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Gastbeitrag
27.04.2012
14:49

Ohrenkuss: Stellungnahme zur Nazi-Demo in Bonn

Die Bonner Ohrenkuss-Redaktion ist gegen Nazis in Bonn und überall.

 

Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft. Die Ohrenkuss-AutorInnen bloggen regelmäßig bei uns zu aktuellen Themen.Hier folgt ihre Pressemitteilung zur geplanten Nazi-Demo am 1. Mai in Bonn.








Ohrenkuss-AutorInnen Svenja Giesler, Marc Lohmann, Antonio Nodal, Julia Bertmann und Angela FritzenAngela Fritzen (38):

„Die Nazis sollen nicht in Bonn nicht sein. Was die machen, das wollen wir nicht.“



Julian Göpel (29):

„Die dürfen keine Zeichen setzen. Wegen Hitler. Die dürfen keine Bücher verbrennen. Im Konzentrationslager sieht es auch nicht gut aus. Da sind nur Leichen. Das ist Buchenwald.“



Paul Spitzeck (18) schlägt die Parole "Macht Euch unsichtbar"  vor,

„weil die Neonazis Ausländer, Behinderte, Homosexuelle und Obdachlose hassen.“



Dem schließt sich die Chefredakteurin Katja de Bragança (52) zu 100% an

„Ich möchte in einer Welt der Vielfalt und Unterschiede leben. Alle Menschen haben die gleichen Grundrechte – von Natur aus.“

 

 

 

 

 

Hier lesen Sie mehr zum Thema (Besuch der Gedenkstätte Buchenwald im Jahr 2005):
http://www.ohrenkuss.de/heft/nr14/buchenwald/buchenwald3.html



Weil er gerne kleine Kinder mag

von Veronika Hammel, diktiert

Wenn ich damals gelebt hätte, dann hätten die mich auch weggenommen, weil der Hitler keine behinderten Kinder gemocht hätte. Der hätte mich dann auch getötet. Meine Eltern und ich waren miteinander im Kino, dann haben wir diesen Film angeschaut, “Den Untergang”. Da war mir auch ein bisschen blass.
Wir waren auch bei einer Führung in Nürnberg, da hat die im Museum erzählt, dass der Hitler kleine Kinder gestreichelt haben, weil er gerne kleine Kinder mag.
Aber er mochte keine behinderten Kinder.


Heute sieht es hier wunderschön aus

von Carina Kühne, diktiert

Meine Mutter hat erzählt, dass der Hitler die Leute mit Down-Syndrom nicht wollte. Ich denke mal, wenn die auch tot waren, haben sie die auch rein gesteckt ins Krematorium oder links liegen gelassen. Wie ich auch auf Fotos gesehen habe, wie die Leute ohne Sachen auf einen Haufen lagen. Das ist schon schrecklich.
Heute sieht es hier wunderschön aus.
Für die Häftlinge war das ein böser Ort und für die Bewacher ein guter Ort, vielleicht wollten sie es ja so, vielleicht hat es ihnen Spaß gemacht.

 

http://www.ohrenkuss.de/heft/nr14/buchenwald/buchenwald3.html








Foto ©
Michael Bause, Köln / www.michael-bause.de

 


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.

... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.



 


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