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Schwarzes Gold: Kompost. Fairbiotea-Bericht

Entwicklungsprogram natürlicher Nährstoffkreislauf. Kompost-Seminar, Kompostherstellung und Forschung.

Fairbiotea ist ein von der Kontrollstelle IMO geprüftes Qualitätsmanagement-System unseres langjährigen Teeimporteurs, entstanden wegen der unsicheren Situation in China bezüglich Bio-Qualität und sozialer Lage der Teebauern.
Mittel sind Schulungen der Bauern, intensive Begleitung bei Prozessentwicklung und Analytik, Abnahme- und faire-Preis-Garantie - ohne die Almosen-Rückvergütungssysteme der kommerz. Fairtrade-Organisationen - , konkrete Verbesserung der Situation der Teebauern durch Zuteilung von Gärten und Kühen, faires Lohnsystem, Verbesserung der Ökologie (Nährstoffkreisläufe).

Vier Teegärten, von denen der Hauptteil unserer China-Tees auch stammt, sind bisher Teil des Fairbiotea-Systems.

Die Überwachung und Begleitung der Maßnahmen ist sehr aufwendig (und teuer, wir zahlen entsprechend einen Aufpreis an den Koordinator), und es gibt eine ständige Auseinandersetzung der Kulturen: was ist machtbar, was wird nicht akzeptiert, wie macht man es besser.

Die Inspektionsberichte zu den Farmen, die auch ethno-soziologisch sehr interessant sind (es wird nicht beschönigt oder glattgeschrieben), werden auf der Website Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.Fairbiotea.de   veröffentlicht.

Auf dem Logo-Aufkleber auf unseren Teetüten wird auf die Website hingewiesen. Zur Zeit tragen im Heuschrecke-Sortiment ca. 20 Sorten reine und aromatisierte China-Grün- und Weiße Tees das Fairbiotea-Logo.

 

Hier folgt nun der "Kompost-Newsletter".  Für uns Städter weit weg, aber Kompost ist wirklich schwarzes Gold, und eine richtige Wissenschaft.

 

 





Fairbiotea - Newsletter 12/11:

 

Entwicklungsprogram natürlicher Nährstoffkreislauf

 

Kompost-Seminar, Kompostherstellung und Forschung







Im Oktober 2011 wurde im Auftrag des "fairbiotea"-Importeurs ein Seminar veranstaltet.

Kompost-Training 2011: Weltweit geht die Menge des Humus zurück.Das Seminar wurde von dem Bodenkundler Tobias Bandel von www.soilandmore.nl geleitet, der in vielen Ländern Kompostberatung durchgeführt hat.
In diesem Seminar, an dem Vertreter aller "fairbiotea"-Farmen, der lokalen Verwaltung, landwirtschaftliche Verbände und andere Einrichtungen teilgenommen haben, wurden aktuelle Erkenntnisse im Zusammenspiel zwischen landwirtschaftlicher Nutzung, Bodennutzbarkeit, Klimawandel und die zukünftige Ernährung einer zunehmenden Weltbevölkerung vermittelt.

CO2 Zertifizierung (Öffnet externen Link in neuem Fenster http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1179753188212007230018/klima_validation_Ausgleich_d.pdf ) CO2 Fußabdruck ( Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Fu%C3%9Fabdruck ) und Emissionshandel ( Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.wikipedia.org/wiki/Emissionsrechtehandel ) als Refinanzierungsquelle bei der Kompostnutzung in der Landwirtschaft wurden vermittelt.





Kompost-Training 2011: Untersuchung der Bodenbeschaffenheit

Die Fruchtbarmachung der Wüste und die Umkehrung zunehmender Verwüstung im Klimawandel und durch die industrialisierte Landwirtschaft waren ebenso Bestandteil dieses Vortrages. Kompost kann die Bodenfruchtbarkeit wiederherstellen.


Neben diesen globalen Themen fand ein 3-tägiges praktisches Training in den Tee-Farmen statt, bei dem der Zustand der Bodenfruchtbarkeit und die Verfügbarkeit unterschiedlicher Biomassen für die Herstellung von hochwertigem Kompost untersucht wurden.

Danach wurde das notwendige Wissen bei der Kompostherstellung vermittelt und praktisch umgesetzt. Ein wesentlicher Bestandteil war hierbei auch die Herstellung und die Nutzung von Kompost-Tee.

