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Herbstbeginn, kleine Zeichnung

Kathrin Franckenberg: hmm

 

Kathrin Franckenberg: hmm

 

 

hmm

 

Kathrin Franckenberg

 

 

 



Kathrin Franckenberg
Kathrin Franckenberg ist Künstlerin, Meisterschülerin von Michelle Cassou, USA ("Point Zero Painting"), Kunstglaserin, ausgebildet im "Begleiteten Malen", Ergotherapeutin, SI-Therapeutin (DVE) für Kinder, tätig in der Erwachsenenbildung und begleitet seit mehreren Jahren kleine und große Menschen auf ihrem kreativen Weg.   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.malfreude.de

Wer mehr zum Malfreude Atelier anschauen möchte, kann dies nun auch auf YouTube tun. 6 Minuten Einblicke unter:

https://www.youtube.com/watch?v=toyIS39bpxU

 





"Galumphierend:
 
Hat in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges, galoppierendes Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen folgt, so folge ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was sich in mir regt. Und dem, was mich auch von „Außen“ berührt und bewegt. Was entsteht, in mir, ist auch diese Lebendigkeit, die verschiedenen Tempi, wenn es langsam wird, wenn ich stolpere, wenn ich falle, wenn ich wieder aufstehe – metaphorisch gesehen – und es hat auch eine Qualität von Absichtslosigkeit und nicht festlegen wohin, kein Ziel, ein Im Moment erleben mit der permanenten Möglichkeit, alles wieder zu zerstören und zu verändern. Das ist das spielerische Element. Das ist das Kreative. Das ist Spiel. Alles fällt auch wieder auseinander und wird neu zusammen gepuzzled, um sich beim nächsten Pinselstrich wieder zu transformieren. Es ist ein lebendiger Prozess, im Geboren werden und Sterben – ein Feld, das Kreativität ist. Ein Raum des alles und nichts, aus dem heraus Kreativität sich als Form und Farbe sichtbar werden lässt. Spontan, unreflektiert, unzensiert, erforschend, momentan…
 

Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"  

Kathrin Franckenberg

 

 

 

 

 

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Tags: point zero painting, authentisches malen, intuitives malen, kreativität, kunst
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Buchrezension: Kille Enna - Mein Aroma Kochbuch

Buchcover
Buchcover
Die Autorin Kille Enna
Die Autorin Kille Enna
Wunderschöne Tomaten, so kriegt man gleich Hunger
Wunderschöne Tomaten, so kriegt man gleich Hunger
Zutaten für eine Aroma-Mischung vor der Verarbeitung
Zutaten für eine Aroma-Mischung vor der Verarbeitung
Tapioka-Thai-Basilikum-Pudding mit Blaubeeren, auch sehr gut
Tapioka-Thai-Basilikum-Pudding mit Blaubeeren, auch sehr gut
Hab ich auch probiert: Schwarzkohl mit Kokos und schwarzem Kardamom
Hab ich auch probiert: Schwarzkohl mit Kokos und schwarzem Kardamom
Garnelen-Rezept: So schön sollte es aussehen
Garnelen-Rezept: So schön sollte es aussehen
Garnelen-Rezept: Die Aromamischung vorher (leider wieder mit Gelbstich)
Garnelen-Rezept: Die Aromamischung vorher (leider wieder mit Gelbstich)
Garnelen-Rezept: Kommt nicht ganz an das Bild von Kille Enna ran, war aber dafür sehr lecker
Garnelen-Rezept: Kommt nicht ganz an das Bild von Kille Enna ran, war aber dafür sehr lecker

Kille Enna - Mein Aroma Kochbuch

 

Ein neues Buch, ein neuer Ansatz

Da wir schon seit einiger Zeit mit Kille Enna befreundet sind, durften wir uns eine Kopie ihres neuen Buches angucken. Es heißt "Aroma Kochbuch" und wird vom Prestel-Verlag veröffentlicht. Wie wir das so machen, gibt es natürlich auch eine kleine Bewertung dazu.

Dieses Mal ist es aber ein kleines bisschen anders. Weil ich ja selber sehr gerne koche und zur Zeit recht viel hier mache, habe ich das Privileg bekommen, diese Rezension zu schreiben. Natürlich bin ich selber ein absoluter Laie, einmal was das Rezensieren angeht, aber im Vergleich zu Kille Enna auch, was das Kochen angeht. Trotzdem kann ich zumindestens meinen Eindruck von dem Buch wiedergeben und vielleicht bin ich auch gerade deswegen die richtige Person dafür.

