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Wunder-Bockshornklee

Joshuas Gewürzreise: Bockshornklee

 Bockshornklee

Bockshornklee, Bockshornklee.

 

Was für eine interessante Pflanze. Dem Deutschen ist sie wohl kaum bekannt, vielleicht hat man es schon mal als Zutat im Currypulver gesehen, oder aber in einem Käse. Doch kann man in der Regel recht wenig damit anfangen, und dann auch noch KAUFEN? Wozu bloß? 

 

Hallo, ich bin Joshua. Ich bin neu hier. Hier geht es aber weniger um mich, sondern mehr ums Essen und die Gewürze. Heute vor allem um Bockshornklee.

 

Trotz des botanischen Namens „Trigonella foenum-graecum“, dem eine griechische Herkunft zu entnehmen wäre, findet er vor allem in der orientalischen, nordafrikanischen und indischen Küche Verwendung. Doch aufgepasst, man kann sowohl die Samen, als auch die Blätter zum Kochen benutzen.

Hier und heute werde ich mich den Samen widmen, aber wer die Blätter nicht kennt, der sollte mal „Ghormeh Sabzi“ probieren. 

 

 

Ein bisschen Hintergrund macht die Geschichte rund

 

Unsere Samen kommen von der schönen, vielleicht sogar bekannten SEKEM-Farm in Ägypten. Fotos davon könnt ihr euch Opens external link in new windowhier angucken, natürlich selbst gemacht! Die Farm selber hat eine ziemlich bedeutende und interessante Geschichte. Ihr Begründer, Ibrahim Abouleish, hat dafür einen alternativen Friedensnobelpreis erhalten. Aber das ist eine andere Geschichte. Wer sie lesen will, hier sind ein paar Links für den Anfang:

 

 

 

 

Darüberhinaus werden dem Bockshornklee verschiedene medizinische Eigenschaften zugeschrieben. Diese reichen von Anregung der Libido, über eine Senkung des Blutzuckers bis hin zur Anregung der Milchproduktion bei Frauen. Diese Effekte sind wissenschaftlich durchmischt wiedergefunden worden. Schaden kann es aber sicherlich nicht, Bockshornklee immer mal wieder zu essen – quasi wie bei den ganzen anderen Superfoods…

 

 

Auf zu den Kulinarien

 

Jetzt aber genug zum Drumherum! Wo bleibt denn endlich das Essen? Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt und wir wagen uns in die große Welt des Bockshornklees.

 

Hinweis: Ich weiß, viele Leute mögen klare Rezepte. Deswegen habe ich hier auch klare Angaben gemacht. Trotzdem lade ich euch ein, einfach mal ein bisschen selber zu probieren. Mein Geschmack ist vielleicht ein anderer und Rezepte sind in der Regel nichts weiter als ein guter Startpunkt!

 

Zur Einstimmung gibt es zum Apperitiv erstmal einen schönen Tee. Bockshornklee-Tee. Das wärmt den Gaumen und schafft einen wunderbaren Ersteindruck, da wir den Samen so in seiner Reinform probieren können.

 

Hier erstmal das von mir empfohlene Rezept:  

  • 0.5 Liter kochendes Wasser (100° C)
  • 5 Gramm Bockshornklee

  

Einfach die Samen mit dem Wasser übergießen. Mein Favorit sind 5 Minuten Ziehzeit, aber es ist ganz spannend, die Samen einfach im Wasser zu lassen und unappetitlich oder bitter wird der Tee auch nicht.

 

Der Tee hat eine wunderschöne, gelb-grünliche Farbe und einen wirklich angenehm milden, fast süßlichen und gleichzeitig nussig-würzigen Geschmack.

Bockshornklee-Tee Verkostung

 

Nachdem wir uns nun ein bisschen an den Geschmack gewöhnt haben, kommen wir zum 2. Punkt auf der Speisekarte:

 

 

Eingelegte Gurken in Bockshornklee-Samen und Ingwer

 

Klingt spannend – schmeckt noch viel besser. Und das sage nicht nur ich:

 

„Davon musst du mehr machen, kein so kleines Glas“ - anonymer Tester

 

Aber erstmal ein Bild:

In Bockshornklee und Ingwer eingelegte Gurken

 

Und nun das Rezept, damit wir endlich anfangen können. Denn das Ganze braucht einfach ein bisschen Zeit.

  

  • ½ Gurke – ganze Gurke
  • 10 Gramm Bockshornklee Samen
  • 4 cm Stück Ingwer, geschält

 

Die Zutaten einfach in ein (sterilisiertes) Einmachglas geben. 

