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Gastbeitrag
24.11.2010
10:20

Mikrokosmos: Kreuzsporiges im Friedhofsmonat November

Kreuzsporiger Filz-Rötling

 

Entoloma conferendum, deutsch: der Kreuzsporige Filz-Rötling
Schon lange haben wir keine Pilzsporen mehr fotografiert, obwohl manche Pilzgattungen gerade an den Sporenformen, die ihre Arten ausbilden, besonders leicht zu erkennen sind, während sie makroskopisch auch dem Pilzkundler oft Rätsel mit sieben Siegeln bleiben.

 

Dazu gehört die in Deutschland ca.275 Arten umfassende Gattung der Rötlinge (Entoloma). Sie heißen nicht deshalb so, weil sie vielleicht besonders rötliche Fruchtkörper hätten, sondern weil alle Arten der Gattung Rosasporer sind. 






 

 

 

Entoloma conferendum, deutsch: der Kreuzsporige Filz-Rötling
Und die rosa Sporen sind alle außerdem - man staune - irgendwie eckig. Bis auf die Artebene dringt man aber leider nicht unbedingt vor, auch wenn man diese beiden Eigenschaften kennt: zu viele Rötlingsarten sind sich da einfach zu ähnlich, um sie voneinander unterscheiden zu können, es sei denn, die Sporen sind "kreuzförmig", wie auf unseren Mikrofotos.

 

 

Dann wissen wir: aha, ein Kreuzsporer! Wenn dann noch Sporengrößen und makroskopische Eigenschaften stimmen, haben wir ihn, bzw. sie: die Entoloma conferendum, deutsch: der Kreuzsporige Filz-Rötling.



 

 


Eva Wandelt und Lothar Claußnitzer

Bilder mit Klickvergrößerung





Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).

In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.


Fotos ©  Evi Wandelt / Lothar Claussnitzer

 



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