Nun, ich hab schon das ein oder andere Kochbuch in der Hand gehabt - manche dünn, manche dick, manche bunt, manche puristisch. Trotzdem werde ich meistens nicht wirklich warm mit den Büchern. Das darf man nicht falsch verstehen. Ich liebe es, Bilder von leckerem Essen anzugucken, und wenn ich etwas Spannendes sehen, dann ist das sehr inspirierend für mich. Aber es ist einfach nicht meine Art, wenn ich etwas kochen will, ein Kochbuch aufzuschlagen, die Zutaten einzukaufen, abzumessen und mich strikt an ein Rezept zu halten. Deswegen sind für mich die meisten Kochbücher uninteressant. Wenn ich nichtmal etwas Spannendes sehe, dann bleibt nur noch das Angucken schöner Bilder.

 

 

Beschreibung des Buchs


Jetzt aber Kille Ennas Buch. Sie ist keine gewöhnliche Köchin und das ist auch kein gewöhnliches Kochbuch. Hier geht es, wie der Name schon sagt, um Aromen. Und der Fokus in dem Buch liegt nicht auf Rezepten, wie z.B. Rouladen, sondern auf "Aroma-Mischungen". Bei diesen handelt es sich um eine Kombination von meist Gewürzen, mit frischen Zutaten, wie Kräutern, Früchten, oder Gemüsen. Auch finden manchmal Blüten oder andere exotischere Zutaten ihren Weg in die Mischungen. Es gibt aber keine klaren Regeln, manche haben viele Zutaten, manche wenige, manche müssen gekocht werden, manche stehen gelassen werden. Auch gibt es keine klare Geschmacksrichtung, von süßem Kokosblütenzucker bis hin zu saurem Loomi, von cremigen Mischungen mit Sahne bis hin zu solchen mit viel Textur dank gerösteter Samen und Knoblauch. Es werden teilweise recht simple, häufig gebräuchliche Zutaten kombiniert und manchmal wird man auf neue Gedanken gebracht mit Dingen, von denen man mitunter noch nicht mal gehört hat.

Zu diesen Aroma-Mischungen gibt es dann immer eine "Schlüsselzutat". Das ist ein Gemüse, Fleisch oder ähnliches, wodurch einerseits die Aroma-Mischung ihre volle Stärke entfalten soll und andererseits die Schlüsselzutat besonders glänzen soll. Das sind oft recht simple Dinge, aber in Kombination mit den Gewürzen ist es häufig ein tolles Gericht.

 

 

Aufbau und Umfang


Insgesamt hat das Buch 50 Aroma-Mischungen zu bieten. Bei diesen besteht Kille Enna darauf, dass man sich zumindest anfangs penibel ans Rezept hält, woran ich mich natürlich erstmal stoße. Aber na gut, wenn sie das sagt, werde ich das machen. Wie sonst könnte ich das wirklich beurteilen. Dann darf man aber auch gucken, was man damit macht.
Zu diesen Rezepten gibt es auch noch ein paar typische Tipps und Tricks, die sich mehr oder minder auf die Rezepte beziehen. So wird hier zum Beispiel erklärt, wie man Gewürze richtig mahlt, wie man Geschmäcker maximiert und wie man Blüten schön benutzt. Dazu kommen noch ein paar nette Geschichten und Erfahrungen, die sich ganz lebendig lesen. Zu guter Letzt gibt es noch kurze Informationen zu allen Gewürzen, die mit persönlichen Bewertungen ergänzt sind. Das ist sowohl ganz interessant, als auch ganz süß, da man sowohl etwas über die Gewürze als auch über Kille Enna lernt. Einige der Tipps und Tricks kannte ich schon und die Geschichten suche ich nicht wirklich in meinem Kochbuch, aber es war auch nicht wirklich was daran auszusetzen. Sie geben allem noch ein bisschen Kontext und man lernt doch noch das ein oder andere.

Was mich neben den Rezepten noch sehr gefreut hat, waren die vielen schönen, wirklich hochwertigen Bilder. Es werden jeweils immer die Mischungen, die Schlüsselzutaten und das fertige Gericht fotografiert. Ganzseitig und bezaubernd zur Schau gestellt, hat sich doch immer wieder mein Hunger gemeldet...