Danach wurden die Eckdaten für das Kompost-Forschungsprojekt festgelegt, die für das Monitoring wichtig sind.
Mehr dazu finden sie auch unter www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/hecheng.html

Im Jahr 2011 wurde zusammen mit den Produzenten ein neuer Plan für die Entwicklung eines Nährstoffkreislaufes entwickelt. Die Finanzierung hierfür wurde vertraglich sichergestellt und wird zukünftig teilweise mit Bonuszahlungen, als Zuschuss für die Bezahlung der Kompostarbeiter, finanziert. Der Großteil der Kosten wird von den Produzenten übernommen.

 

Bei dem neuen Plan geht es zunächst um ein Forschungsprojekt, das die sinnvolle Nutzung von Kompost am praktischen Beispiel belegen soll.
Mit einem Berater von www.soilandmore.nl wurde ein professioneller Bodenkundler engagiert, der das Training für die richtige Kompostherstellung übernehmen wird. Hierfür fallen im ersten Schritt ca. 10.000 Euro Kosten an, die vom "fairbiotea"-Importeur übernommen werden.

Kompost-Training 2011: Der Kompost-Profi zeigt, wie es geht.Kompost-Training 2011: Der Kompost-Profi zeigt, wie es geht.

 

 













Kompost soll zunächst im Rahmen eines Forschungsprojektes, an einem zentralen Platz der Farm, nach Anleitung des Spezialisten und nach entsprechenden Plänen hergestellt werden und von entsprechend geschulten Kompost-Managern umgesetzt werden.

Die benötigte Biomasse für diese Kompostherstellung, d.h. grüne Biomasse, braune Biomasse, Holz, tierische Exkremente, Ton, Asche und Kalk, kommt überwiegend aus der Farm, kann allerdings auch von außerhalb beschafft werden, wenn die Produkte in der Farm nicht verfügbar sind.
Dieser Kompost soll in verschiedenen Varianten und Qualitäten hergestellt werden und die Herstellungsmethoden sollen dokumentiert werden.

Im Anschluss soll auf verschiedenen Testflächen die unterschiedliche Nutzung des Kompostes studiert und dokumentiert werden.

Hierbei werden unterschiedliche Mengen Kompost auf unterschiedlichen Testflächen unter den Tee-Büschen deponiert, hochwertigster Kompost wird als Kompost-Tee aufbereitet und auf die Tee-Pflanzen anderer Testflächen gesprüht. Und es wird Flächen geben, auf denen sowohl ein Depot angelegt wird, als auch Kompost-Tee gesprüht wird.

Es wird zudem Testflächen geben, bei denen Schattenbäume als Boden-Verbesserer einbezogen werden. So soll studiert werden, wie viel Kompost für eine positive Entwicklung der Pflanzen nötig ist und wie dieser eingesetzt werden muss.

Kompost-Training 2011: D ie Herstellung und Nutzung von Kompost-Tee.Kompost-Training 2011: D ie Herstellung und Nutzung von Kompost-Tee.

 

 

 

 

 

 









Nach ca. 3 Jahren, am Ende des Projektes, soll ausgewertet werden, ob die Kompostproduktion ökologisch und ökonomisch rentabel ist: D.h. wie hoch sind die Kosten für Herstellung und Ausbringung, wie gesund sind die Pflanzen und um wie viel steigt der Ernteertrag.

Die Hoffnung und Erwartung besteht, daß dieses Forschungsprojekt sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfolgreich sein wird, die Pflanzen widerstandsfähiger werden und die Erntemengen so stark steigen, daß eine entsprechende Kompost-Großproduktion für die gesamten Tee-Flächen der Farm rentabel wird und problemlos finanzierbar ist.

So könnten misstrauische Bauern und Produzenten von der Herstellung und Nutzung von Kompost im Nährstoffkreislauf überzeugt werden. Das ist nötig, damit der neue Plan zukünftig mit dem Engagement der Bauern und der Produzenten unterstützt wird.
Nur so wird die Entwicklung des Nährstoffkreislaufes möglich.






Mehr Informationen auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.fairbiotea.de





Fairbiotea Lizenznehmer

Beispiele: Heuschrecke-Bio-Grüntee mit Fairbiotea-Logo
Lizenznehmer sind Tee-Hersteller, -Großhändler und -Versandhändler.


