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Zornige Mädchen. Kräutertee für Kinder
Es wird Zeit, die Welt zu verbessern. Junge Frauen machen sich auf!
Wir schauen uns die Gesellschaft an und denken darüber nach, was benötigt werden könnte. So entstehen unsere Ideen – im Moment verstärkt an Kinder und Jugendliche gerichtet – was nicht heißt, dass diese Kräuterteemischungen nicht auch Erwachsenen gut tun.
Während der Wirtschaftskrise setzte sich bei mir der Gedanke fest: was wäre, wenn wirklich alle Schlüsselpositionen im Weltgeschehen paritätisch männlich / weiblich besetzt wären?
Eine schöne Vision.

Die unbändige Kraft, die dazu benötigt würde, und die sich in bestimmten Kindheitsphasen eben als Wut- und Trotzanfälle äußert, wurde und wird bei Mädchen stärker aberzogen als bei Jungen, was viele Frauen später mit einem denkwürdigen Kraftverlust bezahlen.
So entstand der Kindertee "Zornige Mädchen". Kleiner Baustein.
Der Tee ist sehr mild und duftig geworden, mit viel Melisse, Vanille und etwas Zimt riecht er tatsächlich etwas nach Bonbons.
Ein schöner Mädchentee, mit viel Kraft unter dem zarten Duft.
Alle Zutaten stammen natürlich aus kontrolliert biologischem Anbau, und sind möglichst grob belassen, um die Inhaltsstoffe gut zu erhalten. Der Tee enthält keine Aroma- oder Zusatzstoffe.
Auf den Fotos ist die Abfüllung der ersten Charge zu sehen. Mit den vielen Blüten eine Augenweide.
Beachtet auch unsere historische, geniale halbautomatische Teeabfüllmaschine, wo schonend auch großblättrigere Kräuter durchgehen.
„Zornige Mädchen“, Kinder- Kräutertee, kbA
„Zornige Mädchen“: Es wird Zeit, die Welt zu verbessern. Junge Frauen machen sich auf! Inspiration und Fokussierung der Kräfte. Duftiger Kräutertee mit Vanille und Zimt.
Zutaten: Melisse, Frauenmantel, Erdbeerblätter, Heidekraut, Sonnenblumenblüten, Zimt 'Ceylon' Stückchen, Vanillestückchen, Schlehenfrüchte, Galgant, Klatschmohn, Stiefmütterchenblüten. Alle Zutaten aus kontr. biol. Anbau.
Viel Spaß mit diesem Tee wünscht die Rezeptemacherin
Ursula Stübner
Alte Schabracke, na und!
Kräutertee für selbstbewusste alte Damen: "Ahl Schabrack"
Unser Wunsch war, einen wohltuenden Alltags-Kräutertee für das richtig hohe Alter mit den damit verbundenen Zipperlein zu konzipieren. Und dann ging es um einen guten Namen für diesen Seniorinnentee. Ehrlich, frisch und fetzig sollte er klingen, auch jemand mit Ende 40 (z.B. wir selber) sollte sich trauen dürfen, den Tee zu trinken, und wir wollten nicht das Klischee der Silberfüchse und Golden Ager als zahlungskräftige Zielgruppe bedienen. Die Lösung kam aus Köln: Ahl Schabrack. Eigentlich alte Pferdedecke oder Übergardine (die am "Kölner Brett" hängt). In Köln werden selbstbewusste (zänkische? unkonventionelle?), präsente (laute? lustige?) alte Frauen so genannt - man kann es so oder so sehen.
Der Tee verkauft sich überraschend gut mit diesem Namen, und sorgt für viel Heiterkeit, in Altenheimen, auf Märkten, auf SeniorInnen-Geburtstagsfesten ... aber ab und zu gibt es einen entrüsteten Brief oder Email einer alten Dame ...
Bild vergrößern: einmal draufklicken
Liebe Damen
Es liegt uns fern, mit dem Tee Ahl Schabrack irgendjemand beleidigen zu wollen, und es tut uns auch leid, wenn wir jemanden verärgert haben.
Es gibt Begriffe, wie Zimtzicke, Krawallbrause und eben Ahl Schabrack, die im ersten Moment ein Schlucken hervorrufen, aber dann doch noch eine verborgene gegensätzliche Bedeutung entwickeln, und schließlich eine amüsierte Aha-Reaktion hervorrufen - oft auch ein schallendes Lachen. Zicke oder Zimtzicke ist inzwischen ein Kompliment für die Teenies, und sie tragen voller Stolz T-Shirts mit diesem Aufdruck. Es sind Ausdrücke, die eine etwas trotzige, provozierende, sich behauptende, selbsthumorvolle Kraft ausstrahlen, und damit ins Positive gehen.
