BLOG | Neueste Nachrichten
- Mikrokosmos: Johanniskraut
- 28.07.2010 09:00
- Heilige des Monats Juli: Maria...
- 22.07.2010 09:00
- CSS Zen Garden
- 21.07.2010 08:15
- Ohrenkuss: Yo, también - ME TOO. ...
- 16.07.2010 10:06
- Ohrenkuss: Angela Merkel und ...
- 14.07.2010 09:00
- heupd: Gesundes zu vollem...
- 09.07.2010 09:24
BLOG | Kategorien
Blog-Text-Suche
Meist gelesene Posts
- Ohrenkuss: Yo, también - ME TOO. Preisgekrönter,...
- 145 mal gesehen 16.07.2010
- Verschwörungstheorien
- 137 mal gesehen 19.05.2010
- Bärlauchernte in Echtzeit
- 67 mal gesehen 06.05.2010
- Südafrika-Reise (5) - Vom Rheinland nach Wupperthal
- 64 mal gesehen 11.05.2010
Archiv
- [-]2010(83)
- [-]Juli(8)
- [-]Juni(11)
- [-]Mai(14)
- Schamanisches Märchen: Die Birke
- Authentic Art: Wohin
- Bärlauchernte in Echtzeit
- Teepause: Flugtee
- Bärlauchernte (2) in Echtzeit
- Südafrika-Reise (5) - Vom...
- Ohrenkuss: Menschen! Formen!
- Zimtzicke, Prof.Schlau & Co
- Verschwörungstheorien
- Bärlauchernte (3) in Echtzeit: Im...
- Heiliger des Monats Mai: Hermann...
- Mikrokosmos: Fins arts statt...
- Schamanisches Märchen: Erdbeer
- (heupd) 10. Planet entdeckt!
- [-]April(11)
- Heiliger Strohsack: Geschichten...
- Authentic Art: Kommt zusammen
- Vorgeröstete Gewürze veredeln...
- Eine Ostergeschichte, oder ...
- Vom Rheinland nach Wupperthal (1)
- Vom Rheinland nach Wupperthal (2)
- Vom Rheinland nach Wupperthal (3)
- way-back-machine
- Ohrenkuss: Ich warte auf...
- Südafrikareise (4): Vom Rheinland...
- Mikrokosmos: Cyber - Trüffel
- [-]März(13)
- SEED-Award für KAITE,...
- Authentic Art: Verheiratet werden
- Paulus (2)
- (heupd) Neue Steuern zur...
- Hintergrund: BioFach 2010 -...
- Ohrenkuss im Blaubartzimmer
- Paulus (3)
- Heiliger Strohsack: Geschichten...
- (heupd) Feed Award für...
- Hintergrund: Stevia, aktuelle...
- Schamanisches Märchen: Brennnessel
- Der Sieger. Nordindische...
- Im März: Orientgewürz
- [-]Februar(13)
- Heiliger Strohsack: Geschichten...
- Authentic Art: Liebespaar...
- Hintergrund: BioFach -...
- heupd: Regeln gegen...
- Ohrenkuss: Heuschrecken
- Teepause: Schwarzer Drache
- Im Februar: Zitronenpfeffer
- Lichtverschmutzung stoppt...
- Die Frage. Nordindische...
- (heupd) WTO schützt Kleinbauern
- Mikrokosmos: Labyrinth
- Schamanisches Märchen:...
- SEED-Award für KAITE,...
- [-]Januar(13)
- Hintergrund: Inventur
- Authentic Art: Geschmückt!...
- Im Januar: Orangencurry
- heupd: Schutz der Stille
- Ohrenkuss: Liebesgeschichte
- In ein und demselben Boot....
- Best wishes 2010 from Wupperthal
- Buchbesprechung "Limit"
- Bürokratie - eine sekundäre...
- Heiliger Strohsack: Geschichten...
- Winterbesuch, nachts
- Mikrokosmos: Eisblumen und ...
- Schamanisches Märchen:...
- [-]2009(49)
- [-]Dezember(14)
- Im Dezember: Zimt
- Point Zero Painting: Jetzt
- (heupd) Weltkindergerichtshof...
- Zornige Mädchen. Kräutertee für...
- Fundstücke, organisch, anorganisch
- Weihnachts - Ohrenkuss
- Alte Meister
- Eine klare Anwort. Nordindische...
- Teepause: Karkadeh
- Dystopie
- (heupd): Europäischer Gerichtshof...
- Schamanisches Märchen: Granatapfel
- Mikrokosmos: Erdsterne
- Heiliger Strohsack. Geschichten...
- [-]November(16)
- Rezept: Julias Christstollen
- Point Zero Painting: Out of...
- Alte Schabracke, na und!
- Heiliger Strohsack. Geschichten...
- Mikrokosmos: Zufallsereigniskette
- Ohrenkuss im Paradies
- Hintergrund: Pestizide,...
- (heupd) Politiker haften für...
- Teepause: Gefärbtes Wasser
- die ebooks kommen
- Schöne Maschinen
- Der Verrückte. Nordindische...
- (heupd) Bildungsstreik in Kita
- Mikrokosmos:...
- Schamanisches Märchen: Schafgarbe
- Geniale Maschinen
- [-]Oktober(19)
- Willkommen
- Bio-Kreuzkümmel aus der Türkei
- Einer der vielen guten Gründe für...
- Oktober-Rezept: Arrabbiata da...
- Point Zero Painting: Frau nach...
- Motten und Käfer im Tee ...
- (heupd): Nachtflugverbot
- Biokontrolle
- Ohrenkuss stellt sich vor
- Griechischer Bergtee
- (heupd): Milliardenloch im...
- Teepause: Billiger als Limo und ...
- Blogst Du hier!
- Ginsengblüten - Tee
- Die Ziege. Nordindische...
- Kultur und Essen, oder Kultur...
- Mikrokosmos: Herbst, Hochzeit für...
- Bio-Import
- Schamanisches Märchen: Holunder
- [-]Dezember(14)
Zur Zeit wird gefiltert nach: Mikrokosmos
Filter zurücksetzen
Mikrokosmos: Johanniskraut
Sonnenkraut mit Öltanks


