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Stellungnahme Zimt Madagaskar

In der Weihnachtsbäckerei - Die dunkle Seite unserer Plätzchen



  • ZDFzoom Sendung vom 12.12.2012



Bio-Zimt - hier in Sri Lanka. Rollen der ZimtstangeZDF ZOOM berichtete in seiner politisch korrekt gemachten Sendung vom 12.12.2012 über die "dunkle Seite" der Weihnachtsgewürze, am Beispiel von Haselnüssen aus der Türkei und Zimt aus Madagaskar:

"Aber was ist drin in diesen Gewürzmischungen? Warum sind die einst kostbaren Zutaten zur Massenware geworden? " ZDFzoom" begibt sich auf Spurensuche, die über Madagaskar in die Türkei führt. Auf der Gewürzinsel Madagaskar bietet sich ein erschütterndes Bild tiefer Armut. 13- und 14-jährige Jugendliche arbeiten auf den Gewürzplantagen und in den Fabriken für einen Hungerlohn. Fünf Tage pro Woche schuften sie und verdienen jämmerliche sechs Euro im Monat. " (Anm.: Zitat + Zahl stammen vom ZDF. Unseres Erachtens müßte es sechs EUR pro Woche heißen) (link: Opens external link in new windowhttp://www.zdf.de/ZDFzoom/In-der-Weihnachtsb%C3%A4ckerei-25619520.html).


Hier gehen wir als Gewürzhersteller auf den Zimt ein.


Im Film geht es zentral um die Armutssituation auf Madagaskar: nicht eingehaltene Mindestlöhne, und Kinderarbeit. Bei den Haselnüssen war das große Thema der massive Einsatz von Pestiziden, und Schimmelpilzgifte. Im Grunde ist beides eine Art koloniale Problematik - die neuen Kolonialherren sind die übermächtigen Handelsfirmen, die die Preise diktieren, und die westlichen Verbraucherländer mit fest eingeprägter Billig-Mentalität. Die Bauern am Ende der Kette verdienen nicht mal mehr ihren Lebensunterhalt, geschweige von Investitionen in Bildung. (Positivbeispiel: Kerala in Südindien - hier hatte die kommunistische Regierung - im Wettbewerb mit der Kongresspartei - wichtige Verbesserungen eingeführt, die auch funktioniert haben).


Wie sehr das Niedrigpreis-Bewußtsein in den hiesigen Köpfen verankert ist, zeigte auch die Aussage der Kindergärtnerin, die sich beklagte, dass Selberbacken aus guten (Bio-)Zutaten teurer ist als Einkaufen im Supermarkt.


Auf das Thema, ob Bio auch Fair ist, wollen wir hier kurz eingehen - ausführlicher dargestellt ist es in unserem Info: Opens internal link in current windowwww.heuschrecke.com/info_unsere_lieferanten.htm.
Die alte Bio-Philosophie hatte auch den Anspruch, dass es den Erzeugern besser gehen soll und die Lieferantenbeziehungen sich fairer als in der "normalen Wirtschaft" gestalten. Bio sollte immer Fair sein.
Gleichzeitig entstand die Fairtrade-Bewegung, die aber lange Zeit nicht Bio war ... und heute stammen vielleicht 30% der Fairtrade-Produkte auch aus kontrolliert biologischem Anbau.


In den 2000ern ist Bio im Mainstream angekommen, und für viele konventionelle Firmen steht bei Bio eher die Preisgestaltung im Vordergrund. Die globalen Preisdiktate treffen verstärkt auch den Bio-Handel. Skandale sind abzusehen (siehe Eier / Tierhaltung ...).
Die Betriebe der Naturkostbranche und Mitglieder des Bundesverbands Naturkost Naturwaren steuern bewusst dagegen (siehe Opens external link in new windowwww.bio-kodex.de).


Durch die parallelen Entwicklungsgeschichten der Naturkostbranche und des Fairtrade-Handels, besonders nach der "Lidlisierung" des Fairtrade-Siegel, strebten die alteingesessenen Bio-Markenhersteller nicht mehr unbedingt das Label an. Sie pflegen dann z.B. eigene Projekte, z.T. mit eigenem Siegel, oder beziehen bei bekannten Fairtrade-gesiegelten Projekten, aber lassen die eigene Firma nicht siegeln...
Wir als spezialisierter Kleinbetrieb setzen auf Transparenz und stellen unsere Bauern auf unserer Website vor. Zum großen Teil sind die Kleinbauernprojekte selbst Fair-Trade-zertifiziert, aber wegen der Kosten hierfür auf dem eigentlichen Fair-Markt nicht mehr konkurrenzfähig - also es ist keine Schwarz-Weiß-Situation. Der Stein des Weisen für den gerechten Handel ist noch nicht gefunden.



Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner







  • Zimt vom Ceylon-Typ bekommen wir von 3 Projekten aus Madagaskar - hier folgen ihre Stellungnahmen.



1) Französische Kollegen importieren für uns Zimt und Zimtstangen aus einem madagassischen Projekt, wo er von den Frauen geerntet und hergestellt wird. Die Kollegen in der Drôme mischen, schneiden und mahlen ihn zu Stückchen (für Tee) und Pulver.


"Ce sont les femmes qui font ce travail - elles ont en général entre 20 et 40 ans - de petites branches de cannelier sont coupées - ensuite l'écorce est retirée avec un couteau et elle est aussi grattée (pour enlever le vert de l'écorce) - ils mesurent la longueur des tuyaux demandés et découpent dans l'écorce -
Ensuite les femmes font un peu sécher l'écorce puis elle la roule sur des sortes de billots en bois - l'écorce est ensuite séchée au soleil sur des séchoir en bois à pieds - puis triée et mise en sac ou en petits fagots - - elles sont ensuite collectées par des collecteurs et stockées, triées à nouveau, vérifiées et mesurées...- puis remise en fagot... suivant les demandes "

 

 

"Dies sind die Frauen, die diese Arbeit tun - sie sind in der Regel zwischen 20 und 40 Jahren - Zimt Zweige werden geschnitten - dann wird die Rinde mit einem Messer entfernt und auch abgekratzt ( um die grüne Rinde zu entfernen ) - sie messen die Rohrlänge, die erforderlich ist, ab und schneiden in die Rinde -
Dann lassen die Frauen die Rinde ein wenig trocknen, die Rinde wird dann auf einer Art Holzscheit gerollt - dann wird die Rinde in der Sonne getrocknet auf Holz-Gestellen - dann sortiert und in Säcke verpackt oder zu kleinen Bündeln gefasst - sie werden dann von den Verteilern zusammengesammelt und eingelagert, und noch mal sortiert, überprüft und gemessen ... - ... und dann neu gebündelt nach Wunsch"










2) Weiterhin beziehen wir Madagaskar-Zimt Typ Ceylon aus  Bio-Kooperativen in Nord-Ost-Madagaskar. Unser Importeur und Projektinitiator gibt hier ausführliche Hintergrundinformationen zu den Produktionsverhältnissen allgemein, und in diesem Bio-Projekt:


Betrifft: Filmbericht ZDF Zoom vom 12.12.2012 - Gewürze aus Madagaskar

Sehr geehrte Damen und Herren,
Zur erwähnten ZDF - Filmreportage möchten wir wie folgt Stellung nehmen:



Situation Kinderarbeit bei unserem Partner in Madagaskar

Im Gegensatz zu der in der ZDF - Filmreportage beschriebenen und in Madagaskar tatsächlich leider üblichen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen kann unser Partner bestätigen, belegen und dies auch jederzeit überprüfen lassen, dass für unsere Firma folgende Regeln gelten:

* Grundsätzlich keine Beschäftigung von Kindern
* Alle Angestellten erhalten mehr als den gesetzlichen Mindestlohn
* Jeder Angestellte hat einen Arbeitsvertrag
* Für jeden Angestellten werden Sozialabgaben und Versicherungsleistungen entrichtet
* Die überregionale Arbeitsinspektion kontrolliert regelmäßig die Arbeits-bedingungen

Wir müssen klar festhalten, dass diese Arbeitsbedingungen für Madagaskar unüblich und der sozialen Verantwortung unsersm Partners zu verdanken sind. Außerdem stellt unser Partner auch über die von der Fairtrade - Organisation FLO bezüglich Kinderarbeit verankerten Bestimmungen sicher, dass in den mit unserem Partner zusammenarbeitenden Kooperativen Kinder nur im Familienverbund mithelfen dürfen, aber nur außerhalb der regulären Schulzeit. Es wird sonst keine Kinderarbeit toleriert.


Pestizid - Belastungen bei den aus Madagaskar ausschließlich von unserem Partner gelieferten und durch uns vertriebenen Gewürzen

Alle von uns aus Madagaskar verschifften Gewürze, unabhängig ob in Bio oder in konventioneller Qualität, werden entweder noch im Ursprung oder dann bei Ankunft auf die Einhaltung der diesbezüglichen, in der EU und in der Schweiz geltenden Gesetze und Bestimmungen durch anerkannte Lebensmittel - Labore geprüft.



