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Gastbeitrag
25.05.2012
17:49

Ohrenkuss-Ausstellung 1.-21.6.2012 in Bonn: Fotos, Skulpturen, Gebärdenchor, Wandern, Lachyoga

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am 1.6.2012

Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft. Die Ohrenkuss-AutorInnen bloggen regelmäßig bei uns zu aktuellen Themen.
Heute: Einladung zur Ohrenkuss-Ausstellung "Hier rein ... da raus". 

 





EINLADUNG


OHRENKUSS ...DA RHEIN, DA RAUS

EINE AUSSTELLUNG MIT FOTOGRAFIEN VON BRITT SCHILLING UND SKULPTUREN VON BURKHARD MOHR



Wann: vom 1. – 21. JUNI 2012


Wo: im Kurfürstlichen Gärtnerhaus, 53115 Bonn, Beethovenplatz




Ohrenkuss-Ausstellung

  • Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 1. Juni 2012 um 19 Uhr im Kurfürstlichen Gärtnerhaus, 53115 Bonn, Beethovenplatz

  • Welt-Premiere bei der Eröffnung: Der erste Auftritt des Ohrenkuss-Rheinlust Chores. Die Lieder werden nicht nur mit der Stimme, sondern auch mit Gebärden vorgetragen. Ohrenkuss Rheinlust Chorleiter: Dr. Lutz Peschke, Gebärdensprachdolmetscherin: Claudine Bohère-Püschel





Öffnungszeiten:
Dienstags bis Samstags 14 bis 18 Uhr,
Sonntags 11 bis 14 Uhr und nach Absprache
Ein Ohrenkuss-Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung. *)
Informationen und Anmeldung:
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de/aktuelles
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.facebook.com/Ohrenkuss
info@ohrenkuss.de und 0171-786 06 88







*)  Ohrenkuss-Rahmenprogramm zur Ausstellung


Liebe Ohrenkuss-Fans,

 

heute freuen wir uns, dass wir Euch und Ihnen die Einladung zu der Ausstellung DA RHEIN, DA RAUS zusenden können.



Viele von Euch/Ihnen leben ja nicht im Rheinland (schade!), aber wer weiß - kann ja sein, dass jemand in den ersten drei Juni Wochen doch nach Bonn reist?
 


Zusätzlich gibt es drei weitere Ohrenkuss-Termine:

 

  • Wandern mit Ohrenkuss und Burkhard Mohr
    Am Samstag, 9. Juni 2012
    Das Siebengebirge mit Ohrenkuss und Burkhard Mohr wandernd, singend, lachend, schreibend und zeichnend entdecken.
    Ab 16:00h (Dauer: mindestens 100 Minuten), um Anmeldung wird gebeten (info[at]ohrenkuss.de ).
    Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.burkhard-mohr.de


 

  • Zweimal Lachyoga mit Ohrenkuss!
    Sonntag, 3. Juni 2012 Lachyoga 1_mit Sangita Popat von 11:00h bis 12:00h (Treffpunkt am Kurfürstlichen Gärtnerhaus in Bonn).
    Sonntag, 17. Juni Lachyoga 2_mit Sangita Popat von 11:00h bis 12:00h (Treffpunkt am Kurfürstlichen Gärtnerhaus).
    www.sangita-popat.de
    Eine Anmeldung ist nicht nötig – kommt einfach zahlreich!


 

Wir freuen uns, wenn Ihr mitwandert – und mitlacht.

 

Schöne Pfingsttage wünscht Euch

Katja de Bragança und das ganze Ohrenkuss-Team










Fotos © Ohrenkuss

Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.

... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.



 




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Tags: ohrenkuss, down syndrom, ausstellung, rheinlust chor, wandergruppe, lachyoga
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Kille Enna: Rhabarberzeit (2)

KNACKIGE SÜSS-SAURE RHABARBER-PICKLES



 

Kille Enna, Köchin, Gewürzspezialistin und Autorin
Kille Enna, Spitzenköchin, Buchautorin und Fotografin, lebt in Ystad.
Sie ist in Schweden und Dänemark vielleicht so etwas wie Sarah Wiener hier, ein "Idol für die naturbelassene Küche" -
siehe unser Portrait:Opens internal link in current window Kille Enna, Spitzenköchin, Fotografin, Autorin.

