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CSS Zen Garden

Die Schönheit des CSS Design

Begriffserklärung:

CSS - Cascading Style Sheets ist eine Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente. CSS gilt heutzutage als die Standard-Stylesheetsprache  für Webseiten.

Zen - eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert entstandene Strömung oder Linie des Buddhismus, dessen visuelles Symbol, der Kreis gleichzeitig Leerheit  und Vollendung verkörpert.

Garden - der Garten, ein Ort an dem ständig neue Blüten erblühen.


Ich bin Designer. Als ich 1996 mit dem Design im Internet begann, bestand "Webdesign" oft daraus, den Firmenprospekt für Bildschirme zu übersetzen.
Aber das Web kennt keine festen Formate wie DIN A4 oder 50 x 90 cm.
Hier erzähle ich von einer Entdeckung, die bis heute wichtig für meinen Weg als Webdesigner ist.

Die ersten HTML-Editoren, mit denen wir Internet-Auftritte versuchten zu gestalten, waren nur für Text, Aufzählungs-Listen und ab und zu mal ein illustrierendes Bild gedacht.
Also wurde getrickst, um die eigenen Vorstellungen umzusetzen: Tabellen wurden als Stütz-Gerüste für Auftritte mit fester Breite verwendet. Das gab dem Ganzen etwas Halt. Durchsichtige Bilder mit 1x1 Pixel Größe wurden in die Tabellenzellen gelegt und auf das gewünschte Maß aufgeblasen - und dieses zusammengewürfelte Puzzle war dann das Webdesign.
Ruckelige Animationen machten den Unterschied zum Druck und der König war, wer den "Mouse-over"-Effekt beherrschte: dann veränderte sich nämlich ein Bild, wenn man mit dem Mauszeiger drüberfuhr.
 
CSS Zen GardenEin Problem der ersten bis dritten Generation des Webdesigns war, dass Inhalt und Formatierung nicht getrennt waren. Für jeden Text schrieb man in den Quellcode die Anweisungen wie "Arial, 12 Punkt, schwarz, fett, zentriert..." und so weiter. Für jeden Satz. Das blähte den Code auf und machte ihn schier unlesbar für seh-behinderte Menschen, die sich die Internet-Seiten von Screenreader-Programmen vorlesen liessen ("Arial, 12 Punkt,...")

Lösung für dieses Problem war die strikte Trennung von Inhalt und Form. Das gab es auch schon in Layout-Programmen, dass über ein "Stylesheet" die Stile der verwendeten Schriften einmal definiert wurden und dann der Text nur noch als "Normal" oder Überschrift" definiert wurde. Viel klarer und viel flexibler.
Änderte man den Stil z.B. der Überschrift, änderten sich die Überschriften in der gesamten WebSite.

2004 stieß ich auf eine amerikanische Website, die eindrucksvoll zeigte, was man mit konsequenter Anwendung diese Stylesheets (genauer "Cascading Stylesheets" - CSS) erreichen konnte.
Auf der WebSite Öffnet externen Link in neuem FensterCSS Zen Garden können wir zwischen Stylesheets hunderter professioneller Designer umschalten. Der Inhalt bleibt immer der Gleiche - wird aber durch die Umschaltung des CSS immer wieder neu interpretiert. Das HTML bleibt gleich, die externe CSS-Datei wird geändert.

Es entsteht ein Hauch von CSS-Zen...
Für viele meiner KollegInnen und auch für mich war der CSS Zen Garden der inspirierende Beginn der Beschäftigung mit CSS.



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz
ist Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem    Fensterkpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.

Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein. 

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: all, css, zen, stylesheets, webdesign, html
Gesehen: 13

Apple iPad

Wer braucht sowas?

Nun ist es auch in Deutschland auf dem Markt und als sehr zufriedener iPhone-Benutzer habe ich mir das Apple iPad natürlich sofort beim Saturn "um die Ecke"
angeschaut, mal prüfend in die Hand genommen, gewogen und bedient - und wieder weg gelegt.