Genereller Kontext Kinderarbeit

* Generell arbeiten Kinder in südlichen Ländern in landwirtschaftlichen Familienbetrieben mit. Das Ausmaß dieser Mitarbeit kann je nach lokalem Brauch sehr unterschiedlich sein.

* Alle Beteiligten in der Produktekette sind dafür verantwortlich, dass dabei die Grundrechte der Kinder für Schulbildung, Freizeit, Gesundheit, etc. genügend berücksichtig werden. Keinesfalls können weder Zwangsarbeit, noch zu harte, zu lange oder zu gering bezahlte Arbeit toleriert werden.

* Die längerfristige Tendenz zu sinkenden Markt- und Abnehmerpreisen bei Gewürzen tragen in Produktionsgebieten vermehrt zu unterbezahlter Arbeit und Einsatz von Kinderarbeit bei.

* Im ländlichen Madagaskar treten die Kinder üblicherweise nach den obligatorischen 6 - 8 Jahren Schulbildung mit bereits 14 Jahren nach und nach ins Erwerbsleben ein. Häufig gründen sie bereits im Alter von 16 Jahren eigene Haushalte, für die sie selbst auch ökonomisch auskommen müssen. Da sie in diesem Lebensalter in der Regel keinen Landbesitz aufweisen können, ist Lohnarbeit häufig ihre einzige Einkommensquelle.



Bemerkungen zum ZDF Beitrag

* Die Sendung weist auf die Situation der madagassischen Kinder und Jugendlichen hin, welche für uns Europäer als klare Missstände wahrgenommen werden. In Madagaskar selbst sind diese Verhältnisse jedoch weit verbreitet und bekannt.

* Wie der Bericht aufzeigt sind die bei der Gewürzproduktion und in der Landwirtschaft tätigen Lohnarbeiter sehr schlecht bezahlt. In diesem Sektor werden die Arbeitsvereinbarungen fast ausschließlich nur mündlich und ohne Vertrag getroffen, sodass die gesetzlichen Mindestlöhne nicht angewendet werden (müssen).

* Dem Beitrag kritisch muss hingegen angemerkt werden, dass tägliche Lohnarbeit von Kindern zwischen 14 - 16 Jahren in Madagaskar sehr selten ist. Der Beitrag suggeriert aber, dass dies ein genereller Zustand sei und das diese Lohnarbeit die Betroffenen davon abhält, ihre eigenen Lebensmittel zu produzieren, was aber sehr oft nicht zutrifft. Für viele Menschen in Madagaskar stellt die Lohnarbeit leider die einzige Einnahmequelle dar.

* Positiv muss erwähnt werden, dass der Bericht Fairen Handel als Alternative angibt (wozu wir auch unseren Bio Handel mit den Bioprämienzahlungen zählen) und klar macht, dass zu den aktuellen Tiefpreisen auf dem Markt keine Verbesserung der finanziellen Situation weder für die Bauern, geschweige denn für die in der Landwirtschaft tätigen Arbeiter erwartet werden kann."







3) Ein französischer Kollegenbetrieb importiert für uns diese Bio-Zimtrinde mit, die wir in einer deutschen Spezial-Gewürzmühle dann frisch mahlen lassen. Wegen der außerordentlichen Staubbelastung können wir Zimt nicht selber bei uns im Haus mahlen - hierfür braucht es eine geschlossene Anlage.


Bio-Zimtproduzent Madagaskar

Hallo Heidi und Ursula,

Ich finde auch, daß der Film die schlechte Seite der konventionelle Welt (Position von Fuchs, Weiss) zeigt.
Wie das Handeln von Zimt in Madagascar beschreibt wird, ist bestimmt auch eine Seite des Zimthandels dort aber ich weiß das es auch eine andere Seite gibt, weil wir drauf viel Wert legen, daß wir mit unseren Partner auf der Große Insel viel an den Lebensbedingungen von den Bauern verbessern versuchen.

Ich habe versucht ein Foto von unseren Projekte zu finden, das das gut fürs Thema Zimt darstellen könnte aber habe nicht gefunden.
Tut mir Leid.