So viel zum Umfang. Ein Kochbuch nur nach seiner Optik und dem Verstand zu bewerten ist aber langweilig und obendrein finde ich es auch noch höchst unsinnig. Außerdem fand ich einige der Rezepte ziemlich spannend, also blieb mir nicht viel anderes übrig, als auszuprobieren. Und das natürlich mit Freude.

 

 

Der praktische, wirklich interessante Teil: Das Essen


Ich hab mir 3 Rezepte rausgesucht, dich ich ausprobieren wollte. Nachdem ich alle drei probiert habe, habe ich mich für eins entschieden, was seinen Weg in diese Rezension findet.



Garnelensalat aus der Pfanne

 


Um einen guten Eindruck von dem Buch zu geben, werde ich wortwörtlich aufschreiben, was im Buch steht. Dazu werde ich einige kurze Kommentare geben und am Ende meine Meinung.

Charakter
Pikant, frisch, süß, zarte Zitrusanklänge, mittelscharf und mit einem asiatischen Touch.



Zu jedem Gericht gibt es eine kurze Charakter-Beschreibung. Das finde ich ganz nett. So kann man sich vorstellen, wonach es etwa schmeckt, wenn man es sich nicht vorstellen kann. Es hilft somit auch bei der Entscheidung, was man denn kochen möchte.

Varianten
Kombinieren Sie die Aroma-Mischung auch mit Fisch und Meeresfrüchten wie Makrelen, Lachs, Kabeljau, Tintenfisch und Muscheln, sowie anderen Salaten und Gerichten mit Gemüse, Fleisch oder Hülsenfrüchten.


Es ist immer ganz nett, weitere Vorschläge zu kriegen. Diese finde ich bei diesem Gericht allerdings recht unspezifisch und ich probiere gerne selber aus. Bei anderen Mischungen sind sie aber doch sehr interessant.



Aroma-Mischung

  • 1 (20g) Stängel Zitronengras
  • 2 (10g) Knoblauchzehen
  • 8g (1 EL) fein gehackte Kurkumawurzel mit Schale
  • 1/2 (8g) grob gehackte gelbe oder rote Chili mit Kernen
  • 2 (6,5 g) getrocknete Hibiskusblüten
  • 30ml (2 EL) naturtrüber Apfelessig
  • 2g (1/2 TL) Meersalz
  • kalt gepresstes Erdnussöl, zum Braten
  • 400g grob gehackte Salatherzen, zum Servieren
  • 150ml (10 EL) Wasser, zum Servieren
  • 400g rohe Garnelen, nicht ausgelöst


Das sind klare Angaben zum Rezept. Zumindest die Maßangaben sind sehr genau. Es ist gut, dass immer 2 Maßeinheiten angegeben sind, denn z.B. bei den Chilis und bei den Hibiskusblüten stimmten sie bei mir nicht überein. Ich brauchte 3 Chilis und eine ganze Menge Hibiskusblüten um auf das angegebene Gewicht zu kommen. Bei Chilis finde ich es auch schwierig, klare Angaben zu machen, da es so viele verschiedene Chilis mit unterschiedlichem Schärfe- und Geschmacksgrad gibt.


Dann kommt immer eine kleine Beschreibung zu dem Rezept.
Ein frischer, sättigender und eleganter Salat. Wählen Sie Blattsalate, die mit Süße, Saftigkeit und Textur aufwarten, damit sie das Braten überstehen, ohne ihre Knackigkeit zu verlieren. Da das Gericht nach wenigen Minuten in der Pfanne bereits fertig ist, müssen die Zutaten für die Aroma-Mischung wirklich sehr fein gehackt und in einem Mörser sorgfältig zerstoßen werden, damit die Fasern des Zitronengras das Geschmackserlebnis nicht dominieren (ein Mixer ist für diese Aufgabe nicht geeignet). Daher sollten Sie auch nur den unteren Teil verwenden, der sowieso der geschmacksintensivste ist. Den oberen, grünen Teil des Zitronengrases kann man dann in Kräutertees oder Eintopfgerichte, die lange gekocht werden, geben. Wer Kokos mag, kann den Salat zudem mit etwas cremiger Kokosmilch (60ml / 4 EL) verdünnen, die zum Schluss untergerührt wird.


Diese Informationen finde ich recht gut. Sie erklären nochmal das Rezept, erklären warum welche Dinge zu beachten sind und geben darüber hinaus noch an, was man weiterhin machen kann. Der "Nachteil" ist, dass sie recht wortreich sind. Wer in Eile ist, oder einfach das Rezept kochen möchte, kann sie dann allerdings getrost auslassen.




