern.


 

Dichterin (Gedicht)

Maria Trojer, handgeschrieben

Dichterin ist ein schöner Beruf.
Das möchte ich gerne sein.
Und am Tage weiter träumen,
um berühmt zu werden.
Weiter bilden – gute Dichtung.
Dichterleben –wohlzufühlen.
Alle Leute werden klatschen.
Tag für Nacht, da schreibe ich.
Um den guten Eindruck zu machen.
Alle werden mich doch loben.



Anna-Lisa Plettenberg, dikiert

Mein Kunst ist malen. Fertig!



Das Meer im Gehirn

Jürgen Paschen, Fachmann für traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat für Ohrenkuss ein Referat über die innere Landschaft der Körpers gehalten. Das Innere des Körpers, die Organe und Hohlräume, werden als eine innere Landschaft beschrieben, so wie man um sich herum Umgebung und Natur erlebt. Ohrenkuss wollte vor allem mehr über das Meer im Gehirn wissen ...




Paul Spitzeck, diktiert

Dass die Berge ist obe, wo den Gehirn ist. Und dass ganz unten den Meer ist.
Mein Gehirn sieht wie ein Fußballfeld aus. Und die Fußball-WM von 45 bis 2014 da mitspielt. Aber keine Verletzte. Aber die Gegner verletzt. Und viel Grün und Weiß.



Jeanne Marie Mohn, diktiert

Felsen sind das. Felsen sind auch am Meer. Es gibt auch einen Strand.
Ein Meer in meinem Gehirn – ich glaube ja. Da ist ein Fisch drin. Es gibt Fische oder so Blubbern da. Das blubbert in meinem Kopf immer. Ich glaube, das Wasser ist ruhig. Und es gibt auch Wiesen in dem Kopf drin. Eine Pyramide gibt es auch da. Die ist sehr hoch, Form wie Pyramide. Drum rum gibt es ganz viel Wasser. Kann man schwimmen drin. Da schwimmen Leute drin, ein paar. Es ist gut da.



Dominic Edler, diktiert

Das Meer - weil ich mit dem Meer ja aufgewachsen bin, als kleines Kind.
Und ich erinnere mich an die Berge, weil ich ja viel auf Reisen bin.
Das Meer in meinem Gehirn ist ein bisschen mit Liebe verbunden – in Gedanken schon für meine Freundin. Weil ich bin schon vergeben. Das Wasser in meinem Kopf-Gehirn ist mit einem Schiff über den Rhein zu fahren. Und irgendwie kommt man an ein Ziel. In diesem Schiff fahren wir über den Rhein. Und wo ein Weg ist, ist auch ein Ziel. Das gebe ich Euch auch mit auf den Weg.


Martin Weser, diktiert

Das sieht aus wie eine Schlange. Die Palmen, das kann man sich gar nicht vorstellen. Das kann man aber nicht sehen – in unserem Kopf.
Es sieht aus wie ein Apfelbaum in mir – so stelle ich es mir vor. So habe ich mir das vorgestellt. Die Wurzeln sind an den Füßen. Die wachsen in mir selber hoch. Und dann wachse ich. Mit den Füßen wachse ich höher, mit Zehenspitzen wachse ich – immer höher, wie die Wolke. Und so kann man sich das vorstellen bei mir.



Wer bin ich, wer bin ich nicht?



Achim Reinhardt, handgeschrieben

Wer bin ich?
Ich bin Achim ich bin ein Mann, Sohn von Mama und Papa. Bruder Onkel Cousin seit 2010 Rentner.
Wer bin ich nicht?
Ich bin kein Busfahrer kein Fussballer kein Tormann, kein Schiedsrichter kein Boxer, kein Bürgermeister und auch kein Förster und kein Teatherspieler.


Ruth Schilling, handgeschrieben

ich bin normal ich bin ein mensch
ich bin ein vogel der fliegen kann
ich könnte flöten ich bin kein löwe
ich bin keine schlange


Nora Fiedler, handgeschrieben

Wer bin ich?
Wer ich eigentlich bin ich mache es nur aus herzn. obwohl ich kompizirt bin ich zerpreche andauhernd meine Gedanken und mein Kopf, auf jeden Fall mein Ganzen Köpper ligt auf der Boden ich kann mich nicht konizertiren. Meine augen werden kleiner und dei Trännen kommen raus.
Wer bin ich nicht?
Ich weis es nicht was los ist bei mir mit mein Köpper ein Stich in herz, was stimmt eigentlich nicht mit mir. Ich will an liebsten in Boden versingen. wo ich arbeite kricke ich keine luft mehr. das bin ich nicht. wer bin ich nicht Das ist der Frage. diese Frage kann man nicht anworten. Das kann keiner.