Ich stimme zu was über dem Zimt und die Lokale Situation in Madagaskar geschrieben ist.
Als ich dort war in November 2011hatte ich notiert, daß der Mindestgehalt für die landwirtschaftliche Arbeiter in Madagaskar bei 37€/ Monat lag, für 8 Stundentage und 5,5 Tage pro Woche in einer Geranium Plantage.
Aber das Leben dort kostet sehr wenig so müsste man das mit den Lebenkosten dort umrechnen.
Was unfähr ist, ist daß sie das Benzin z.B. so teuer zahlen müssen als wir.
So lange die Europäische Ländern die Gewürzen nicht auf einen höheren Preis zahlen wollen, werden die Leute dort auch kein besseren Lohn bekommen.


An der Ostküste von Madagaskar hat 1993 ein der größten Produzent von den 10 cm Zimtstangen mit dem Zimt Produzieren angefangen (siehe Foto auf seiner Plantage).
Er lässt auch gekratzte Rinde und nicht gekratzte Rinde vom Zimt vorbereiten. Jedes Jahr nehmen wir ihm sowohl wie möglich seine ganze Produktion.
Die letzte Sortierung und Metalscheck der Ware werden dann in saubere und gut belüftete Gebäude gemacht.

Als wie dort waren haben wir uns mit diesem Anbauer unterhalten, um ihm zu erklären, was er machen könnte, um die Vorbeugung der mikrobiologischen und Pestizid Risiken zu organisieren.


Die Kultur ist anders und oft muß man die wichtige Sachen mehrere Mal wiederholen, bis die Leute sie gut verstanden haben und in der Praxis einsetzen können.

Mit vielen lieben Grüsse und meine besten Wünsche für Euch in dieser Weihnachtzeit

 MoÏra

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Tags: zdf zoom, zimt, bio-gewürze, madagaskar, armutsproblematik, kinderarbeit, mindestlöhne
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Nachruf: Ulrich Prochnow

Uli von Naturkost Brand in Aachen



Lieber Uli

Seit wir überhaupt Statistik im Computer haben, warst Du unser Kunde, wahrscheinlich schon vorher, als es noch Telex gab und Rechnungen von Hand geschrieben wurden, in den Flax-Läden warst Du aktiv.

Im durchgetackteten neuen Jahrtausend einer der wenigen Kunden, die weiter telefonisch bestellten - "Uli hier" - und dann tauschten wir erst mal aus, was wir gerade so lasen.

Durch Dich sind wir z.B. auf Cormac McCarthy gekommen - sehr rauhe amerikanische Literatur (All die schönen Pferde, No Country for old men), und auf Ernst Augustin (wieder aktuell was Neues erschienen). In Deinem Bioladen in Aachen Brand hattest Du eine Ecke mit Büchern, die Dir gefielen, viele Pflanzenbücher.

Wir mochten Deinen unabhängigen Geist, bedächtig das zu tun, was Du für richtig hieltest - nicht immer "extrem" gewinnorientiert, aber lebensgewinnorientiert. Einer der wenigen Bioläden, die größere Mengen hervorragender Tees verkaufen konnte, weil da Einer sich auskannte und überzeugend beraten konnte ...
Unabhängig auch, indem Du Dich nicht bei einem Großhändler oder Regionalverteiler bedientest, sondern Dir die Mühe machtest, genau bei den Herstellern direkt einzukaufen, die Du mochtest.

Als unsere Firma noch in Köln war, haben wir Dich regelmäßig auf Veranstaltungen und Messen getroffen, nach unserem Umzug nach Spich gab es weniger Gelegenheiten. Vor einiger Zeit hattest Du einfach mal angerufen, um Dich mit uns ohne speziellen Zweck zu treffen, den Kontakt zu pflegen, und es wurde ein schöner Abend in Köln. Heute freuen wir uns noch mehr darüber.

Am 8. Dezember bist Du entschlafen, gestorben, oder wie man das nennen will, nach schwerer Erkrankung. Du hast offenbar den mutigen Entschluss gefasst, Deinen Weg ohne die harte Chemie und Behandlungsmethoden der modernen Medizin zu gehen. Die letzten zwei Monate warst Du nicht mehr im Bioladen. Wir vermissen Dich. Unsere Gedanken sind bei Deiner Familie.


HeiDi und Ursula

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Tags: nachruf, naturkost brand, aachen
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Weihnachtliche Filmtipps

Meine kleine Liste der 10 besten menschlichen Filme

Wenn dann der vorweihnachtliche Stress von euch abgefallen ist und die Familienfeiern und Geschenkveranstaltungen vorbei sind und wieder etwas Ruhe einkehrt in diesen kostbaren Tagen "zwischen den Jahren", dann ist wohl auch Zeit für einen gemütlichen Film-Abend.
Ob aus der Videothek oder vom Online-Verleih oder direkt von der eigenen Festplatte - es muss nicht unbedingt ein plattes Weihnachtsvergnügen wie "Kevin allein zu Haus" (hektische US-Eltern vergessen, ihren Sohn in die Weihnachtsferien mit zu nehmen, und er verteidigt heroisch das idyllische Ami-Haus gegen tumbe Einbrecher) oder "Der Grinch" (in dem Jim Carrey eine grüne Kreatur spielt, die Weihnachten hasst und deswegen als Weihnachtsmann verkleidet die Geschenke stiehlt... laut "Lexikon des internationalen Films" eine „wüste Mischung aus Kitsch und Galle“...) sein.

