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Gewürz des Monats Januar: Keltische Kräuterküche

... "schmelzen in der Frühlingssuppe dahin"

 Die Keltische Kräuterküche von Heuschrecke

Gewürz des Monats Januar: Keltische Kräuterküche


Liest man heute Literatur über die Kelten, fällt auf, wie harmonisch ihre Kultur in unsere Landschaft, Klima und Vegetation eingebettet war – und es weckt etwas Sehnsucht nach einer naturverbundeneren, weniger hektischen Lebensweise. Unsere Kräutermischung ‚Keltische Kräuterküche’ aus typischen Wildpflanzen ist sozusagen ein Gruß an uns selbst aus ganz alter Zeit.
Geschmack: aromatisch-würzig mit einem deutlichen Hauch Bärlauch / Knoblauch.
Anwendung: für alle Gerichte vom deftigen Eintopf bis zu feinen Pasta, für Fleisch- und vegetarische Gerichte.
Zutatenliste: Gundelrebe, Brennnesselblatt, Bärlauch, Knoblauch, Schabzigerklee, Beifuss, alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. aus bio-zertifizierter Wildsammlung.

 

Die Firma Pilzgarten ist Fan von unseren Gewürzmischungen, und wir von ihren Pilzen. Wenn sie eine gute Kombination entdeckt haben, gibt es ein Rezept, wie hier:











Schmelzender Sahne-Kräuterberg in heißer Frühlingssuppe

Firma Pilzgarten - Bio-Pilzzucht: Kräuterseitlinge
Zutaten:  für 4 Personen als Hauptmahlzeit oder für 6 Personen als Vorspeise.

  • 500 g-Frühlingskörbchen: Limonenseitlinge, Kastanienseitlinge, Enoki,
  • 1 Schalotte,
  • Keltische Kräuterküche von der Fa. Heuschrecke (mit u.a. Schabzigerklee, Beifuss, Bärlauch und Knoblauch)
  • 1 große Möhre
  • 1 l Gemüsebrühe (selbstgemacht oder Fertigprodukt)
  • 1/4 l Schlagsahne
  • frische Kräuter
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 Schuss Sojasoße
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken.






Zubereitung:Firma Pilzgarten - Bio-Pilzzucht: Shiitake

  • Die Limonen- und Kastanienseitlingstrauben, teilen, größere Pilze in Streifen schneiden, kleinere ganz lassen.
  • Schalotte in feine Würfel schneiden und zusammen mit den Pilzen in einem großen Topf in heißem Öl gut anbraten, bis die Pilze anfangen, knusprig zu werden.
  • Mit einem halben Teelöffel keltischer Kräuter.
  • Die Hälfte der Pilze herausnehmen und warm stellen.
  • Die Pilze im Topf mit der Gemüsebrühe ablöschen, langsam auffüllen.
  • Die in feine Scheiben gehobelte Möhre dazugeben und alles einige Minuten köcheln lassen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Sahne sehr steif schlagen, auf  4 oder 6 Suppenteller jeweils in die Mitte einen "Sahneberg" setzen, großzügig mit frischen, kleingehackten Kräutern bestreuen.
  • Die warmgestellten Pilze um die Berge verteilen, mit ein paar Tropfen Soja-Soße beträufeln.
  • Die heiße Suppe vorsichtig um die Berge verteilen, sofort servieren, die Sahneberge "schmelzen in der Frühlingssuppe dahin".
  • Mit Baguette als Hauptmahlzeit geeignet.


           



Guten Appetit wünscht Ihr Pilzgarten-Team!





Firma Pilzgarten - Bio-Pilzzucht: In der Packhalle


Die Pilzgarten GmbH züchtet seit 1996 Edelpilze gemäß ökologischem Landbau. Unser Sortiment umfasst 11 Frischpilzsorten und Trockenpilze. Inzwischen sind wir die größte Edelpilzfarm Deutschlands und DEMETER-Mitglied aus Überzeugung. Genau wie das vielfältige Sortiment an Pilzen, das wir produzieren, sind wir selbst eine vielfältige, multikulturelle Familie mit Menschen aus über 15 verschiedenen Nationen, die unsere Struktur, unser Denken und unser Handeln prägen. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.pilzgarten.de


Die Bio-Edelpilze von Pilzgarten gibt es in Naturkostläden !
Die Keltische Kräuterküche auch !!





