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Gastbeitrag
29.05.2013
10:00

Mikrokosmos: Kleinster unter Großpilzen

Unsichtbare Helfer im Kreislauf der Natur: Buchenblatt-Haarbecher

1) brunnipila_fuscescens_buchenblatt_vukaneifel.JPG
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2) brunnipila_fuscescens_buchenblatt35x_vulkaneifel (1).jpg
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3) brunnipila_fuscescens_haare_100x.jpg
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4) brunnipila_fuscescens_haarspitzen_kristallschopf_1000x.jpg
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5) brunnipila_fuscescens_schläuche_paraph_400x.jpg
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6) brunnipila_fuscescens_schlauchspi_ mit_j_im_ apikalapp1000x.jpg
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Am Pfingstsamstag durchstreiften wir mit anderen Mitgliedern und Freunden der APV (Arbeitsgemeinschaft für Pilzkunde Vulkaneifel) die Strohner Schweiz in einem Berghangbereich, der durch den hiesigen, rasanten Lava-Abbau in 15 Jahren trotz seiner überirdischen Naturschätze nicht mehr vorhanden sein wird.


Der Mai-Aspekt dieses vornehmlich mit Buchen aller Altersklassen bestandenen, basischen Hanges zeigte bodendeckend Waldmeister, dazwischen Veilchen, hier und da bereits die hellviolett blühende Zwiebeltragende Zahnwurz und, noch vor der Blüte, immer wieder die chlorophyllfreien Triebe der Vogel-Nestwurz.


Die "Groß"-Pilze hielten sich bis auf vereinzelte Buchenwald-Wasserfüße, Napfbecherlinge, Helmlinge... im wahrsten Sinne des Wortes äußerst bedeckt, weshalb wir uns auf die kleinsten unter den Großpilzen konzentrierten. Das bedeutet: Stöckchen drehen, Krautstängel ziehen, vorjährige Blätter wenden und die Lupe auspacken, um die häufig nur millimeterkleinen Geschöpfe zu erspähen.


Ja, und so entdeckten wir sie: die meist weniger als 1 Millimeter durchmessenden Bräunlichen Buchenblatt-Haarbecherchen (Brunnipila fuscescens), winzige Schlauchpilze bei der Arbeit, alte Rotbuchenblätter zu zersetzen. Unsere Entdeckerfreude kann nachvollziehen, wer das Foto mit den scheinbar langweiligen Buchenblättern heranzoomt.


Ihre wahre Schönheit entfalten diese Haarbecherchen aber erst bei 25-35facher Vergrößerung unter dem Binokular und ihre kostbare Haarpracht gar erst bei 1000facher Vergrößerung im Mikroskop: die septierten, inkrustierten Haare sind an ihren abgerundeten Spitzen mit Kristallen beschopft.


Unsere Mikrobilder zeigen die bräunlichen Haare, andere die Schläuche der Fruchtschicht, in denen sich, allerdings nicht so deutlich sichtbar, 8 langgestreckte Sporen stapeln. Zwischen den Schläuchen gibt es sterile, zugespitzte Stützzellen, die Paraphysen und hier und da eine bereits aus den Schläuchen entlassene, fast hyaline Spore.
Eindeutig ist auch zu erkennen, dass die Schlauchspitze (hier der Apikalapparat) sich mit Jod - wir präparieren mit jodhaltigem Lugol - blau-grünlich anfärbt.


Kurz, ein rundum bunter sehenswerter Fund und viele weitere Besiedler der Altmaterialien aus diesem Wald warten noch im Kühlschrank auf ihre Bestimmung, die in keinem Fall die Pfanne sein wird!!




Liebe Grüße


Eva Wandelt und Lothar Claußnitzer










Bilder mit Klickvergrößerung

 



Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).

In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.


Fotos © Evi Wandelt, Lothar Claußnitzer



 

Kille Enna: Holunderblüten mit ...

Lauwarmer Kartoffelsalat mit Holunderblüten

An dieser Stelle erscheinen seit fast 2 Jahren in regelmäßgen Abständen jahreszeitlich passende Rezepte der dänischen Spitzenköchin, Autorin und Fotografin Kille Enna (siehe auch Buchtipp unten).
Zuletzt erschien in Dänemark ihr Kochbuch nur mit Kartoffel-Rezepten: "Kartofler pa bordet" (na - welcher Verlag macht uns die Freude, das auf Deutsch herauszugeben?).