Nein, es gibt sie wirklich: intelligente, zutiefst menschliche und dadurch anrührende Filme.
Hier meine kleine Auswahl und Empfehlung für die Feiertage.  



Benny und Joon (USA 1993, Regie Jeremiah S. Chechik)
Menschliche Filme beschäftigen sich mit den Facetten des Mensch-Seins, den Abgründen und Wendungen des menschlichen Lebens.
In dem amerikanischen Spielfilm "Benny und Joon" geht es um die junge Erwachsene Joon, die seit dem Unfall ihrer Eltern psychisch krank ist und von ihrem älteren Bruder Benny versorgt und betreut wird. Dann lernt Joon den ebenfalls "seltsamen" Sam (herrlich: Johnny Depp) kennen, einen Sonderling der wenig spricht und eher pantomimisch wie Charlie Chaplin kommuniziert.
Die beiden verlieben sich ineinander, was der Beschützer-Bruder Benny nicht akzeptieren kann. Es kommt zum dramatischen Höhepunkt als Sam und Joon  fliehen wollen.
Ein anrührender aber auch komischer Film. Zutiefst menschlich. 



Cast Away (USA 2000, Regie Robert Zemeckis)
Es gibt selten Filme, die mit so wenigen Schauspielern auskommen.
Dies ist die Geschichte des FedEx-Managers Chuck Nolan (Tom Hanks) der mit der Besatzung eines Transport-Flugzeugs seiner Firma abstürzt und als einziger Überlebender für 4 Jahre auf einer einsamen Südsee-Insel strandet.
Wunderbar, wie er überlebt, fast wahnsinnig wird, sich selber einen schlimmen Zahn zieht und Freundschaft mit einem Ball namens "Wilson" schließt. Verzweifelte Selbstmord-Versuche und schließlich die Fluchtversuche von der Insel und das Zurückfinden in die Gesellschaft machen aus dem Ein-Personen-Kammerspiel fesselndes und großes Kino.



Chocolat (GB/USA 2000, Regie Lasse Hallström)
erzählt von einer Mutter und ihrer unehelichen Tochter, die in den 50er Jahren in einem kleinen französischen Städtchen eine Chocolaterie mit selbst hergestellten Schokoladen und Pralines eröffnen. Angefeindet von den konservativen Einwohnern und dem bigotten Bürgermeister, gewinnt Vianne (Juliette Binoche) doch zunehmend Freunde und Liebhaber ihrer süßen Kunstwerke. Im Spannungsfeld zwischen Lust und Mäßigung
ruft der Bürgermeister zu einem Aufstand der "ehrbaren" Bürger auf und die Situation entlädt sich in der Zerstörung der Chocolaterie.
Johnny Depp und Judi Dench in Nebenrollen lassen den Film mit großer Wärme funkeln. Heiße Schokolade in der kalten Jahreszeit...



Contact (USA 1997, Regie: Robert Zemeckis)
Und doch ein Science-Fiction-Film dabei!
Die Geschichte der kleinen Ellie Arroway (Jodie Foster) die durch Ihren liebevollen Vater mit dem Hobby des Funkens beginnt, später Radio-Astronomin wird und eine Funk-Botschaft von Außerirdischen entdeckt. Sie darf mit einer durch gefunkte Alien-Baupläne gebauten Maschine zu einem fremden Welt reisen, auf der sie einem Außerirdischen in der Gestalt Ihres Vater begegnet.
Menschlich anrührend die Vater-Tochter-Beziehung (er nennt sie "Fünkchen"!) und das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Religion.
Nach einem Buch des Astronomen Carl Sagan und einer sehr engagiert agierenden Jodie Foster.   


