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Im März: Orientgewürz

Heute mal schnell!

 

Bio - Orientgewürz von Heuschrecke 

Gewürz des Monats: Orientgewürz
Orientgewürzmischung mit Schwarzkümmel, gemahlen, kbA. Zutaten: Schwarzkümmel, Knoblauch, Kreuzkümmel, Ingwer, Curcuma, Koriander, Sternanis, Senf, Cardamom, Cayenne Pfeffer.Alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.
Schwarzkümmel ist aus der arabischen (ägyptischen) Küche bekannt, z.B. von Fladenbrot. Unser Orientgewürz hat eine mittlere Schärfe und eine schöne Würze, die eine Abwechslung zu Curry darstellt. Es ist einfach und vielseitig einsetzbar, sowohl zu Gemüse, als auch zu Fleisch.

 

 

 

 

"Heute mal schnell", Nudelgericht

 

mit Rinder- oder Tofu-Gehacktem

 

 

Zutaten für 4 Personen

 Bio - Orientgewürz von Heuschrecke

  • 500 g Nudeln
  • 1 klein geschnittene Stange Lauch
  • 100 g klein gehackte getrocknete Tomaten
  • 400 g Gehacktes vom Rind oder 400 g  Tofu (mit der Gabel zerquetschen)
  • 200 ml Gemüsebrühe (50 ml können ausgetauscht werden gegen Weißwein oder Apfelsaft)
  • 250 g Creme fraiche
  • 3 EL Olivenöl
  • Je nach Geschmack 1 TL- 1EL Orientgewürz
  • Salz
  • Pfeffer

 

 

Zubereitung:

  • Nudeln kochen
  • Hackfleisch oder Tofu in Olivenöl anbraten, salzen, pfeffern,
  • Lauch und Tomaten hinzufügen,
  • mit Orientgewürz abschmecken,
  • ablöschen mit Gemüsebrühe
  • alles 10 Min. garen lassen
  • Creme fraiche dazugeben....fertig!

 

Dazu schmeckt ein Schälchen frischer, grüner Salat.

 

Viele liebe Grüße

Maria

 



Maria Stübner (Familie!) entwickelt für uns Rezepte mit unseren Gewürzen. Alle Rezepte tragen das Familiensiegel (d.h. sie haben die gnadenlose Kritik gestresster Väter, pubertärer Söhne und selbstbewußter Töchter überstanden) und sind einfach nachzukochen, natürlich gerne mit Biozutaten.

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Tags: orientgewürz, bio gewürze
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Der Sieger. Nordindische Kürzestgeschichten

Fazal Imam Malik: Der Sieger

Wie ein Sieger betrat er sein Haus. Endlich hatte er zusammen mit seinen Kameraden eine Moschee, das Symbol jahrelanger Knechtschaft, niedergerissen. ... Er war sehr zufrieden. ...

Doch sowie er sein Haus betrat, traf ihn der Schlag. ... In einer Zimmerecke standen Seite an Seite, jeweils aus Pappe geformt, ein winziger Tempel und eine winzige Moschee, und sein kleiner Sohn war gerade damit beschäftigt, Tempel und Moschee mit einer Farbe anzumalen.





Die Kürzestgeschichten aus Nordindien, in ihrer Art zwischen Weisheits- und Schelmengeschichten, haben es uns angetan. Wir freuen uns über die Erlaubnis von Prof. Kapp, sie hier im Heuschrecke-Blog vorzustellen.



Fazal Imam Malik: Der Sieger (2003), aus: Der Schmuck einer Frau. Kürzestgeschichten aus Nordindien. Ausgewählt, aus dem Hindi übersetzt und herausgegeben: Dieter B. Kapp. Shaker Verlag Aachen 2006; S.130



Prof. Dr. Dieter B. Kapp (geb. 1941), Indologe, zuletzt Professor an der Universität Köln, Übersetzer und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Werke, aber auch zeitgenössischer Literatur aus den verschiedenen Regionen und Sprachen Indiens. Träger der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille und des Rabindranath-Tagore-Kulturpreises, und Künstler (Fotografie, Digitalkunst, Komposition).

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Tags: indien, religion, farbe, kürzestgeschichte
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Schamanisches Märchen: Brennnessel

Brennnessel: Mittler zur Erde

Die großen europäische Glaubenskriege waren gerade vorbei, man schrieb das Jahr 2045. Die Aufräumarbeiten waren im Gange, die heimtückischen Genpflanzenminen wurden mühselig neutralisiert.

Flüchtlingsfamilien bekamen Land zugeteilt, oft schon mit einer Hausruine darauf. So auch unsere kleine Familie.