Das sehr liebevoll mit exzellenten, eigenen Fotos gestaltete Buch ist das Ergebnis ihres "Kartoffelexperiments": auf ihrem Landgut in Ystad / Schweden baute sie 32 "Nordiske kartoffelsorter" an, die schon fast vergessen waren, und entwickelte über einen längeren Zeitraum - ungewöhnliche - Kartoffelrezepte.

Dieses Rezept ließ sie für unseren Blog als Kostprobe übersetzen - der Holunder blüht nämlich gerade.

Und das (unkomplizierte) Nachkochen (und Essen) ist wieder ein Erlebnis: das Herstellen des duftenden Essigsuds - die zarten Blütenaromen im knackig-milden Salat - und ganz zum Schluss fällt einem auf, dass dieser Kartoffelsalat keinerlei Fett benötigt - man merkt es garnicht.
 



Kille Enna: Kartoffelsalat mit Holunderblüten 

Von Ende Mai bis Anfang Juli – ganz nach Wind und Wetter – kann man in der freien Natur auf die Jagd nach frischen Holunderblütendolden gehen. In Dänemark ist der süßlich-leichte, unschuldig-naive Geschmack dieser weißen Blüten der Inbegriff des Sommers. Waschen Sie die Blüten nicht – so gehen nur die schönen Aromen flöten. Schütteln Sie sie stattdessen kräftig, um unerwünschte Insekten-Untermieter loszuwerden.
Die Kartoffeln müssen lauwarm sein, das ist ganz wichtig. Denn nur so saugen sie das süß-saure Aroma richtig auf und schmecken dann einfach himmlisch. Mit kalten Kartoffeln entsteht ein ganz anderes Geschmackserlebnis.
Der süß-saure Holundersud lässt sich übrigens eine Woche im Kühlschrank lagern. So können Sie den köstlichen Salat ganz spontan mit frisch gekochten Kartoffeln zubereiten.




Zutaten

  • 750 g neue Kartoffeln
  • 100 g Radieschen, geputzt
  • 75 g Frühlingszwiebeln, geputzt
  • grobes Meersalz



Benötigte Gewürze, Tipp von Heuschrecke - Fleur de Sel, edles Meersalz
für den Holunderblütensud:


  • Saft von 1/2 Zitrone
  • ca. 40 g Holunderblütendolden, ausgeschüttelt
  • 90 g heller Rohrzucker
  • 150 ml Apfelessig
  • 100 ml Wasser
  • 1 1/2 TL ganz gelbe Senfkörner
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 10 g feines Meersalz

Benötigte Gewürze, Tipp von Heuschrecke - Senf gelb, kbA



Zubereitung:


1) Die Kartoffeln gründlich abschrubben und in einen Topf geben. Kaltes Wasser zugießen, bis die Kartoffeln gerade bedeckt sind, und salzen. Den Deckel aufsetzen und das Wasser zum Kochen bringen. Dann die Hitze etwas reduzieren (es muss aber immer noch kochen) und die neuen Kartoffeln 8–10 Minuten garen. Den Topf vom Herd nehmen und das Wasser abgießen. Den Deckel wieder aufsetzen und 5 Minuten abkühlen lassen, bis man die Kartoffeln gut anfassen kann. Die Kartoffeln in 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine große, breite Schüssel geben, denn in einer kleinen Schüssel brechen die Kartoffeln beim Wenden leicht auseinander. Radieschen und Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden und zu den Kartoffeln geben.

2) Für den Holunderblütensud die Schale der Zitrone in breite Streifen schneiden. Alle Zutaten bis auf den Zitronensaft in einen Topf geben und den Deckel aufsetzen. Zum Kochen bringen und 5 Minuten kochen lassen, bis der Zucker aufgelöst ist. Den Topf vom Herd nehmen und den Zitronensaft hinzufügen.

3) Den kochenden Sud über die Kartoffeln gießen und umrühren. Lassen Sie den Salat am besten vor dem Servieren 20 Minuten durchziehen, damit die Kartoffeln genügend Zeit haben, um den köstlichen Sud aufzusaugen. Die Holunderblütendolden herausfischen (nur, wenn Sie Lust haben).



best wishes from up north

 

Kille Enna



 

 




Kille Enna, Köchin, Gewürzspezialistin und Autorin

Kille Enna, Spitzenköchin, Buchautorin und Fotografin, lebt in Ystad.