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Tags: pilzgarten, keltische kräuterküche, bio-gewürze, frühling
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Im Kofferraum

Menschen sind eine so anpassungsfähige Spezies:

Im Sommer..., Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0
Vor einiger Zeit, als der Sommer zu Ende ging, stand ich auf dem Bahnsteig der S-Bahn und der Wind wehte kalt über die frierenden Pendler.
Es war nur noch 15 Grad warm und ich überlegte, am nächsten Tag eine Jacke anzuziehen.
Temperaturen unterhalb von 10 Grad konnte ich mir nach dem heißen Sommer kaum vorstellen.
Null Grad erschien mir lebensfeindlich.


Jetzt im Winter sagen wir "...es ist heute aber mild" wenn die Temperaturen auf plus ein Grad steigen.
Die Verwandten in Berlin ertragen seit Tagen minus 10 bis minus 15 - und leben doch!


Im Winter..., Foto: Wolfgang Kurtz, CC-BY-SA-3.0Grade unter der Dusche habe ich die Temperatur des Wassers mal von den gewohnten 37 Grad auf 39 Grad erhöht.
Sehr angenehm, wenn draußen der Schnee liegt. Fast zu heiß auf der Haut.
Und dabei habe ich mir vorgestellt, dass manchmal im Sommer die Luft diese Temperatur hat.
Was wir ertragen können, weil wir uns über den Frühling langsam an sommerliche Temperaturen gewöhnen.


Wir Menschen sind so anpassungsfähig - konnten dadurch unseren Planeten vom glühenden Äquator bis in die eisige Arktis besiedeln.
Doch schon auf dem nächsten Planeten reicht diese Fähigkeit nicht mehr aus.


Die Luft auf unserem nächsten Nachbarplaneten, dem Mars, kann zum Beispiel durchaus frühlingshafte 20 Grad Celsius warm werden.
Abgesehen davon, dass diese "Luft " vor allem aus Kohlendioxid besteht und nur 0,13 % des für uns lebenswichtigen Sauerstoffs enthält, liegt aber die Tiefst-Temperatur bei schattigen minus 140 Grad und durchschnittlich frostigen minus 63 Grad Celsius.
Don't eat the yellow snow!


Unser Nachbar zur Sonne hin, die Venus, ist mit einer Durchschnitts-Temperatur von 464 Grad Celsius auch nicht sehr menschenfreundlich.
Wir sollten froh sein, einen Ort wie die Erde zu haben und unser wertvolles Zuhause pfleglich behandeln!  







Wolfgang Kurtz

Wolfgang Kurtz

ist Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem FensterKpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.
Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.

Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein.

 

 

 

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Tags: klima, wetter, anpassungsfähigkeit, winter, sommer, mars, venus
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Heiliger des Monats Januar: Arnold Janssen

15. Januar: Arnold Janssen



Schöne Geschichten für das Unterbewusstsein bzw. die archaische Psyche. Das katholische Christentum und insbesondere der rheinische Katholizismus bietet mit seinen unzähligen Heiligen einen ähnlich guten spirituellen Service wie unser altes Kelten- und Germanentum (zum großen Teil wurden deren (Natur-) Gottheiten dem spröden Monotheismus zunutze gemacht).  




Eine gute Definition für Heiligkeit ist sicher, das Heilige sturer sein müssen als Normalsterbliche. Wissen wir doch alle, wie verzweifelt schwer es sein kann, selbst im allerengsten Kreis von Arbeit, Gemeinde, der eigenen Familie, dem eigenen Lebensumfeld etwas Gutes in Gang zu bringen oder etwas Schlechtes abzustellen.
Um solche Umschwünge im Größeren zu bewirken, braucht es Power, jede Menge nicht nachlassender Power.


Arnold Janssen, eins von 11 Kindern eines niederrheinischen Fuhrmanns und dessen frommer Ehefrau, war prädestiniert, im benachbarten aufstrebenden Ruhrpott Arbeit zu finden und nicht allzu alt zu werden - die industrielle Revolution war eine schlechte Zeit für Arme, und es war noch ein langer Weg zur sozialen Marktwirtschaft.