 
Das Beste kommt zum Schluss (USA 2000, Regie Rob Reiner)
Zwei ungleiche Männer in einem Krankenhauszimmer: der arme schwarze Automechaniker (Morgan Freeman) und der reiche weiße Krankenhaus-Stifter (Jack Nicholson) sind beide an Krebs erkrankt und haben nur noch 6 - 12 Monate zu leben. Sie leiden gemeinsam und werden Freunde. In der Langeweile des Krankenzimmers und angesichts des baldigen Todes beginnen die beiden, eine "bucket list" zu erstellen - eine Liste der Dinge, die sie gern noch in der verbleibenden Zeit erleben würden. Mit den Mitteln des Milliardärs besteigen die beiden seinen Privat-Jet und sehen die Pyramiden, Taj Mahal, besteigen Berge und erleben Fallschirmsprünge. Und beide finden zum Schluss das, was im Leben am Wichtigsten ist: die Liebe...
Großer warmherziger Film über die Sterblichkeit mit viel Rührung aber auch Witz und großartigen Akteuren.



Das Labyrinth der Wörter (Frankreich 2010, Regie Jean Becker)
Der ungebildete und vom Dorf verlachte Germain (Gérard Depardieu) ist ein 45 Jahre alter Gärtner, der in seiner Mittagspause im Park die 94-jährige Margueritte kennenlernt. Die alte Dame ist sehr gebildet und liebt Bücher. Bald treffen die beiden sich regelmäßig und sie liest ihm vor, erweckt sein Interesse für Wörter und Literatur.
Als der Sohn der alten Dame diese in ein "günstiges" Altersheim nahe der belgischen Grenze abschiebt, beschließt Germain, seine alte Mentorin zu befreien...
Wie so viele französische Filme mit einem ganz eigenen Flair und einem gänzlich anderen Rhythmus als amerikanische Filme. 



Einer flog übers Kuckucksnest (USA 1975, Regie Milos Forman)
Diesen Film habe ich 1976 in einem kleinen Kino auf der Kölner Schildergasse gesehen und war sehr beeindruckt von seiner Botschaft.
Der Beat-Poet Ken Kesey hat damit seine Anklage des Vollzugs in geschlossenen psychiatrischen Anstalten geschrieben und Jack Nicholson spielt so eindringlich, dramatisch und gleichzeitig witzig den Rebell, der sich auflehnt und selber zum Opfer wird.
Unvergesslich: die Bootstour mit den "Verrückten" und die Szene, als der große Indianer-Häuptling den schweren Waschtisch aus dem Boden reißt und das Fenster der Anstalt einwirft, um in die Freiheit zu entfliehen...
Dieser Film war zu Recht für 9 Oscars nominiert und hat dann tatsächlich 5 Oscars gewonnen.



König der Fischer (USA 1991, Regie Terry Gilliam (ex-Monty Phyton))
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, oft gesehen, immer wieder gut...
Junger aufstebender Rundfunkmoderator (Jeff Bridges als Jack) in New York verursacht schuldhaft einen Amoklauf durch seine Tiraden gegen schicke Yuppies. Einer seiner treuen Hörer nimmt sich die Pump-Gun und richtet ein schreckliches Blutbad in einer Yuppie-Kneipe an. Jahre später nach Karriereknick, Absturz und Alkoholismus trifft Jack einen verrückten Penner, der sich als ehemaliger Literatur-Professor herausstellt, dessen geliebte Frau bei dem Amoklauf getötet wurde. Seitdem ist er obdachlos und auf der Suche nach dem "Heiligen Gral". Jack kümmert sich um Parry und hilft ihm dabei, eine neue Liebe (bezaubernd: Amada Plummer als die die schüchterne, einsame Buchhalterin Lydia) und den Heiligen Gral zu finden.
Ganz großes menschliches Kino um Schuld, Ängste, das Auf und Ab im Leben.
Zum Schluss liegen die beiden Freunde nackt auf einer Wiese im Central Park und beobachten die Sterne.
Wer diesen Film nicht kennt, hat Kino verpennt :-)



Und täglich grüßt das Murmeltier (USA 1993, Regie Harold Ramis)
Fieser egozentrischer Fernseh-Moderator (Bill Murray) wird "in einer Zeitschleife eingesperrt" als er aus einer amerikanischen Kleinstadt berichten soll.
Jeden Morgen klingelt der Wecker und der Tag beginnt - immer der Gleiche!
Und Phil, der Anfangs arrogant und zynisch mit seinen Mitmenschen umgeht und versucht, seine Aufnahmeleiterin Rita (Andie MacDowell) herum zu kriegen, lernt Tag um Tag mehr über das Leben, feilt an seinem Charakter und kann schließlich die Frau seines Herzens überzeugen.
Amüsante Komodie über den Sinn des Lebens und die elementare Wichtigkeit des Arbeitens an sich selber. Charmante Idee, die man gesehen haben muss!  