Julia Bertmann, selbst am Computer geschrieben

Ich bin ein ganz normaler Stadt-Mensch. Ich bewege mich in einer normalen Umgebung. Ich arbeite und bekomme Geld. Ich bin klein und ich bin lustig. Ich bin eigentlich typisch Deutsch.
Ich bin nicht berühmt. Ich bin nicht schön. Ich bin nicht Reich. Ich bin nur einmalig.


Johanna von Schönfeld, selbst am Computer geschrieben

Ich bin: ne coole abwechslungsreiche faszinierende Frau aber nicht arrogant und eine servicekraft in Düsseldorf &ich bin nicht mal wie meine mum & jedes einzelne Familien Mitglied , wie zb meine Geschwister und herzenslieben und verwandten, die 46 chromosomen haben. Was sie alles nicht können kann ich alles, wo die vieles nicht können sind eher meine dauer Stärken. Ich bin willensstark: ich schaffe es ganz oft nach 18 uhr keine Kohlenhydrate zu essen weil das halt medizinisch ungesund ist. Ich bin sportlich weil ich zweimal in der alltagswoche sport treibe. Ich kann gut lesen und schreiben. Das kann nicht jeder mit 47 chromosomen ich bin keine 46 chromosomen tante: ich bin nicht so schnell im organisieren, zb im telefonbuchen von urlauben, ich würde es mir das wirklich wünschen das halt zu können.


Hermine Fraas, am Computer selbstgeschrieben

Ich heiße Hermine Christine Fraas. Ich habe schwarze Haare. Ich habe hübsche Augen und habe die Schlitzaugen und wie ein chinese. Ich bin auch hübscher als andere Menschen und sie kommen auch nicht zu Rande; und das müssen sie auch nicht.
Und weil andere Menschen es nicht akzeptieren. Und weil sie anders aussehen. Und sie haben auch andere Sitten und Gebräuche. Und das akzeptiren sie auch nicht so besonders und wir reagieren darauf ungehalten.


Verena Elisabeth Turin, handgeschrieben und dann selbst auf dem Computer abgetippt

Ich bin eine Frau mit Down Syndrom. Und ich heiße Verena Elisabeth Turin. Eigentlich könnte ich sagen, dass ich 34 Jahre alt bin.
Anschließend bin ich auch eine Musikerin, Freundin, Schriftstellerin, Einmischerin, Schwester, Tante, Verlobte. Naja, wer ich bin zu meiner Person.
Ist sehr schwierig zu sagen. Natürlich bin ich auch verliebt, unglücklich, froh, glücklich, sympatisch, ein wenig sportlich. Danach bin ich lustig, traurig, sehr nett, zärtlich, sehr lieb, einfühlsam. Manchmal bin ich auch sehr nachdenklich, ergeizig im Schwimmsport, ungerecht, nervig, sehr empfindlich, unfolgsam, beleidigt. Und eine Nervensäge, ungeduldig.
Ich bin keine Schlägerin, Raucherin, Alkoholerin. Leider bin ich keine Sängerin, Pianistin, Tänzerin.
Es ist zu schade das ich kein Bandmitglied bei der Bergfeuerband drinnen bin.
Anschließend bin ich keine Rauferin. Danach bin ich nicht eine Mutter. Ich bin kein Schreihals,
Langschläferin, Protestfrau, Kuchen und Zuckerlenfreundin, Kaffeetrinkerin.


Tobias Wolf, diktiert

Ich bin Tobias, wer soll ich sonst sein! Ich bin schon immer Tobias, seit ich 1979 geboren bin. Inzwischen bin ich schon gewachsen, aber ich bin immer noch der Tobias. Auch in der Zukunft bin ich für euch immer noch da. Ich bin immer selbst da. Ich bin ich und du bist du. Warum soll ich jemand anderes sein?