Natürlich kam alles anders, sonst wäre er 2003 ja nicht heiliggesprochen worden. Der intelligente Knabe paukte und schaffte es im Revolutionsjahr 1849 auf das kirchliche Gymnasium - denn Bildung gab es für die Armen nur über die Kirche. Die städtischen gehobenen Bildungseinrichtungen waren (wie de facto ja auch heute noch) dem Bürgertum vorbehalten.
Arnold Janssen bleibt auf der kirchlichen Schiene, wird Priester, studiert aber auch Mathematik und Naturwissenschaften, arbeitet ab 1861 selber als Gymnasiallehrer. So weit, so normal.


Nun ist Heiligkeit aber eben nicht normal. Heiligkeit ist mehr. Entweder die heldenhafte Todesverachtung der Märtyrer, oder die Freiheit von Besitz und menschlichen Bindungen der Einsiedler, oder oder oder. Eben mehr, der Schritt raus aus der Normalität.


Wo sich andere, durchaus gut denkende und gut wollende Menschen damit begnügen, Weihnachten ein paar Talerchen für die 3. Welt locker zu machen, will Arnold Janssen weiter, viel viel weiter. Er träumt von einer Organisation, die abseits des machtpolitisch und gewinnorientierten Kolonialismus aller damaligen entwickelten Nationen den Armen weltweit auf die Beine hilft. Motto: erst heilen, dann belehren, dann taufen. Was in der Praxis hieße, erst die soziale Lage zu verbessern, dann Grundlagen für schulische Bildung zu legen, dann eventuell neue Brüder und Schwestern in Christus zu gewinnen - denn erst wer satt ist, kann sich bilden, erst wer ein klares Bild von sich und der Welt hat, kann bewußt spirituelle Entscheidungen treffen (Bertold Brecht drückt das gröber, aber genauso richtig aus: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral.").


OK, Arnold Janssen bekommt das hin: als er kurz vor dem ersten Weltkrieg stirbt, diesem großen Schlachtfest der Raubtier-Kapitalisten, der dummen Nationalisten und Militärs, sind rund um die Erde schon 2.000 Frauen und Männer in seinem Sinne unterwegs. Heute, 100 Jahre später, sind es über 10.000 sogenannte Steyler Missionare, die an den sozialen Brennpunkten der Erde täglich für das Gute arbeiten, vor allem für Schulen sorgen. Ohne Bildung gibt es keinen Fortschritt, ohne Bildung wäre aus dem Fuhrmannssohn auch wieder nur ein winziges Rädchen im Getriebe der Mächtigen geworden.


Bleibt natürlich die Frage: woher nehmen die Heiligen ihre Kraft und Ihre Ausdauer zum Guten ? Sind ja auch nur Menschen. Kann das jeder ? Können wir das ? Die Kraft anzapfen ? Wahrscheinlich steht am Anfang immer, daß man sich öffnet zum Guten, so manches losläßt vom Bösen: durch offene Türen kommt dann so Mancherlei hereinspaziert, bloß keine Bange.
Und natürlich eine gewisse "heilige Sturheit": wenn man ein Ziel für erstrebenswert erkannt hat, sollte man es auch festhalten. Es muß nicht alles jeden Tag auf den Markt, wirklich nicht.











Unser Geschichtenerzähler   Peter Kirwel

Peter Kirwel

macht hauptberuflich den Vertrieb bei Öffnet externen Link in neuem   FensterViana/Tofutown.com, und hält nebenberuflich die traditionellen katholischen Prozessionsbräuche (die eigentlich die ganz alten Kulte fortführen) in seinem Eifeldorf am Laufen, auch eine Punkzeit soll es gegeben haben.







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Tags: heiliger des monats, arnold janssen, steyler missionare
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Gastbeitrag
12.01.2011
15:15

Ohrenkuss: Das Glück in mir ...

... wenn mein Herz puckert





Ohrenkuss ...da rein, da raus
Das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft. Die Ohrenkuss-AutorInnen bloggen einmal im Monat bei uns zu aktuellen Themen.

Was wird das Jahr 2011 bringen? Wir hoffen, unter vielem anderem auch Glück. Zur Einstimmung auf das neue Jahr Definitionen von Glück aus: "Glücksdrogen im Test", Ohrenkuss Ausgabe 10/2003.
 
Die Fotos stammen aus der Redaktionssitzung von gestern, der ersten Sitzung des neuen Jahres. Hinter den Fotos verbergen sich Wünsche für das neue Jahr (den Cursor auf das Foto stellen).