Heuschrecke Naturkost GmbH ist einer der ersten Lizenznehmer. Im Juni 2011 wurden wir als erster Lizenznehmer innerhalb unserer normalen Bio-Kontrolle auf die Einhaltung der Fairbiotea-Regeln zertifiziert.












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Tags: fairbiotea, nährstoffkreislauf, kompost, bio-tee, china
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Schamanisches Märchen: Löwenzahnblüte

Löwenzahnblüte: Das Leben beginnen, so, wie Du gedacht bist



Im Löwenzahnraum fand das Unterrichtsfach ‚Demokratie und Eigenverantwortung' statt. Das Fach ist neu. Es wurde notwendig, nachdem Rechtspopulisten während mehrerer Legislaturperioden die Mehrheit errungen, und jetzt nur knapp die erneute Mehrheit im Parlament verfehlten hatten. Das war dem ehrwürdigen Kulturministerium, wo die Alt-2013er, eingeschlossen wie auf einer Insel, Stellung bewahrt hatten, eine Warnung.
Diese Fach stand bereits für die Erstklässler auf dem Plan, und wurde mit immer komplexeren Inhalten bis zur Abschlussmatura geführt. Die Schüler mochten es. Hier wurden sie ernst genommen. Und in kleinem Maßstab brachten sie erste regionalpolitische Projekte auf den Weg.

Die 14-Jährigen machen sich mit ihren DragonPads unter dem Arm auf den Weg in die Stunde.
Seit mehreren Unterrichtseinheiten behandelten sie die Geschichte der Demokratie und sind jetzt in der Moderne angelangt.

Lars fragt: "Wo fängt meine Verantwortung an, die Politik mitzubestimmen, und wie kann ich an den wichtigen Entscheidungsprozessen für unsere Belange der Zukunft teilnehmen, und verstehe vorher, was da eigentlich alles entschieden werden soll?" Inka pflichtet bei: "Ich bin jetzt alt genug, und will aufpassen, dass die Gesellschaft auch für uns Jugendliche funktioniert."

Ihr Lehrer bestätigt. "Ihr seid jetzt in einem wichtigen Alter, herauszufinden, was Ihr von diesem Leben und dem Ort, wo Ihr hineingeboren seid, eigentlich wollt. Oder umgekehrt - was das Leben und der Ort Euch versprochen haben. Lasst uns die Eingangsmeditation zu dieser Stunde machen." Das war nicht mehr ganz neu: nicht nur der Intellekt, sondern eine ganzheitliche Intelligenz sollte ausgebildet werden. Die Schulen wollen unbestechliche, selbstbewusste Menschen entlassen können, die sich von niemandem an der Nase herumführen lassen würden. Weder von Partikularinteressen der Wissenschaft, noch der Wirtschaft.

Die Jugendlichen setzen sich zurecht und betrachten die schönen, großformatigen Fotos an den Wänden: Löwenzahn, die gelben Blüten, Pusteblumen.

Lars, Inka und ihre Freundesgruppe fassen ihre Eindrücke aus der Meditation in einem inspirierten Text zusammen, und tragen ihn vor:

"Ich lasse Dich sanft wachsen, aber für Dich ist es eine große Aufgabe, Dich so stark aufzurichten, dass das Licht Dich erreicht. Der Wirbelsäulenkanal soll Dich tragen, ernähren, Dein Gesicht blühen lassen.
Du bist selbst verantwortlich für Deinen Standort -, der soll erspürt werden, und Terra incognita soll erkannt werden. Es wird leichter, wenn Du Dich auf Deinen Ort konzentrierst, aber das wird Dir gezeigt. Du brauchst Dich nur nach oben ausrichten, alles weitere geschieht. Es ist Dir bestimmt, zu blühen."



Die zweite Gruppe um Kurt und Melanie präsentiert danach ihren Teil:

"Du triffst ständig innere Entscheidungen, wie großherzig Du bist.
Du bist ständig am Tarieren, warum du Dich kleiner ausgibst.
Das einzige Kriterium ist, was Du mit deiner Größe machst.
Du bist an Oben und Unten angebunden, dazwischen windest Du Dich, genug Verantwortung anzunehmen.
Ein Indikator der Angst, zuwenig zu tun, ist: fühlst Du Dich nach oben offen oder geschlossen? Das Weitere kann erst darauf folgen - Drittes Auge, Hellsichtigkeit, rechte Gehirnhälfte ausbilden. Zuerst die Entscheidung, Größe zuzulassen. Du bist seit Deiner Geburt auf dem Weg."