Sie wird in Schweden und Dänemark fast wie ein "Idol für die naturbelassene Küche" verehrt, (siehe auch unser Portrait: Opens internal link in current windowKille Enna, Spitzenköchin, Fotografin, Autorin ).
 
Ihr Markenzeichen ist die tiefe Kenntnis im Umgang mit Aromen - sei es ganz puristisch im Umgang mit Früchten und Gemüsesorten, im Umgang mit Säure, Schärfe, Süße, - oder sehr reichhaltig im Umgang mit Gewürzen. Ihre Rezepte sind virtuos, was erst Erstaunen und dann ein sinnliches, lebensfreudiges Begreifen hervorrufen vermag.
 
 
Fotos © Kille Enna   Öffnet externen Link in neuem Fensterkilleenna.com

Buchtipp: Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag GmbH, München Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.christian-verlag.de . Rezepte nach Jahreszeiten, mit wunderschönen Fotos von Kille Enna.

Kille Enna: Kartofler pa bordet. Politikens Forlagshus, 2011, Denmark. Das Rezept ist auf S. 29





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Tags: kille enna, holunderblüten, kartoffelsalat, rezepte
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Heiliger des Monats Mai: Brendan der Reisende

16. Mai: Brendan der Reisende

 

Schöne Geschichten für das Unterbewusstsein bzw. die archaische Psyche. Das katholische Christentum und insbesondere der rheinische Katholizismus bietet mit seinen unzähligen Heiligen einen ähnlich guten psychologisch-spirituellen Service wie unser altes Kelten- und Germanentum (zum großen Teil wurden deren (Natur-) Gottheiten dem spröden Monotheismus zunutze gemacht).
Und auch - seltsam aktuelle - Lehrstücke in Politik (Religion ist immer politisch). Manchmal auch eine schöne Haudegen-Geschichte.
 



Schutzpatron der Segler und Windsurfer



Zu der Zeit, als Patrick, Apostel der Iren, seinen Platz hoch auf den Stufen des ewigen Thrones  der Gottheit einnimmt, wird Brendan in ein wildes, von Kampfgetümmel und niemals verklingendem Schlachtenlärm erfülltes   Irland geboren; dessen Dächer von den Fackeln des Krieges, dessen Herzen von den Flammen des heiligen Geistes brennen und lodern. So viele bluttriefende Schwerter, so viele mit der vollen Macht des Herrn ausgezeichnete heilige Frauen und Männer, die es nicht auf ihrer Insel hält, die ihren alles überwältigenden Glauben mit der Menschheit teilen wollen. Durch ganz Europa ziehen sie zu Fuß und unter Segeln, Tage und Nächte, Leben lang. Kelten auf Speed christianisieren England, krempeln den ganzen Kontinent um. Die machtgeil sachlichen Franken wissen gar nicht recht, wie ihnen geschieht, die kultivierten städtischen Romanen staunen Bauklötze, die geistliche Flut der Rotschöpfe ist nicht aufzuhalten.


Brendan wird 512 zum Priester geweiht, und in seinem hundertjährigen Leben wendet er sich unermüdlich seinen keltischen Schwestern und Brüdern zu. Er lehrt, bekehrt, heilt und tröstet in Irland, Schottland, Wales und der Bretagne, wo immer die alte „britische“ Sprache noch unangefochten herrscht.


Clan-Chefs mit der Axt in der Hand zu trotzen, nicht mehr Besitz als die Kutte auf dem Leib, Kirchen bauen mit bloßen Händen, ganze Stämme taufen in eisigen Bächen, auf ein paar Brettern übers Meer.
Uns heutigen scheint ein solches Leben fabelhaft, nicht nachlebbar, aber was wissen denn wir schon ? Leben ist nicht gleich Fernsehen, und umgekehrt.
Mit Ende 40, also in einem Alter, in dem Bundesrepublikaner wie wir das Haus abbezahlt haben und nun darauf warten, wie die Rente auf einen zukommt, setzen sich Brendan und seine wettergegerbten Brüder mal wieder ins Boot. Richtung London, oder Paris, oder gleich nach Rom, neue Gebetbücher holen ? Nein, geht gar nicht Digga, die Jungs hassen Routine. Wo ist noch überhaupt nie keiner nicht hingefahren ? Nach Westen !! Und ab schippern sie in den Sonnenuntergang, Psalmen auf den Lippen zu der schönen Melodie „Ick hew mol en Hamborger Veermaster seen“.