Die Eltern planten den Hausneubau, und besprachen, wie das Land gesäubert werden sollte. Alle Pflanzen, vor allem die wuchernden Brombeersträucher und Brennnesselpflanzen, sollten erst mal mit Stumpf und Stiel herausgerissen, und die nackte Erde fest planiert werden. Da protestierten die Kinder, und bestanden vehement darauf, das ganze Brennnesselfeld am Bach stehen zu lassen. Es bringe sonst Unglück, behaupteten sie.

Die Eltern waren erstaunt über die Heftigkeit, mit der die Kinder ihr Anliegen vertraten. Um den Frieden wiederherzustellen und abzulenken, gab es erst einmal Picknick am Bach.

In der milden Sonne nickten die Eltern bald ein. Sie fühlten sich angenehm von der Natur und besonders der kraftvoll grünen Farbe der Brennnesseln eingehüllt. Im Schlaf verstanden sie plötzlich auch klar die Botschaft der Pflanzen, die die Kinder intuitiv erfasst hatten:



"Ihr Menschen glaubt, Ihr gestaltet die Erde, es ist aber ein ganz diffiziles Gefüge zwischen Mensch und Erde. Die Menschen sind Licht- und Energiegefäße, aber die einzigen Lebewesen, die dunkle Energien für die Natur hervorbringen. Damit vergiften sie nicht zuletzt sich selbst.
Die Menschen dürfen ein vertrauensvolles, intimes Verhältnis zur Erde haben, sich anschmiegen, Dunkles, Sorgen, Ärger, Gifte aller Art loswerden - die Erde nimmt auf, verwandelt, edelt, das Leben entsteht neu.
Wir Brennnesseln sind Mittler, die die Schlacken lösen, dunkle Glaubensgedanken, dunkle Ablagerungen. Die Organe können wieder Licht empfangen, sodass Ihr untereinander voller Energie seid, liebevoll wirken könnt. Die Brennnesseln folgen dem Menschen, und helfen, Licht aufzunehmen."



So kam es, dass die Brennnessel ihren Ehrenplatz am Bachrand behielt, die zarten grünen Blättchen des Frühlings wanderten in den Salat, und ein paar getrocknete Blätter waren immer für Tee bereit.

 



Überlieferung aufgezeichnet von Ursula Stübner






Brennnesseltee gibt es pur, oder z.B. in folgenden Teemischungen:

  • Keltischer Haustee.   Zutaten: Brennnesselblatt, Ehrenpreis, Mädesüß, Birkenblätter, Eisenkraut, Kamille, Holunderblüten, Beifuß, Gänseblümchen, Ringelblume, Königskerze, Haselnussblätter
  • Frühlings Tee.     Zutaten: Birkenblätter, Lindenblüten, Ysop, Schafgarbe, Brennnessel, Melisse, Holunderblüten, Wacholderbeeren, Queckenwurzel, Löwenzahnblüten


Oder auch in folgenden Kräuter-Gewürzmischungen:

  • Keltische Kräuterküche, fein.   Zutaten: Gundelrebe, Brennnesselblatt, Bärlauch, Knoblauch, Schabziger Klee, Beifuß
  • Wildkräuter, geschnitten.   Zutaten: Bärlauch, Dost, Quendel, Löwenzahnblatt, Brennnessel-Blatt





 

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Tags: brennnessel, schamanisches märchen, zukunft, glaubenskriege, lichtgefäße, bio-kräutertee
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Hintergrund: Stevia, aktuelle Situation.

Jahresbericht 2008/09: Stevia zwischen Freiheit und Markt-Monopol

 

Wir danken Herrn Steiner von PRO STEVIA SCHWEIZ, Verfasser dieses Berichts, dass er ihn uns zur Verfügung gestellt hat. Kontakt zu PRO STEVIA SCHWEIZ: siehe unten.





Ist Stevia nun zugelassen oder nicht? Eine tägliche Frage für Pro Stevia. Doch die Antwort ist immer noch nicht einfach. Zu den Fakten:

  • In der EU ist Stevia im Prinzip weiterhin nicht zugelassen! 
  • Ausnahme ist Frankreich, dort erhielt ein Rebaudiosid A 97 % eine auf 2 Jahre beschränkte Zulassung.
  • In der Schweiz ist wie seit Jahren die Zugabe von 1 bis 2 % Stevia in Teemischungen erlaubt.
  • Neu ist in der Schweiz beim BAG auf Gesuch hin eine provisorische Zulassung für Steviol-Glykoside erhältlich, sofern sie mindestens 95 % Reinheit aufweisen und den JECFA-Spezifikationen entsprechen.
  • Via diese neue Zulassungs-Möglichkeit hat das BAG bis Ende 2009 total 37 Produkte (Steviol-Glykoside oder Rebaudiosid A) zugelassen. Diese erstrecken sich von Stevia flüssig über Pulver, Tabs, Getränke, Tomaten-Ketchup, Assugrin Steviasweet, Groovia, Schokolade, Glace, Kräuterbonbons, Getreidestängel bis Hefesüssgebäck.