"Puh, das klingt aber auch anstrengend, nicht nur locker flockig," meint Franzi aus der dritten Gruppe. "Einerseits tolle Lebensprinzipien, aber für junge Menschen wie uns ohne Lehrer und Vorbilder gar nicht zu bewerkstelligen. Wie werden wir beschützt vor schlimmen Irrtümern oder richtig tückischen Anführern, die wir nicht durchschauen können? Aber ich lese jetzt mal unseren Text vor."


"Getauft in Licht - die Lichttaufe erlaubt Dir, das Leben neu zu beginnen, so, wie Du gedacht bist. Ein wunderbarer spiritueller Moment, durch uns als Symbol begleitet.
Ich habe den Lichtkranz auf meiner ausgerichteten Gestalt. In wenigen Momenten Luft. Die Samen fliegen davon. Es heilt das Denken, alles müsse materiell verankert sein. Die Luft, das Licht, heilen diese Schwere."




Nachdem sie in gemeinsamer Runde die Essenz der Meditation diskutiert hatten, machen die Jugendlichen eine Wunschliste für die nächste Unterrichtseinheit. Sie wollen in Kooperation mit dem Informatik-Projekt ein WikiSchool-Modul für angewandte Demokratie in Schulen programmieren.




Aufgezeichnet von Ursula Stübner






In Kürze beginnt der Löwenzahn zu blühen.
Man kann z.B. frisch gepflückte Blüten in einen Kräuteraufguss dazugeben (ca. 2-5 Stück auf einen Liter). Einige Imker bieten reinen Löwenzahnhonig an, der ein mildes, aber betörendes Aroma hat.
Löwenzahnblüten sind schwierig zu trocken, daher sind sie selten in Tees zu finden (nur in unserem Frühlingstee) - aber es gibt viele Gewürz- und Kräutertees mit Löwenzahnblatt oder -Wurzel in unserem Sortiment:  (alle Zutaten aus kbA):

  • Wildkräuter, geschnitten, Zutaten: Bärlauch, Dost, Quendel, Löwenzahnblatt, Brennnessel-Blatt
  • Himalaya Wildkräutersalz, Zutaten: Himalaya Kristallsalz# Pakistan fein (75%), Quendel, Dost, Löwenzahnkraut, Bärlauch, Brennnesselkraut
  • Frühlings - Tee,   Zutaten: Birkenblätter, Lindenblüten, Ysop, Schafgarbe, Brennnessel, Melisse, Holunderblüten, Wacholderbeeren, Queckenwurzel, Löwenzahnblüten
  • Wellness - Ayurveda  -Tee, Zutaten: Pfefferminze, Zitronengras, Fenchel, Hagebuttenschale, Cassia-Zimt, Augentrost, Ingwer, Nelke, Melisse, Cardamom, Süßholz, Löwenzahnwurzel, Pfeffer schwarz





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Tags: schamanisch, märchen, löwenzahnblüte
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Heupd: Hirnforschung anwenderfreundlich

Sprachzentrum verlegt - begehrter Freiraum in Großhirn



Washington heupd | Das Sprachzentrum im menschlichen Hirn befindet sich nach einer 10-jährigen manipulativen Versuchsreihe nun an anderer und besserer Stelle als zuvor.
Forschern des medizinischen Zentrums der Georgetown-University ist es gelungen, das für die Sprache zuständige Wernicke-Zentrum (benannt nach Entdecker Carl Wernicke) um ca. 3cm nach oben zu verlegen. Dabei wurde ein kreisrunder Raum von ca. 3cm Durchmesser im hinteren Großhirn frei.


Dieses leistungsstarke Gebiet mit kompakt-grauer, geistloser Gehirnmasse weckt nun Begehrlichkeiten. Die Forscher der amerikanischen Universität halten es schon bei heutigem Wissenstand für möglich, den freien Bereich optimal zu programmieren. Es sei sogar realistisch, Anschlussbuchsen einpflanzen, sodass auf einfachste Weise Apps ins menschliche Gehirn überspielt werden können - so die Pressemitteilung der Georgetown University.