Kille liebt Gewürze, ihre Aromen, und ist begeistert von unseren Qualitäten.
Wir wiederum sind begeistert von ihrer überschwänglichen Energie, ihrem Mut und der Kreativität in dem, was sie tut. Wir haben selten so lebensfreudig beschwingte, authentische Rezepte gesehen wie in ihrem Kochbuch (siehe Buchtipp unten).

Zum Frühling mailte Kille uns - natürlich - Rhabarberrezepte. Hier nun das zweite von 3:










 

 

 Meersalz traditionell, naturbelassen, PortugalBio-Cayenne-Pfeffer Heuschrecke

Benötigte Gewürze, von Heuschrecke:

 

1) Chiliflocken gibt es leider noch nicht in Bio-Qualität. Wir selber haben deshalb einfach eine Prise von unserem Cayenne-Pfeffer, Bird-Eyes, Uganda genommen.

2) Meersalz: wir empfehlen, hier einmal unser naturbelassenes Meersalz traditionell zu probieren.
Dieses Salz wird wie seit Tausenden von Jahren handwerklich geerntet: die oberste Schicht unter dem Wasserspiegel wird vorsichtig herausgeschaufelt, und nur noch in die gewünschte Kristallgröße gemahlen – nichts weiter. Es bleibt etwas feucht, kann dunkle Algen- oder Mineralpartikel aufweisen, hat einen NaCl-Gehalt von ca. 95%, und kommt wie das Meersalz und Fleur de Sel aus dem Naturpark Ria Formosa, Ost-Algarve. Im Geschmack ist es vollmundiger, weicher und würziger als „normales“ Atlantik-Meersalz, welches in Salzsole gewaschen wird (und deshalb die für ein Speisesalz vorgeschriebenen 97,5% NaCl erreicht).

 

 

 


 






 

 

 

 

KNACKIGE SÜSS-SAURE RHABARBER-PICKLES



Kille Enna: Rhabarberpickles süß-sauer

Rhabarber einzumachen ist eine tolle Beschäftigung für regnerische Tage im April, Mai, Juni und Juli.

Ich bereite immer eine ordentliche Portion zu und falle dann im Herbst darüber her. Der Geschmack ist spritzig-säuerlich und herrlich frisch.

Im April-Mai sprießen neue Triebe an meiner Grünen Minze im Garten, die ganz wunderbar zum Rhabarber passt. Aber natürlich können Sie auch Estragon, Dill, Fenchelkraut oder Zitronenverbene verwenden.

Ich übergieße den Rhabarber immer mit doppelt so viel Sud wie nötig. Auf diese Weise erhalte ich ganz nebenbei eine feine Vinaigrette für Salate, Fischgerichte oder einen warmen Kartoffelsalat.



Zutaten

 

Ergibt 1 mittelgroßes Einmachglas

 

  • 250 g Rhabarberstangen
  • 10 g frische Grüne oder Marokkanische Minze
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • Für den süßsauren Essigsud:
  • 200 g heller Rohrzucker
  • 200 ml Apfelessig
  • 20 g Meersalz
  • breite Streifen der Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
  • 1 Prise Chiliflocken




Den Rhabarber putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Wird er zu dick geschnitten, wirkt alles zu klobig, nicht elegant genug. Die Minze abspülen und trocken tupfen. Nun schichtweise Rhabarber und Minze in ein sauberes Einmachglas füllen und alles mit Zitronensaft übergießen.



Für den süßsauren Essigsud: Alle Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen und kochen lassen, bis der Zucker aufgelöst ist. Den heißen Sud über den Rhabarber gießen und die Rhabarberstücke mit einem Löffel (keinesfalls die Finger nehmen) zusammendrücken, damit alle Stücke mit Sud bedeckt sind.



Vor dem Verzehr ein paar Tage durchziehen lassen. Im Kühlschrank hält sich der eingelegte Rhabarber bis zu 1/2 Jahr.



Kille Enna








Buchcover: Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag

*) Kille Enna und Georg Schweisfurth: Der echte Geschmack. Christian Verlag GmbH, München Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.christian-verlag.de . Rezepte nach Jahreszeiten, mit wunderschönen Fotos von Kille Enna. Das vorgestellte Rezept finden Sie hier auf S.41.

Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung von Kille und dem Christian Verlag.

Fotos © Kille Enna

Foto Salz, Cayenne © Heuschrecke










 

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Tags: rhabarber, traditionelles meersalz, bio-kräuter, rhabarber-pickles
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Einmal um die ganze Welt...