 

 

Begriffs-Klärung

Stevia-Pflanze:     Stevia rebaudiana Bertoni, eine Pflanze mit rund 300 Inhaltsstoffen, vorwiegend aus den Gruppen der Terpene und Flavonoide
Süssstoffe:    Stevioside, Rebaudioside A, C, D und E, Dulcoside A
Steviol-Glykoside:     Extrakte der Stevioside-Diterpenglykoside. Glykoside sind organische chemische Verbindungen der allgemeinen Struktur R-O-Z, bei denen ein Alkohol (R-OH) über eine glycosidische Bindung mit einem Zuckerteil (Z) verbunden ist.
Reb A 97:    Extrakt aus Rebaudiana A mit 97 % Reinheit


Coca-Cola steigt ein

Seit 2002 mischt Cargill, ein amerikanisches Familienunternehmen mit 116,6 Milliarden US-$ Umsatz (2009) kräftig im Reb A-Markt mit. Cargill sucht einen Ersatz für die HFCS (High Fructose Corn Syrup), dessen Verbrauch seit 2002 in den USA um 12,7 % zurück ging. Der Konzern ist selber einer der weltweiten Hauptproduzenten für HFCS. Cargill will auch der amerikanischen Bevölkerung Rechnung tragen, welche zu 2/3 künstlichen Süssstoffen misstraut. Cargill hat mit Coca-Cola einen Exklusivliefervertag von Reb A 97 bis ins Jahr 2030 abgeschlossen. So weit so gut. Alles passt in die gegenwärtige Stimmung, in der naturnahes, gesundes und dennoch hippes Konsumieren angesagt ist.



Reb A 97 ist ein Pseudo-Stevia

Ist aber ein Reb A 97 noch ein natürlicher Süssstoff? Dr. Jakob Ley von Symrise, dem viertgrössten Duft- und Aromahersteller der Welt, sagt ganz klar, dass Reb A 97 nichts mehr mit Stevia zu tun hat. Wir müssen also entweder von Stevia (Blätter) oder von Reb A (und wohl auch Steviol-Glycosiden) sprechen. Die Produkte von Cargill und Merisant enthalten auch Isomere (spiegelverkehrte Moleküle) und Artefakte. Neuere Stevia-Züchtungen von Cargill sollen auch Rebaudioside F enthalten, die aller Wahrscheinlichkeit nach durch gentechnisch veränderte Pflanzen erzeugt werden.
Ein weiteres Problemfeld sind die verschiedensten Extraktionsverfahren, bei denen teilweise Kalk, Eisen und Aluminium eingesetzt werden. Bei den vom BAG zugelassen Extrakten haben wir keine Ahnung, wie die Extrakte und aus welchem Pflanzenmaterial sie gewonnen wurden. Dazu kommen noch die Träger- und Haltbarkeitsstoffe, die nicht immer natürlichen Ursprungs sind.



Warten auf Strassburg

Die Problemlösung wäre eigentlich die Zulassung der Steviablätter. Doch gemäss Herrn Andreas Klepsch von der EU-Kommission ist vorläufig mit keiner Zulassung von Blättern zu rechnen. Der Europäische Gerichtshof Strassburg wird dieses Jahr noch eine Anfrage des Verwaltungsgerichtshofes München beantworten müssen, ob Stevia der Novel-Food-Verordnung untersteht oder nicht. Erste Stellungsnahmen lassen nichts Gutes erhoffen. Doch noch lebt die Hoffnung: Wenn Strassburg Stevia nicht unter die Novel-Food-Verordnung stellt, sind die Blätter ohne weitere Studien zugelassen - das wäre eigentlich die logische Befreiung von Stevia aus überflüssigen Einschränkungen.
Gleichzeitig ist ein Gesuch von Cargill für Reb A 97 bei der EU hängig. Hier stehen wir zwischen zwei Extremen. Wenn die EU-Kommission dem Antrag Cargill stattgeben würde, und gleichzeitig die Novel-Food-Einschränkungen bleiben, könnte im schlimmsten Fall nur Reb A 97 in Europa zugelassen sein. Auch die provisorischen Zulassungen für Steviol-Glykoside würden hinfällig. Bis Ende Jahr wissen wir vielleicht, ob sich die Vernunft oder die Macht durchgesetzt hat.