 

Wer noch nie Gläser sterilisiert hat, eine Kurzanleitung:  Entweder bei 100°C für 10 Minuten in den Ofen stellen oder kurz in kochendes Wasser legen. Wer es ganz eilig hat, der sollte auch einfach mit kochendem Wasser ausspülen können. Bloß danach daran denken, möglichst sauber weiter zu arbeiten!

 

Das ganze dann mit einer einfachen Einleg-Lösung aufschütten: 

  

  • 0.7 L Wasser
  • 0.3 L Essig (Jeder helle Essig tut es: Aceto Bianco, Reisessig, ...)
  • 50 Gramm Salz

 

Das Salz in der Flüssigkeit auflösen und dann auf die Gurken schütten. Das geht ganz nach Auge, es geht einfach darum, dass alle Gurken bedeckt sind, oder eben schwimmen, wie bei mir. Zur Not einen kleinen Teller oder ähnliches auf die Gurken legen, dass sie unter Wasser bleiben. 

Danach das Glas 1-3 Tage ins Regal oder in einen Schrank stellen, ganz nach Temperatur und Geschmack. Probieren dabei ist wichtig, bloß dran denken, dass man sauberes Besteck dafür nimmt. Wenn es schmeckt, einfach das Glas in den Kühlschrank stellen. Dort halten sie sich in aller Regel solange, bis sie aufgegessen sind (1 Tag bis mehrere Wochen).

 

Diese Gurken schmecken übrigens ganz fantastisch zu unserem letzten Gericht:

 

 

„Kartoffel-Pfanne“

 

Naja, sind Kartoffeln drin. Und eben noch so das ein oder andere:

 

Zuerst werden aber die Gewürze angeröstet. Dadurch erwachen sie erst so richtig zum Leben und  es riecht im ganzen Haus. Wer könnte da nein sagen?

Bockshornklee, Koriander und Chili in der Pfanne zum Rösten

 

  • 1.5 - 2 TL Bockshornklee
  • 1.5 - 2 TL Koriandersamen
  • (Optional) 1 Chilischote

 

Einfach die Gewürze bei mittlerer Hitze und ohne Öl in der Pfanne erhitzen. Ab und zu die Pfanne schwenken. Das ganze dauert dann gute 10 Minuten. Fertig ist es, wenn es fertig riecht oder aber die Gewürze eine schöne Farbe kriegen. Geht auch bei hoher Temperatur schneller, brennt aber schnell an und dann wird’s bitter. Gleich doppelt: Schmeckt bitter und ist bitter, weil mans wegschmeißen muss…

Dann kommen die Gewürze in den Mörser. Sieht so aus:

 

Bockshornklee, Koriander und Chili im Mörser, ungemörsert 

 

Später dann hoffentlich in etwa so:

 

 Bockshornklee, Koriander und Chili im Mörser, gemörsert

 

Wer hat, kann auch gerne seine Gewürzmühle benutzen. Bockshornklee ist recht hart, muss man also ein bisschen aufpassen. Lohnt sich aber. Handarbeit macht dabei noch Spaß, wirklich! 

 

Hier schonmal die restlichen Zutaten:

 

  • 500 g Kartoffeln
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Apfel
  • 1 Paprika (oder 3 kleine, spitze)
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1 TL Zimt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Olivenöl oder anderes Öl
  • (Optional) Essig

 

Also, während die Gewürze im Mörser vor sich hin mörsern, schonmal die Zwiebeln langsam mit Öl und Salz in der Pfanne anschmoren. Das geht nicht heiß und geht nicht schnell. Mittlere Hitze, bestimmt gute 10 Minuten, bis hin zu 45. Wer Zeit hat, kann sie sich nehmen, sonst reichen eben 10 Minuten. Währenddessen kann man schonmal die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden und den Apfel in etwa gleich große Würfel schneiden. Wer dann noch Zeit hat, kann auch schonmal die Paprika schneiden. Nächster Schritt: Die Kartoffeln und die Gewürze in die Pfanne geben, auch den Zimt und die Muskatnuss, hoffentlich beides gemahlen. Die Hitze bleibt aber so wie sie ist! Nun muss man nochmal gute 20-30 Minuten warten und sich schonmal anfangen zu freuen. Wenn die Kartoffeln fast durch sind, die Paprika drauf geben und das ganze nochmal maximal 5 Minuten in der Pfanne braten. Zum Abschmecken mit Salz und Pfeffer kann man noch einen 1 - 2 TL Essig geben, schmeckt hervorragend.