Google Earth

Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0

Schön sieht sie aus.
Die blaue Kugel dreht sich langsam vor dem Hintergrund des Weltalls.

Ich habe mir mal wieder "Google Earth" auf meinem Rechner installiert - der ganze Planet auf meinem Bildschirm. Das war eine Sensation 2004, als die damals noch junge Firma Google eine virtuelle Erdsimulation kostenlos jedem Computer-Anwender zur Verfügung stellte.

Die aktuelle Version bietet in vielen Städten eine fast fotorealistische 3-dimensionale Ansicht. Die Häuser können von oben auch leicht von der Seite gesehen werden. Bei dem Haus, in dem meine Firma ist, stimmt sogar die Fassaden-Farbe. Wenn man noch weiter herunter zoomt, kommt man dann in die "Street-View" Ansicht und fährt durch fotografierte Straßen.

Das war schon Jahre vor Google ein Traum von mir: fremde Orte anschauen zu können ohne zu reisen, fotografische Streifzüge durch fremde Städte zu unternehmen ohne Geld und Zeit zu verbrauchen. Damals 1998 hatte ich eigens dazu eine Website entwickelt und mit meiner ersten Digitalkamera aufgenommene Fotos vom Kölner Agnesviertel auf einem mit Photoshop gezeichneten Stadtplan online gestellt.
Meine Hoffnung und Angebot war, dass andere Menschen in anderen Städten mit einer Digitalkamera durch die Straßen ziehen und meine Website kostenlos nutzen würden. Dann könnte ich eines Tages "virtuell durch die Straßen New Yorks spazieren".
OK – ich hatte nicht die Finanzpower und Medienwirksamkeit von Google. Meine Website www.stadtfoto.de war nicht erfolgreich und im letzten Jahr habe ich das schlafende Projekt eingestellt. Aber die Idee hatte wohl nicht nur ich und Google hat meine Wünsche hervorragend umgesetzt.

An meinem 50sten Geburtstag hatte ich einige Freunde zu uns nach Haus eingeladen und zu vorgerückter Stunde hingen dann 5 Männer vor meinem Rechner und zeigten sich gegenseitig interessante Plätze auf der ganzen Welt. Der Google-Welt.

Abends vor dem Rechner zu sitzen und die Weltkugel spielerisch mit der Maus zu drehen, bis Marokko vor mir liegt und dann meine Reisewege von 1992 zu wiederholen, von Agadir nach Marrakesch und bis an den Rand der Wüste, in die Silberstadt Tisnit hereinzuzoomen – herrlich!
Ohne ozonfressende Touristen-Jets, ohne Probleme mit der landesüblichen Ernährung und in der Sicherheit und dem Komfort meines Zuhauses.
Wenn ich mich dann genug erinnert habe, ist mein Bett nicht weit entfernt und ich träume weiter von vergangenen Reisen und Orten...

Wer "Google Earth" noch nicht kennt oder es lange nicht mehr genutzt hat: die Reise ist schnell geplant und äußerst kostengünstig! Die Pyramiden in Ägypten, die Nazca-Wüste in Peru, der Platz des himmlischen Friedens oder die Niagara-Wasserfälle – Google bringt uns ganz nah ran...



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz

ist
Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.


Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.



 

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Tags: google earth, virtuelle reisen, stadtfoto, software, pc, gratis
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Gastbeitrag
11.05.2012
10:58

Mikrokosmos: Rübling und Helmling

Blätterpilze auf Fichtenzapfen



Da wir sooo lange nichts haben von uns hören lassen, hier die Rückmeldung mit einem Feuerwerk im Kongo!



mycena_strobilicola_caulo
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mycena_strobilicola_ch
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mycena_strobilicola_hds
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strobilurus_esculentus
strobilurus_esculentus
strobilurus_esculentus_ch100
strobilurus_esculentus_ch100
strobilurus_esculentus_ch50
strobilurus_esculentus_ch50


Nur zwei kleine frische Blätterpilzarten mit Hut und Stiel, beide auf Fichtenzapfen wachsend, haben wir im April stetig angetroffen und haben deshalb auch genauer hingeschaut: auf den ersten oberflächlichen Blick hin unterscheidet man sie gar nicht und da der eine, nämlich der Fichtenzapfen-Rübling (Strobilurus esculentus) sehr häufig vorkommt, wird der andere, der seltenere Fichtenzapfen-Helmling (Mycena strobilicola) regelmäßig übersehen.


