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Im Winter: Sanddorn-Curry

Aromatisch - Fruchtig - Mild: Sanddorn-Curry


Bio Gewürze von Heuschrecke: Sanddorn-Curry
Dieses Jahr beginnen wir mit einem exotischen Sanddorn-Curry für unsere Curry-Freunde.
Es besteht zu großen Teilen aus Sanddorn und Curryblättern, welche ihm einen unvergleichlich aromatischen und leicht fruchtigen Geschmack geben.

 

Die Idee: Unsere Kunden wünschten sich mal ein fruchtiges Curry. Wir selber wollten schon immer ein Curry mit echtem Curryblatt in unserem Sortiment sehen. Dazu bietet sich der Sanddorn an, da er einerseits ein ähnliches, mit dem herben Curryblatt harmonisierendes Geschmackbild hat und andererseits die gewünschte fruchtig-säuerliche Note mit sich bringt, die diesem Curry seine Einzigartigkeit verleiht.
Abgerundet wird der Geschmack mit den feinen Noten von Zimt und Nelke, welche dem Curry eine leicht-afrikanische Geschmacksnuance geben. Würziger Lorbeer sowie Koriander, der eigentlich in keinem Curry fehlen sollte, vollenden das Rezept.
Mal ganz marketingorientiert ausgedrückt: Insgesamt ergibt sich so eine Rezeptur, die auf den ersten Blick dem herkömmlichen Curry nur leicht ähnelt, aber geschmacklich selbigem in nichts nachsteht. Im Gegenteil - seine mild-herbe Fruchtigkeit verleiht Gerichten einen einzigartigen Geschmack, den man mit "normalen" Curryrezepturen vermissen würde.

Noch eine Besonderheit: Sanddorn-Curry kommt komplett ohne Schärfe aus.

 

Zutaten: Sanddorntrester, Curryblatt gemahlen, Zimt, Lorbeer, Koriander, Curcuma, Nelke



Verwendung: Das Sanddorn-Curry passt hervorragend zu allen Kohlsorten. Gerade in hellen Soßen harmoniert es perfekt mit dem typischen Kohlgeschmack und bietet so eine tolle Möglichkeit, in den Herbst und Wintermonaten Kohl noch mal anders zu erleben. Natürlich passt es zu allen möglichen (vegetarischen) Hülsenfrüchte-Eintöpfen, aber auch zu dunklen Fleischeintöpfen und zu exotischen Tomatengerichten. Oder man nutzt es als Ersatz für andere Currys, um den Gerichten einen leicht abweichenden Geschmack zu verleihen.

 



Noch etwas: Es gibt Gewürzmischungen, die in kleiner Dosis ein sonst „traditionell“ gekocht und gewürztes Gericht noch mal anders zum Leben erwecken. Dazu zählen z.B. unser Chinagewürz, unser Harissa-Gewürz, aber auch das Sanddorn-Curry.

 


 

Rezepttipp: Wirsing mit Sanddorn-Curry


Zutaten:

 

1 kleinerer Wirsing-Kopf
1/4 Apfel (Wer mag, noch ein paar Rosinen)
1 mittelgroße Zwiebel
1 gute Handvoll Pilze, z.B. Kräutersaitling
gutes Salz (sehr edel: unser Urmeersalz, Hallstatt-Salz oder Fleur de Sel)
Shoyu (Sojasauce)
Olivenöl
Soyacuisine (Sojasahne)
1-2 TL Sanddorncurry

 

Zubereitung:



Apfelviertel, Pilze und Zwiebel klein schneiden und in 4-5 EL Olivenöl andünsten, dabei schon salzen. Nach einer Weile ca. 1TL Sanddorncurry einrühren (und ggfs. die Rosinen). Den inzwischen in feine Streifen geschnittenen Wirsing hinzugeben, ca. 100ml Wasser hinzu, damit nichts anbrennt, und dünsten, bis er gar ist.
Dann ca. 200ml Sojasahne und 2 EL Shoyu einrühren, kurz köcheln lassen und noch mal abschmecken mit Sanddorn-Curry und ggfs. etwas weiterem Salz und einem Spritzer Zitrone.
Dazu passen kräftiger (z.B. roter) Reis oder Spätzle.