Fertige Kartoffel-Pfanne

Als weitere Anreize für dieses Rezept: Schmeckt bestimmt auch gut mit anderen Gemüsen, wie Karotten, Blumenkohl und Tomaten. Auch Tomatenpassate könnte gut sein. Wer will, soll ausprobieren!

 

Jetzt ist es endlich geschafft. Jetzt wird erstmal gegessen!

 

Ich hoffe, euch hat der Ausflug in die Welt des Bockshornklees gefallen. Der Bockshornklee ist ein bisschen wie ein Bassist in einer Band: Selten der Star, aber ohne ihn doch oft langweilig! 

 

Ich hoffe,  es hat euch Spaß gemacht und vielleicht gab es sogar noch was zu lernen. Fantastisch. In Zukunft wird es auf jeden Fall mehr geben. Nicht immer auf die gleiche Art, aber mehr!

Versprochen.

 

Bis dann, guten Hunger.

 


 Joshua Stübner

 

Meine Name ist Joshua Stübner. Als Neffe der Heuschrecken-Familie bin ich natürlich ebenfalls ein bisschen gewürz- und geschmacksaffin. Sonst beschäftige ich mich mit Programmieren und Web-Development, aber hier kann ich meine weitere Leidenschaft zum Ausdruck bringen: Wirklich gutes Essen mit wirklich guten Lebensmitteln. Bio gehört für mich dazu. 

Mehr zu dem anderen Opens external link in new windowhier.

 

 

 

 

 

 

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Tags: biogewürze, bockshornklee, rezept
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Biobauern versus Agroindustrie

Froh sein über jeden Biobauer ...

Wildsammlungsprojekt Terra Magnifica, Kroatien: Holunder-Sammlung
Hagebutten
Berberitzen
Kornblumenblüten: pink - red - blue
Bergbohnenkraut
Salbei
Bärlauch
Sammlerinnen
Wacholder
Wasserminze
Gründer von Terra Magnifica Roman Turk, Blütenbauer Drago, Heuschrecke-Gründer Heinz-Dieter Gasper

 

... aber das mit der Rückstandsfreiheit ist in den letzten 40 Jahren von der Landwirtschaftspolitik weltweit vermasselt worden.

 

 

Die Revision der EU-Bio-Verordnung steht nun bevor. In unserem Blog haben wir schon öfter darüber berichtet, warum Bio nicht automatisch Rückstandsfreiheit heißen kann. Seit einigen Jahre beobachten wir eine dramatische Zunahme des Pestizid-Grundrauschens in der Umwelt aus der konventionellen Landwirtschaft. So gab es letztes Jahr und auch bisher in diesem Jahr zum Beispiel keine Ernten aus biozertifizierter Wildsammlung für Schachtelhalm, Löwenzahn und Klatschmohn aufgrund hoher Glyphosatkontaminanationen aus Grundwasser und Luft. Brennnessel, Kamille und viele weitere unserer traditionellen Kräuter könnten folgen. In Übersee-Ländern gibt es dieselbe Problematik für Bio-Kleinbauern, sei es aus behördlichen Spritzungen zur Malariabekämpfung oder aus Intensivanbau von Baumwolle etc.

 


Im folgenden nun die Presseerklärung unseres Branchenverbandes Bundesverband Naturkost Naturwaren zur neuen EU-Öko-Verordnung, mit einem Einschub von uns zur besonderen Situation von Kräutern, Gewürzen und Tee.

 

 

 


 

 

 

BNN: Trilog-Kompromiss zur EU-Öko-Verordnung nicht akzeptabel

So nicht – sonst endet Bio in der Nische

 


Der in Brüssel abgestimmte Entwurf für eine neue EU-Öko-Verordnung hat das Potenzial, das auch von der Bundesregierung gewünschte Wachstum des Biomarkts auszubremsen. Positiv zu vermerken ist, dass der „Bio-Grenzwert“ vom Tisch ist. Allerdings wurden stattdessen in Artikel 20 Regelungen aufgenommen, die bei kleinsten Spuren von bei Bio unerlaubten Stoffen sowohl von Unternehmen als auch Kontrollstellen und -behörden eine lange Reihe von überzogenen Maßnahmen fordern.

 

„Es wird weiter ignoriert, dass Spurenfunde auch bei Bio möglich sind, solange großflächig Ackergifte eingesetzt werden“, kritisiert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. Das führe zu einer Flut an sinnlosen Untersuchungen, unangemessenen Warensperrungen und blockiere vor allem die notwendigen Kontrollkapazitäten für echte Betrugsfälle. „Am Ende könnte der Dokumentations-und Kontrollaufwand Landwirte von der Umstellung auf Bio abschrecken“, warnt Röder.