Auf den zweiten Blick sind die Unterschiede augenfällig: der essbare (aber wegen seiner Winzigkeit mykophagisch unergiebige) Fichtenzapfenrübling hat einen flachen Hut mit weisslichen angehefteten, fast freien Lamellen und einen ziemlich elastischen Stiel, während der Fichtenzapfen-Helmling einen doch recht typischen glockig-kegeligen Helmlingshut auf brüchigem Stiel trägt. Dazu kommt sein penetranter Chlorgeruch, der Pilzgerichtfantasien erst gar nicht aufkommen lässt.


Quetscht man die Lamellenschneiden ein wenig unter dem Deckblättchen, wird bei 400facher Vergrößerung, bei 1000facher erst recht, schnell klar, dass die sterilen aufgeblasenen Zellen an den Lamellenschneiden, die sogenannten Cheilozystiden (Ch) zu zwei sehr verschiedenen Arten gehören müssen: mag auch ihre bauchig- spindelige Form noch ähnlich sein, nur die Cheilozystiden vom Fichtenzapfen-Rübling sind derart dickwandig. Das sind die Cheilocystiden vom Fichtenzapfen-Helmling nie und ein bisschen rundlicher sind sie auch.


Natürlich gibt es noch weitere mikroskopische Unterschiede. Wir können hier noch die langen, dünnen Hyphen der Hutdeckschicht (HDS) des Fichtenzapfen-Helmlings zeigen. Selbst die feinen, der Zellmenbran aufliegenden bräunlichen Inkrustationen kann man gut erkennen. Der Fichtenzapfen-Rübling hat dagegen eine Hutabschlusshyphenschicht aus dichtgepackten birnenförmigen Zellen (leider kein Mikrobild vorliegend) und die merkwürdigen geisselartigen Auswüchse (Caulocystiden) an der Stielspitze wie beim Fichtenzapfenhelmling (siehe Mikrobild) hat er auch nicht, dafür pfriemelige auf breitem Fuß (leider kein Mikrobild).


Da all' diese Gewebe weisslich sind und im Mikroskop fast durchsichtig erscheinen haben wir sie angefärbt mit Kongorot und erhalten dieses Feuerwerk der Mikrostrukturen.





Eva Wandelt und Lothar Claußnitzer

Bilder mit Klickvergrößerung




 



Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).

In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.


Fotos © Evi Wandelt, Lothar Claußnitzer

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Tags: fichtenzapfen, blätterpilzarten, strobilurus esculentus, mycena strobilicola
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Du

Kathrin Franckenberg: ... und die Eltern im Hintergrund




Kathrin Franckenberg: Du


















Kathrin Franckenberg
Kathrin Franckenberg ist Künstlerin, Meisterschülerin von M. Cassou, USA ("Point Zero"), Kunstglaserin, ausgebildet im "Begleiteten Malen", Ergotherapeutin, SI-Therapeutin (DVE) für Kinder, tätig in der Erwachsenenbildung und begleitet seit mehreren Jahren kleine und große Menschen auf ihrem kreativen Weg.   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.malfreude.de



"Galumphierend:

Hat in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges, galoppierendes Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen folgt, so folge ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was sich in mir regt. Und dem, was mich auch von „Außen“ berührt und bewegt. Was entsteht, in mir, ist auch diese Lebendigkeit, die verschiedenen Tempi, wenn es langsam wird, wenn ich stolpere, wenn ich falle, wenn ich wieder aufstehe – metaphorisch gesehen – und es hat auch eine Qualität von Absichtslosigkeit und nicht festlegen wohin, kein Ziel, ein Im Moment erleben mit der permanenten Möglichkeit, alles wieder zu zerstören und zu verändern. Das ist das spielerische Element. Das ist das Kreative. Das ist Spiel. Alles fällt auch wieder auseinander und wird neu zusammen gepuzzled, um sich beim nächsten Pinselstrich wieder zu transformieren. Es ist ein lebendiger Prozess, im Geboren werden und Sterben – ein Feld, das Kreativität ist. Ein Raum des alles und nichts, aus dem heraus Kreativität sich als Form und Farbe sichtbar werden lässt. Spontan, unreflektiert, unzensiert, erforschend, momentan…

Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"   Kathrin Franckenberg



Bilder vergrößern = bitte einmal anklicken.


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Tags: point zero painting, intuitives malen, malfreude
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