Als die Truppe 7 Jahre später ihr Boot wieder auf den heimischen Strand zieht, hat man viel zu erzählen. Erstens, man fällt von der Erde nicht runter, da ist noch jede Menge Wasser („don´t push me cause I´m close to the edge“) – „und zweitens waren wir in Amerika, staunste !?!“


Klar, die können viel erzählen, wenn der Tag lang ist – aber wo zum Teufel sollen die denn sonst so lange gewesen sein ? Die haben doch nicht 7 Jahre auf den Ruderbänken gesessen und geangelt ! Ab nach Westen, zurück aus dem Westen, eigentlich kein Kunststück, nur altmodische Schwerarbeit.
Kolumbus kannte die Story, der hat dran geglaubt – war dann ja irgendwie auch einfacher als gedacht, man muß nur machen und nicht zu bang sein.


Äußerst unsichere Zeiten vermitteln Brendan und seinen wandernden Gefährten die Wahrheit, daß sich ein Menschendasein trotz seiner offensichtlichen Kürze nicht planen läßt. Gottesglaube heißt Vertrauen, immer frisch ans Werk, Gut und Schlecht kann jeder auseinanderhalten.


Angst und Grübelei dagegen sind Sendboten der Hölle, die Melancholie völlig zu Recht eine der sieben Todsünden, Skeptizismus die Discount-Religion der Warmduscher und Drückeberger. „Was ist Wahrheit ?“ fragt Pilatus, der Sack, dabei weiß er doch genau, was gespielt wird, wie wir.





Freundlichst

Peter Kirwel






Peter Kirwel, Autor der Heiligen des Monats


Peter Kirwel

macht hauptberuflich den Vertrieb für Topas (Bio-Hersteller veganer Wheaty-Produkte) und hält nebenberuflich die traditionellen katholischen Prozessionsbräuche (die eigentlich die ganz alten Kulte fortführen) in seinem Eifeldorf am Laufen, auch eine Punkzeit soll es gegeben haben.



 

 





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Tags: heiliger des monats, irland, brendan, 7 todsünden
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Gastbeitrag
15.05.2013
14:00

Ohrenkuss besucht die ZEIT

Redaktionsaustausch: Ohrenkuss besucht die ZEIT in Hamburg

Daniel Rauers, Johanna von Schönfeld und Verena Günnel vertraten das Redaktionsteam von Ohrenkuss...
Daniel Rauers, Johanna von Schönfeld und Verena Günnel vertraten das Redaktionsteam von Ohrenkuss...
... und besuchten die Redaktion der ZEIT in Hamburg.
... und besuchten die Redaktion der ZEIT in Hamburg.
Andreas Sentker, Urs Willmann, Harro Albrecht, Inge Kutter, Anja Nieuwenhuizenund Christoph Drösser aus dem Ressort Wissen standen Rede und Antwort -
Andreas Sentker, Urs Willmann, Harro Albrecht, Inge Kutter, Anja Nieuwenhuizenund Christoph Drösser aus dem Ressort Wissen standen Rede und Antwort -

- und hatten selbst jede Menge Gegenfragen.
- und hatten selbst jede Menge Gegenfragen.
Alleinsstellungsmerkmale, Historie, Arbeitsweisen ... wurden verglichen....
Alleinsstellungsmerkmale, Historie und Arbeitsweisen wurden verglichen....
Das Ohrenkuss-Team hatte sich vorbereitet und Fragen gesammelt.
Das Ohrenkuss-Team hatte sich vorbereitet und Fragen gesammelt.
Format und der vielfältige Inhalt der ZEIT beeindruckte die OhrenkussautorInnen ...
Format und der vielfältige Inhalt der ZEIT beeindruckte die OhrenkussautorInnen ...
... und bekamen von den ZEIT-Redakteuren das Kompliment:  "Eure Texte sind manchmal anspruchsvoller als unsere. Weil ihr euch Gedanken traut, die wir uns nicht trauen."
... und bekamen von den ZEIT-Redakteuren das Kompliment: "Eure Texte sind manchmal anspruchsvoller als unsere. Weil ihr euch Gedanken traut, die wir uns nicht trauen."