 





Achim Reinhardt, handgeschrieben Basteln: Für Weihnachten habe ich Sterne gebastelt. Neujahr habe ich Glücksklee und Glücksschweine gemalt und ausgeschnitten und Dann verschenkt.Das Glück in mir

 
Judith Klier, selbstgeschrieben

 

Glück fühlt sich an wenn man es spürt im Herzen und endlich
Freude zu sein.
Wenn ich z. B. mal Nachmitag wenn ich laufe dann fühle ich einfach
das Glück in mir oder mal wenn ich aleine bin.
Wenn man glücklich ist zu den anderen oder mal wenn Freunde du
hast oder ich bin glücklich bin das ich auf der Welt bin.
Einfach wenn man Freund hat der sich verletzt fühlt oder meinen
Eltern wenn die mal ich gehe wo hin wo ich mag das ist das Glück
nicht mehr da.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Verena Günnel schreibt ihren Wunsch für 2011 auf: Mein großer Wunsch ist Feiern!
Wann fühlst du Glück ?

 

  • Wenn ich froh bin (Bernd Wolf).
  • Immer (Aladdin Detlefsen).
  • Wenn meine Arbeitskolegen zur mir halten (Andrea Wicke)
  • In der Haut (Meral Iris).
  • Wenn ich an die Mumie und an die Mumie II denke kriege ich Glücksgefühle (Svenja Giesler).
  • Wenn ich verliebt bin (Claudia Feig).
  • Wenn wir übers Wochenende wegfahren (Rosina Maier).
  • Wenn ich die Wellen anguck (Tobias Wolf).
  • Wenn ich Freude habe und Peter Keller und Waltraud sehe und Saba (Peter Rüttimann).
  • Wenn ich Sabine Kunz sehe und Peter Rüttimann (Peter Keller).
  • Wenn ich Tohmas und Holger wieder sehe (Prinzessin Mary).
  • Wenn ich stolz auf etwas bin / wenn ich meine Arbeit gut schaffe / wenn viele Freunde zu Besuch sind / wenn ich mich verliebe / wenn ein Stein von meinem Herzen fällt / wenn ich alkoholfreies Bier trinke (Christian Janke).
  • Auf Bühne (Edgar Wallace).
  • Wenn man sich über etwas freut (Anna Maria Schomburg).
  • Hätdlich hatt Scchmacher gewonnen in Österrich. In der Hauptschule bin ich glücklich und beim Herrn Dawid auch, das ich arbeite (Julian Göpel).
  • Wenn mein Herz puckert (Jan-Patrick Kern).
  • Wenn ich eine Arbeitsstelle habe (Silvia Jasmin Krüger).
  • Wenn ich selber mit dem Zug und Bus zur Arbeit fahre / wenn ich es wieder schaffe, allein zu sein (Annja Nitsche).
  • Den ganzen Tag (Christoph Dapper).

 

 

 




Daniel Rauers schreibt eine SMS mit seinem Wunsch für 2011: Ich wünsche mir ein neues Jahr! Das besondere: Er ist am 31. Dezember 18 Jahre alt geworden.


Wie kann man das Glück finden ?

 

  • Man kann sich verlieben und glücklich zusammen sein und zusammen leben. Man kann sich auch unter Freunden; auch in der Familie kann man sein Glück finden, auch wenn man vieles geschafft hat, was vor war oder wenn man in seine Heimat zurückkehrt (Anna Maria Schomburg).
  • Denken / Freundschaft / verlieben (Jan-Patrick Kern).
  • Wehn Daheim gut leuft und in der Abeit gut leuft (Veronika Hammel).
  • Durch das Verlieben in einen Jugen, durch die richtigen Freunde / Freundinnen und durch die richtige Arbeit die man erarbeitet hat (Julia Keller).
  • Schwer (Hermine Fraas).
  • In ruhe (Juliana Büge).
  • Wenn man über einPferdehufeisen streicht, bekommt man Glück (Julia Bertmann).
  • Das ist so schwer (Nele Winkler).
  • Auch schwer (Moritz Höhne).

 







Wie fühlt es sich an, wenn das Glück verloren ist ?

