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Was gibt es Neues?

Aktuelles und Neues von der Heuschrecke

 

  • Preisentwicklung / Aktuelles / Neuprodukte

 

Unsere neue Preisliste für die Bioläden ist gerade in Druck (siehe auch http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2015/06/14/druckerei-zimmermann.htm)

Aus diesem Anlass berichten wir auch in unserem Blog über Aktuelles und Neues aus unserer Firma und vom Bio-Marktgeschehen.

 

 

 

Preise

 

Unsere Bio-Vanille kommt aus Madagaskar von Kleinbauern. Hier: Fermentierung + Trocknung. Vanille ist ein kostbares Gewürz, was von der Blüte bis zur Fermentation sehr intensiv betreut werden muss.Preisentwicklungen: neben den üblichen moderaten Erhöhungen gibt es zur Zeit vor allem drastische Steigerungen bei Vanille aufgrund knapper Ernten und erhöhter Nachfrage.

Insgesamt wird überproportional teurer: alles aus Ägypten, sowie die Gewürze Zimt (30%) (betrifft auch Gewürz- und Teemischungen mit Zimt), Pfeffer, Ingwer, Curcuma, Knoblauch, Rosa Beeren u.a.


Gewürze

 

Schwierige Beschaffung durch Belastungen weiterhin bei: Schokoladenpfeffer, Langer Pfeffer, Curryblatt, Kaffirlimettenblätter.

Szechuanpfeffer: im Moment keine Aussicht.

Neulistung: Cardamom schwarz (Nepal-Cardamom), den größeren, rauchig-deftigen Verwandte des grünen Cardamoms, konnten wir jetzt listen, da die neue Anthrachinon-Verordnung ihn ausdrücklich von den strengen Grenzwerten für diesen Problemstoff ausnimmt, der bei traditioneller Trocknung (Holzrauch u.ä.) entsteht, mit der Begründung: dass „dieses traditionelle Produkt dem Markt erhalten bleiben soll“.

Vanille-Transport zum HafenFenchel: Bitterfenchel/ Berfena Fenchel war „kurz“ lieferbar. Es hat für ein paar unserer aromatischen Fenchel-Mischungen (halb Süß-, halb Bitterfenchel) gereicht.
Bitterfenchel pur ist leider schon wieder aus. Der grüne Fenchel allein ist im Moment etwas zu leicht ölhaltig.

Knappheiten bei einigen Blattkräuter-Kulturen: Korianderblatt, Kerbel. Es wächst schon üppig auf den Feldern - darf nur jetzt nicht zu nass werden. Für Kerbel gibt es bei Kilo-Ware eine Lieferlücke bis zur neuen Ernte. Rote Tütchen für die Bioläden gibt es noch.

Koriander: schon wieder zuende von unserem Bioland-Bauern Alfred Hammann. Es folgt wieder Litauen.

Die Erhöhung für Vanille, Pulver und Schoten, hatten wir im März/April umgesetzt – steigt weiter, auch die Vanille-Mischprodukte!


Demeter-Vertrag

 

Eine Neuigkeit: wir haben jetzt einen Demeter-Vertrag, sodass wir unsere Demeter-Gewürze und –Kräuter explizit ausloben und kennzeichnen können. In der neuen Preisliste gibt es unter der Demeter-Rubrik ca. 20 Gewürze und Kräuter, in den Bioläden ab ca. September.


Warum machen wir das? Warum jetzt? Eine zusätzliche Zertifizierung ist für einen kleinen Spezialisten wie uns natürlich immer mit viel Aufwand verbunden, und wahrscheinlich wird es sich unterm Strich nicht rechnen. Was uns überzeugt hat ist die Begeisterung unserer Kleinbauernpartner in den Übersee-Ländern, die schon länger am Demeter-„Ball“ sind.