 

Wir wünschen guten Appetit!

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: biogewürze, sanddorn, curry, rezept, curryblatt, winter
Anzahl Aufrufe: 1652
Gastbeitrag
06.01.2016
00:00

... und mit (Wetter-)Sternen-Staub in's neue Jahr 2016

Klimabote: Astraeus hygrometricus, Gemeiner Wetterstern

Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), geschlossen
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), geschlossen
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), sich öffnend
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), sich öffnend
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), geöffnet
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), geöffnet
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), 500-fache Vergrößerung der Sporen
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), 500-fache Vergrößerung der Sporen
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), 1000-fache Vergrößerung der Sporen
Gemeiner Wetterstern (Astraeus hygrometricus), 1000-fache Vergrößerung der Sporen

 


Ende Dezember haben wir ihn in unseren Breiten noch nie gesehen: den Gemeinen Wetterstern (Astraeus hygrometricus).


Doch in diesem Jahr ist alles anders: wegen der warm-feuchten Witterung im November-Dezember, der (bislang) wärmsten Monate in Deutschland seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen, hat sich das Pilzaufkommen nach den hypertrockenen Sommermonaten generell auf das Jahresende verschoben. Am 26.Dezember konnten wir auf unserer Exkursion um Steeg-Bacharach im Mittelrheintal, außer unseren besonderen Sternfunden am Rande eines mit krüppeligen Eichen und Hainbuchen bewachsenen mageren Trockenhangs über der Ruine Stahlberg, noch über 30 weitere frisch gewachsene Großpilze registrieren.



Gegenüber fast allen anderen Erdsternen zeigen die Fruchtkörper der Wettersterne ein eigentümliches Verhalten: wenn sie unterirdisch kugelig herangewachsen sind, klappen sie unter günstigen Verbreitungsbedingungen im Feucht-Warmen ihre ledrige Aussenhaut, die sogenannte Exoperidie, sternförmig auf (Foto 1 und 2), so dass die reifen, rundlich-warzigen Sporen (Mikrobilder 1 und 2) aus der kugelförmigen Endoperidie über eine ausgefranste mittige Öffnung leicht ausstäuben können.
In diesem Zustand trafen wir die Wettersterne an, sonst hätten wir sie glatt übersehen, denn sie sind hygroskopisch und biegen ihre Sternzacken bei Trockenheit schützend um die Endoperidie zurück und sind dann im schütteren graubraunen Herbstbewuchs auf sandigem Boden von kleinen Strohballen (Foto 3) kaum zu unterscheiden.



Im Mittelmeerraum trifft man den Gemeinen Wetterstern häufiger an und im warmen Rheintal offenbar immer öfter...




Gut-Wetter für’s Neue Jahr 2016 wünschen die PSV



Eva Wandelt und Lothar Claußnitzer









Bilder mit Klickvergrößerung

 


Evi und Lothar Claußnitzer-Wandelt, Pilzsachverständige
Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt und Wiesenmeister).

In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.


Fotos © Evi Wandelt, Lothar Claußnitzer

 

 

 

 

 

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Tags: mirkokosmos, pilze, wetterstern, astraeus hygrometricus, klimawandel
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Mit Blumen ins Jahr 2016

Blüten aus der ganzen Welt, von unseren Reisen und von unseren Lieferanten

Zum neuen Jahr stellen wir ein Blütenmeer ins Web, alle stammen von unseren Bio-Lieferanten: von europäischen Kräuterhöfen, aus biozertifizierter Wildsammlung und von Kleinbauernprojekten. Zum größten Teil haben wir die Fotos bei unseren Lieferantenbesuchen gemacht, zum Teil haben uns Lieferanten sie zur Verfügung gestellt.