 

  • Für mich geht die Welt unter (Andrea Wicke).
  • Einsamm (Meral Iris).
  • Ich bin schlecht gelaunt und traurig (Aladdin Detlefsen).
  • Traurig (Georg Jungwirth, Silvia Jasmin Krüger, Hermine Fraas).
  • Wenn ich es verlier, dann hab ich keinen Ring mehr. Dann find ich nicht mehr. Dann bin i unglücklich (Rosina Maier).
  • Dann finde ich die Landluft gut (Tobias Wolf).
  • Dann bin ich traurig (Peter Rüttimann). Wenn ich ohne Eltern bin (Peter Keller).
  • Ich werde magasüchtig, es tut weh (Prinzessin Mary).
  • Dann fühle ich mich ganz schlecht drauf / mir tut der Magen weh (Christian Janke).
  • Traurig (Edgar Wallace).
  • Man ist traurig und verzweifelt und verlassen fühlt es sich an; wenn der eine der Liebe weggegangen ist; ihn nicht mehr mag oder nicht mehr zusammenbleiben möchte. Wenn jemand stirbt oder krank ist, ist es ein großer Kummer für den Anderen (Anna Maria Schomburg).
  • Dann hat man pech und ist Traurig (Julian Göpel).
  • Eifersucht / traurig (Jan- Patrick Kern).







Michael Häger diktiert seinen Wunsch für 2011: Ich wünsche mir: Reise!



Ich brauche zum Glücklich sein . . .

 

  • Kuscheln / Tee / Musikhören / Musikmachen / Lesen / Karotten /Tanzen / Faul sein / Ausschlafen (Bernd Wolf).
  • Handy / Cola light /Sport / Verliebt sein / Tanzen (Veronika Hammel).
  • Computer / Fernsehen / TV-Serien / Eis / Schokolade / Kuscheln / Cola / Fanta / Tee / Sport / Musikhören / Musikmachen / Lesen / Nudeln / Schaukeln / Tanzen / Faul sein / Ausschlafen (Juliane Büge).
  • Computer/ TV-Serien / Diätschokolade / Kuscheln / Kaffee / Tee / Küssen / Sport/ Musikhören / Lesen / Tanzen / Einkaufen (Julia Bertmann).
  • Gameboy/ Playstation / Computer / Fernsehen / TV-Serien / Handy / SMS / Sex / Schokolade / Kuscheln / Fanta / Cola light / Sport / Musikmachen / Musikhören / Lesen / Essen, alles außer Salat / Kuchen / Verliebt sein / Schnell fahren / Tanzen / Chips essen / Faul sein / Einkaufen / Ausschlafen (Aladdin Detlefsen).
  • Fernseh / TV-Serien / Schokolade / Sex / Kuscheln / Gummibärchen / Bier / Wein / Kaffee / Tee / Küssen / Sport / Musikhören / Musikmachen / Essen / Alkohol / Verliebt sein / Schnell fahren / Tanzen / Einkaufen / Ausschlafen / Fußball / Schminken / Nele / Familie / Freunde (Moritz Höhne).
  • Fernsehen (Fernseher kaputt) / Handy / SMS / Schlüssel Kaugummis und Gummibären / mein Teddy / Fanta / Cola light / Kaffee / Tee / Küssen / Sport / Musikmachen / Musikhören / Lesen / Brötchen mit Salami / Sammeln - Stickeralbum / Schaukeln / Kuchen / Verliebt sein /Autoroller / Tanzen / Faul sein / Einkaufen / Ausschlafen / Schminken / Moritz / Familie / Freunde (Nele Winkler).
  • Fernseh / Süßigkeiten / Sex / Schokolade / Kuscheln / Cola / Küssen / Musikhören / Lesen / Kuchen / Verliebt sein / Tanzen / Chips essen / Ausschlafen (Svenja Giesler).






Das bin ich

Pia Latsch, 8 Jahre alt, diktiert

 

Bist du heute fröhlich? Ja
Kannst du zaubern? Nein
Kannst du auf einem Bein stehen? Ja
Kannst du bis 10 zählen? Ja
Hast du einen Freund? Ja







Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.

... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit mehr als zehn Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.