 

Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft. Die Ohrenkuss-AutorInnen bloggen regelmäßig bei uns zu aktuellen Themen.
Kürzlich fuhr das Ohrenkuss-Redaktionsteam nach Hamburg und besuchte die Kollegen der ZEIT. Hier nun der Bericht über einen, für beide Seiten, interessanten Austausch:

 

 

Das Ohrenkuss-Heft Nummer 29 hatte das Thema ZEIT. Autor Paul Spitzeck machte kurz nach Erscheinen der Ausgabe an einem Kiosk eine Entdeckung: Es gibt eine wöchentlich erscheinende Zeitung mit demselben Titel. Nachdem er sie erstanden und gelesen hatte entschied er: Die Macher der ZEIT sollten unbedingt auch den Ohrenkuss zum Thema kennenlernen. Also hat er einen Brief dazu formuliert und wir haben unser Heft auf den Postweg von Bonn nach Hamburg geschickt. Die Antwort der Hamburger Kollegen kam prompt: Wir wurden eingeladen zu einem Redaktionsbesuch.

 


Den haben wir jetzt angetreten. Daniel Rauers, Johanna von Schönfeld und Verena Günnel vertraten das Redaktionsteam, in Begleitung von Chefredakteurin Katja de Bragança, dem Fotografen Martin Langhost und Assistenz Anne Leichtfuß. Wir möchten lernen, wie eine andere Zeitung gemacht wird: Was ist anders? Und was ist genauso?

 


Ein großer Unterschied: Die ZEIT erscheint einmal pro Woche. Der Ohrenkuss zweimal im Jahr. Trotzdem gibt es bei beiden Zeitungen Themen, die mehr Zeit brauchen und welche, über die schnell und knapp berichtet werden muss.
Ohrenküsse haben immer ein einziges Thema, Mode, Sport, Zeit oder Wunder. In der Zeit gibt es in jeder Ausgabe viele verschiedene Themen, die von elf unterschiedlichen Ressorts bearbeitet werden - von Fachleuten. Aber auch hier gibt es immer ein Schwerpunkt-Thema. In der aktuellen Ausgabe ist es Schule.

 


Ohrenkuss hat sich auf den Besuch bestens vorbereitet, zu Hause in Bonn und in einem netten Hamburger Café. Wir haben viel herausgefunden - und sind über viele Fragen gestolpert, die wir vor Ort klären wollten. Andreas Sentker, Urs Willmann, Harro Albrecht, Inge Kutter, Anja Nieuwenhuizenund Christoph Drösser aus dem Ressort Wissen standen uns Rede und Antwort - und hatten selbst jede Menge Gegenfragen.

 


Ohrenkuss gibt es seit 15 Jahren. Seitdem sind 30 Hefte erschienen. Die ZEIT gibt es seit 1946. Wie viele Ausgaben es seitdem gab, hat Christoph Drösser auf Nachfrage ausgerechnet. Es sind mehr als 3.500 Ausgaben.

 


Ein Punkt, der beide Redaktionen sehr freut ist dieser: Trotz der schwierigen Situation vieler Zeitungen und Magazine in Deutschland haben sowohl die ZEIT als auch der Ohrenkuss steigende Abonnentenzahlen.

 


Trotz steigender Temdenz: Ein deutlicher Unterschied zwischen Ohrenkuss und der ZEIT ist die Zahl der Abos. Den Ohrenkuss haben etwa 3.000 Menschen abonniert. Jede Menge, wie wir finden. Bei der ZEIT sind es 300.000 Leserinnen und Leser. Zusammen mit den Heften, die an Kiosken, in Supermärkten oder auf der Straße verkauft werden, sind das eine halbe Millionen verkaufte Hefte jede Woche. Und jede Zeitung wird im Durchschnitt von mehr als vier Personen gelesen. Wie viele Personen das bei einem Ohrenkuss-Heft sind, wissen wir nicht. Wir schätzen aber: vier sind es bestimmt.

 


Ein weiterer deutlich sichtbarer Unterschied ist das Format. Das der Zeit ist sehr groß. Man nennt es nordisches Format, und nur etwa ein Dutzend aller Zeitungen in Deutschland ist so groß. Ohrenkuss ist deutlich kleiner, aber ebenfalls speziell: das schicke Querformat, ein Einfall von Grafikerin Maya Hässig, gibt es seit der ersten Ausgabe.

