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I Ging: 02 Das Empfangende

Gabriele Seifert: I Ging - Outside

 

Am Rande der großartigen David Hockney-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig 2012/13, in der Museumsnacht und der danach stattfindenden Museums-Party (ja, das hatte der kürzlich scheidende Direktor Kasper König eingeführt: Kunststudenten erklären Besuchern die Objekte, danach gibt's Party) lernten wir die Kölner Künstlerin Gabriele Seifert kennen. Weil Christiane - ex-Heuschrecke-Mitarbeiterin und Bioladen-Pionierin mit ihr dort war. Vom Hölzchen aufs Stöckchen auf die Schafgarbenstengel kommend, kommen wir auf ihr I Ging - outside - Projekt.

In ihrem aktuellen Kunst-Projekt "I Ging - outside" bringt Gabriele das ehrwürdige I Ging im Kölner Stadtbild in passenden Kontexten ein. Dank der Künstlerin gibt es nun davon Kostproben im Heuschrecke-Blog. Wir hatten Gabriele gefragt, ob sie was für unseren Blog zum Sommer machen mag - und freuen uns als Kräuterfirma sehr über die Schafgarbe, die ja im doppelten Sinne passend ist ...

 
I Ging, abgesehen von eigenen schüchternen Versuchen mit selbstgesammelten Schafgarbenstengel (70er Jahre) ist die Domaine von unserem Lieblingslieferanten (Wildkräutersammlung in Kroatien), der dieses Orakel fest in seinen Geschäftsalltag eingebunden hat und so seinen Handlungshorizont erweitert. Nicht so untypisch, wie man auf den ersten Blick denkt ...
Doch unter den jüngeren Jahrgängen ist das I Ging - genauso wie der Kultfilm Harold & Maude -  merkwürdigerweise aus der Wahrnehmung ziemlich verschwunden ...







  Das I Ging - outside Projekt



    02. Das Empfangende



"Doppeltes yin, weiblich, Erde. Die Schafgarbe ist - und  Du weisst das sowieso - ein Kraut gegen viele Frauenleiden.."

 


Gabriele Seifert: 02. Das Empfangende


gut, der Pflock ist ein abgesägter Baum... Gabriele Seifert: 02. Das Empfangende




In Köln, aber auch anderswo, finden sich goldene I Ging-Zeichen auf Wegen, Bäumen, Brücken und Plätzen. Dieses Zeichensystem, das aus 64 einzelnen Hexagrammen besteht und denen jeweils ein Begriff zugeordnet ist, ist vor über 3000 Jahren in China entstanden. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, das unsere Welt sich in einem ständigen Wandel befindet , man diesen aber klug beeinflussen kann.

Gabriele Seifert setzt diese I Ging-Zeichen in einen räumlichen Kontext und fügt ihnen so eine weitere Bedeutungen hinzu, - wortwörtlich, witzig oder tiefsinnig. Diese Serie mit dem Titel I Ging-outside wird von ihr umfangreich fotografisch dokumentiert. Die Fotos erweitern die Bedeutungen der I-Ging Zeichen durch zufällig anwesende Menschen, Tiere oder auch Wettereinflüsse.








 


 Gabriele Seifert

Gabriele Seifert ist 1959 geboren und lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in Köln.
 
Arbeitsbereiche: Malerei, Zeichnung, Collage, Video und Installation.

Sie hat Philosophie und Kunst an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf studiert.

Weitere Informationen unter Opens external link in new windowwww.gabrieleseifert.net





I Ging-Postkarten von Gabriele Seifert

I Ging - Postkarten

Wer einmal etwas Besonderes verschenken oder verschicken will:
Eine Auswahl von 10 Motiven umfasst die Postkarten-Edition "IGing-Orte/Gold". Diese kann über Gabriele Seifert bestellt werden gs<at>gabrieleseifert.net



Fotos © Gabriele Seifert

IGing ist noch keine Trademark dieser Börsenkapitalfirma No.1  (noch heißt es <i-dsching>, nicht <ai-dsching>).




 

Tags: i ging, gabriele seifert, köln, kunst
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