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Kostenlose Kunst im öffentlichen Raum

Unter dem Pflaster liegt der Strand :-), Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0Seit 5 Jahren treffe ich mich an Samstagnachmittagen mit Freunden und ziehe fotografierend durch Köln.
Begonnen hat das, als ich zusammen mit einem alten Freund 2 baugleiche digitale Spiegelreflex-Kameras kaufte, damit wir gemeinsam diese technischen Wunderwerke kennen- und beherrschen lernen konnten.

Seitdem habe ich knapp 15 Tausend Fotos in Kölner Strassen gemacht und viel gelernt.

Das Schöne an unserer Fotografie ist, mit geschärften Sinnen durch die Stadt zu gehen, sich aus dem ewigen Gedankenfluss der alltäglichen Sorgen und Pläne zu lösen und bewußt zu  S E H E N.
Wir laufen langsam, schlendern eher und lassen unsere Blicke schweifen. Das Pflaster unter unseren Füßen, Markierungen an den Fassaden, aussergewöhnliche Gebäude oder rostige Regenrinnen. Und immer wieder den Blick heben: wie ist der Himmel, woher kommt das Licht?
Und es gibt viel zu entdecken, wenn man mit wachem Blick durch die Stadt läuft.
Die Stadt verändert sich ja ständig und sobald man das neue Rheinauhafenviertel mit den Kranhäusern fotografiert hat, kann man 3 Monate später schon wieder hin, weil nicht nur die Baustellen sich verändert haben sondern auch das Licht an diesem Tag anders ist oder andere Menschen andere Dinge hinterlassen haben.

Der Himmel über Köln, Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0Jeder von uns Fotografen hat so seine Vorleiben. Manche "sammeln" Bänke oder Haustüren. Andere lieben runde Fenster.
Ich entdeckte vor einigen Jahren ein neues Element in den Strassen, ähnlich den Graffitis oder den gesprayten Schablonen.
Vorbereitete Bilder, die dann auf Wände oder Laternenpfähle geklebt werden. Wir nennen sie "Kleber".

Das Konzept gefällt mir: Kleber können in Ruhe und stressfrei zuhause vorbereitet werden und  - anders als gesprayte Kunstwerke - rückstandslos wieder abgelöst werden.
Keine Beschädigung der Flächen, kein Ärger mit verärgerten Hausbesitzern oder der Stadt. Kleber sind "karma-neutral" :-)
Oft werden sie vom Künstler kopiert, um eine größere Verbreitung in der Stadt zu finden. Manchmal auch nachträglich koloriert. Die Größe variiert. Von super-mini, nur ein Satz oder "Tag"-Zeichen bis hin zu einer Plakat-ähnlichen Fläche. Überall in der Stadt kann ein offenes Auge mittlerweile die Kleber entdecken. Skurrile, politische , witzige oder künstlerische Ausdrücke einer freien, unabhängigen Kunst. Ohne Markt, ohne Vermarktung, ohne Stars und ohne Filter.

Hier einige Beispiele aus meiner Sammlung, die jeder auch im Original in Kölns großer Freiluft-Austellung sehen kann. Open your Eyes...

 

Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0

Wolfgang Kurtz
Wolfgang Kurtz

ist Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.
Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.

Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.

 


Tags: all, kleber, graffiti, kunst, köln, fotos
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