Sicher, das Gerät ist schön, wie alle Apple Produkte der letzten Jahre super designed, absolut funktional und stylish, so dass allein schon dadurch dieses "haben wollen"  Gefühl entsteht. Damit verdient Apple weltweit Milliarden und stieg in die Top-5 der weltweit wertvollsten Firmen auf.
Schon der erste iMac (Sie erinnern sich: Computer im transparenten Monitor-Gehäuse, in verschiedenen frischen Farben erhältlich) war so ganz anders als die langweiligen beige-grauen PCs der damaligen Zeit. Oder das MacBook meiner Tochter: aus einem Alu-Block (Uni-Body) gefräst, super solide verarbeitet, mit cleverer Akku-Anzeige und einem Netzkabel, dass nur magnetisch am Notebook befestigt ist und einfach nachgibt, bevor man es vom Tisch reißt - anders als die langweiligen Standard-Schlepptops aus dem Windows-Lager.
Apple-Rechner sind immer etwas edler und der Zeit voraus.
Und trotzdem blieb ich immer beim PC - das bisschen besseres Design oder kluge Ideen brachten mich nicht vom gewohnten Windows weg. Und XP stürzte ja auch gar nicht mehr so viel ab wie Win95.

Mein Widerstand gegen die Apple-Fraktion wurde das erst mit dem iPhone aufgeweicht. So was gab es in meiner Computer-Welt vorher nicht.
Zwar nutzte ich seit vielen Jahren sogenannte "Smartphones" der Firma Palm - mobile Telefone mit denen man auch Mails abrufen konnte, im Internet surfen und eBooks lesen konnte.
Musik machen, Spiele spielen - kleine Taschencomputer, gute Begleiter auf langen Bahnfahrten und schöne Männerspielzeuge.

Diese Firma Apple hatte alles noch mal verbessert: das Ding war ein besserer MP3-Player als ein iPod, spielte Videos und surfen im Internet machte damit Spass!
Bücher lesen war noch nie so komfortabel, sogar malen kann man mit dem Finger auf dem berührungs-empfindlichen Bildschirm.

Und das gibt es jetzt in einer größeren Version:
Das iPad ist wie ein großer iPod-Touch oder wie ein vergrößertes iPhone mit mehr Bildschirm aber ohne Telefon und Kamera.

Das iPad ist bestimmt ein tolles Gerät für Menschen, die Inhalte konsumieren möchten: Fotos gucken, Mails abrufen, Musik hören, Youtube-Videos schauen, Internet surfen.
Das wäre was für alle Menschen, die sonst keinen Computer haben, weil sie den zu kompliziert finden. Es beginnt schon mit dem Anschliessen: Netzkabel, Mauskabel, Bildschirm-Ausgang...
Das iPad funktioniert ohne Installation oder Verkabelung sofort nach dem Einschalten.
Das wäre auch was für Menschen, die nicht lernen wollen, mit Maus oder Tastatur umzugehen. Das iPad läßt sich konsequent mit den Fingern bedienen.
Es bietet für Computer-Abstinente, was McDonalds für Restaurant-Ungeübte brachte: leicht zu bedienende Fast-Food.
Auch bei McD "arbeitet" jeder mit den Fingern - spezielle "Werkzeuge" sind verpönt. Alle Menschen sind gleich.

Das iPad wäre zum Beispiel was für meine 79-jährige Mutter: die würde sich nie an so was kompliziertes wie einen Computer herantrauen (selbst ein Nokia-Handy hat sie uns vor Jahren zurückgegeben - zu kompliziert) aber bei meinem iPhone fand sie toll, dass sie die darauf gespeicherten Familienfotos mit einem Finger-"wisch" weiterblättern konnte.
Und so würde sie auch spielerisch das iPad bedienen.
Auf YouTube kann man Videos sehen, wo 4-jährige Kinder zum ersten Mal ein iPad in die Hände gedrückt bekommen und sich spielerisch die Bedienung aneignen. (Nicht ohne Grund wurde bei den ersten iPhones auf eine Bedienungsanleitung verzichtet - Apple fand, das sei alles selbsterklärend.)
Für alle Menschen denen ein "richtiger" Computer zu kompliziert ist, wird das iPad genau richtig sein.
Wahrscheinlich werden bald in ersten Luxus-Hotels und Senioren-Residenzen die Dinger zur Zimmerausstattung gehören.

Wer aber einen "richtigen" Computer bedienen kann und mehr möchte als vorgefertigte Kost konsumieren, für den eignet sich nach wie vor ein großer Computer besser.
Mein Kollege und Freund Thomas brachte das auf den richtigen Nenner: "ich habe mich für PCs begeistert, weil ich die aufschrauben konnte und verändern konnte und Karten austauschen konnte und selber Software dafür programmieren konnte. Das war der Reiz an Computern. Und genau das hat Apple verhindert und abgeschafft."