 
Das Anschauen von Blüten macht Freude und ein Staunen über die Vielfalt im Pflanzenausdruck. Blüten haben einen Zweck - sie verströmen Farbe und mal mehr, mal weniger wohlriechende Düfte, um Insekten anzulocken oder abzuwehren. Sie erscheinen uns manchmal wie Gesichter, die jung oder auch ganz schön alt sind - wie bei uns ...


Viel Freude mit den Bildern und ein wundervolles Jahr 2016 wünscht die Heuschrecke


Der Weg ins neue Jahr beginnt mit der Wegwarte: Terra Magnifica, Kroatien
Wildsammlung Salbei: Terra Magnifica, Kroatien
Unser Blütenbauer baut für uns Ringelblumen an: Terra Magnifica, Kroatien
Blütenfeld mit Mohn, Kornblume und Kamille: Terra Magnifica, Kroatien
Malvenblüten, Terra Magnifica, Kroatien
Kornblumen. Terra Magnifica baut blaue, rote und rosa Kornblumen an, zuerst aus Versehen (Saatgut), jetzt bedacht.
Wildsammlung Bergbohnenkraut in den Bergen Kroatiens mit der Sichel. Terra Magnifica
"Rote Schnabelblüte" auf der Mondlandschaft eines Granitbergs in Simbabwe. Kleinbauernprojekt Kaite
Im simbabwischen Winter an den Victoria-Wasserfällen.
Saflorblüte, noch jung. Kleinbauernprojekt Kaite, Simbabwe
Saflorblüte, gereift - Kaite, Simbabwe
Hibiscusblüte in Burkina Faso, ein Kleinbäuerinnen-Projekt
Hibiscusblüte aus Simbabwe, Kleinbauernprojekt Kaite
Salzblume aus Pakistan, aus der Salt Range
Kugelige Maartblom im Westkap, Südafrika - da kommt unser Rooibusch her - Wupperthal Original Rooibos Cooperative
Ost-Nepal, Kanchanjangha Tea Estate - farbenprächtige Hängeblüte erstmal ohne Namen
Vanilleblüten, Kleinbauernprojekt Ost-Madagaskar
... nochmal von Nah
Cardamom-Blüten wachsen direkt am Boden. Kleinbauernprojekt Sahyadri Spice Farmers / PDS, Kerala, Indien
Junge Nelkenblüten. Kleinbauernprojekt Sahyadri Spice Farmers / PDS, Kerala, Indien
Unbekannte Schöne am Wegesrand, Nepal, Kanchanjangha Tea Estate
Kostbare Frangipani-Blüten, Nepal, Kanchanjangha Tea Estate
... die perfekte Blüte mit perfektem Duft: Frangipani
Beinwell auf dem Demeter-Kräuterhof "Het blauwe Huis" in Holland
Duftrose - Het blauwe Huis
Ysop-Feld. Bioland-Kräuterhof Alfred Hammann am Weltkulturerbe Mittelrhein
Korianderfeld mit wichtiger Biene: Kräuterhof Alfred Hammann
Darjeeling - Teeblüte. Unser Partner in Darjeeling TPI verwaltet 6 Bio-Teeplantagen und arbeitet mit 4 Kleinbauerncooperativen zusammen. Zt. Faitrade- und Demeter zertifiziert.
Darjeeling - Teeblüte
In Blüte inkarnierte Katze ... Kleinbauernprojekt SOFA, Sri Lanka
Dschungel-Landschaft mit Vanille und einzelner roten Blüte, Kleinbauernprojekt SOFA, Sri Lanka
Blüten mit Ausblick - so endet nun unsere Blütenstrecke. Kleinbauernprojekt SOFA, Sri Lanka
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Tags: blüten, bio, kleinbauernprojekte, biozertifizierte wildsammlung, bioland, demeter
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