Ai Weiwei

 

Wie man auch im Film sieht, haben sich die Redakteure in diverse Kunstworkshops mit dem Berliner Künstler Peter F. Kurenbach gestürzt und Vorträgen von Peri de Bragança über den berühmten Konzeptkünstler Ai Weiwei gelauscht. In einem Referat von Jürgen Paschen ging es zudem um die Vorstellungen der Traditionellen  Chinesischen Medizin zur Landschaft des Körpers – und eben besagtes Meer im Kopf.

In der Auseinandersetzung mit dem politischen Schicksal Ai Weiweis haben die Ohrenkuss-AutorInnen mit kunstvolle Papierblumen gestaltet und auf dem Postweg nach Peking gesandt. Ai Weiwei hat ein Fahrrad mit einem Fahrradkorb vor seinem Haus und legt dort jeden Tag Blumen hinein, um damit zu zeigen, dass es ihn noch gibt. Zu den eigenen Papierblumen steckte die Redaktion einen liebevoll gestalteten persönlichen Brief, den die Bonner Sinologin Jette Pleiger nach einem gemeinsamen Ohrenkuss-Workshop ins Chinesische übertrug. Wie die zahlreichen Ohrenkuss-Abonnenten erhielt auch Ai Weiwei die druckfrische Ohrenkuss-Ausgabe, verbunden mit einer Einladung zu einem Interview via Skype mit der Bonner Redaktion.




Achim Priester, diktiert

Wenn man way übersetzt ins Deutsche, dann heißt es Weg.
Da haben wir was, dass der Ai Wei Wei nein nein heißt.


Anna-Lisa Plettenberg, diktiert

Ich bin der Ai Weiwei und lege um 9 Uhr jeden Tag die Blumen in den Fahrradkorb und das heißt, dass ich da bin. Mir gefällt das sehr schön, wenn ich das jeden Tag mache. Rosen tue ich da rein, manchmal auch andere.
Ich mache einen Internet-Blog, ich lade da Fotos von Blumen in Fahrradkorb für andere Leute hoch. Dass die Leute alle tausend, fünftausend, noch mehr das sehen. Dass ich da bin, dann bin ich glücklich.
Wenn ich in Gefängnis wäre, dann wäre das nicht schön, weil die alle anderen mich beobachte, wie ich auf Klo gehe oder dusche oder bade oder im Bett bin. Das ist nicht so schön. Sehr scheiße. Ich möchte gerne, dass alleine duschen oder auf Toilette gehen.
Und das ist nicht schön, dass sie am Flughafen den Pass weggenommen haben. Dann kann ich nicht wegfahren China. Das ist doof. Ich möchte gerne wegfahren aus China.
Ich mache das mit den Blumen in den Fahrradkorb so lange, bis die mir den Pass zurückgeben.


Björn Langenfeld, diktiert

Warum er verhaften? Warum? Warum hat gemacht? Ai Weiwei hat nix getan.  Verhaften – geht nicht. Geht nicht! Bitte, ich finde: Ai Weiwei muss wieder frei sein. Frei sein.
Und geboren ist 28.8.1957.


Wut


Marc Lohmann, diktiert

Als Löwe Gebrüll, richtig laut.
Dass es richtig kracht.
Ärger zu machen.
Irgendwas nicht passt.


Christina Groß, diktiert

Das tut weh , wenn ich wütend bin.
Wut hat die Farbe Schwarz , dunkel!
Wut ist im Bauch drin, ich werde traurig und still, wenn ich richtig wütend bin, stampfe ich mit den Füssen.
Wenn jemand anders wütend ist, fühle ich mich allein und klein. Habe dann zum Glück noch einen Freund.
Wenn die Wut ein Tier wäre, dann wäre sie ein Tiger.
Wenn ich Wut spüre, fühle ich mich allein und klein und brauche Hilfe.
Wut kann ich verstecken, dann geh ich in mein Zimmer und höre Musik.
Für Alles und Weiteres wünschen wir viel Glück und immer die Menschen, die weitere Schritte gehen.



