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China - gefälschte Biozertifikate, Medienberichte

China - Fairbiotea - Transparenz



  • Medienberichte über gefälschte Bio-Zertifikate in China



Das Problem unkorrekter Bio-Ware aus China, und im Grunde genommen aus weiteren Ländern, wo die bürokratische Struktur durch Korruption zu leicht unterwandert werden kann, ist seit längerem bekannt.
In ihrer Ausgabe vom 1.12.2011 berichtet die TAZ über das Thema: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.taz.de/Gefaelschte-ko-Zertifikate/!82846/



Wie schützen wir uns davor?

  • Wir arbeiten mit langjährigen Partnern zusammen.
  • Unsere Produzenten werden durch europäische Kontrollstellen geprüft (die aber natürlich chinesische Mitarbeiter haben).
  • Bio-Ware aus China wird lückenlos und meist mehrfach analysiert. Unser langjähriger Teeimporteur (seit 30 Jahren) untersucht unsere Tees aus China meist 4x mal bei unterschiedlichen Laboren. Bei der heutigen globalen Umweltverschmutzung kann allerdings auch bei Bio-Ware keine Rückstandsfreiheit mehr garantiert werden (wir berichteten in unserem Blog: www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2011/11/15/weltweiter-pestizideinsatz-erschwert-rueckstandsfreie-bioproduktion.htm )
  • Obiger Teeimporteur hat aus den bekannten Gründen das von einer unabhängigen Kontrollstelle geprüfte Qualitätsmanagementsystem "Fairbiotea" ins Leben gerufen. Von den teilnehmenden Teefarmen beziehen wir den Hauptteil unserer chinesischen Tees.



Fairbiotea ist ein IMO-geprüftes Qualitätsmanagement-System unseres langjährigen Teeimporteurs, entstanden wegen der unsicheren Situation in China bezüglich Bio-Qualität und sozialer Lage der Teebauern.
Mittel sind Schulungen der Bauern, intensive Begleitung bei Prozessentwicklung und Analytik, Abnahme- und faire-Preis-Garantie - ohne die Almosen-Rückvergütungssysteme der kommerz. Fairtrade-Organisationen - , konkrete Verbesserung der Situation der Teebauern durch Zuteilung von Gärten und Kühen, faires Lohnsystem, Verbesserung der Ökologie (Nährstoffkreisläufe). Vier Teegärten, von denen der Hauptteil unserer China-Tees auch stammt, sind z.Zt Teil des Fairbiotea-Systems.
Die Überwachung und Begleitung der Maßnahmen ist sehr aufwendig und teuer, wir zahlen entsprechend einen Aufpreis an den Koordinator, und es gibt eine ständige Auseinandersetzung der Kulturen: was ist machtbar, was wird nicht akzeptiert, wie macht man es besser.
Berichte, die auch ethno-soziologisch sehr interessant sind (es wird nicht beschönigt oder glattgeschrieben) werden auf der Website Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.Fairbiotea.de veröffentlicht. Auf dem Logo-Aufkleber auf unseren Teetüten wird hierauf hingewiesen. Zur Zeit tragen im Heuschrecke-Sortiment ca. 20 Sorten reine und aromatisierte China-Grün- und Weiße Tees das Fairbiotea-Logo.


Worum es Heuschrecke geht: wir unterstützen die Maßnahmen unseres langjährigen Importeurs, die über die EG-Bio-VO hinausgehen, und im Gegensatz zu vielen üblichen Fairtrade-Siegeln eine intensivere, verantwortlichere und partnerschaftlichere Begleitung der Produzenten darstellen. Die enge, gegenseitig beratende Partnerschaft mit Produzenten gehört zu unserer Firmenphilosophie. So arbeiten wir z.B. bevorzugt mit Bio-Kleinbauernprojekten zusammen und sind Gründungsmitglied in der Initiative "Trust Organic Small Farmers", wo diese auch Mitglied sind.



Ursula Stübner, Heinz-Dieter Gasper






Das Fairbiotea-Logo

Newsletter 11/2011


Bericht aus den nachhaltigen fairbiotea Projekten: Inspektion der "fairbiotea"-Standards durch eine unabhängige Kontrollstelle



Fairbiotea: Qingshan Farm, Bio-Teefeld

Unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/zertifizierung.html haben wir die IMO Bestätigung für alle 4 Bio-Farmen veröffentlicht. Leider können wir diese Originale nur in englischer Sprache zur Verfügung stellen.



Grundlagen für die im Sommer 2011 von IMO durchgeführten Inspektionen waren die "fairbiotea"-Entwicklungspläne und Standards bis zum Jahr 2010.
Die Bestätigungen sind von IMO so verfasst, daß der Entwicklungsstand der jeweiligen Entwicklungsbereiche kurz beschrieben wird und mit "Fullfilled" oder "partly fullfilled" bewertet wird.






Fairbiotea: Qingshan Farm, Teepflücker
Die Bewertung "partly fullfilled" wird dann vergeben, wenn die Entwicklungspläne noch nicht vollständig umgesetzt wurden oder nicht umgesetzt werden konnten, wie z.B. bei den Biogasanlagen, die nicht für den Nährstoffkreislauf in der Bio-Farm genutzt werden konnten, weil sowohl tierische als auch menschliche Exkremente in den Anlagen vermischt werden. Aus diesem Grund sind auch zukünftig Biogasanlagen nicht mehr Bestandteil der natürlichen Nährstoffbeschaffung.

Außerdem musste 2011 die gesamte Entwicklungsplanung für den Nährstoffkreislauf aufgegeben werden, weil diese auf falschen Daten beruhte und nicht mehr wie geplant umgesetzt werden konnte.








Fairbiotea: Qingshan Farm, Bio-Teeproduktion, Handverarbeitung im Wok
Ab 2011 steht Schulung in der Kompostherstellung und Kompostnutzung und ein praktisches Forschungsprogramm für die Anwendung und effektive Nutzung von hochwertigem Kompost im Vordergrund der Entwicklung. (Bericht folgt mit nächstem Newsletter.

Probleme gab es auch bei Bonusauszahlungen an die Bauern für die Jahre 2009 und 2010. Diese Themen wurden auch schon im Newsletter 09/2011 beschrieben.

Detaillierte Informationen zu diesen Themen erhalten sie auch unter folgenden Links:
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Hunan/qingshan01.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/hecheng.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/xinanyuan.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/mingzhou.html
Fotos:  ©Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.fairbiotea.de


 

Fairbiotea-Newsletter 11/2011

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