Apple fährt eine sehr restriktive Politik und lässt nur Software (sogenannte "Apps") zu, die dem Konzern genehm ist. Kontrolle und Zensur.
Apps können nur über die Apple-eigene Software "iTunes" auf die Geräte installiert werden. Kein offener Weg für eigene Dateien.
Apple weigert sich, in iPhones und iPads einen USB-Anschluss oder ein Karten-Laufwerk einzubauen und schottet dadurch die Geräte gegen Fremd-Software oder verändernde, erweiternde Peripherie ab. Schade.

Das geniale an Lego-Bausteinen war früher, dass man mit wenigen Grundformen ALLES bauen konnte. Der eigenen Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Lego starb für mich, als in den 80er Jahren vorgefertigte Baukästen mit "Spezial"-Steinen in die Spielwaren-Läden kamen, mit denen man nur das bauen konnte was der Hersteller vorgesehen und bunt auf die Packung gedruckt hatte. Wie öde, wie langweilig.

Für kreative Computer-Schaffende kann das iPad nur eine nette Maschine sein, die zum bequemen konsumieren auf der Couch einlädt, ein Praliné für zwischendurch. Nice to have.
Aber es kann nicht die Maschinen ersetzen, mit denen wir WebSites entwickeln, Bücher schreiben, Musik komponieren oder Fotos bearbeiten.

Ich habe das iPad im Saturn-Markt wieder weggelegt. Wenn ich mal 500 Euronen übrig hätte - mag sein, dass ich dieses edle Spielzeug kaufen würde.
Es würde auf dem Couchtisch liegen oder neben dem Bett und sicher auch mal benutzt werden - aber nicht den Computer ersetzten, an dem ich gerade diesen Blog-Beitrag schreibe.



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz
ist Mit-Inhaber der Kölner Internet-Agentur Öffnet externen Link in neuem    Fensterkpunkt.

Er war brotloser Künstler, glücklicher Bioladner und "regionaler Ansprechpartner des Bundesverbandes Naturkost" bevor er 1992 seine Werbeagentur gründete.

Heute gestaltet er Internetauftritte für viele Naturkost-Firmen und hat mit seinem Team auch die technischen Voraussetzungen für den Heuschrecke-Blog geschaffen.

Sein Faible für Computer und technisches "Spielzeug" und seinen unerschütterlichen Glauben an positive Utopien bringt er in diesen Blog ein. 

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Tags: ipad, apple, computer, pc, iphone, ipod, all
Gesehen: 35

Verschwörungstheorien

Verschwörung!

Was schreibt der Blog-Kollege Roman Turk da in seinem Öffnet externen Link in neuem FensterBeitrag über Barack Obama?

Der amerikanische Präsident würde über Hypnose-Kräfte verfügen?

Und wirklich: es gibt Beobachter in Amerika, die Obama verdächtigen, sein Publikum mittels der NLP-Technik (NLP = Neuro Linguistisches Programmieren) in seinen Bann zu ziehen und so seine "linken" Ideen durch zubringen.
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://johnquincy.blogspot.com/2010/04/obama-mesmerizing-voters-with-hypnotic.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.brutallyhonest.org/brutally_honest/2008/10/obamas-hypnotic.html

Wobei hier ja nur vermutet wird, dass Obama Techniken verwendet, die alle charismatischen "Führer" verwenden und erst durch paranoide fundamentalistische Amis eine neue Verschwörungstheorie daraus wird.

Echte Verschwörungstheorien gab es auch schon vor dem Internet:
 
zum Beispiel die "Illuminatus!-Trilogie der Autoren Robert Shea und Robert Anton Wilson, in der es um die Machtkämpfe verschiedener Geheimbünde geht, die seit Anbeginn der Welt um die Vormacht kämpfen.
Ich las die 3 Bände um 1980 und war fasziniert von dieser Drogen- und Sex-geschwängerten Parforce-Tour quer durch alle Bereiche der Verschwörungen. Ob Kennedy-Mord oder das Auge in der Pyramide auf dem amerikanischen Dollar-Schein, ob Freimaurer oder Timothy Leary - alle damals bekannten obskuren Themen werden in diesen Bücher verarbeitet.
Bis heute wirken sie nach, in Fernseh-Serien wie "Akte X" oder in den Büchern von Dan Brown (Illuminati) oder Kino-Filmen wie "Matrix".

