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I Ging Nr. 55: Die Fülle

Gabriele Seifert: I Ging - Outside Projekt

 

Die Künstlerin


Am Rande der legendären David Hockney-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig 2012/13, in der Museumsnacht und der danach stattfindenden Museums-Party (ja, das hatte der vorherige Direktor Kasper König eingeführt: Kunststudenten erklären Besuchern die Objekte, danach gibt's Party) lernten wir die Kölner Künstlerin Gabriele Seifert kennen. Vom Hölzchen aufs Stöckchen auf die Schafgarbenstengel kommend, kommen wir auf ihr I Ging-outside Projekt.
In ihrem aktuellen Kunst-Projekt "I Ging-outside", jetzt im fünften Jahr, bringt Gabriele das ehrwürdige I Ging im Kölner Stadtbild (und auch anderswo über die Welt verstreut - bis nach Südkorea) in passenden Kontexten ein. Dank der Künstlerin gibt es einige davon im Heuschrecke-Blog.
I Ging, abgesehen von eigenen schüchternen Versuchen mit selbstgesammelten Schafgarbenstengel (70er Jahre) ist die Domaine von unserem Lieblingslieferanten Terra Magnifica (Wildkräutersammlung in Kroatien), der dieses Orakel fest in seinen Geschäftsalltag eingebunden hat und so seinen Handlungshorizont erweitert. Nicht so untypisch, wie man auf den ersten Blick denkt ...
Doch unter den jüngeren Jahrgängen ist das I Ging - genauso wie der Kultfilm Harold & Maude -  merkwürdigerweise aus der Wahrnehmung ziemlich verschwunden ...



Das I Ging - outside Projekt


Die goldenen I Ging-Zeichen von Gabriele Seifert finden sich auf Wegen, Bäumen, Brücken und Plätzen. Dieses Zeichensystem, das aus 64 einzelnen Hexagrammen besteht und denen jeweils ein Begriff zugeordnet ist, ist vor über 3000 Jahren in China entstanden. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, das unsere Welt sich in einem ständigen Wandel befindet , man diesen aber klug beeinflussen kann.
Gabriele Seifert setzt diese I Ging-Zeichen in einen räumlichen Kontext und fügt ihnen so eine weitere Bedeutungen hinzu - wortwörtlich, witzig oder tiefsinnig. Diese Serie mit dem Titel I Ging-outside wird von ihr umfangreich fotografisch dokumentiert. Die Fotos erweitern die Bedeutungen der I-Ging Zeichen durch zufällig anwesende Menschen, Tiere oder auch Wettereinflüsse.
Meistens sind sie fest angebracht, mit goldener Farbe auflackiert, aber es gibt auch zarte, vergängliche I Ging-Zeichen von Gabriele, aus Blüten oder im Schnee.

 

Gabriele Seifert und Mario Caeiro, der Kurator vom VICENTE-Festival, vor der Kleinen Kirche Travessa da Ermida in Lissabon, BelemDiesmal: in Lissabon

 

Letztes Jahr waren wir in Lissabon und haben - statt üblicher Touristenfotos zu machen, Graffitis dokumentiert: Opens external link in new windowhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2013/09/04/lissabon.htm . Eine reiche Ausbeute, die Gabriele als Künstlerin faszinierte.
Vor kurzem fuhr Gabriele selbst wieder einmal nach Lissabon, um ein Kunstprojekt für das Vicente-Festival 2015 vorzubereiten. Sie hatte sich vorgenommen, für unsere Sammlung dort ein I Ging hinzuzufügen. Hier ist es:





Gabriele Seifert: I Ging 55 Die Fülle

 

   55. "Die Fülle“, Belem/Lissabon

 

"Wie versprochen hier ein Foto von meinem I-Ging Zeichen, welches ich in der Gasse dort gemacht habe (Anm.: um die Ecke der Kirche Travessa da Ermida, wo Gabriele nächstes Jahr eine Kunstinstallation anbringen wird).

Die 55 war schon da und ich habe mich in Absprache mit meinem Zeichen dazugesellt. Später fiel mir noch auf, dass ich gerade genauso alt bin…
Um die Ecke gibt es die berühmten "Pasteis de Belem“, die kleinen köstlichen Törtchen, deren Rezept geheim ist."

 



 


 Gabriele Seifert

Gabriele Seifert ist 1959 geboren und lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in Köln.
 
Arbeitsbereiche: Malerei, Zeichnung, Collage, Video und Installation.

Sie hat Philosophie und Kunst an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf studiert.

Weitere Informationen unter Opens external link in new windowwww.gabrieleseifert.net


 


Fotos © Gabriele Seifert
IGing ist noch keine Trademark dieser Börsenkapitalfirma No.1  (noch heißt es <i-dsching>, nicht <ai-dsching>).

 

 


Tags: i ging, gabriele seifert, köln, lissabon, kunst
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