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Heiliger des Monats November: Acepsimas
3. November: Acepsimas von Cyrrhus
Schöne Geschichten für das Unterbewusstsein bzw. die archaische Psyche. Das katholische Christentum und insbesondere der rheinische Katholizismus bietet mit seinen unzähligen Heiligen einen ähnlich guten spirituellen Service wie unser altes Kelten- und Germanentum (zum großen Teil wurden deren (Natur-) Gottheiten dem spröden Monotheismus zunutze gemacht).
Laßt uns eine Lanze brechen für die Einsiedler, die Totalaussteiger, die Super-Freaks !
Heute kennen wir (fast) nur noch himmlisches Bodenpersonal, das in Wohnungen mit Zentralheizung wohnt, lange und ordentlich studiert hat und anständig bezahlt wird.
Verlauste, stark riechende Catweazles in Kartoffelsäcken würden wir dagegen kaum direkt als heilige Männer und Frauen ansprechen.
Einer von unzählig vielen: der heilige Acepsimas. Er lebte 60 Jahre lang im 5. Jh. als Einsiedler in den Höhlen nahe der Stadt Cyrrhus - heute eine Ruinenstätte in Syrien. In hohem Alter, kurz vor seinem Tod, wurde er noch zum Priester geweiht. Der Bischof seiner Stadt überliefert uns seinen Namen - und das war's. Was soll man über einen Einsiedler auch schon groß schreiben ? Mit anderen Menschen hat er ja nichts am Hut, er heißt ja nun Einsiedler, nicht Zwei- oder gar Dreisiedler.
In der ganzen christlichen Welt gab es Einsiedler, Eremiten, Klausner. Hier in Deutschland suchten sie sich abgelegene Orte in den ehedem reichlich vorhandenen Wäldern, in Ägypten lebten sie in der Wüste, am Meer oft auf wellenumtosten Inselchen. Gut 1000 Jahre ging das so, dann rollte die Welle aus - und nach der Französischen Revolution wurden sie kaum mehr gesehen. Verträgt sich freiwillige Einsamkeit in der Natur nicht mit modernen Zeiten ?
Die Idee ist simpel und auch heute noch verständlich: man will zum Kern vordringen. Dem eigenen Kern, der Seele, dem göttlichen Funken. Und zum Kern der ganzen Schöpfung, zu Gott. Der Natur ausgesetzt, mit unendlich viel Zeit. Im Ringen mit den eigenen Dämonen, die sich zeigen, es gibt kein Versteck. Im Glück des erfüllten Gebets, des tiefen Gefühls des Eins-Seins mit Schöpfer und Schöpfung.
Manche lernten alle 150 Psalmen auswendig und sangen sie von morgens bis abends, auch bei der Handarbeit, die den einfachen Lebensunterhalt sicherte. Andere lebten wirklich den Robinson, wollten niemand sehen. Manche hattten in ihrer "Einsamkeit" einen Zulauf wie am Kölner Hauptbahnhof, waren begehrte Ratgeber, richtige Popstars.
Am Sonntag, oder auch nur zu den Hochfesten, kam man zur Feier der heiligen Messe in die Zivilisation.
Heute wird Einsamkeit erlitten, mitten unter den Menschen: da ist die eigene Wohnung das, was früher die Einöde war. Aber wird Einsamkeit auch gelebt ? Als bewußt auf sich genommene Herausforderung ?
Wir können von den Einsiedlern lernen, auch von dem verschollenen Heiligen Acepsimas, dessen die Kirche in diesem Monat gedenkt (wenn überhaupt noch jemand an ihn denkt: na ja, wir tun's !).
Momente kraftvoller Einsamkeit lassen sich einfach in den Alltag integrieren, z.B. durch tägliches Gebet, ein paar Minuten genügen, es wirkt. Oder durch energisches Entmüllen des eigenen Lebens - Fernseher wegschmeißen ist sozusagen der halbe Weg in den Wald.
Peter Kirwel

Peter Kirwel
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