Ziemlich beste Freunde (Frankreich 2011, Regie Olivier Nakache, Éric Toledano)
Wieder ein französischer Film, den ich 2x im Kino gesehen habe und der mir auch beim zweiten Sehen in einem Kino in Kiel viel Spass bereitet hat.
Nach einem Paragliding-Unfall ist der steinreiche Spross einer Champagner-Dynastie an den Rollsuhl gefesselt. Sein Leben ist bequem - hat er doch Assistenten, Bedienstete und Pfleger in seiner Villa in Paris. Der dynamische Schwarze mit Namen "Driss" dagegen kommt aus einer der Vorstädte, ist vorbestraft und will nur seinen Zettel fürs Arbeitsamt unterschrieben haben. Weil er aber anders ist als die üblichen Pfleger bekommt er den Job zur Probe und es entwickelt sich eine turbulente und beschwingte Freundschaft. Jeder der beiden kann dem anderen dort helfen, wo die Verletzungen und Behinderungen des Körpers, des Kopfes oder der Seele alleine nicht zu bewältigen sind.
Ein ziemlich schöner und absolut lebensbejahender Film, der nicht umsonst mit 8,8 Millionen Zuschauern zum Publikumserfolg Anfang 2012 in deutschen Kinos wurde.


Die aufgelisteten Titel stellen nur meine persönliche Auswahl dar.
Bin gespannt auf eure Kommentare und Ergänzungen dieser Liste.





Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz

ist
Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.


Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.

Weihnachtsrelish von Kille Enna

MEIN ROTES RELISH



Kille Enna, Köchin, Gewürzspezialistin und Autorin
Kille Enna, Spitzenköchin, Buchautorin und Fotografin, lebt in Ystad.
Sie ist in Schweden und Dänemark vielleicht so etwas wie Sarah Wiener hier, ein "Idol für die naturbelassene Küche" -  siehe
unser Portrait:Opens internal link in current window Kille Enna, Spitzenköchin, Fotografin, Autorin
Kille liebt Gewürze, ihre Aromen, und ist begeistert von unseren Qualitäten.
Wir wiederum sind begeistert von ihrer überschwänglichen Energie, ihrem Mut und der Kreativität in dem, was sie tut. Wir haben selten so lebensfreudig beschwingte, authentische Rezepte gesehen wie in ihrem Kochbuch (siehe Buchtipp unten, auch ein schöner Geschenktipp mit den künstlerischen Fotos von Kille Enna).

Das Nachkochen ist wie ein sich Hineinvertiefen in die jeweiligen Früchte oder Gemüsesorten, die im Zentrum stehen - eine Auseinandersetzung mit allen Geschmacksfacetten, Aromen und Eigenarten  - verstärkt durch die reichhaltigen Gewürzen, die Kille Enna ihren "Stars" aus der Natur gerne an die Seite stellt. Dadurch, oder manchmal auch durch überraschende Säure, Schärfe, Herbe oder Süße, werden die Sinne hellwach ...

Zu Weihnachten mailte uns Kille Enna mit ihren Weihnachtsgrüßen ein neues Rezept. Diese rohe Frucht-Würz-Sauce wollte ich unbedingt vor dem Veröffentllichen im Blog ausprobieren, aber habe, wie Miraculix damals mit den Erdbeeren bei den Römern, in unserer alten römischen Stadt Colonia heute keine einzige Preiselbeere gefunden, natürlich nicht frisch, aber leider auch nicht gefrorene. Es folgten Experimente mit den im Bioladen vorhandenen TK-Beeren - und mit Tiefkühl-Himbeeren oder roten Johannisbeeren kommt man Kille Ennas Gedanken nahe: ein wunderschönes frisches Rot, im Geschmack changierend zwischen Rot und Orange, die Gewürze bilden ein Grundgerüst, weich, leicht würzig und scharf - am faszinierendsten ist aber diese lebenslustige Frische. Im Spätsommer 2013 gibt es hoffentlich auch hier frische Preiselbeeren.







Biogewürze von Heuschrecke ganz und gemahlen. Beispiel PimentWeißer Urwaldpfeffer aus kbA von HeuschreckDie benötigten Gewürze gibt es von Heuschrecke in biologischer Spitzenqualität, sowohl ganz als auch gemahlen, im Bioladen.
Tipp: Weißer Pfeffer ist die vollreif geerntete Beere, die anschließend ca. 10 Tage in Wasser weicht - es findet eine Fermentation statt, wodurch sich die Schale anlöst. Anschließend wird die Schale unter viel Wasser abgerubbelt. Durch die Fermentation hat der weiße Pfeffer im Gegensatz zu grünem und schwarzem Pfeffer ein würziges Aroma (kann an Schafstall erinnern), das sich in vielen Gerichten, eingebunden, als Grundwürze bewährt.