 

Wupperthal, Südafrika: erfolgreiche Versuche mit Demeter-Präparaten bei Rooibusch - wir hoffen auf die Demeter-Zertifizierung 2017Wir konnten auf mehreren Kontinenten schon begutachten, mit wieviel Liebe die Präparate hergestellt werden. Unsere Bauern empfinden – wie sie erzählen – durch die naturnahe und sinnliche Methode eine stärkere Verbindung zu ihren Vorfahren. Sie können beobachten, dass in den ganzen Klimawandel-Phänomenen die Demeter-Setzlinge stärker sind und besser überleben.

 

Neben den Kleinbauernprojekten PDS in Indien und SOFA / Biofoods in Sri Lanka (von dort haben wir schon lange die Demeter-Qualitäten importiert) könnte es ab Mitte 2017 De-meter Rooibusch von unseren Wupperthalern geben. Auch in China (Fairbiotea-Teefarm Qingshan) und bei TPI (ver-schiedene Darjeeling-Teegärten, u.a. Singell) wird geschult, geforscht und z.T. angewandt, obwohl noch nicht zertifiziert.

 

Wenn man den Zukunftsforschern glauben mag, wird unsere Nahrungsmittelproduktion unter Bevölkerungswachstum und Bodenverlusten durch Klimawandel / Übernutzung in mittle-rer Zukunft eine Schlacht sein zwischen gentechnischen Ver-fahren (CrisprCas) und urbanem Anbau unter Kunstlicht bei ressourcensparenden Wasserkreisläufen in mehrstöckigen Anbau-Gebäuden. Da ist die Demeter-Landwirtschaft ein echter Lichtblick – wir hätten gerne, dass sie sich noch etwas über die Welt verbreitet.


Neue Gewürzmischungen

 

1) Sanddorn-Curry mit den Hauptzutaten Sanddornbeeren und Curryblatt - beides Zutaten mit einer delikaten Herbe, die dadurch faszinierend gut zusammenpassen. Abgerundet durch weichere und mildere Gewürzzutaten, ohne Schärfe. Im Winter ist Sanddorn-Curry z.B. ideal für Weiß-, Spitz-, Rosenkohl und Wirsing: Es gibt dem spröden Wintergemüse viel Charme. Im Sommer dann für exotische Tomaten-Schmortöpfe und -Pastasaucen.

Die dänische Spitzenköchin Kille Enna, die gerade ein Aromabuch schreibt, hat unsere neuen Gewürzmischungen probiert:
„I used “Sanddorncurry” on oven fried potatoes. Nothing else. In the oven high heat + oliveoil. The scent is absolutely fantastic and mesmerizing . So fein und raffiniert mama mia. The taste did not work only with potatoes i think if i had added sourness and ripe sweet fruit (sugar notes) it would have worked very well.”

Die Teefarmen Selimbong und Singell bereiten ebenfalls die typischen biodynamischen Präparate selbst zu.2) Dessertgewürz ‚Vom Glück des Herzens’, gemahlen, nach Vorbild Hildegard von Bingens.

Hintergedanken: im Superfood-Zeitalter die weise Hildegard v. Bingen moderner interpretieren – ihre Pflanzendeutungen in der „Physica“ sind für ein gesundes Leben zeitlos aktuell. Und: Experimente in der Küche, um mit Gewürzen im Frühstücksbrei / Müsli das morgendliche Erwachen der Organe zu fördern.
Die Kombination der Haupzutaten Galgant-Zimt-Bockshornklee (letzteres eines der ältesten u. wichtigsten Gewürze der Welt) ergibt ein neues, süß-warmes, verführeri-sches Aroma. Dazu kommen passende weitere Blüten (Rose, Königskerze), Kräuter und Gewürze.
Kille Enna schreibt hierzu: “ I have had your “vom Glück des Herzens” on my oat porridge with honey and cream for a week now. It is an unusual combination. I would always add more rose to a spice mix like that. However there is this mar-velous harmony and a strange kind of addition in that mix. There sure is magic in this powder!”
Die Gewürzmischung kann großzügig in Frühstücksbreien + Müslis, Desserts und Gebäck verwendet werden. Tipp: als Kaffeegewürz, oder Basis für heiße Gewürzmilch.