Ein Fachgutachten im Auftrag des BNN zeigt, dass Jahr für Jahr auf jedem Quadratkilometer landwirtschaftlicher Fläche im Schnitt 258 Kilogramm Agrochemikalien eingesetzt werden. Am Beispiel von konventionellem Weichweizen lässt sich beziffern, dass pro Kilogramm konventionellem Lebensmittel 452 Milligramm Pestizide zum Einsatz kommen. „Ausgerechnet Bio-Landwirte und Bio-Verarbeiter, die chemisch-synthetische Pestizide nicht einsetzen und ablehnen, werden für Rückstände aus der konventionellen Landwirtschaft verantwortlich gemacht“, stellt Röder fest. „Wir können nur immer wieder betonen: Bio-Anbau kann nicht unter der Glasglocke stattfinden.“

 

Trotz des weitverbreiteten Einsatzes von Ackergiften in der konventionellen Landwirtschaft ist die Belastung von Bio-Produkten im Schnitt um den Faktor 100 niedriger als bei konventionellen. Das zeigen zum Beispiel die Analysen des staatlichen Ökomonitorings in Baden-Württemberg und die Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse.
„Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt darf dem Trilog-Kompromiss nicht zustimmen und muss darauf drängen, dass Artikel 20 praxisnah gestaltet wird“, fordert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. Außerdem sei es entscheidend, den Pestizideinsatz in der EU zu verringern.

 

 

  • Pestizid-Grundrauschen - Als Importeur, der gut vernetzt mit Anbauern und Kollegen ist, bekommen wir das steigende Grundrauschen an Pestiziden und Umweltkontaminanten bei Bio-Rohstoffen bedrohlich hautnah mit.
    Der Aufwand, Bio-Ware mit unverschuldeten Kontaminationen für den Bio-Markt zu retten (und um die uns bekannten Bio-Bauern zu schützen, was für Importeure auch eine nicht zu unterschätzende Pflichtaufgabe ist), wird immer aufwändiger und riskanter.

    Die Opens external link in new windowBNN-Orientierungswerte, die noch am ehesten die Realität abbilden und auch jeweils wegen neuer Erkenntnisse angepasst werden, verlieren jetzt schon ihre Akzeptanz bei den Landesbehörden. Die vorgesehene Meldepflicht der neuen EU-Öko-Gesetzgebung wird keinen Raum mehr lassen - selbst Kontaminationsspuren gerade an der Messgrenze können zur Sperrung und Dezertifizierung führen.


    Das bringt die Produktgruppen Kräutern, Gewürzen und Tee in eine besondere Situation, da sie zum großen Teil als Schadstoffsammler fungieren (Boden-Reinigungskräfte, eben Detox), und durch die Trocknung eine relative Anreicherung zu höheren Werten führt (hier auch Trockenfrüchte). Aussicht: eine wachsende Anzahl von Wildsammlungs-(Heil-)Kräuter wird es nur noch begrenzt oder gar nicht in Bio-Qualität geben (Acker-Schachtelhalm, Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer usw.); Tendenz: jährlich steigende Belastung, es müssen neue Sammlungsgebiete weit abseits konventioneller Landwirtschaft, weitab von Bächen, Flüsse und Gewässern getestet werden usw.. 
    Wie also umgehen mit Kontaminationsbelastungen? Das Wichtigste schützen: unsere Bio-Bauern und -Bäuerinnen, die selbst keine Pestizide
    in die Umwelt geben.

 


Den Videoclip #EndlichVerständlich „Warum Pestizide im Ökolandbau zum Problem werden können, obwohl sie nicht eingesetzt werden“ mit Kirsten Arp, Leiterin des BNN-Monitorings für Obst und Gemüse, finden Sie Opens external link in new windowhier.


Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. │ Katja Niedzwezky

 

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. vertritt die Unternehmen der Naturkost- und Naturwarenbranche. Der Verband verabschiedet besondere Qualitätsrichtlinien für den Naturkost-Fachhandel (aktuell über 400 Verkaufsstellen), die über die gesetzlichen Anforderungen für Bio-Produkte hinausgehen. Die BNN-Mitgliedsunternehmen beschäftigen insgesamt rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter über 1.000 Auszubildende. Der Naturkost-Facheinzelhandel erzielte 2016 in Deutschland ein Umsatzvolumen von 3,21 Milliarden Euro mit Bio-Lebensmitteln und Naturkosmetik.

 




Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner

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Tags: eu-bio-revision, bnn, eu-öko-verordnung, eu-trilog-kommission, ofis-datenbank
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