 

Beide Zeitungen haben ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Außer der ZEIT gibt es in Deutschland keine andere Zeitung in diesem Format und Umfang, die zu aktuellen Themen berichtet, aber nur einmal pro Woche erscheint. Die Redakteurinnen und Redakteure haben so die Chance, alle Themen sehr genau und mit viel Leidenschaft zu recherchieren und an ihren Texten zu feilen. Ohrenkuss findet: Das merkt man.


Die Besonderheit des Ohrenkuss ist die Redaktion selbst. Auf der ganzen Welt gibt es kein zweites Magazin, in dem ausschließlich Texte von Menschen mit Down Syndrom erscheinen - ohne Korrektur oder Zensur. Auch die Bilder von Menschen mit Down Syndrom, die in jeder Ausgabe von wechselnden Profi-Fotografen gemacht werden, gibt es in dieser Qualität und Vielzahl in keinem Archiv der Welt.

 


Warum der Ohrenkuss Ohrenkuss heißt, wissen die Fans längst. Wer es nicht weiß, kann es hier nachlesen. Warum die ZEIT ZEIT heißt, hat uns Andreas Sentker erklärt.
Nach dem 2. Weltkrieg war die ZEIT eine der ersten Zeitungen, die in Deutschland gegründet wurden. Vorbild dafür war die London Times - da lag der Name nah.

 

Inzwischen ist die ZEIT eines der bekanntesten Presseorgane in Deutschland und hat zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur jährlichen Weihnachtsfeier kommen mehr als 400 Personen. Und auf die Liste der Orte, an denen es Büros der ZEIT gibt, ist vor allem Daniel Rauers ein wenig neidisch. Er würde am liebsten von New York aus für den Ohrenkuss berichten. Er gehört zum Bonner Team, genau wie 17 andere Kolleginnen und Kollegen. Außerdem gibt es insgesamt 109 Fernkorrespondentinnen und -korrespondenten an so spannenden Orten wie Frankfurt am Main, Zürich, Hamburg oder Südtirol.

 


Was die Redakteure und Redakteurinnen der ZEIT an ihrer Arbeit am meisten mögen, wollten wir wissen. Spannende Menschen zu treffen und ihnen alle Fragen stellen zu dürfen war eine der Antworten. Oder auch viele Orte auf der Welt kennenzulernen, Gletscher, Berge, Großstädte oder den Urwald. Unterwegs sein und zu interessanten Themen zu recherchieren. Auch das eine Parallele zwischen beiden Redaktionen - während allen Antworten wurde auf der Seite des Ohrenkuss-Teams aufs Heftigste genickt.

 


Aus der Vielzahl der bereits bearbeiteten Themen fällt es in beiden Redaktionen schwer, sich für das bisher spannendste zu entscheiden. Wichtig ist allen anwesenden Autorinnen und Autoren: "Wir lernen immer was dazu." Die Leserinnen und Leser des Ohrenkuss erfahren mehr über Menschen mit Down Syndrom und ihren Blick auf die Welt. Die ZEIT-Leserinnen und Leser können sich an Themen aus unterschiedlichsten Fachgebieten erfreuen: zum Beispiel Politik, Medizin, Archäologie oder Geschichte.

 


Nach dem Erfahrungsaustausch bekam Ohrenkuss noch die Chance, Delia Wilms über die Schulter zu schauen. Sie erstellt, zusammen mit acht bis zehn Kolleginnen und Kollegen, das Layout jeder Ausgabe. Gemeinsam mit den drei Ohrenkuss-Autoren verteilt sie Texte und Bilder der kommenden Ausgabe über mehrere Bildschirme. Zu welchem Thema verraten wir natürlich nicht - Ehrensache.

 


Am Ende des Besuches bekam Ohrenkuss noch ein großes Kompliment von Ressortleiter Andreas Sentker. "Eure Texte sind manchmal anspruchsvoller als unsere. Weil ihr euch Gedanken traut, die wir uns nicht trauen." Ohrenkuss bedankt sich für die Blumen und die Zeit in Hamburg. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Es war, wie Johanna von Schönfeld festgestellt hat "erfahrungsvoll".

 


Zu Hause angekommen haben sich die beiden Autorinnen und ihr männlicher Kollege noch mal hingesetzt und die Reise Revue passieren lassen - exklusiv für die Heuschrecke.

