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Heuschrecke Geschäftsbericht 2012

... `ne andere Art von Geschäftsbericht

 

Wie ist es uns 2012 ergangen?

KAITE, Zimbabwe: Chili-Strauch
Kurzer Überblick: Öko ist weiter in - auch wir haben Zuwächse gehabt.

Beim Thema Messe haben wir auf die wichtigsten reduziert und so vor allem persönliche Energie, aber auch Kosten gespart.

Wir haben unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht innerhalb eines Branchen-Projekts (Pilot-Jahr) des Bundesverband Naturkost Naturwaren erstellt.

Und wir haben uns verstärkt in große, eigenständige Gewürz-Importe von unseren Kleinbauern-Partnern in Indien und Zimbabwe gestürzt - spannend, viel gelernt.


Die Vorbereitungen für einen Import laufen schon mal über mehrere Monate: die Ware für einen vollständigen Container muss von den Bauern erst mal geerntet und verarbeitet sein. Mit unseren Sonderwünschen zu Qualität und Differenzierung (Tribal, Demeter, Superior Malabar) reizen wir mitunter auch die Belastbarkeit der Kleinbauern-Organisatoren aus - doch es erfüllt sie ebenso mit Stolz, uns diese Diversität bieten zu können.
Der bürokratische Prozess über verschiedene Kulturen hinweg (Biozertifikate, Zoll/Importpapiere) kann sich sehr ausufernd bis kafkaesk gestalten.
Im Fall Zimbabwe kam unser erster Container mit 4 Tonnen Chili sowie zufällig beigeladenen Exoten wie Baobab-Frucht und Papaya-Blättern nach Irrfahrt (denn zwischendurch war geplant, den Container in Rotterdam per Rheinschiff an Köln-Mülheim vorbei - da wohnen wir privat - bis Köln und dann erst auf den LKW, was sich dann doch anders ergeben hatte) tatsächlich jetzt erst Karneval/BioFach 2013 an - aber die Papiere kamen etwas überraschend noch später.
Faktisch stehen alle Gänge voll Chili, es riecht überall nach Chili, aber nichts darf bewegt werden, bis der Zoll es erlaubt (der wartet ja auch auf die Papiere ...).


KAITE, Zimbabwe: Chili wird verladen

Am 1.Sept. 2012 feierten wir 35jähriges Firmenjubiläum!
Zeit für Rückbesinnung, aber auch Vorwärts-Besinnung - doch dazu später. Im Heuschrecke-Blog gab es passend die Geschichte, wie alles anfing:
Opens external link in new windowhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/09/07/heuschrecke-wird-35-wie-alles-anfing.htm


Im Jahr 2012 haben wir, auch durch unsere kurze Zusammenarbeit mit Helmut Gote (WDR-Rundfunk- und Buchautor, Gastrokritiker), viel Lob und Medienglanz für unsere Gewürzqualitäten erhalten. Wir durften auf zwei Gewürz-Veranstaltungen mit ihm aufs Podium. Im Dezember (ausgestrahlt am 19.1.13) kam dann noch ein Gastauftritt in der WDR-Sendung "Gans und Gar" zum Thema Pfeffer, mit Thomas Hackenberg und Helmut Gote.


2012 in Zahlen und Ausblick 2013

KAITE, Zimbabwe: Chili wird verladen
Der Umsatz-Zuwachs 2012 betrug 5%, gleichmäßig verteilt auf Verarbeiter-Ware und Naturkostläden / Marke Heuschrecke.
In 2013 erwarten wir, nach vielen Jahren Plus, ein Minus im Rohwarengeschäft. Das hat zwei Gründe: einige außergewöhnliche Aufträge aus 2011 und 2012 werden wahrscheinlich nicht fortgeführt, und wir lassen uns nicht auf Preisdumping-Strategien ein. Kunden sind schon mal äußerst bestimmt mit so was - nicht nur im konventionellen Handel. Zum Glück sind wir etwas flexibel und können auch verzichten. Wir rechnen dennoch mit einem prozentual höheren Rohertrag.


Wie jedes Jahr kommt dieser Bericht verzögert durch den nahtlosen Übergang Inventur - Messevorbereitung, Ausstellung, und Nachbereitung der BioFach-Messe in Nürnberg. Im Blogbeitrag Opens external link in new windowhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2013/03/18/biofach-2013-nachlese.htm finden Sie unsere Messenachlese, wo wir auch über oben erwähnte Preis-Dumpings berichten.


Innerbetriebliches

KAITE, Zimbabwe: im Dezember wurde verladen, Karneval bei uns ausgeladen
Wir sind weiterhin 17 MitarbeiterInnen bei stabiler Kundenstruktur: ca. 70% Verarbeiterkunden und 30% Naturkostfachhandel.
Und hier zur Vorwärts-Besinnung: im Jubiläumsjahr wurden auch die Wachstumsgrenzen unseres Manufakturbetriebs auf hohem Qualitätsniveau sichtbar. Wir pflegen bewusst eine flache Firmenhierarchie ohne Zwischenebene mit einer guten Kommunikation in der Belegschaft, ein Gemeinwohl-Gedanke. Das ist gut mit 17/18 MitarbeiterInnen möglich, aber nicht mehr mit 25/30.
Allerdings wachsen die Zeitfresser überproportional: mehr Bürokratie und Papier-Anforderungen seitens der Kunden.
Viel Energie rauben auch Probleme mit der Analytik der Bio-Ware, verursacht durch steigenden Spritzmitteleinsatz in der Agro- und Gentechnik-Industrie, auch im Anbau für Pflanzen-Sprit. Durch Fluten, Regen und Abdrifte landen diese Giftstoffe vermehrt auf Biofeldern.
Alles Gesagte lehrte uns, dass unser Umsatz nicht mehr beliebig steigerbar ist ohne für uns erstmal nicht akzeptable Veränderungen. Verbessern wir lieber die Innenorganisation - unsere Aufgabe für 2013 -, und bleiben small & beautiful.



Herzliche Grüße
Heinz-Dieter Gasper und Ursula Stübner



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