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Gastbeitrag
14.10.2009
08:00

Ohrenkuss stellt sich vor

Mongoleireise und Ohrenkuss

Liebe Ursula und Heinz-Dieter,

wie schön, dass wir mit unserem Ohrenkuss Gast bei der Heuschrecke sein dürfen.
Wir fühlen uns dort sehr gut aufgehoben - in dem Lebenstraum anderer Menschen.

Liebe Grüße von
Katja

 

Ohrenkuss-Autorin Veronika Hammel testet den mongolischen Bogen in der Steppe.Wie der Ohrenkuss entstanden ist? Das ist eine lange Geschichte, wie berichte ich das bloß in wenigen Worten?
Das hat mit meiner Lebens- und Reiselust zu tun und mit meiner Neugierde auf den Blick anderer Menschen: Was können die sehen, was ich (alleine) nicht erkennen kann?

Mehr als zehn Jahre arbeitete ich mit großer Freude in der Humangenetik und wechselte dann irgendwann die Seiten. Abschied von Zellen und Petrischalen und den damit verbundenen spannenden Experimenten - hin zu der Arbeit mit einer Gruppe von Menschen, die die Welt mit anderen Augen wahrnehmen können: Fachleute für den besonderen Blick mit der bestechenden Fähigkeit das auch knapp und charmant ausdrücken zu können.

Meine fast 50 Ohrenkuss KollegInnen haben alle das Down-Syndrom, sie sind zwischen 15 und 55 Jahre alt. Alle sechs Monate beschäftigen wir uns mit einem neuen Thema - aktuell gerade mit der Frage, was bedeutet eigentlich "unsichtbar"?

Vor einigen Jahren reisten wir gemeinsam in die Mongolei, es erfüllte sich mein Lebenstraum: Ewiger Horizont, sattes Grün, Edelweiß, Jurten und Musik der Pferdkopfgeige, ein satter Sternenhimmel, Vodka und Gesang, leckeres Schaf in der Milchkanne, coole Reisebegleiter, Steppendisco und Bogenschießen: Was will man mehr?

Na, andere daran teilhaben lassen. Und das machen wir nun seit mehr als zehn Jahren.

Angela Fritzen schreibt in der Dunkelheit weitere Seiten für das Ohrenkuss-Logbuch.Denn Ohrenkuss ...da rein, da raus bedeutet: Man hört vieles, das meiste geht auf der einen Seite rein und auf der anderen wieder raus. Nur das Wichtige bleibt drinnen und das ist dann ein Ohrenkuss.

Ach ja, ganz wichtig: Ohrenkuss ist werbefreie Zone (da sind wir sehr stolz drauf)!

"Ich habe Down-Syndrom, aber ich stehe dazu. Ich bin kein Alien, denn ich bin so wie ich bin. Jeder soll es verstehen und mich respektieren." Svenja Giesler, 47 Chromosomen

Svenja Giesler und ihre Kollegen haben alle das so genannte Down-Syndrom und schreiben für das Magazin Ohrenkuss ...da rein, da raus.
Menschen mit Down-Syndrom haben 47 statt 46 Chromosomen - bei ihnen ist das Chromosom 21 dreimal vorhanden, daher kommt auch die Bezeichnung "Trisomie 21".
Wer eine Trisomie 21 hat, sieht anders aus als seine Mitmenschen und nimmt ein Sonderposition in der Gesellschaft ein. Diese Menschen haben und leben eine Realität, die anders ist als "unsere" - sie werden von dem Rest der Gesellschaft auch anders wahrgenommen.

Bilder vergrößern - einmal draufklicken

 Dr. Katja de Bragança, Gründerin und Herausgeberin

 

 

 


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.

... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...
Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de


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Alle Fotos: Michael Bause © Ohrenkuss


Tags: ohrenkuss, mongolei, down syndrom
Anzahl Aufrufe: 4816
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  • 1 Kommentar(e)
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Charlotte Beckmann
14.10.2009
12:04

China/ Schanghai

Ich war mit meiner Schule da gewesen Mamre-patmos schule.
Da haten wir Special Olympics World Summer Gams im jahr 2007 mit gemacht.
Ich und meine leute hatten Golf gespielt und in meiner Gruppe hatte ich den 5. Platz gemacht.
dass Schön.

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