Fotos:  ©Ohrenkuss www.ohrenkuss.de

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Tags: glücksdrogen, ohrenkuss, downsyndrom
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Alltag zwischen Pfeffer und Zimt

Der Alltag in der Heuschrecke

 

Was unterscheidet eigentlich den Hersteller-Betrieb vom Großhandel?
Im Großhandel gibt es ein festes Verkaufsteam, das am Telefon sitzt, sowie den Einkauf für Frisch- und Trocken - alles ist routiniert, da es ein festes (zumindest Trocken-) Sortiment gibt, und auch nur nach den Verkaufszahlen wöchentlich beim Hersteller/Lieferanten eingekauft wird. Im Lager wird die Bestellung, ebenfalls routinemäßig, für feste Touren kommissioniert.


Terra Magnifica, Kroatien: Bärlauchsammlung auf Kontrakt für unsBei einem spezialisierten Import- und Herstellerbetrieb, der so nah am landwirtschaftlichen Ursprung ist wie die Heuschrecke, sieht es anders aus. Einkauf, Verkauf und Produktion sind nicht voneinander abgegrenzt, sondern in ständiger Kommunikation, bzw. in unserer relativ kleinen Firma in Personalunion.


Unsere Produkte Bio-Gewürze, -Kräuter und -Tee können nicht routinemäßig nach Bedarf eingekauft werden, sondern werden entweder schon zur Saatzeit abgesprochen, oder kurz vor den Ernten kontraktiert, und dann in ein oder mehreren Partien abgerufen. Das bringt mit sich, dass das Lager im Spätherbst / Winter - dann ist die landwirtschaftliche Ware in der Regel fertig aufbereitet (getrocknet, geschnitten, gereinigt) - sehr voll wird, und sich langsam bis zum Spätsommer leert.


Es muss gut geplant werden, welche Mengen man für welche Kundengruppen und Stammkunden benötigt, und mit Überraschungen muss immer wieder gerechnet werden: die Ware kann bis zur Ernte durch ungünstige Wetterbedingungen (jetzt zunehmend durch den Klimawandel, seit 2010 war es sehr stark spürbar) zerstört werden, oder ganze Partien Gewürze aus bestimmten Ländern (Türkei, Ägypten, China, Indien) fallen aus, da sie sich bei der unumgänglichen Analytik durch ein (BNN-empfohlenes) Labor als pestizidbelastet herausstellen. Und fehlen dann auf dem Biomarkt.


Der LKW aus Kroatien trifft ein. Alle packen mit anIm Einkauf arbeiten wir bevorzugt mit Einzelbauern (wo es geht, regional) und mit Kleinbauernprojekten zusammen. Wir verwalten also kleinere Chargen, haben u.U. mit unserer Einkaufspolitik, die langfristig, fair und nachhaltig angelegt ist, einen höheren Organisationsbedarf, höhere Kosten und auch ein höheres Preisniveau (da wir auch gerne jeweils höhere Qualitäten auswählen), als Firmen, die nur bei Plantagen, Agro-Großbetrieben oder Aufkäufern einkaufen.


Alle diffizileren Anfragen und Großmengen-Bestellungen gehen letztendlich noch einmal über den Tisch desjenigen, der einkauft. Nur so können wir (abseits von Überraschungen) gewährleisten, dass wir selber das ganze Jahr Ware für unsere eigene Produktion haben, und auch die 10 - 1000-Kilomengen-Kunden bedienen.


Wir verkaufen Gewürze, Kräuter und Tee (100% Bio-Sortiment) einmal als lose Ware an Verarbeiterkunden, Naturkosthersteller und Kräuterspezialisten, und zum anderen abgepackt unter der Marke Heuschrecke an Naturkost-Großhandel und -Fachgeschäfte. Für einige Verarbeiterkunden stellen wir direkt exklusive Gewürzmischungen her, z.B. für Ketchup, Brotaufstriche, Saucen oder Käse. Andere Kunden brauchen Gewürze oder Kräuter in speziellen Mahlgraden oder Schnittgrößen, die wir dann in unserer Produktion auf Bestellung anfertigen. Bei einigen Aufträgen wird nur nach Preis eingekauft - wir freuen uns mehr über die Stammkunden, die anspruchsvoller sind, mehr ausgeben, und erwarten, dass Kräuter und Gewürze aromatisch sind.


