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Schamanisches Märchen: Brennnessel

Brennnessel: Mittler zur Erde

Die großen europäische Glaubenskriege waren gerade vorbei, man schrieb das Jahr 2045. Die Aufräumarbeiten waren im Gange, die heimtückischen Genpflanzenminen wurden mühselig neutralisiert.

Flüchtlingsfamilien bekamen Land zugeteilt, oft schon mit einer Hausruine darauf. So auch unsere kleine Familie.

Die Eltern planten den Hausneubau, und besprachen, wie das Land gesäubert werden sollte. Alle Pflanzen, vor allem die wuchernden Brombeersträucher und Brennnesselpflanzen, sollten erst mal mit Stumpf und Stiel herausgerissen, und die nackte Erde fest planiert werden. Da protestierten die Kinder, und bestanden vehement darauf, das ganze Brennnesselfeld am Bach stehen zu lassen. Es bringe sonst Unglück, behaupteten sie.

Die Eltern waren erstaunt über die Heftigkeit, mit der die Kinder ihr Anliegen vertraten. Um den Frieden wiederherzustellen und abzulenken, gab es erst einmal Picknick am Bach.

In der milden Sonne nickten die Eltern bald ein. Sie fühlten sich angenehm von der Natur und besonders der kraftvoll grünen Farbe der Brennnesseln eingehüllt. Im Schlaf verstanden sie plötzlich auch klar die Botschaft der Pflanzen, die die Kinder intuitiv erfasst hatten:



"Ihr Menschen glaubt, Ihr gestaltet die Erde, es ist aber ein ganz diffiziles Gefüge zwischen Mensch und Erde. Die Menschen sind Licht- und Energiegefäße, aber die einzigen Lebewesen, die dunkle Energien für die Natur hervorbringen. Damit vergiften sie nicht zuletzt sich selbst.
Die Menschen dürfen ein vertrauensvolles, intimes Verhältnis zur Erde haben, sich anschmiegen, Dunkles, Sorgen, Ärger, Gifte aller Art loswerden - die Erde nimmt auf, verwandelt, edelt, das Leben entsteht neu.
Wir Brennnesseln sind Mittler, die die Schlacken lösen, dunkle Glaubensgedanken, dunkle Ablagerungen. Die Organe können wieder Licht empfangen, sodass Ihr untereinander voller Energie seid, liebevoll wirken könnt. Die Brennnesseln folgen dem Menschen, und helfen, Licht aufzunehmen."



So kam es, dass die Brennnessel ihren Ehrenplatz am Bachrand behielt, die zarten grünen Blättchen des Frühlings wanderten in den Salat, und ein paar getrocknete Blätter waren immer für Tee bereit.

 



Überlieferung aufgezeichnet von Ursula Stübner






Brennnesseltee gibt es pur, oder z.B. in folgenden Teemischungen:

  • Keltischer Haustee.   Zutaten: Brennnesselblatt, Ehrenpreis, Mädesüß, Birkenblätter, Eisenkraut, Kamille, Holunderblüten, Beifuß, Gänseblümchen, Ringelblume, Königskerze, Haselnussblätter
  • Frühlings Tee.     Zutaten: Birkenblätter, Lindenblüten, Ysop, Schafgarbe, Brennnessel, Melisse, Holunderblüten, Wacholderbeeren, Queckenwurzel, Löwenzahnblüten


Oder auch in folgenden Kräuter-Gewürzmischungen:

  • Keltische Kräuterküche, fein.   Zutaten: Gundelrebe, Brennnesselblatt, Bärlauch, Knoblauch, Schabziger Klee, Beifuß
  • Wildkräuter, geschnitten.   Zutaten: Bärlauch, Dost, Quendel, Löwenzahnblatt, Brennnessel-Blatt





 

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