Das Internet hat bewirkt, dass sich Verschwörungstheorien viel schneller und global verbreiten.
Was wussten wir 1990 (also Vor-Internet) über Ufos?
Doch nur das, was man selten genug in Zeitschriften, Radio-Sendungen oder im Fernsehen aufschnappte.
Oder was ausgeflippte Freunde in der Szene bei Jasmin-Tee und Räucherstäbchenduft erzählten.

Ich hatte selber mal ein "Encounter" mit Außerirdischen, 1978 auf der Mittelmeer-Insel Formentera.
Ich lebte dort den Sommer über am süd-östlichen Ende der Insel, am Fuße der einzigen Erhebung "La Mola", fernab von der Zivilisation.
Wir waren eine Gruppe junger spirituell Suchender, Deutsche, Kanadier, ein Israeli, 2 Däninnen, eine Österreicherin und "Flip", unser Wachhund. Wir verbrachten die Tage mit Meditation und Wachen auf einem "Sentry-Stein" mit Blick aufs Meer Richtung Afrika. Nachts saßen wir um ein offenes Feuer herum, tranken Tee aus selbst gesammelten Kräutern und teilten das Wissen unserer Lehrer und Gurus.
Einmal in der Woche wanderten wir den Berg hinauf in den nächsten Ort, um Nahrung und vor allem Süßwasser zu kaufen. Oben gönnten wir uns dann den seltenen Genuß eines Milch-Kaffees und eines Riegels Schokolade, bevor wir uns wieder auf den 3-stündigen Fußweg in unsere Einöde machten.

Hier ein Auszug aus meinem Tagebuch:
"Als ich mich vom Siesta-Schlaf in meiner Meeresbucht erhob, sah ich gerade noch, wie 2 Personen mit Rucksäcken von Jeremys Hütte weggingen. Jeremy und Robi erzählten, es seien ein Mädchen und ein Junge gewesen, die französisch und ein wenig englisch sprachen ("a few, but very precise, you know?").
Weder Robi und Jeremy noch Robis Hund Flip hatten ihr Kommen bemerkt, bis sie mitten im Tal vor Jeremys Hütte standen.
Der Typ fragte, "if it was possible to pass here" und Jeremy bat die beiden, ein wenig zu verweilen und sich zu setzen ("they were very strong").
Und dann gings ab: die beiden erzählten sehr detailliert vom Leben auf anderen Planeten und dass überall im Universum intelligentes Leben existiert. Besucher kommen auf die Erde und die Botschaft breitet sich wie eine Religion schnell aus. In Frankreich sei grad einer der Außerirdischen und nehme Kontakt zur Regierung auf. Hier in der Gegend sei ein "Spaceship" gelandet - diese Nachricht hätten sie während ihres Urlaubs auf Formentera von französischen Freunden erhalten. Deshalb würden sie jetzt über die Insel wandern und Kontakt suchen. Eine neue Ära im menschlichen Bewusstsein würde anbrechen.

Jeremy bat die beiden, eine Nacht zu bleiben - doch sie brachen sofort wieder auf, sehr bestimmt. ("they were messengers, and messengers have a task and an aim, they are not allowed to hang around or wait...")

Die beiden Däninnen, Susanna und Anedda waren oben im Dorf gewesen, Wasser & Food holen und wir freuten uns schon darauf, ihnen diese Story zu erzählen ("that will be too much for them...").
Als die beiden dann zum Strand herunterkamen und wir alle ums Feuer saßen, fing Jeremy an: "we had a meeting here today..." und Anedda guckte ihn an und meinte wie selbstverständlich: "People from Mars?"
Uff!
Sie hatten auf dem Rückweg Schritte gehört, aber nicht auf dem Weg sondern im Gebüsch, da wo man vor Macchia und Olivengestrüpp eigentlich nicht laufen kann. Zuerst dachten sie, wir würden ihnen entgegenkommen, denn sie hatten die großen Wasserkanister zu schleppen.
Dann rief jemand nach ihnen und als sie inne hielten und still waren, konnten sie zwar nichts sehen, hörten aber ganz in ihrer Nähe Geraschel und Fußtritte von GROSSEN FÜSSEN und schließlich Stimmen, die versuchten, menschliche Worte und Sätze zu bilden, in die sich aber zwischendurch eindeutig animalische Laute mischten."

Puh!