 


Verena Günnel fand die Tage in Hamburg vor allem eins: "sehr aufregend".

Und auch mit Lob für die Kolleginnen und Kollegen von der Zeit wurde nicht gespart: "Der Besuch bei der ZEIT - Redaktion war sehr interessant. Die Zeitung ist fast so schön wie unsere Ohrenkuss-Zeitung." Es wurde viel erklärt und "ich fühlte mich sehr gut dabei."  Gab es denn gar keinen Wermutstropfen? Nur einen  kleinen: ", Nur schade, mein Ipod hat keine Batterie mehr."

 


Daniel Rauers ist die strapaziöse Anreise in Erinnerung geblieben: "Die Zugfahrt war lang und verspätet." Was hat geholfen? "Im Zug ein Brötchen zu kaufen." Mit Assistenz des Fotografen Martin Langhorst.

 

Die Vorbereitung des ZEIT-Interviews fand in angenehmer Atmosphäre statt: "Im Café habe ich was geschrieben, ins Logbuch und auf Karten, Fragen eben."  Und was zu sehen gab es auch noch - guter Laden! Und zwar "schöne Frauensachen."

 


Auch im Hamburger Pressehaus fand es Daniel spitze. Sein Fazit: "Das Thema mit der Zeit hat mir ganz viel Spaß gemacht. Die Zeitung zu lesen, hat mir auch viel Spaß gemacht."

 


Johanna von Schönfeld stimmt mit ein in die Lobeshymnen. Sie hat sie am Computer zusammengestellt. "Die Unterhaltungen An Sich Finde Ich Sehr Unterhaltsam und Nett. Ein Echter Netter Abend. Jetzt Dürfen Sie Es So Vorstellen Wie Ich Sie Im Text Beschrieben Hab, das Wahr Aber Konkreten Kurzfristigen Punkt."

 

Für die Leserinnen und Leser der Heuschrecke möchte sie "mit Dem  Text In Der Heuschrecke Blog Im Internet So Beeindrucken Interessieren." 

Deshalb schreibt sie über den Redaktions-Austausch: "Die Journalisten Fand Ich Nach Meiner Meinung Nach Sehr Faszinierend : Wie Sie Gearbeitet Gejobbt Haben, und  Wie Wir Die Vielseitigen Erfahrungen Gerade Dort Vor Ort  Gesehen Erlernt Haben, und Wie Sie Ihren Arbeitsprozess Projekt Uns Mit Ihren Wörtlichen Begriffen So  Erklärt Befasst Haben." 

Aber auch ihr lebhafter Bericht kann das Geschehene nur notdürftig zusammenfassen, denn "das Muss Man Selbständig Erlebt Haben: Echt Live, Das Pressehaus Verlagsort, Wo Sie Arbeiten Wahr Beeindruckend Für Mich Alls Literatur Redakteurin Von Ohrenkusses Bonn Stellvertretend."

 

Und auch von ihr noch ein Fazit: "Coole Zeit! Ziemlich Coole Aktion!"

 

 

 

 


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.


... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos, und man kann es abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.

Fotos und Texte © Ohrenkuss, Fotograf: Martin Langhorst (http://www.martinlanghorst.de/).
 
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Tags: ohrenkuss, down syndrom, zeit, hamburg, presse, redaktionsaustausch
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Zu Verkaufen!

Jedem seinen Online-Shop

Wenn ich heute was zu verkaufen hätte, würde ich das übers Internet machen.
Das Internet ist optimal geeignet, um vorhandene Waren zielgerichtet einem genau passenden Publikum zu denkbar günstigen Kosten verfügbar zu machen.
Der alte Traum, global einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage zu schaffen: kein Traum mehr.
Günstiger als Print- oder Fernsehwerbung und effektiver als Flohmärkte oder Mundpropaganda.

Naturata Luxemburg - 7 Bio-Supermärkte beliefern ganz LuxemburgWenn ich was zu verkaufen hätte, würde ich in einem eigenen Online-Shop schöne Fotos meiner Produkte zeigen, möglichst groß und sogar verschiedene Ansichten, damit die fehlende Haptik (das nicht "in-die-Hand-nehmen-können") des Internets ausgeglichen wird und ich würde supertolle Texte dazu schreiben, was man alles damit anfangen kann und wie gut es einem mit meinen Produkten geht und ich würde Werbung bei Google für meinen Shop machen und in Diskussions-Foren erwähnen, wie hilfreich meine Produkte sind und dann würde ich Päckchen packen und zur Post karren und ganz ganz viel Geld verdienen.

