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Einer der vielen guten Gründe für Bio

Europäische Kohlendioxyd - Studie

Taz-Artikel (Autor Bernhard Pötter) vom 22.9.2009 zum Bericht des Europa-Forschungsprojekt "CarboEurope":
Europäische Wissenschaftler aus 62 Forschungsinstituten arbeiteten die letzten 5 Jahre an der Frage: "Wo genau bleibt das CO2, das der Mensch in die Atmosphäre entlässt?"

Im Großen und Ganzen verlassen wir Menschen uns darauf, dass die Pflanzen, vor allem Bäume, sowie die Ozeane CO2 aufnehmen, Sauerstoff wieder abgeben und den Kohlenstoff gut speichern.

Anscheinend ist es im bisher nicht ganz verstandenen Kohlenstoff-Kreislauf so, dass noch vor 20 Jahren etwas über die Hälfte des von Menschen verursachten CO2 (fossile Brennstoffe + intensive Agrarindustrie) durch Pflanzen und Ozeane aufgenommen wurde. Der Rest ging dann wohl in die Atmosphäre und verstärkte die Klimaerwärmung.


Dieser Kreislauf beschleunigt sich nun kybernetisch: aufgrund der Erwärmung, so nimmt man an, wird ab ca. 2070 die Aufnahmekapazität durch die Natur völlig erschöpft sein, den Boden/Pflanzen wird selbst CO2 entströmen, die Meere werden saurer, was die Meeres-Nahrungskette stören wird - Science-Fictionartige Horrorszenarien - hier kann man weiterdenken.

Fossile Brennstoffe (unsere Mobilitätswünsche), konventionelle Massen-Landwirtschaft (intensive Stickstoffdüngung) und -Viehaltung (Methanausstoß)(unser Geiz, beim Essen zu sparen) sind die Hauptverursacher.


Jetzt ist es schön, sich vorzustellen, dass auf EU-Ebene eine ernstzunehmende Diskussion entsteht, wie der Bio-Landbau gefördert werden kann, mit Zielsetzungen: bis 2011 soundsoviel Flächenzuwachs, bis 2012 ... usw.. Mit ambitionierten Forschungen darüber, wie ökologische Landwirtschaft wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden kann (ohne gewinnmaximierende Schweinereien wie Großställe für Biohühner usw.... ).


Der ökologische Landbau mit seinen lebendigen Böden, ohne synthetische Stickstoff-Düngung, kleinflächiger, etwas extensiver, mit artgerechter, extensiverer Tierhaltung - ist laut einigen Wissenschaftlern sogar eine globale Lösung, nicht nur für den Klima- und Umweltschutz, sondern um auch langfristig und nachhaltig den Nahrungsbedarf zu decken. Hier kann man auch weiterdenken - diese Szenarien ergeben entspanntere Visionen.

 

Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner

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