Die Weltplayer Google, Apple und Facebook bereiten sich seit einiger Zeit schon darauf vor - so ist aus Hackerkreisen zu erfahren - diesbezüglich Rechte zu sichern und Patente anzumelden. So wäre es z.B. denkbar, in die unter dem Arbeitstitel "iBrain" laufende Gehirnregion ein Atomuhrmodul als innere Uhr oder ein spezielles GPS-Tool als unfehlbaren Orientierungssinn einzuspeisen. Als Sahnehäubchen würde es statt Outlook ein neues Inlook-Programm geben, um nie mehr einen Termin zu verpassen. Ein abgeschlossener, nur durch Gedankenpassword zugänglicher Bereich würde idiotensicher die inzwischen unzähligen zu merkenden Kennwörter verwalten.
Die Entwicklungen weiterer Erleichterungen für die Menschheit, so unisono beide Pressesprecher, laufen hinter verschlossenen Türen bereits auf Hochtouren.


Die Lehrbücher müssen nun neu geschrieben werden, verlangt der medizinische Forschungsleiter Josef Rauscheder der Georgetown University. Die bahnbrechende Arbeit an der Großhirnrinde basiere auf insgesamt 115 Studien, bei denen die Hirnaktivität mittels Magnetresonanz, Lasertomographie und Positronen-Emission manipuliert wurde. hg/us








heupd - Pressedienst für unterbliebene und unterdrückte Nachrichten

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Tags: hirnforschung, wernicke zentrum, sprachzentrum, großhirnrinde, app, atomuhr
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Bitte recht freundlich!

Ein kleiner Schritt...

Im Kölner Süden wird fleißig geforscht und entwickelt:
Im Bereich Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr ermöglichen bundesdeutsche Steuergelder mehr als 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungszentrums der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR) grundlegende Forschungen und innovative Entwicklungen.
Da wird an effektiveren Solar-Modulen gearbeitet, Luftqualität ermittelt, Material getestet und natürlich auch an Raumfahrtmissionen und Satelliten-Starts teilgenommen. 

Das DLR ist ein modernes Forschungszentrum mit einer sehr fortschrittlichen  Haltung gegenüber neuen Technologien.
Das sieht man auch am sehr gut gemachten Internet-Auftritt mit bildschirm-füllenden Hintergrundbildern und informativem Videomaterial.

Zum 1. März 2012 hat das DLR einen weiteren Schritt in Richtung „Wissen für Alle“ gemacht. Alle Fotos und Videos des Internet-Auftrittes wurden unter die „Creative Commons Licence“ gestellt.
Bild- und Videomaterial, das bisher urheberrechtlich geschützt und alleiniges Eigentum der DLR war, kann ab sofort durch jeden Menschen frei und kostenlos genutzt werden.
Eigentlich folgerichtig, weil das Material durch Steuergelder finanziert wurde.

Ins Rollen kam die Rechte-Änderung schon 2009 durch eine Anfrage eines Mitarbeiters der Wikimedia Deutschland. Das Online-Lexikon Wikipedia wollte gerne die DLR-Fotos verwenden, durfte es aber nicht, weil bisher bei den Bildern vermerkt war: „Copyright by DLR“.
Ab sofort kein Problem mehr.

Die „Creative Commons“ Copyright-Lizenzen geben jedem Künstler, Autor, Musiker oder auch Firmen die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wie viel Rechte sie an ihren Werken freigeben möchten. Nicht mehr das „Alle Rechte vorbehalten“-Verbot ist die Zukunft, sondern das deutlich offenere und freiere „Einige Rechte vorbehalten“.
Was Andere mit dem Werk machen können, wird über 6 einfache Lizenzmodule entschieden, die seit 2001 kostenlos durch die Non-Profit-Organisation „Creative Commons“, bereitgestellt werden.
Die lockerste Version verlangt vom Nutzer lediglich die Namensnennung des Urhebers/Rechteinhabers. Darüber hinaus können die Rechte weiter eingeschränkt werden. Zum Beispiel derart, dass das Werk nicht bearbeitet werden darf, oder dass es nicht kommerziell genutzt werden darf. Auch eine Kombination dieser Rechte-Module ist möglich. Mehr hierzu in deutscher Sprache unter
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.creativecommons.org/was-ist-cc/

Die DLR hat sich für die freie Version CC-by entschieden.
Und erntet viel Lob in Internet-Kommentaren und in der Presse als Vorreiter und Vorbild.
Die CC-Lizenz bezieht sich auf alle Medien im Online-Auftritt, die bisher der DLR gehörten. Bilder die zusammen mit anderen Agenturen (z.B. ESA, NASA) entstanden, können nicht ohne diese freigegeben werden.
Auch Forschungsergebnisse zählen (noch) nicht zum Commons-Allgemeingut.
 