Leider habe ich nix zu verkaufen.
Ich bin ja nur ein "Webdesigner" ohne Produktidee.

Früher konnte man reich werden, indem man Apple iPods günstig "en gros" einkaufte und dann bei Ebay mit einem netten Aufpreis weiterverkaufte. Das machte der junge Mann, der sonst im Urlaub unsere Katze betreut hatte und uns dann eröffnete, dass er den Job als "Cat-Sitter" nicht mehr nötig habe. Oder man produzierte lustige T-Shirts in allen Größen und Farben mit witzigen Aufdrucken und hatte dank Internet weltweit Kunden.
War früher der Online-Shop noch ein "Add-On" zum stationären Geschäft in der Fußgängerzone oder auf der Einkaufsstraße im Stadtviertel, so ist die Vermarktung im Internet mittlerweile oft gewinnbringender, da die teure Ladenmiete weg fällt und der Shop rund um die Uhr (24/7) verkauft - und ganz Deutschland oder sogar mehrsprachig die Welt erreicht.
Ungeahntes Kundenpotential!

Natur-Kosmetik-Shop 'Lebendige Schönheit'Die Bedienung der Online-Shops ist denkbar einfach geworden: in einem "Backend", der Verwaltung des Shops, werden entweder die Produkte aus einer vorhandenen Warenwirtschaft importiert oder manuell gepflegt.
Hat man ein "echtes" Geschäft, wird man Angebote und Preise nur zentral in der Warenwirtschaft pflegen, exportiert dann in eine .CSV oder .XML Datei und importiert diese dann in den Online-Shop.
So hat man die Verfügbarkeiten und Preise immer zentral organisiert und muss nicht zwei mal ändern und eingeben.
Das mindert auch die Fehlermöglichkeiten und Abweichungen. Bei wenigen Artikeln pflegt man direkt in der Shop-Verwaltung und die aktualisierten Preise werden sofort sichtbar.
Den eigenen Online-Shop gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Möglichkeiten.
Wenn man sich gerne mit Computern und HTML und CSS beschäftigt, kann man völlig kostenlose "OpenSource"-Pakete aus dem Internet laden.
Dann braucht man nur einen Domainnamen, etwas Speicherplatz bei einem Hoster und viel Zeit und Ausdauer, bis der Shop läuft.
Aber Null Euro! Hey Wow!!!
Wenn man sich die Mühe des Lernens und Installierens und Konfigurierens sparen will und sich lieber direkt auf den Handel konzentrieren möchte, dann ist es sinnvoll, sich einen Partner zu suchen, der solche Systeme installiert und "schlüsselfertig" aufbaut. Dann steigt man erst an dem Punkt ein, wenn die eigenen Geschäftsbedingungen hoch geladen werden und die eigenen Produkte mit Texten und Bildern eingestellt werden.
Da arbeiten wir grade dran...Da gibt es dann einfache Shops für wenig Geld, die aber z.B. keine Kreditkartenabwicklung zulassen. Das reicht durchaus für einen einfachen Shop wie den Bioladen an der Ecke.
Für einen Bio-Supermarkt braucht es dann schon größere Lösungen, die verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten und verschiedene Liefermöglichkeiten und auch eine Kundenverwaltung haben und vielleicht sogar noch Newsletter verschicken können. Es gibt für jede Anforderung Lösungen von einigen hundert Euro bis hin zu vielen tausend Euro.

Wenn ich was zu verkaufen hätte, würde ich mir sofort so einen Online-Shop machen lassen und zusätzlich zu meinen momentanen Umsätzen die Möglichkeiten des Internets mit Google-AdWords und Google-Products und Facebook-Marketing nutzen. Ganz neue Möglichkeiten, neue Welten um meine guten Produkte genau zu den richtigen Menschen zu bringen.

...aber alles, was ich zu verkaufen habe, ist die Entwicklung von Online-Shops ... und dafür gibt es noch keinen eigenen Shop, da kann ich nur hier Werbung für machen... :-)

 



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz

ist
Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte UND ONLINE-SHOPS ! für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.


Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.

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Tags: shops, shop, online-shop, naturkost-shop, naturkosmetik-shop, online verkaufen, marketing, shop-systeme
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