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(heupd) Bildungsstreik in Kita

Flashmob zum Schrei-In: Kinder wollen früher Schule

  • Kinder schreien für Frühschule
  • Auch die Kleinen wollen Bildung wie die Großen
  • Kindergarten ist zu langweilig




Köln heupd | Kinder wollen keinen Kindergarten mehr. Deshalb haben sie ein Schrei-In wie ein Flashmob veranstaltet und für große Aufregung und Verwirrung bei den Politikern gesorgt. Die Kinder wollen lieber etwas in einer Frühschule lernen, anstatt im Kindergarten nur zu spielen. Sie fordern neue Fächer: von "Seepferdchen machen" über "Nudeln kochen" und "Plätzchen backen" bis hin zu "Garten bepflanzen" oder "Theater spielen".


Die Frühschule soll für alle Kinder sein und darf deswegen nichts kosten. Außerdem werden die Kindergärten abgeschafft und die Frühschule wird Pflicht für alle Kinder. So gäbe es auch keine Diskussionen mehr über fehlende Kitaplätze und die Herdprämie, die von der neuen Regierung beschlossen wurde.


Um diese Idee umzusetzen und um für Aufmerksamkeit zu sorgen veranstalten Kinder einen Flashmob, bei dem sie kein Sit-in sondern einen Schrei-In veranstalten. Auf der vergangenen Ratssitzung zum Thema Bildung hat dies letzte Woche für große Aufregung gesorgt und die Politiker in regelrechte Verwirrung gebracht.


Die Frühschulen sollen hauptsächlich von KindergärtnerInnen geleitet werden, denen entsprechende Fortbildungen angeboten werden. Zusätzlich sollen aber auch LehrerInnen eingesetzt werden.

Greta(4) diktiert ihr Forderungen
Die vierjährige Greta verlangt folgende Schulfächer:
"Wir wollen lesen, schreiben und rechnen lernen und tanzen, turnen, schöne Märchen hören, etwas über Tiere lernen und über die Länder lernen und Rollschuhfahren üben. Und über Blumen, Obst und Gemüse. Uns ist auch wichtig wie wir über die Straße gehen können und wie das alles im Straßenverkehr mit dem Fahrrad geht. Wir wollen mit Feuer umgehen können und auch Experimente machen, bei denen es Krach macht. Gemeinsam wollen wir auch singen und Musik machen und Instrumente lernen und uns verkleiden wie Prinzessinnen oder Figuren aus Märchen. Aber auch Sachen wie die Erwachsenen sind sehr wichtig. Computer lernen und wie man putzt, wie man einkaufen geht und Geld. Und nähen und Mützen häkeln oder lernen Häuser und Hütten bauen."


Kinder wie Greta denken auch an andere mit. "Keiner soll alleine zu Hause bleiben und traurig sein. Alle zusammen ist es am schönsten." Greta und ihre Freunde bauen mit Hilfe von größeren Geschwistern ein Netzwerk  über Handy und Internet, zum Beispiel KindergartenVZ, auf um weitere Flashmobs und Schrei-Ins zu organisieren. Auch Studenten sind von der neuen Methode begeistert.





Journalisten H. und O. Stübner
Oscar Stübner (12) und Henri Stübner (16)
JIJFKUBBOUHSJ - Jugendbüro "Investigativer Journalismus für Kinder- und Bildungsthemen"


heupd - Pressedienst für unterbliebene und unterdrückte Nachrichten











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  • 1 Kommentar(e)
  •  
Peter Kirwel
30.11.2009
09:21

Herr

Hallo Hernri, hallo Oscar,
eine Super-Arbeit, toller Artikel ! Wenn alle großen Journalisten so klar und deutlich die Probleme anpackten, würde es mehr Spaß machen, Zeitung zu lesen - weiter so !!
Freundlichst
Peter

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