Kräuter

 

Neulistung: 2 Kräutertees nach Hildegard von Bingen:
Die Idee zu diesen Tees entstand aus dem Wunsch, die visi-onär denkende Äbtissin besser bzw. moderner zu verstehen – neuere Forschungen scheinen immer wieder ihre Gedanken zu bestätigen.

1) „Vom Glück des Herzens“-Tee (mit gleichem Namen wie das Dessertgewürz)  ist eine sinnvolle Zusammenstellung thematisch passender Kräuter und Gewürze, mit einem zart duftigen, leicht minzigen Geschmack und winziger Bitternote aus Enzian.

2) Rose-Galgant Basentee, ebenfalls nach Hildegard von Bingen. Im Geschmack lieblich-mild und dennoch würzig, ist er ein Begleiter zum Entschlacken, Fasten, und auch angenehm als Kräutertee zwischendurch.

Moringa Blatt-Tee und Moringa-Pulver (gemahlenes Blatt) von der Kimango-Farm, Tansania. Das Blatt wird bei uns im Haus vermahlen, nicht pulver- sondern pixelfein – etwas werterhaltender. Evtl. kleine Lieferlücke vor der neuen Ernte im Herbst.

 

Neulistung: Yerba Mate con Palo (traditionell): aus der Provinz Misiones von Indio-Bauern (Guarani, im ‚Fair for Life’ - Programm der Bio-Stiftung & IMO), Argentinien.

Con Palo heißt „mit Holz“, also ein Mate Tee mit allen Stängeln und Staubanteilen, die anfallen. Der Geschmack ist weicher und vollmundiger im Gegensatz zum herberen gesiebten Mate-Blatttee, wie er in Europa bekannt ist.

Demeter-Schulung auf der Fairbiotea-Farm Qingshan in ChinaMate con Palo verträgt lange Ziehzeiten in der Calebasse mit Bombilla, aber man kann ihn auch wie einen klassischen Grüntee aufgießen.


Tee

 

Nepal: Letztes Jahr listeten wir ein Sortiment vom Kanchanjangha Tea Estate  im Osten Nepals in 60km Luftlinie von Darjeeling. Die Farm wurde in den 80-ern genossenschaftlich organisiert gegründet, plus angeschlossene Kleinbauern-Kooperativen aus den umliegenden Dörfern. Die Tees haben eine hohe Qualität, erinnern an Darjeeling, aber weicher.
Trotz der Medienaufmerksamkeit durch das Erdbeben 2015 haben Nepal-Tees noch nicht wieder die Resonanz der 70er/80er Jahre in den Bioläden erreicht.  Für die Farmer wäre es notwendig, dass der Umsatz weiter wächst. Wir führen einen „Small Farmers Tee“, Kanchan Schwarztee, Kanchan Grüntee, Kanchan Gold-Tee (Rarität). Kanchan ist die Region ca. 80km südlich des Himalaya-Riesen Kangchendzönga (8586 m).

Darjeeling: Unser indischer Export-Partner TPI, Familie Mohan, verwaltet in der 3. Generation sehr engagiert 8 Bio-Teefarmen in Darjeeling, Dooars und Assam.
Sie sind ebenfalls  Mitglied unserer Initiative Trust Organic Small Farmers. So managed TPI das Tee - Kleinbauernprojekt Sahyadri in Kerala, deren würzige Südindien Tees wir als Grundtee für unsere Aromatees verwenden.
In Darjeeling betreut TPI 3 weitere Kleinbauernprojekte -  die Teeblätter werden dann in den Teefarmen Singell, Samabeong und Selimbong verarbeitet. Diese Dorf-Kooperativen – eine ist Mineral Spring - bewirtschaften in unzugänglichen Gebieten alte, aufgegebene Teepflanzen wieder -  mit z.T. prämierten Darjeeling-Qualitäten. Eine auch politisch  interessante Win Win-Situation. Zum Herbst listen wir einen schönen First Flush-Darjeeling von Mineral Spring.