Aroma-Mischung
Die äußeren, trockenen Blätter des Zitronengras entfernen und den Strunk zurechtschneiden. Nur etwa 5cm des unteren, weißen Teils verwenden, den oberen grünen Part aufbewahren oder wegwerfen. Das Zitronengras mit dem Stößel des Mörsers kräftig bearbeiten, bis es zerfasert, dann fein hacken. Mit Knoblauch, Chili und Hibiskusblüten in den Mörser geben und gleichmäßig fein zerstoßen. Den Apfelessig unterrühren und mit Meersalz würzen. Die Aroma-Mischung vor der Verwendung möglichst 1-2 Tage ziehen lassen. Haltbarkeit: Im Kühlschrank bis zu 5 Tagen. Ergibt 75 ml.



Diese Anleitungen sind ziemlich klar und angenehm kurz. Man muss natürlich erstmal das ganze Rezept lesen, um zu wissen, dass man es 1-2 Tage ziehen lassen soll, aber das ist ja generell keine schlechte Idee. Was mich ein bisschen stört ist, dass in den Angaben oben 20g Zitronengras stehen, aber im Fließtext dann gesagt wird, dass man bloß 5g braucht. Aber gut, das ist eine persönliche Sache.




Garnelen
Die Garnelen auslösen, die Schale entsorgen und den Darmpfaden mit einem scharfen Messer entfernen (geputztes Gewicht etwa 250g). Die Garnelen unter die Aroma-Mischung rühren und bei Zimmertemperatur 1-2 Stunden marinieren lassen. Eine sehr große Pfanne bis zum Rauchpunkt erhitzen, kalt gepresstes Erdnussöl hineingeben und die Garnelen-Aroma-Mischung darin bei hoher Hitze weniger als eine Minute braten, bis alles dunkel-goldgelb karamellisiert ist. Sofort in eine Form geben. Die Pfanne erneut erhitzen, grob gehackte Salatherzen und 150ml Wasser hineingeben. Bei hoher Hitze 10-15 Sekunden braten, bis der Salat zusammengefallen, aber immer noch knackig ist. Vom Herd nehmen, die Garnelen zufügen und sofort servieren.



Hierzu gibt es eigentlich nicht viel zusagen. Wie zuvor recht klar. Gut finde ich, dass das geputzte Gewicht nochmal angegeben ist, so hat man nochmal eine Kontrolle, falls man sich nicht sicher ist.




Saison: ganzjährig
Große Vorspeise für 4-6 Personen


Ist ganz nett, die Saison anzugeben (und macht mehr Sinn, wenn man das Buch liest, da sie unter anderem viel Wert auf Saisonales legt). Mengen-Angaben sind wohl die Norm, abe ich habe damit immer meine Probleme...




Mein Geschmacks-Fazit: Exotisch, aromatisch - Ziemlich gut


Erstmal: Wer denkt, dass es zu viel Text ist und dadurch unübersichtlich ist, den kann ich beruhigen. Der Seitenaufbau ist gut gewählt, sodass es nicht erschlagend wirkt. Durch die Überschriften ist es ganz gut gegliedert und sobald man ein Rezept gelesen hat, hat man den Aufbau verstanden und weiß, wo man zu gucken hat.

Gewählt habe ich das Rezept, weil ich großer Fan von den Zutaten bin. Die Zugabe von den Hibiskusblüten hat das Ganze dann entschieden.
So, jetzt aber zum eigentlichen Punkt. Wie war es denn nun. Ich habe mich haargenau ans Rezept gehalten, was mir, wie schon gesagt, eigentlich nicht zusagt. Die Aroma-Mischung riecht fantastisch und ist sehr intensiv. Sie alleine zu probieren kann ich nicht empfehlen, hab ich trotzdem. Mit den Garnelen ist es angenehm scharf, das Zitronengras sorgt für eine schöne Frische und die Hibiskusblüten geben dem ganzen eine schöne fruchtige Süße. Zu den Garnelen passt es hervorragend. Den Salat fand ich allerdings bloß ok. Vielleicht war mein Salat nicht der richtige oder ich hatte zu wenig Mischung am Salat selber, das kann gut sein. Aber die Garnelen alleine waren gut genug, um das Gericht zu meinem Favoriten der drei Rezepte zu erklären. Das will doch was heißen, oder?