Pro Stevia für Wahlfreiheit

Der Konsument hat nur eine Wahlfreiheit, wenn auch die Blätter zugelassen sind. Dann kann er zwischen einem natürlichen und einem eher unnatürlichen, dafür einfach anwendbaren, Süssstoff wählen. Die grossen Player haben jedoch kein Interesse an der Zulassung der Pflanze, denn sie versprechen sich vom Extrakt-Markt Milliardenumsätze.
Leider spielen die Medien eine unglückliche Rolle. Wenn sie von Stevia schreiben, heben sie grösstenteils die Vorzüge der Pflanze hervor. Von den positiven Effekten ist aber in einem Extrakt kaum mehr etwas vorhanden. Auch wenn Villars eine Schokolade mit 4 % Zucker und Reb A auf den Markt bringt und gleichzeitig in höchsten Tönen die Vorteile von Stevia rebaudiana-Blättern lobt - zum Beispiel plaquehemmende Wirkung - ist dies schlicht Irreführung des Konsumenten.



Ausbeutung der Bauern

Dazu kommt das agropolitische Problemfeld: Wenn die Blätter nicht zugelassen werden, wird sich für diese kein Markt entwickeln. Die Bauern müssen dann gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen, die der Agrokonzern liefert. Die Ernte müssen sie wiederum dem Konzern abliefern - gegen ein Trinkgeld. Cargill hat sich in Paraguay bereits 50'000 Hektaren Land gesichert, auf dem Stevia angebaut werden könnte.
Ich möchte eigentlich nicht, dass sich indische Zustände in Südamerika wiederholen. Indische Kleinbauern sind öfters nicht in der Lage, die Kredite, die sie in Form von Saatgut und Pestiziden von den Agromultis erhalten haben, mit der Ernte zurück zu bezahlen. Dies führte bereits tausende von Menschen in den Ruin oder gar Suizid. Der indische Staat wollte das Problem bekämpfen und sprach den Hinterbliebenen eine Entschädigung von US $ 3'000 zu, was einige verzweifelte Bauern zusätzlich in den Freitod trieb, damit die Familie wenigstens zu dieser Zahlung kam. Wenn wir die Milleniumsziele der UNO, die Armut bis 2015 zu halbieren, ernst nehmen wollen, dürfen wir solche Praktiken nicht dulden.

 


Kurt Steiner
02/10

 

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Tags: stevia, stevia rebaudiana
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(heupd) Feed Award für gentechnische Innovation

FEED-Award für gentechnisch innovative Strategie bei Stevia

KÖLN heupd | Auf der kommenden Weltleitmesse für Nahrungs- und Genussmittel ANUGA wird erstmals der Feed Award verliehen. Dieser Preis für innovative Techniken und Strategien zur erfolgreichen Industrialisierung und Monopolisierung im Bereich Lebensmittel ist von der Union der Wirtschaftministerien der G20 (UEG20) ins Leben gerufen worden.
Dem diesjährigen Preisträger, der multinationalen Firma Carfish, ist es gelungen, in einem nachahmungswürdigen Coup die gesamte Welt-Stevia-Produktion zu dominieren.

Die Strategie war nachhaltig angelegt. 1997 wurde nach Eingaben von Lobbyisten die europäische Novel Food Verordnung geschaffen, und kurz darauf das natürliche Süßungsmittel Stevia (Stevia rebaudiana) mithilfe dieser eigentlich nicht zuständigen VO in der EU verboten. Es wurden geeignete Maßnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass diese Konterkarierung der Novel Food VO entschleiert wurde, und tatsächlich hat sich nach über einem Jahrzehnt bezüglich Zulassung der genialen Süßpflanze noch nichts bewegt.

In der Zwischenzeit gelang es Carfish, das Saatgut von Stevia rebaudiana gentechnisch zu manipulieren, patentieren zu lassen, und durch Saatgut-Referenten das natürliche Saatgut in den klassischen Anbaugebieten Südamerikas und Asiens zu kontaminieren. Gute Beziehungen zur EU und USA garantieren, dass der Patenschutz für Stevia mit Rebaudiosid F16 in den betroffenen Ländern anerkannt werden muss. Rechtzeitig zur in Kürze erfolgenden Wiederzulassung von Stevia in der EU wird Carfish als einzige Firma die Pflanze und ihre verarbeiteten Wirkstoffe liefern können. us/hg





heupd = Pressedienst für unterbliebene und unterdrückte Nachrichten. 

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Tags: gentechnik, feed award, anuga, stevia
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