Auf diesem Gebiet wird sich in den nächsten Jahren viel ändern, da durch die allgegenwärtigen digitalen Kopiermaschinen (vulgo: Computer) viele der althergebrachten Copyright-Vorstellungen nicht mehr durchsetzbar sind.
Die Zukunft muss veraltete Rechtevorstellungen überprüfen und die CC-Lizenzen könnten ein möglicher Lösungsansatz sein.

Das Öffnet externen Link in neuem FensterForschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt hat sich zukunftsweisend entschieden!

Viel Spaß mit den folgenden Beispielen:

von DLR German Aerospace Center (SOFIA's Cologne visist Uploaded by russavia) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Das deutsche GREAT-Instrument (links) ist am so genannten Flansch des Teleskops (blau, im Hintergrund) angebracht.
Quelle: DLR / Thilo Kranz, CC-BY 3.0


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ist einer der kritischsten Momente eines Raumfahrtprojekts:
Für die ESA-Weltraumkapsel EXPERT haben die DLR-Forscher eine faserkeramische Frontstruktur, die Nasenkappe, entwickelt.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Nach dem schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami hat die "International Charter Space and Major Disasters" am Morgen des 11. März 2011 alle beteiligten Einrichtungen gebeten, Satellitendaten des Katastrophengebietes zur Verfügung zu stellen. Daran beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Als die D1-Mission 1985 startet, waren Experimente in der Schwerelosigkeit teilweise noch in der Kritik.
Auf dieser Aufnahme sieht man ein schwebendes goldenes Ei an Bord des Spacelab.
In der Oberfläche spiegelt sich der Astronaut Wubbo Ockels.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Parabolspiegel einer Versuchsanlage auf der Plataforma Solar in Almeria/Spanien.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet und optimiert auf dem über 100 Hektar großen Gelände verschiedene Hochtemperatur-Solartechnologien unter praxisnahen Bedingungen.
Quelle: DLR.


Bild: DLR, CC-BY 3.0

Auch das vom DLR entwickelte robotische Elektromobil "Robomobil" kommt zum Tag der Luft- und Raumfahrt am 18. September 2011 zum DLR nach Köln.
Quelle: DLR.





Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz

ist
Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.


Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.  

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Tags: dlr, luft- und raumfahrt, creative commons, bildrechte, copyright, vorreiter, wegweisend, cc-lizenz, cc-by, deutsche forschung
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Gastbeitrag
15.03.2012
10:12

Ohrenkuss: Skandal! Pressemitteilung

SKANDAL um OHRENKUSS!!!

  • Mafia-Terror und Leser-Beleidigungen verschandeln Hochglanzmagazin



Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft. Die Ohrenkuss-AutorInnen bloggen regelmäßig bei uns zu aktuellen Themen.

Ohrenkuss, das Magazin

 

 



BONN, 12. März 2012 - WAHNSINN!!! Das neue Ohrenkuss-Heft zum Frühjahr ist ein SKANDAL. Die Ausgabe ist frech, provokant, ordinär, sexy und - einfach hammergeil. Dagegen ist die BILD-Zeitung eine Einschlafhilfe. Am 21. März geht die neuste Ausgabe des Revolverblattes "Ohrenkuss ...da rein, da raus" an die Abonnenten und wird auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de online freigeschaltet. Damit nicht genug: Abends bekommt Ohrenkuss-Chefredakteurin Katja de Bragança in Berlin "Die Goldene Frau" von BILD der Frau. Und das alles ausgerechnet am Welt-Down-Syndrom-Tag!




Ohrenkuss, Skandal: Julia Bertmann und Marc Lohmann

"Halt die Klappe, du Vollidiot!"