Gesamteindruck


Mir gefällt das Buch ganz gut. Der Fokus auf den Aroma-Mischungen ist eine schöne Abwechslung und die Mischungen waren mitunter wirklich sehr interessant. Schöne, für mich teilweise neue Kombinationen, neue Geschmäcker und neue Zutaten machen das Buch zu einer wunderbaren Inspiration. Sich an die genauen Mengenangaben zu halten ist für das Erste mal eine gute Idee, aber man kann danach glaube ich gut davon abweichen und weiter gehen, die Rezepte auf seinen eigenen Geschmack anpassen.
Den Aufbau finde ich ebenfalls vollkommen in Ordnung. Auf den ersten Blick war es ein bisschen unübersichtlich für mich, aber die Struktur ist einheitlich und nach 5 Minuten gut verständlich.

Für den üblichen Kochbuch-Käufer ist das Buch definitiv eine schöne Erweiterung, weil es viele von den "normalen" Kochbüchern abweichende Rezepte und Möglichkeiten bietet. Es ist definitiv kein Koch-Einsteiger Buch, da die Rezepte und Techniken etwas weiter gehen als Nudeln mit Tomatensoße (wobei das auch nicht zu pauschalisieren ist). Trotzdem sind sie sehr verständlich und man wird genug an die Hand genommen, dass man selbst ohne viel Erfahrung oder Ahnung wirklich schöne Gerichte zubereiten kann.

Alles in allem eine Kaufempfehlung für alle, die gerne Kochbücher mögen und vielleicht mal was neues ausprobieren möchten. Ziemlich sicher muss man einige neue Zutaten kaufen, die man nicht im Haus hat (und vielleicht noch nie gekauft hat), aber das sehe ich immer als Bereicherung.

Wer Spaß am Kochen und an Geschmack hat, der wird Spaß an diesem Buch finden.

 

 

 

Zusammenfassung Buch und Rechte

Autorin: Kille Enna

Name: Aroma-Kochbuch

Verlag: Prestel

Erscheinungstermin: 21. August 2017

ISBN: 978-3-7913-8282-1, Preis: 29,95 EUR (D)

Opens external link in new windowMehr Info hier

© Fotos: Kille Enna

 

Das Garnelen-Rezept ist auf Seite 102ff.

 

 

 

 

 

 

 


 Joshua Stübner

 

Meine Name ist Joshua Stübner. Als Neffe der Heuschrecken-Familie bin ich natürlich ebenfalls ein bisschen gewürz- und geschmacksaffin. Sonst beschäftige ich mich mit Programmieren und Web-Development, aber hier kann ich meine weitere Leidenschaft zum Ausdruck bringen: Wirklich gutes Essen mit wirklich guten Lebensmitteln. Bio gehört für mich dazu. 

Mehr zu dem anderen Opens external link in new windowhier.

 

 

 

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Tags: buchrezension, kochbuch, rezepte, kille enna, mein aroma kochbuch
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Gastbeitrag
22.06.2017
18:02

Ohrenkuss: Zukunft

Zur Ausstellung Touchdown - Ein Update und über die Zukunft

Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft gGmbH. An dieser Stelle haben wir regelmäßig die Ohrenkuss-Magazine vorgestellt, oder Ohrenkuss-AutorInnen bloggten zu aktuellen Themen.

Ohrenkuss war die Keimzelle für das Projekt Opens external link in new windowtouchdown 21, initiiert von der Wissenschaftlerin, Kunsthistorikerin und Ohrenkuss-Gründerin Dr. Katja de Bragança. Aus der Selbstdarstellung:
TOUCHDOWN 21 ist ein Forschungs-Projekt. Ohrenkuss-Titelbild: Update
Ein Forschungs-Projekt mit und über Menschen mit Down-Syndrom.
Wir sammeln Informationen.
Wir wollen das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Und wir wollen Menschen zusammenführen, die dieses Thema beschäftigt.

Zusammen mit der Bundeskunsthalle in Bonn entstand im Jahr 2016 die Ausstellung Touchdown. Jetzt, 2017, geht diese Ausstellung auf Wanderschaft.
Diese Ausstellung erzählt eine fantastische Geschichte.
 Von Außerirdischen mit Down-Syndrom, die das Leben auf der Erde erforschen.
:
Im Oktober 2016 landen 7 Astronauten und Astronautinnen von einem fremden Planeten (Kumusi) auf der Erde.