Viele Jahre später, als das Internet solche Recherchen ermöglichte, fand ich heraus, dass 1973 der Franzose Claude Vorilhon behauptete, beim Joggen in den Bergen bei Clermont-Ferrand von Aliens in ihren UFOs eingefangen worden zu sein. Laut seinen Aussagen diktierten sie ihm dabei eine Art "neue Bibel". Vorilhon gründete daraufhin die RAEL-Sekte, die heute über 30.000 Mitglieder in rund 85 Ländern zählt.
Es scheint, dass wir damals Kontakt zu solchen Raelianern (RAliens?) gehabt haben.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, den Verschwörungstheorien.

- Wurde die erste Mondlandung 1969 nur von der NASA vorgetäuscht?
Mir erscheint es am wahrscheinlichsten, dass die Amerikaner zwar real gelandet sind - aber "gefakte" Bild- und Filmdokumente vorbereitet hatten (durch den erfahrenen Regisseur Stanley Kubrick) um im Falle eines Versagens der Mond-Mission keine Schlappe gegenüber den Russen zu erleiden. Deswegen existierten Fotos und Filmmaterial, auf denen die Schatten der Studio-Beleuchtung auf dem Mond nicht stimmen, Flaggen im luftleeren Raum wehen, Markierungskreuze VOR den Objekten im Bild sind - alles das gefälschte Material, das nie an die Öffentlichkeit hätte dringen sollen.

- das Patent für die Glühbirne, die ewig hält und im Stahlschrank einer Leuchtstoffmittel-Firma weggeschlossen wurde, weil das ja deren Profit mindern würde?
Traue ich der Industrie durchaus zu, ähnlich wie der Nicht-Einsatz eines Keramik-Motors, der ohne Öle und Fette auskommt oder andere unterdrückte Erfindungen.

- AIDS in amerikanischen Labors entwickelt um Schwule und Junkies auszurotten?
so böse und bewusst wohl nicht, aber ich sah eine Fernseh-Dokumentation "Der Ursprung von AIDS" (die seltsamerweise immer nur mitten in der Nacht gezeigt wird - neue Verschwörungstheorie meines Freundes Bernhard)
in der gezeigt wird, dass AIDS durch einen Polio-Impfstoff verbreitet wurde. An den Orten in Afrika, in denen AIDS zuerst auftrat, wurde Jahre zuvor eine Impf-Kampagne gegen Polio (Kinderlähmung) durchgeführt. Der Schluckimpfstoff wurde von einem Labor aus Kostengründen aus Schimpansengewebe hergestellt und bei Schimpansen fand man auch das SI-Virus, das nahezu identisch mit dem HI-Virus ist.

- Paul McCartney sei tot und wurde durch einen Doppelgänger ersetzt,
denn auf dem Cover des Albums "Sgt. Pepper" trägt er einen Aufnäher mit der Aufschrift "OPD", was ein kanadisches Akronym für "officially pronounced dead" ist. Der auch auf dem Cover abgebildete VW-Käfer trägt außerdem das Nummernschild "28 IF": exakt das Alter, das McCartney erreicht hätte, wäre er noch am Leben gewesen.
Zu dieser Theorie gibt es hunderte schräge Details mehr - da sieht man, wie anziehend und unterhaltsam Verschwörungstheorien sein können!

- womit wir bei Klub der 27 sind, meiner persönlichen Lieblings-Verschwörungs-Theorie:
eine Gruppe von Rockmusikern, die alle im Alter von 27 Jahren "verstarben" um in Ruhe ihr Leben ohne Medienrummel weiterleben zu können.
Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrisson und Kurt Cobain leben also glücklich und vergnügt auf einer Südsee-Insel. Fernab vom Alltag und finanziert von den immer während fließenden Einnahmen ihrer Musik.
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.wikipedia.org/wiki/Klub_27

- und für mich die absurdeste Theorie: Bill Gates ist der Teufel,
denn korrekt heißt er William Henry Gates III. Wandelt man die Buchstaben seines Namens in ASCII- Werte um, erhält man folgendes: B 66 - I 73 - L 76 - L 76 - G 71 - A 65 - T 84 - E 69 - S 83 + 3 = 666.
Und die 666 ist ja - wie jedem fortgeschrittenen Verschwörungstheoretiker bekannt - die Ziffer und das Zeichen des Teufels.

In diesem Sinne: gute Nacht!



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz
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way-back-machine

Take me back...

Logo der WayBackMachineIm Internet gibt es mythische Orte.

