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Ein kleiner Schritt...

Im Kölner Süden wird fleißig geforscht und entwickelt:
Im Bereich Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr ermöglichen bundesdeutsche Steuergelder mehr als 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungszentrums der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR) grundlegende Forschungen und innovative Entwicklungen.
Da wird an effektiveren Solar-Modulen gearbeitet, Luftqualität ermittelt, Material getestet und natürlich auch an Raumfahrtmissionen und Satelliten-Starts teilgenommen. 

Das DLR ist ein modernes Forschungszentrum mit einer sehr fortschrittlichen  Haltung gegenüber neuen Technologien.
Das sieht man auch am sehr gut gemachten Internet-Auftritt mit bildschirm-füllenden Hintergrundbildern und informativem Videomaterial.

Zum 1. März 2012 hat das DLR einen weiteren Schritt in Richtung „Wissen für Alle“ gemacht. Alle Fotos und Videos des Internet-Auftrittes wurden unter die „Creative Commons Licence“ gestellt.
Bild- und Videomaterial, das bisher urheberrechtlich geschützt und alleiniges Eigentum der DLR war, kann ab sofort durch jeden Menschen frei und kostenlos genutzt werden.
Eigentlich folgerichtig, weil das Material durch Steuergelder finanziert wurde.

Ins Rollen kam die Rechte-Änderung schon 2009 durch eine Anfrage eines Mitarbeiters der Wikimedia Deutschland. Das Online-Lexikon Wikipedia wollte gerne die DLR-Fotos verwenden, durfte es aber nicht, weil bisher bei den Bildern vermerkt war: „Copyright by DLR“.
Ab sofort kein Problem mehr.

Die „Creative Commons“ Copyright-Lizenzen geben jedem Künstler, Autor, Musiker oder auch Firmen die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wie viel Rechte sie an ihren Werken freigeben möchten. Nicht mehr das „Alle Rechte vorbehalten“-Verbot ist die Zukunft, sondern das deutlich offenere und freiere „Einige Rechte vorbehalten“.
Was Andere mit dem Werk machen können, wird über 6 einfache Lizenzmodule entschieden, die seit 2001 kostenlos durch die Non-Profit-Organisation „Creative Commons“, bereitgestellt werden.
Die lockerste Version verlangt vom Nutzer lediglich die Namensnennung des Urhebers/Rechteinhabers. Darüber hinaus können die Rechte weiter eingeschränkt werden. Zum Beispiel derart, dass das Werk nicht bearbeitet werden darf, oder dass es nicht kommerziell genutzt werden darf. Auch eine Kombination dieser Rechte-Module ist möglich. Mehr hierzu in deutscher Sprache unter
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.creativecommons.org/was-ist-cc/

Die DLR hat sich für die freie Version CC-by entschieden.
Und erntet viel Lob in Internet-Kommentaren und in der Presse als Vorreiter und Vorbild.
Die CC-Lizenz bezieht sich auf alle Medien im Online-Auftritt, die bisher der DLR gehörten. Bilder die zusammen mit anderen Agenturen (z.B. ESA, NASA) entstanden, können nicht ohne diese freigegeben werden.
Auch Forschungsergebnisse zählen (noch) nicht zum Commons-Allgemeingut.
 
Auf diesem Gebiet wird sich in den nächsten Jahren viel ändern, da durch die allgegenwärtigen digitalen Kopiermaschinen (vulgo: Computer) viele der althergebrachten Copyright-Vorstellungen nicht mehr durchsetzbar sind.
Die Zukunft muss veraltete Rechtevorstellungen überprüfen und die CC-Lizenzen könnten ein möglicher Lösungsansatz sein.

Das Öffnet externen Link in neuem FensterForschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt hat sich zukunftsweisend entschieden!

Viel Spaß mit den folgenden Beispielen:

von DLR German Aerospace Center (SOFIA's Cologne visist Uploaded by russavia) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Das deutsche GREAT-Instrument (links) ist am so genannten Flansch des Teleskops (blau, im Hintergrund) angebracht.
Quelle: DLR / Thilo Kranz, CC-BY 3.0


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ist einer der kritischsten Momente eines Raumfahrtprojekts:
Für die ESA-Weltraumkapsel EXPERT haben die DLR-Forscher eine faserkeramische Frontstruktur, die Nasenkappe, entwickelt.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Nach dem schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami hat die "International Charter Space and Major Disasters" am Morgen des 11. März 2011 alle beteiligten Einrichtungen gebeten, Satellitendaten des Katastrophengebietes zur Verfügung zu stellen. Daran beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Als die D1-Mission 1985 startet, waren Experimente in der Schwerelosigkeit teilweise noch in der Kritik.
Auf dieser Aufnahme sieht man ein schwebendes goldenes Ei an Bord des Spacelab.
In der Oberfläche spiegelt sich der Astronaut Wubbo Ockels.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Parabolspiegel einer Versuchsanlage auf der Plataforma Solar in Almeria/Spanien.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet und optimiert auf dem über 100 Hektar großen Gelände verschiedene Hochtemperatur-Solartechnologien unter praxisnahen Bedingungen.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Auch das vom DLR entwickelte robotische Elektromobil "Robomobil" kommt zum Tag der Luft- und Raumfahrt am 18. September 2011 zum DLR nach Köln.
Quelle: DLR.





Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz

ist
Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.


Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.  

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