Sie nennen sich „Second Mission” (zweite Mission).
Sie haben das Down-Syndrom.

Vor 5.000 Jahren sind die ersten Außerirdischen ihrer Art auf der Erde
 gelandet.

Die Second Mission hat den Auftrag zu überprüfen, wie es den ersten Siedlern und Siedlerinnen ergangen ist und wie ihre Nachfahren heute leben.

Als lebensgroße Comic-Figuren begleiten die Astronauten die Besucher und Besucherinnen durch die Ausstellung.
 Der Zeichner Vincent Burmeister hat die fantastischen Comic-Figuren 
erschaffen.
Während der ganzen Dauer der Ausstellungen gab es Veranstaltungen und Tandemführungen von den Mitwirkenden bei TOUCHDOWN 21 und Ohrenkuss.

 

Für uns (die beiden Chef-Heuschrecken) war die Ausstellungseröffnung in unserem privaten Sylvester-Jahresrückblick 2016 das herausragendste und berührendste Ereignis. Wem diese Wanderausstellung mal begegnet - reingehen!
 
Die Frühjahresausgabe des Magazins "Ohrenkuss" führt die Gedanken, Gespräche und Diskussionen um Vergangenheit und Zukunft weiter. Die Gruppe der Außerirdischen von Kumusi meldet sich weiter zu Wort. Ein Update.

 

 


 

 

Was ist eikentlich der sinn des lebens?

 

 Tandemführung Julia Bertmann und Katja Weiske, Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn

Marley Thelen, selbst als Email geschrieben

Was ist eikentlich der sinn des lebens? Ich erklere was das sinn besteht. Der sinn ist für
die Idee in deine und meine kopf drin. Das ist der sinn von unser kopf liegt in dir. Die
idee ist der sinn und leben ist das gefüll in unsere
Körper drin und warm Gefühl ist in deine und meine kopf und Körper ligt in dir erwacht.
Das finede ich gut und leben ist auch über liebe drin. Das ist auch gut für uns allen.

 

 

Daniel Rauers, diktiert

Ich hab zu viele Welten.
Welten ist gut.
Ich würde erzählen über meine Welten.
Drei Welten.
Zu viele.
Die erste Welten muss ich klären.
Die zweite Welten muss ich zählen.
Die dritte Welten muss ich den Leuten zeigen.

 

 

Marcus Friedrich, selbst als Email geschrieben

SOS an Büro-Zukunft
Ich möchte in meiner Zukunft einen "Chef" bei meiner Arbeit haben, der mich versteht
und mir Arbeiten gibt die ich an meinem Schreibtisch erledigen kann. Ich will auch
Arbeiten haben, die mehr Umfang haben. Ich brauche eine Assistenz, die mir sagt was
ich zuerst machen soll. Sie soll auch nett sein. Sie soll mich auch verstehen wenn ich
Probleme habe. Sie soll mich nicht an meinen Platz schicken. Es macht mich traurig,
wenn alle Leute auf mich einreden. Ich habe keine Chance und keine Kraft mehr mich zu
wehren. Das will ich nicht. Vertrauen bei der Arbeit bedeutet üfr mich sehr viel, aber das
habe ich bei meiner Arbeit nicht mehr. Das macht mir sehr zu schaffen. Ich will Arbeiten
haben, wo ich mich konzentrieren kann. Das geht aber unter. Das soll sich ändern. Ich
gehöre in diese Welt. Das müssen ALLE verstehen und begriffen haben. Ich bin auch nur
ein Mensch.

Tandemführung Julia Bertmann und Katja Weiske, Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn

 

 

Ansgar Peters, selbst als Email geschrieben

Zukunft ist mein Leben. Ich möchte eine große Liebe und eine Wohnung zu haben das ist
mein Traum. Zukunft möchte ich gerne nach Amerika Reisen und ein Olteimer mieten
und durch Amerika fahren. Ich gründe eine Bänd um auf zu Treten und viele
Leute Musik zu zeigen.
Ich will gerne in meiner Zukunft mit meiner Musik arbeiten und verkaufen.

 

 

Marc Lohmann, diktiert

Ich lebe ganz lange, ohne Ende.
Ich brauche keine Sterbehilfe.

 

 

 

Die Außerirdischen von Kumusi. Gehen oder Bleiben?