 

 



MEIN ROTES RELISH

Unser Bio-Pfeffer aus Kerala in Indien von den Sahyadri Spice Farmers

(Relish (engl.) = Soße, Würze, Geschmack, Genuss. Dies ist eine rohe, rote, frisch-aromatische Fruchtsauce, voller Energie. )


Kein Weihnachten ohne mein rohes, rotes Relish.  Furchtbar einfach, brillante Farbe und frischer Geschmack. Zubehör sowohl Rostbraten, Ente und Schinken. Kann aber leicht für gebackene Kartoffeln, Reis oder ein Stück geräucherten Fisch auf Roggenbrot verwendet werden. Sie können auch gefrorene Beeren benutzen. Das Relish ist (macht) immer noch süchtig.

Zutaten
(ca. ½ liter)

  • ca. 250 g ganze Orangen, gewaschen
  • 300 g frische Preiselbeeren, gewaschen und sortiert
  • 200 g heller Rohrzucker
  • 20 weiße Pfefferkörner, frisch gemahlen
  • 10 Pimentkörner, frisch gemahlen
  • 8 Nelken, frisch gemahlen



Die Orangen halbieren Sie, entkernen, grob hacken (die Haut und alles) und in einen Food-Prozessor geben. Fügen Sie die anderen Zutaten rein und drücken Sie die Starttaste. Mischen, bis es einen gleichmäßigen feinen Püree ergibt. Relish für mindestens 1 Stunde stehen lassen. Vor dem Essen, oder besser noch über Nacht. Am besten in den Kühlschrank stellen, wo er 4-5 Tagen hervorragend hält.



Schöne, natürliche und frohe Weihnachten von Schweden wünsch ich euch allen ……

 

Kille Enna









Buchcover: Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag

*) Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag GmbH, München Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.christian-verlag.de . Rezepte nach Jahreszeiten, mit wunderschönen Fotos von Kille Enna.
Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung von Kille Enna.

Rezepttext © Kille Enna   Öffnet externen Link in neuem Fensterkilleenna.com

Fotos Gewürze: Heuschrecke






 

 




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Tags: relish, weihnachten, preiselbeeren, bio-gewürze, weißer pfeffer
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Love and gratitude

Kathrin Franckenberg: Love and gratitude

Kathrin Franckenberg: Love and gratitude






Völlig unerwartet. Plötzlich war es da. Und es gibt mir eine neue Richtung ...





 

Kathrin Franckenberg


 



Kathrin Franckenberg
Kathrin Franckenberg ist Künstlerin, Meisterschülerin von M. Cassou, USA ("Point Zero"), Kunstglaserin, ausgebildet im "Begleiteten Malen", Ergotherapeutin, SI-Therapeutin (DVE) für Kinder, tätig in der Erwachsenenbildung und begleitet seit mehreren Jahren kleine und große Menschen auf ihrem kreativen Weg.   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.malfreude.de



"Galumphierend:
 

Hat in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges, galoppierendes Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen folgt, so folge ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was sich in mir regt. Und dem, was mich auch von „Außen“ berührt und bewegt. Was entsteht, in mir, ist auch diese Lebendigkeit, die verschiedenen Tempi, wenn es langsam wird, wenn ich stolpere, wenn ich falle, wenn ich wieder aufstehe – metaphorisch gesehen – und es hat auch eine Qualität von Absichtslosigkeit und nicht festlegen wohin, kein Ziel, ein Im Moment erleben mit der permanenten Möglichkeit, alles wieder zu zerstören und zu verändern. Das ist das spielerische Element. Das ist das Kreative. Das ist Spiel. Alles fällt auch wieder auseinander und wird neu zusammen gepuzzled, um sich beim nächsten Pinselstrich wieder zu transformieren. Es ist ein lebendiger Prozess, im Geboren werden und Sterben – ein Feld, das Kreativität ist. Ein Raum des alles und nichts, aus dem heraus Kreativität sich als Form und Farbe sichtbar werden lässt. Spontan, unreflektiert, unzensiert, erforschend, momentan…

Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"  

Kathrin Franckenberg



Bilder vergrößern = bitte einmal anklicken.

 

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Tags: kathrin franckenberg, kunst, point zero painting, intuitives malen, malfreude
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