Bei uns wird gerade Bittergewürz produziertBei uns arbeiten wenige Personen im Büro, die aber alle Stränge vom Einkauf über die Produktion bis zum Verkauf / Marketing / Buchhaltung und Controlling in der Hand halten. Der größere Anteil des Heuschrecke-Teams arbeitet in der Produktion. Eine Gruppe Herren stellt Gewürze und Kräuter für unsere eigenen Mischungen zusammen, mahlt und mischt, und kommissioniert die Sackware für unsere Verarbeiterkunden. Übrigens sind wir einer der nur noch wenigen Gewürzhersteller, die im eigenen Haus selber mahlen und mischen. Vieles ist üblicherweise längst in Großbetriebe vorgelagert.
Der Vorteil bei uns liegt auf der Hand: Qualität. Wir arbeiten in relativ kleinen Chargen nah am Verkaufstermin, sodass unsere Gewürzmischungen lange aromatisch und frisch sind. Und zermahlen die Gewürze nicht bis zum Punkt, wo ätherische Öle und Farbe verdampft sind.


Die Damen in der Produktion füllen die Ware für die Marke Heuschrecke ab (das mit Männern und Frauen ergibt sich seit 30 Jahren von alleine und ist keineswegs festgelegt). Wir sind wenig vollautomatisiert, was unserem Qualitätsanspruch entgegenkommt: so können wir z.B. die Kräuter für unsere Kräutertees möglichst grob belassen (aromaschützend), da viel von Hand abgefüllt wird (passt nicht durch Abfüllmaschinen).


Kunden, die bei uns bestellen, werden zwar schnell, aber nicht in jedem Fall kurzfristig bedient. Aus dem vorhin Erzählten wird deutlich, dass ein Einkauf wie im Großhandel - spontan anrufen und morgen erhalten - bei uns anders abläuft, und manchmal etwas Zeit braucht.
Bei Neuanfragen, die über unsere vorgeplanten Bestände hinausgehen, wird zuerst eine Marktrecherche (wir sind gut vernetzt zu diesem Zweck) gemacht, damit unsere Zusagen/Absagen/Verzögerungen seriös sind.


Gelegentlich sind wir in Produktion und Lager zur Koordinierung oder Warenverprobung unterwegs, sodass das Telefon kurzzeitig nicht besetzt ist. Auch können wir viele Fragen nicht spontan am Telefon schon beantworten, z.B. ob dieses oder jenes in gewünschter Menge zum bestimmten Termin verfügbar ist. Bei Marktknappheit kann eine Recherche und Beantwortung auch mehrere Tage dauern.
Oder wir telefonieren bereits auf 2 oder drei Leitungen, aber auf den drei anderen Leitungen klingelt es auch noch ....

Beim Abfüllen von Cayenne wird es warm.
Deshalb hören Sie jetzt manchmal unseren Anrufbeantworter, der sie bittet, alternativ schriftlich anzufragen, per Fax oder Email. Telefonisch komplexe oder lange Listen zu klären ist nicht immer sinnvoll.
Bestellungen und auch Angebots-Anfragen - für eine bessere Verbindlichkeit und zur Vermeidung von Missverständnissen bitte auch immer schriftlich per Fax oder Mail senden, mit komplettem Absender. Dadurch helfen Sie uns, unsere Abläufe effizient zu gestalten. Nur mit einer optimierten Organisation können wir unser anspruchsvolles Spezialsortiment erhalten, und unsere handwerkliche Produktion in hoher Qualität weiterführen.


Im Moment bereiten wir uns auf die weltgrößte Bio-Messe vor - die BioFach in Nürnberg Mitte Februar.

Das heißt: die neuen Produkte fertigstellen, Etiketten und Infos drucken, die neue Preisliste noch vorher schnell versenden - und den Messestand packen. Ein Haufen Arbeit in dieser Zeit. Für ein paar Tage in geschäftiger, aber auch festlicher Atmosphäre: hier stellen wir aus für unsere Kunden, aber werden auch einen Großteil unserer Lieferanten aus allen Erdteilen wiedersehen. Auf diese Vernetzung von Menschen an diesem Knotenpunkt, mit all seinen Möglichkeiten, - konspirativ, humorvoll, freundschaftlich -,  freuen wir uns.



Heinz-Dieter Gasper und Ursula Stübner

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Tags: alltag, abläufe, prozesse, personal, einkauf, produktion, kunden, bio-gewürze, bio-kräuter, anrufbeantworter
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