So wie wir über Kindheitsfotos in alten Fotoalben staunen,
ein wohliger Schauer uns bei Funden auf dem Dachboden durchrieselt
oder wir uns in Museen über alte Schätze und Kunstwerke freuen, so gibt es mittlerweile auch digitale Schatzkisten im weltweiten Netz.

Die WayBackMachine ist ein gemeinnütziges Projekt, das seit 1996 Momentaufnahmen von Webseiten speichert und öffentlich zugänglich archiviert.

Startseite der WayBackMachine
Jeder kann unter der Adresse Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.archive.org/
eine beliebige Internet-Adresse (URL) eingeben - und sieht Schnappschüsse dieser WebSites aus den vergangenen Jahren.

heuschrecke.com im Archiv der WayBackMachineSo sind für die WebSite www.heuschrecke.com zum Beispiel 223 Zustände seit dem 04. Februar 1998 gespeichert -
12 Jahre alte Internet-Seiten, die uns eine kleine Zeitreise in die Anfänge deutschen Webdesigns machen lassen.
Und nicht nur die Texte sind für die Ewigkeit archiviert, wenn man ein wenig länger wartet, kommen auch die Bilder, Buttons  und Hintergründe der Seiten.

Das wird auf Anforderung von den gigantischen Speichern des Archivs in San Francisco geholt, wo mittlerweile mehr als 150 Milliarden Seiten gesichert sind.
Unglaubliche Schätze oft längst versunkener Königreiche...


heuschrecke.com im Jahre 1996Versuchen Sie es doch mal mit Ihrer Internet-Adresse!


Eine Sammlung der ältesten Websites findet man unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://web.archive.org/collections/pioneers.html

Die WayBackMachine wird durchschnittlich täglich von 150.000 Nutzern besucht und wächst seit 1996 um monatlich geschätzte 100 Terabyte an.

Seit dem Sommer 2008 sind leider keine neuen Momentaufnahmen mehr dazugekommen - niemand weiß warum.
Mythen oder doch Mysterien des Internets...



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz
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Tags: waybackmachine, internet, geschichte, heuschrecke, website, nachrichten, all
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Der Mond im Gasometer

Gas-O-Meter

Der GasometerHaben Sie sich schon einmal gewünscht, dem Mond, unserem nächsten himmlischen Begleiter, so richtig nah zu sein?
Wie ein Apollo-Astronaut die von Kratern übersäte Oberfläche aus der Nähe zu sehen?

Mein heutiger Tipp bringt Sie dem Erdtrabanten "Luna" ganz nah:
in der Ruhrgebiets-Stadt Oberhausen hängt der größte Mond auf Erden in einem alten Gasometer.
Tolle Idee: eine Ballonfabrik erhielt den Auftrag, einen riesigen Ballon mit 25 Metern Durchmesser herzustellen und mit hoch aufgelösten Mondkarten zu bedrucken.

Der Mond über OberhausenDieser künstliche Mond schwebt nur wenige Meter über den Köpfen der Besucher in dem beeindruckenden dunklen Innenraum von Europas größtem Scheibengasometer, einem Industriedenkmal aus den 1920ger Jahren.

Für mich war das Gefühl des Mondes direkt über mir dermaßen beeindruckend, dass ich fast 15 Minuten brauchte, ehe ich aufschauen konnte. Mein Hirn weigerte sich, diesen riesigen nahen Mond über mir zu akzeptieren. Erst nach und nach konnte ich seine Ränder im Blick zulassen und schließlich den künstlichen Mond in der Gesamtheit anschauen.

SatellitUnd dann natürlich fotografieren. Mit meiner Nikon D90, Stativ und langer Belichtungszeit, da der Raum wirklich dunkel ist und der Mond so angestrahlt wird, dass die Mondphasen simuliert werden.

TicketDie Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" läuft noch bis 30. Dezember 2010 im Gasometer Oberhausen, Dienstags bis Sonntags von 10 - 18 Uhr zu einem sehr moderaten Eintrittspreis von 7 Euro.

Das Modell der SonneNeben dem Mondballon gibt es im Erdgeschoß des Gasometers Modelle der Sonne und aller Planeten und viele Exponate des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), so zum Beispiel Sonden, Mars-Rover, historische astronomische Gerätschaften und interessante Fotos.

Eine sehenswerte Ausstellung, in der man staunend und erfüllt viele Stunden verbringen kann...
Mehr Infos unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.gasometer.de/



Wolfgang KurtzWolfgang Kurtz
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