Passend zum Sommer: Ein Sonnenkraut, das Tüpfel-Johanniskraut, Hypericum perforatum
An trockenen, oft mageren Ruderalstellen (Wegrändern, Böschungen, Waldlichtungen) blüht das anspruchslose Tüpfel-Johanniskraut seit Johannis (24.Juni) fast überall in Deutschland und lässt die Sonne doppelt scheinen.

Öldrüsen sekretieren ein dunkelrotes Öl (Hauptinhaltsstoff: Hypericin) in Ölbehälter , die sich in allen überirdischen Pflanzenteilen finden.
Die grünen Blätter erscheinen durchscheinend punktiert ("getüpfelt") und besonders am Blattrand kann man die Ölbehälter fast mit bloßem Auge erkennen, wenn man nur genau genug hinschaut. Auch in den dunklen Streifen der gelben Blütenblätter fließt Öl.
Leider ist uns kein mikroskopischer Schnitt durchs Blatt gelungen, der sowohl Ölbehälter als auch die umliegenden Drüsenzellen sichtbar gemacht hätte: im Anschnitt läuft das Öl gleich aus und überschwemmt das Präparat dunkelrot.
Die Blätter und weichen Triebe eignen sich von April bis Juni zur Teebereitung, als Würze zu Bitterlikör und zu Fischgerichten, die Blüten von Juli bis August zu Kräuteröl- oder zur Sirupherstellung. Die Blüten sind auch eine schöne essbare Dekoration, wie S.G. Fleischhauer in der Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen schreibt.
In der Volksheilkunde wurde (wird) die Pflanze als wahrer Allrounder, besonders aber das Johanniskrautöl (Auszug des blühenden Krauts in Olivenöl) zur Behandlung der Haut, gepriesen.
Eva Wandelt, Lothar Claußnitzer
Bilder mit Klickvergrößerung
Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).
In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.
Mikrokosmos: Fins arts statt Ragout fin
Violettlicher Brandstellen-Becherling
Maipilz und Co. haben uns bisher, wahrscheinlich wegen andauernder Kälte, sozusagen verlängerter Eisheiliger und Kalter Sophie, im Stich gelassen.
Zwar herrschen seit 3 Tagen plötzlich sommerliche Temperaturen mit ausreichender Bodenfeuchte, aber bekanntlich brauchen Großpilze (und nur die lohnen sich wirklich für die Gourmet-Pfanne) mindestens 1Woche, um daraufhin Fruchtkörper zu bilden.(Den Kölner Melatenfriedhof haben wir dieses Jahr allerdings noch nicht inspiziert, hier erscheinen recht zuverlässig die Maipilze tatsächlich im Mai.)
Deshalb begnügen wir uns ein weiteres Mal mit nicht-konsumierbaren Schlauchpilzen, die dafür mikroskopisch wesentlich interssanter sind, als so ein Maipilz.
Peziza subviolacea, der Violettliche Brandstellen-Becherling, mit 10-60mm-Fruchtkörper-Durchmesser, schüsselförmig, eher braunviolett als violett, gehört zu der Gruppe von Schlauchpilzen, dessen sporenbildende Schläuche ein Deckelchen haben, das aufgeklappt wird, um die reifen Sporen zu entlassen.
Auf dem Übersichtsbild kann man gut erkennen, dass in einem Schlauch 8 ovale Sporen gebildet werden. Das Präparat mit 1000-facher Vergrößerung, blau angefärbt mit jodhaltigem Lugol, zeigt sogar offene Deckelchen an der Schlauchspitze, durch die bereits Sporen entlassen worden sind, sodass nur die (teilweise) leeren Schläuche zurückbleiben.
Bis zum nächsten Monat - dann können wir pilzlich hoffentlich aus dem Vollen schöpfen.
Eva Wandelt, Lothar Claußnitzer
Bilder mit Klickvergrößerung
Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).
In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.
Fotos © Evi Wandelt / Lothar Claussnitzer
Mikrokosmos: Cyber - Trüffel
Ornamente im Mikrokosmos