Lars Breidenbach, diktiert

Wut heißt ich hab Schwierigkeiten, Probleme. (Sich) ärgern, mit Faust auf Tisch hauen
auch Sachen schmeißen, kaputt machen. Früher hab ich mal Unterwäsche kaputt gerissen, vor Wut. Weiß aber nicht mehr warum, null Ahnung. Früher mal, hab ich gelernt, nicht mehr machen. Einmal mit Faust auf Tisch hauen, so laut, meine Eltern waren erschrocken.
Manchmal ärgern, manchmal (vor) Langeweile, kann ich nix machen. Wut (im) Bauch, wenn Chaos ist. Hör mal: wir haben gemacht Haushalt, putzen, aufräumen, danach gehe ich ins Badezimmer, sehe ich Chaos, Handtuch schief hingelegt, und andere Sachen durcheinander, dann hab ich Wut Bauch, aber was willste machen, hab ich aufgeräumt,
war ich froh da, alles aufräumen, alles wird gut.
Gibte auch andere Wort mit Wut, hab mit meine Mutter überlegt: Hund Tollwut, Tollwut für Krankheit. Hund beißt, andere Tiere auch. Oder Wutanfall, schreien, herum schreien und streiten. Liebe und Stress, hü und hott, warum müssen Leute streiten? Was willste machen, is so.
Was kann man gegen Wut machen? Ruhig bleiben, tief Luft holen, aufatmen, musse raus, frische Luft gehen, Fahrrad fahren. Geht auch: weg gehen, weg fahren, Urlaub machen, erholen. Oder gibte Schlagzeug: laut spielen, (Wut) raus lassen. Oder heulen wie ein Wolf
(Heult ein Wolf vor Wut?) Weiß nicht. Hab keine Wort mehr, fertig.


Maria Trojer, handgeschrieben

Die Wut sieht aus wie ein Monster. Hat lange Krallen so dass er kratzt. Stampft mit den Pfoten bei der Tür herein. Geht von hinten auf mich los.
Als die Wut auf mich flog, so ragen diese Hörner aus. Oder wenn ich grantig bin und es nicht mache, was die Chefin sagt. So schlage hinter mir die Türe zu. Laufe sogar noch zur Küche, dort sind die Tränen rausgeschossen.
Dieser Satan hat das gemacht. Ich bekam eine große Wut,   vielleicht auch noch ein Zorn.
Wenn die große Wut kommt, sie lässt sich fallen über mich.

Verena Elisabeth Turin, auf dem Computer geschrieben

Ich habe einen Teil ganz tief in mir der sehr, sehr wütend ist.
Ganz tief in mir ist auch ein wütender Kampf und Sehnsuchtsschreie.
Meine Farbe von der Wut hat Tränenblau, Feuerrot, Rubinrot, Hellblau, Türkis, Gewitterfarben.
Wenn die Wut eine Musik wär, dann ist sie ganz laut wie ein Gewitter, Schmerzenschreie im Krieg. Und auch ein Konzert von einem sehr brühmten Schlagzeuer
Wenn die Wut ein Tier wär, dann wäre es ein Falke, Adler für mich. Und ich würde rubinrote Augen haben. Ich werde ein gefährliches Tier sein.
Es ist sehr schwierig die Wut zu verstecken. Die Wut hat man ganz tief in uns drinnen. Nein, die Wut kann man nicht verstecken. Die Wut kommt einfach raus.
Sie fragt uns nicht.


Blumen


Jeanne-Marie Mohn, diktiert

Blumen. Wunderschöne Blumen.
Hochzeitsblume, wenn dann die Braut die Blume geschmissen, wenn sie irgendein Mann liebt.
Blumen gießen, so bunte Farben sind.
Sie werden doch auch eingepflanzen, immer gegossen werden.
Über Liebe oder zu Hochzeiten schenken die Blumen.
Die riechen nach Butterblumen.
Wenn die Blumen die Kopf hängt, wenn die nicht gegossen werden, immer gegossen werden. Dann werden die kaputt.
Die Blumen immer in Vase stellen mit Wasser.
Mein Freund ist eine Blume, Blümchen.



Angela Fritzen, handgeschrieben

Die Blumen sind Rose, Tlupe, Buschwindrose, Glee, Bunde Tlupe, Herz, Rose, verschiedne Blumensorden wie noch nie.
Persönlich.
Vertraulich.
Erlichkeit.
Windlich.
Mohn
Sonneblüme
Schneeball
Marguerite



 

 


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.


... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos, und man kann es abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.

Fotos und Texte © Ohrenkuss
Film: Katja de Bragança (Film) und Gesa Hollerbach (Schnitt)
Gestaltung der gedruckten Ausgabe: Maya Hässig

 
 

 

 

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