China:. Pu Erh Tee ist nach längerer Lieferlücke wegen herstellungsbedingter Anthrachinonbelastung wieder lieferbar, und zwar von der Fairbiotea-Farm Donghzai. Zum normalen Pu Erh Tee haben wir eine Premium-Qualität gelistet: Golden Pu Erh Tee mit hohem Anteil an Blattknospen, vollmundig, weich und erdig.

Fairbiotea: seit 2011 nehmen wir teil an der Fairbiotea-Initiative, einem geprüften Qualitätsmanagement für nachhaltigen und sozial verantwortlichen Anbau und Handel mit China-Bio-Tee, eine Initiative unseres langjährigen Teemaklers.


Jahres-Anzeigenthema 2016: Paradies

Teepflückerinnen auf Selimbong, Darjeeling 

Das Kostbarste, was es auf der Erde gibt, ist fruchtbarer, unvergifteter Ackerboden. Und der Reichtum in der Pflanzenwelt, die uns ernährt. Beides ist bedroht durch menschengemachten Klimawandel, Umweltverseuchung und Versiegelung.

Da wir uns in letzter Zeit zudem mit Hildegard von Bingen  auseinander setzten (s.o.), wählten wir als Leitmotiv für unsere diesjährige Anzeige ein Zitat aus ihren Visionen, was dies ausdrückt:

 

"In der Grünkraft der Blumen und Kräuter, und in den Düften der Gewürze liegt der Ort der Freude, das Paradies." (liber scivias 1.2.28)

 

 

Passt sehr schön zu unserem vielfältigen und duftenden Sortiment.


Alles Gute wünschen    Heinz-Dieter Gasper und Ursula Stübner

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: preisentwicklung, bio-gewürze, bio-kräuter, bio-tee, demeter-vertrag, fairbiotea, hildegard von bingen
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I Ging: 12 Der Stillstand

Gabriele Seifert: I Ging - Outside Projekt

 

Die Künstlerin:

Am Rande der legendären David Hockney-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig 2012/13, in der Museumsnacht und der danach stattfindenden Museums-Party (ja, das hatte der vorvorherige Direktor Kasper König eingeführt: Kunststudenten erklären Besuchern die Objekte, danach gibt's Party) lernten wir die Kölner Künstlerin Gabriele Seifert kennen. Vom Hölzchen aufs Stöckchen auf die Schafgarbenstengel kommend, kommen wir auf ihr I Ging-outside Projekt.
In ihrem aktuellen Kunst-Projekt "I Ging-outside", jetzt im siebten Jahr, bringt Gabriele das ehrwürdige I Ging im Kölner Stadtbild (und auch anderswo über die Welt verstreut - bis nach Südkorea) in passenden Kontexten ein. Seit diesem Treffen im Museum gibt es "I Gings" von Gabriele im Heuschrecke-Blog - in der Regel eins pro Jahreszeit, und manchmal extra für uns gemacht. Highlights sind z.B. die Aktion in unserer Firma: http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2014/03/12/i-ging-nr-21-das-durchbeissen-nr-22-die-anmut.htm  und die verschlungene Lissabon-Geschichte: http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2014/11/27/i-ging-nr-55-die-fuelle.htm .