Der neue "Ohrenkuss" ist nichts für schwache Nerven. Denn der Leser bekommt schon auf dem Titelblatt (diesmal ist die Ausgabe übrigens nicht im vertrauten Ohrenkuss A4 Querformat, sondern eine "richtige" Zeitung im A3 Format) eine wüste Publikumsbeschimpfung ab - das ist wie eine Tracht Prügel mit Worten: "Halt die Klappe, du Vollidiot, du dicke Kuh, du blöde Zicke, lahme Schnecke, Affenarsch, Voldemort, Arschgeige!" Und das sind nur die netten Ausdrücke, die sich die Ohrenkuss-Reporter für ihre Fans haben einfallen lassen. Keine Frage: Nach so einer Begrüßung brauchst du keine "Post vom Wagner" mehr.







Ohrenkuss, Skandal: Johanna von Schönfeld und Aladdin Detlefsen
Das Thema der Ausgabe ist Programm. Ohrenkuss-Autorin Veronika Hammel weiß: "Ein skandal ist wenn Man sich schämt und wenn Einem Etwas Peinlich ist". Das kann man natürlich noch kürzer formulieren. Daniel Rauers: "Skandal heißt Laserschwert." Anna-Lisa Plettenberg: "SPD." Marley Thelen: "Diana." Björn Langenfeld: "Aufhängen. Hier Hals." Die Autoren mit Down-Syndrom tauchen in diesem tabulosen Heft in die Halbwelt ab, schlüpfen in Gauner-Klamotten und bewaffnen sich bis an die Zähne. Die Fotos der Journalisten wirken diesmal wie ein Mafia-Streifen: düstere Gestalten, dunkle Sonnenbrillen, schmauchende Zigarillos und Pistolen, düstere Parkhäuser und geöffnete Kofferräume. Der Ohrenkuss wird zum Ohren-Paten.









Gangster, Gewalt, Geheimnisse


Ohrenkuss, Skandal: Michael Häger
Paul Spitzeck interviewt einen Gangsterboss für's Halbweltlogbuch: "Ich, der St. Pauli, der coole Gangster, komme in Schule und sage erst mal: ,Ficken!' und dann gehe ich in Klasse und sage nicht ,guten Morgen', sage ich ,Arsch' als ,Morgen'." Sie merken: Es geht um Beleidigungen, es geht um Krimi und Gewalt, um geheim und privat - aber auch um das Briefgeheimnis und den Tierskandal. Pro und Contra erhellen die spannende Frage "Können auch Männer Putzfrau sein?". Nichts als die Wahrheit und viele weitere enthüllende Antworten stehen im neuen Ohrenkuss mit dem Titel "Skandal".




 




Über Ohrenkuss


Auf dem Foto sind alle Models und Assistenzen der Ohrenkuss Ausgabe SKANDAL zu sehen, von links nach rechts: Anne Leichtfuß, Johanna von Schönfeld, Peri de Braganca, Paul Spitzeck, Marc Lohmann, Bettina Marugg, Anna-Lisa Plettenberg, Julia Bertmann, Michael Häger, Björn Langenfeld, Aladdin Detlefsen, Martin Weser und Maya Hässig (Grafik der Ohrenkuss Ausgabe). Bettina Marugg (hinter Anna-Lisa Plettenberg) ist Schauspielerin und hat den Ohrenkuss- Halbwelt- Workshop in Bonn geleitet. www.bettina-marugg.de
Das Magazin "Ohrenkuss ...da rein, da raus" erscheint zweimal im Jahr und veröffentlicht ausschließlich Texte, die Menschen mit Down-Syndrom selbst verfasst haben. So können die Leser von Ohrenkuss direkt daran teilhaben, wie Menschen mit dieser geistigen Behinderung ihre Umgebung wahrnehmen und was sie wirklich denken. Das Magazin ist in einer besonderen Optik gestaltet und veröffentlicht viele Fotos der Autoren, die sie in ungewöhnlichen oder alltäglichen Situationen zeigen. "Ohrenkuss ...da rein, da raus" hat bereits viele Preise gewonnen, darunter den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland und den Jugendkulturpreis Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen zu Ohrenkuss unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de.


   










Fotos © Ohrenkuss


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.

... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.



 



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Tags: ohrenkuss, down syndrom, bild der frau, skandal
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