Als wir diese unglaublichen mikroskopischen Bilder von Trüffelsporen sahen, waren wir begeistert und entschieden sofort, uns von den Autoren die Erlaubnis zu holen, sie im Mikrokosmos veröffentlichen zu dürfen.

Frank Krajewski, Pilzsachverständiger wie wir und tragendes Mitglied des Ahrtrüffel e.V. und Karin Lühr haben mehrere Bilder vom Lichtmikroskop übereinander gestapelt (so wird die Plastizität erreicht) und bearbeitet.

Deutlich ist zu sehen, dass die Sporen beider Trüffelarten rundlich sind und von einem netzig-gratigen, fast wabenartigem Ornament überzogen sind.
Aktuelle Informationen und die Gründungsgeschichte des Vereins Ahrtrüffel e.V. zur Erhaltung und Förderung der Trüffel in Deutschland kann man über die Homepage
www.ahrtrueffel.com und im Trüffelblog (
http://ahrtrueffel.blogspot.com) erhalten.
Bei über kulinarische Aspekte hinausgehendem Interesse an diesen eigenartigen Schlauchpilzen ist die Teilnahme am jährlich in Sinzig abgehaltenen Trüffelsymposium sehr zu empfehlen.
Also, gebt Euch dem Genuss dieser optischen Preziosen hin!!
Eva Wandelt, Lothar Claußnitzer
Bilder mit Klickvergrößerung
Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).
In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.
Fotos © Frank Krajewski, Karin Lühr
Mikrokosmos: Labyrinth
Das Geheimnis des Eichen-Wirrlings
Seit Mitte Dezember geschlossene Schneedecke in unserem Hunsrücker Mittelgebirge, das bedeutet: frischer Wildpilz ist nur als Baumpilz zu haben.
Wir haben Daedalea quercina, den Eichen-Wirrling, ausgesucht, weil er uns mit seiner wirr-labyrinthischen Fruchtschicht beeindruckt.
Man findet den zähen Burschen konsolenförmig angewachsen ganzjährig und häufig mehrjährig an toten Eichenstümpfen, die er allmählich zersetzt (Braunfäule).
Unsere Fotos zeigen zwei verwachsene Fruchtkörper von 4 und 13 cm Breite.
Das vielfach gewundene, korkartige Hymenophor schafft eine immense Oberflächenvergrößerung der sporenbildenden Schicht, d.h. zum Arterhalt setzt er auf Masse, wir finden's trotzdem Klasse!
Eva Wandelt, Lothar Claußnitzer
Bilder mit Klickvergrößerung
Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).
In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.
Fotos © Evi Wandelt / Lothar Claussnitzer
Mikrokosmos: Eisblumen und ...
... letzte Pilze im Eis
Gutes Neues Jahr 2010!
Draussen herrscht Eiseskälte: jegliches Pilzwachstum ist zum Erliegen gekommem, die Eisblumen am Fenster hinterlassen nur Luftblasen im Schmelzwasser unterm Mikroskop. 

... !

An vorjährigen dürren, aus dem Schnee ragenden Wald-Brustwurzstängeln finden wir kleine, harte Brustwurz-Kugelpilze (Leptosphaeria doliolum), die der Kälte trotzen und erst im Frühjahr ihre Sporen in Schläuchen entwickeln werden.
Wir frieren alle und warten auf die Wärme!
Eva Wandelt, Lothar Claußnitzer
Bilder mit Klickvergrößerung
Genug für heute von den Hobbymykologen und Pilzsachverständigen (DGfM) Eva Wandelt (Biologin) und Lothar Claussnitzer (Streuobst-Landwirt).
In loser Folge werden wir auf dieser Seite Schönes, Kurioses, Interessantes, Essbares, Würziges anhand von einfachen Digi-Mikrofotos aus dem wilden Pilz-und Pflanzenreich vorstellen und erläutern.












Lesezeichen-Dienste