 

 

Verena Günnel, diktiert

Die Außerirdischen reisen zurück zur Entstehung des Weltalls.
Die forschen daran.

 

 

Verena Günnel, diktiert

Vergangenheit seit 10 entfernten Sternen und Galaxie verschiedene zu erforschen. Die
Aliens sind Wissenschaftler geworden zu erforschen, wie die Galaxie zu erforschen.
Strukturen, wie die es rausgefunden wird.

Grafiker Vincent Burmeister, Julia Bertmann und Verena Günnel, Planung für die Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn 

 

Anna-Lisa Plettenberg, diktiert

Die Außerirdische reisen nach Rom.
Sie reisen 2010 Jahre zurück. Ins Jahr 6.
Da sehen die alte Petersturm. Und da sehen sie den alten Papst. Sie erforschen in Rom,
was der Papst gemacht haben.
Der Rom ist ja in Italien. Die Aliens erforschen Italien. Dann sehen die bestimmt die
Römern. Was die machen.
Die alten Römern die vertreiben die Christen und Juden. Das sehen die, meine Aliens.
Das finden die spannend.
Wenn die dann zurückfliegen, dann merken die das alles. In den Kopf. Und das erzählen
die dann den anderen Aliens, was das passiert ist.

 

 

Teresa Knopp, diktiert

Sie reisen in die Erd-Platonik. In die Ursprungszeit.
Ich komme da raus. Ich bin alleine. Ich sehe den Feuerring, die Vulkane. Dann sehe ich
die Plattenverschiebung, so Erdbeben. Ist zwar gefährlich das Erdbeben, aber es ist
eigentlich auch historisch.
Manche denken vom Wasser, das ist nur Wasser. Aber in Wirklichkeit sind da Platten.
Und diese Platten können sich auch verschieben und dann Tsunamis. Das ist zwar sehr
traurig, aber das sind nämlich die Naturgewalten. Meine Lieblings-Naturgewalt ist der
Rheinfall von Schaffhausen.

Daniel Rauers, Paul Spitzeck, Björn Langenfeld, Aufbau der Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn 

 

Verena Günnel, diktiert

Hier ist ein Diskussion Gehen oder Bleiben.
Ich finde in mein Leben und in mein Zukunft immer auf Erde bleiben will. Weil das
meine Entscheidung ist. Und wohl zu fühlen.

 

 

Paul Spitzeck, diktiert

Ich bin, was ich bin - fLOWREW
fLOWREW will auf der Welt bleiben, weil es ist schön auf der Erde. Weil auf der Erde hat
man Netz in Handy. Es ist toll, wenn man auf der Erde ist, ihre Freunde oder ihre
Verwandte erreichbar ist. Ich glaube, in Weltraum ist schwierig, Rugby zu spielen.

 

 

Natalie Dedreux, diktiert

Ich möchte weiter Bildung lernen. Da lerne ich andere Berufe kenne. Ich möchte zum
Beispiel gerne Koch. Besonders liebe ich indisch.
Ich möchte gerne in einem Büro arbeiten. Das Büro ist groß. Zum Beispiel
Schrifthersteller sein. Ich schreibe es so auf, dass es Sinn ergibt. Ich möchte gerne ein
Diktat über Spätabtreibung machen. Ich bin auf der Welt, um etwas zu lernen und nicht
abgetrieben werden. Weil das gegen das Gesetz ist.
Daniel Rauers, Aufbau der Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn

 

 

Florian Mühle, diktiert

Der Sinn des Lebens ist, dass sich die Eltern freuen, dass ich am Leben bin.
Das ist ein Geschenk der Natur, solche Menschen wie mich zu gebären.
Weil die Menschen mit Down-Syndrom auch wertvoll sind.
Mein Leben ist sehr sinnvoll, weil ich anderen Menschen Freude und Liebe, Herzlichkeit
und ein Lächeln in die Gesichter schenken kann. 
 



Marley Thelen, selbst als Email geschrieben

Meine leben meine freund zusammen
whonen. Das finde ich gut für mich und wir lieben uns sehr. Wenn wir ein kind griegen
würde das finde ich gut für mich. 

 

 

Dominic Edler, diktiert

Wenn ich alt bin, will ich gerne meinen Ruhestand genießen mit 80 Jahren im Altenheim.
Ein bisschen mit den alten Frauen herumschäckern ein bisschen. Und in Jazz-Keller
gehen und abtanzen.

 

 

 

 

 

 

 


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.


... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit fast 20 Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos, und man kann es abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.

Fotos und Texte © Ohrenkuss
Fotos: Sandra Stein, Köln www.sandra-stein.de
Grafik und Gestaltung der gedruckten Ausgabe: Maya Hässig

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im Frühling

Kathrin Franckenberg: Die Engel der Erde


Kathrin Franckenberg: Die Engel der Erde

   "Die Engel der Erde"

 

 

 



Kathrin Franckenberg
Kathrin Franckenberg ist Künstlerin, Meisterschülerin von Michelle Cassou, USA ("Point Zero Painting"), Kunstglaserin, ausgebildet im "Begleiteten Malen", Ergotherapeutin, SI-Therapeutin (DVE) für Kinder, tätig in der Erwachsenenbildung und begleitet seit mehreren Jahren kleine und große Menschen auf ihrem kreativen Weg.   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.malfreude.de

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https://www.youtube.com/watch?v=toyIS39bpxU

 





"Galumphierend:
 
Hat in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges, galoppierendes Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen folgt, so folge ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was sich in mir regt. Und dem, was mich auch von „Außen“ berührt und bewegt. Was entsteht, in mir, ist auch diese Lebendigkeit, die verschiedenen Tempi, wenn es langsam wird, wenn ich stolpere, wenn ich falle, wenn ich wieder aufstehe – metaphorisch gesehen – und es hat auch eine Qualität von Absichtslosigkeit und nicht festlegen wohin, kein Ziel, ein Im Moment erleben mit der permanenten Möglichkeit, alles wieder zu zerstören und zu verändern. Das ist das spielerische Element. Das ist das Kreative. Das ist Spiel. Alles fällt auch wieder auseinander und wird neu zusammen gepuzzled, um sich beim nächsten Pinselstrich wieder zu transformieren. Es ist ein lebendiger Prozess, im Geboren werden und Sterben – ein Feld, das Kreativität ist. Ein Raum des alles und nichts, aus dem heraus Kreativität sich als Form und Farbe sichtbar werden lässt. Spontan, unreflektiert, unzensiert, erforschend, momentan…
 

Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"  

Kathrin Franckenberg

 

 

 

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Herzklopfentropfen

Kathrin Franckenberg: Neugierig?

 

 

Kathrin Franckenberg: Neugierig?

Der Wind versucht mich wegzutragen
Bleiben will ich
Herzklopfentropfen purzeln durch mein Gefieder
Berühre mich - durchdringe mich und löse mich auf!

 

 

Kathrin Franckenberg

 

 

 

 



Kathrin Franckenberg
Kathrin Franckenberg ist Künstlerin, Meisterschülerin von Michelle Cassou, USA ("Point Zero Painting"), Kunstglaserin, ausgebildet im "Begleiteten Malen", Ergotherapeutin, SI-Therapeutin (DVE) für Kinder, tätig in der Erwachsenenbildung und begleitet seit mehreren Jahren kleine und große Menschen auf ihrem kreativen Weg.   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.malfreude.de

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https://www.youtube.com/watch?v=toyIS39bpxU

 





"Galumphierend:
 
Hat in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges, galoppierendes Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen folgt, so folge ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was sich in mir regt. Und dem, was mich auch von „Außen“ berührt und bewegt. Was entsteht, in mir, ist auch diese Lebendigkeit, die verschiedenen Tempi, wenn es langsam wird, wenn ich stolpere, wenn ich falle, wenn ich wieder aufstehe – metaphorisch gesehen – und es hat auch eine Qualität von Absichtslosigkeit und nicht festlegen wohin, kein Ziel, ein Im Moment erleben mit der permanenten Möglichkeit, alles wieder zu zerstören und zu verändern. Das ist das spielerische Element. Das ist das Kreative. Das ist Spiel. Alles fällt auch wieder auseinander und wird neu zusammen gepuzzled, um sich beim nächsten Pinselstrich wieder zu transformieren. Es ist ein lebendiger Prozess, im Geboren werden und Sterben – ein Feld, das Kreativität ist. Ein Raum des alles und nichts, aus dem heraus Kreativität sich als Form und Farbe sichtbar werden lässt. Spontan, unreflektiert, unzensiert, erforschend, momentan…
 

Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"  

Kathrin Franckenberg

 

 

 

 

 

 

 

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Tags: point zero painting, authentisches malen, intuitives malen, kreativität, kunst
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