 

 

Das I Ging (Yi Jing, Buch der Wandlungen):

... ist ein chinesisches, sehr altes Orakelsystem, das seit mind 2000 v.Chr. belegt ist. Es wurde mit 16 Schafgarbenstengel, oder später auch mit 3 Münzen geworfen. In mehreren Würfen erhält man zur gestellten Frage nach einem binären System ein Hexagramm, das aus 6 durchgehenden oder unterbrochenen Linien bestehen. Es gibt 64 verschiedene Hexagramme mit jeweils einer bestimmten Bedeutung, dazu Weisheits-Texte (evtl. Konfuzius zugeschrieben), die konkret, philosophisch und kosmisch zu verstehen sind - nicht ganz einfach, nie eindeutig, nie schlecht oder gut. 

 

 

Diesmal: " Crossen" (12 Der Stillstand / Die Stockung)

 

"Heute möchte ich etwas zum Thema „crossen“ zeigen:

    "Das Zerstören eines fremden Graffiti-Bildes durch (teilweises) Übermalen (Zutaggen) oder Durchstreichen“ Zitat aus Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti-Jargon

Ende Januar habe ich das Zeichen „Der Stillstand" gemacht, das sich auf eine Tagung mit dem Titel „Ästhetik des Stillstands“ in Düsseldorf bezog.

Nur einen Monat später kam ich wieder des Weges und sah das mein Zeichen gecrossed war und auch noch zwei weitere an der gleichen Stelle, die Poesie an dieser Mauer war dahin. Vielleicht ist eine neue Bedeutung im Foto entstanden? Hin und wieder wird ein Zeichen entfernt, kommentiert oder aber auch gecrossed. Ich dokumentiere, soweit es mir möglich ist, alle Zustände meiner Zeichen, manchmal über Jahre.


Ich grüße Euch herzlich und alles Gute,
Gabriele"

Gabriele Seifert: Der Stillstand, I Ging Zeichen in der Poesie der anderen Graffitis 

12 Der Stillstand / Die Stockung.  Oben Original, auf dem unteren Bild gecrossed.

Gabriele Seifert: Der Stillstand, gecrossed

 

 

 

 


 Gabriele Seifert

Gabriele Seifert ist 1959 geboren und lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in Köln.
 
Arbeitsbereiche: Malerei, Zeichnung, Collage, Video und Installation.

Vita: Sie hat Philosophie und Kunst an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf studiert, und war Meisterschülerin bei Ulrich Erben.
Für Furore sorgte sie in Münster mit ihrem Beitrag zur Ausstellung Frau und Technik und der mehrtägigen Multimedia-Aktion Nadeln in Ketten, 1986 in der Hamelhalle. Aber auch sonst machte sie mit Malerei und Lichtbild-Installationen von sich reden.
Ab 1986 begleitete Gabi Seifert Bands wie Mortification To The Flesh oder die Osnabrücker Poison Dwarfs auf Tourneen und bereicherte deren Auftritte mit Dia-Performances. Osnabrücker Musiker widmeten ihr zum Dank den Song She's a jewel. Das Lied erschien 1987 auf dem Album Portsmouth von Prince Of The Blood.
Im Februar 1987 zog Gabi Seifert nach Köln und entdeckte für sich die Videokunst. Dieses Metier hat sie 1989/90 in Düsseldorf bei dem "Vater der Media Art" Nam June Paik studiert, der ihr bis zu seinem Tode freundschaftlich verbunden blieb. Paik machte sie nicht nur mit neuen Techniken bekannt, sondern auch mit dem Videokünstler Matthias Neuenhofer. Den hat sie 1991 geheiratet. Heute lebt Gabriele Seifert mit ihrem Gatten und den Kindern Luis und Maleen im Kölner Agnesviertel.  (Quelle: http://www.adamriese.info/wmgabi.htm)


Weitere Informationen unter Opens external link in new windowwww.gabrieleseifert.net


Fotos © Gabriele Seifert
IGing ist noch keine Trademark dieser Börsenkapitalfirma No.1  (noch heißt es <i-dsching>, nicht <ai-dsching>).

 

 

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Tags: i ging, gabriele seifert, stillstand, crossen
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