Für uns als alte Kölner und Kölnerinnen ist der Begriff Ahl Schabrack zwar etwas spöttisch, aber durchaus liebevoll gemeint, in manchen Kreisen auch schon eher ein Kompliment. Nicht wenige alte Kölsche Frauen nennen sich selbst so - und diese Frauen sind sehr selbstbewusst, lebendig, kraftvoll und haben Humor. Denen macht keiner was vor, vor denen haben die Herren der Schöpfung Respekt (Angst im Klartext).
Wir haben natürlich lange über den Tee diskutiert, und Umfragen gemacht. Von eingefleischten KölnerInnen bekommt man natürlich Zustimmung, aber auch in den anderen Regionen wurde unsere Argumentation nachvollzogen.
Wir werden jetzt selber alt, unsere Belegschaft liegt im Durchschnitt bei 50 Jahren. Das Alt-Werden ist nicht immer lustig, und die Gesellschaft schwelgt lieber in Superstar - Supermodel - Gefilden.
Die beschönigenden Ausdrücke Golden Ager oder Best-Ager haben für uns eher den Beigeschmack, dass hier die Zielgruppe definiert werden soll, die unter Marketing-Aspekten wertvoll ist (denen man noch Geld aus der Tasche ziehen kann).
Also lieber offensiv und ein bisschen frech alt werden, unseretwegen ein T-Shirt mit dem Ausdruck "Ahl Schabrack, na und!" tragen, und sich in keine Schublade einordnen lassen.
Für alle Alten ist es heute wieder wichtiger, lange gesund, beweglich und kräftig zu bleiben - die Wirtschaftslage und d
ie Gesundheitspolitik werden kurz- und mittelfristig eher schlechter.
Das Alt-Werden geht besser, wenn man etwas unkonventionell bleibt. Der Tee "Ahl Schabrack" ist von den Zutaten her so konzipiert, dass er Klarheit und Kraft vermittelt, und das geistige Fit-Sein unterstützt.
Ursula Stübner, Heinz-Dieter Gasper
Bilder mit Klickvergrößerung.
Wir danken ©TOM, dem Zeichner der TAZ-Cartoons "Touché" für die bezaubernde alte Dame (erschienen in der TAZ die tageszeitung v. 27.10.09)
Ahl Schabrack, Kräuterteemischung, kbA, fein, minzig, zitronig, mit sehr edlen Pflanzenzutaten.
Zutaten: Bergamottminze Brombeerblätter, Ringelblume, Lemon-Myrtle, Taubnessel, Weißdorn, Frauenmantel, Rosenblüten, Spitzwegerich, Passionsblumenkraut, Ysop, Erdrauch
Kultur und Essen, oder Kultur essen
Hallstatt-Salz
Wolf-Dieter Storl, Anthropologe, Ethnobotaniker, Wissenschaftler aber auch Schamane, hat uns mit seinem Buch "Pflanzen der Kelten" (und seinen anderen Büchern) eine interessante Welt geöffnet. Wir haben (so hat er es in seinem Buch auch gemacht) mit keltischen Tees und einer keltische Kräutermischung ganz praktisch nachvollzogen, wie unsere Vorfahren vor 3000 Jahren gewürzt haben könnten, und wie sie über den Sommer, bzw. durch alle Jahreszeiten hindurch ihre Haustees gegen alle Wehwehchen, aber auch um ihre Naturgottheiten zu ehren, zusammengesammelt haben.
Im 19 Jahrhundert wurde im österreichischen Salzkammergut beim Ort Hallstatt eine sensationelle archäologische Entdeckung gemacht: ein ausgedehntes Gräberfeld und Siedlungsfunde aus der frühen Eisenzeit, reich ausgestattet, sodass es genaue Rückschlüsse auf das Leben der Kelten erlaubt.
Diese sehr hochentwickelte Kultur und Epoche wird nach dem dortigen Fundort Hallstattzeit bzw. -kultur genannt (800 - 475 v. Chr.). Die Kelten spielten eine führende Rolle im Salzbergbau. Auch heute wird dasselbe sehr urtümliche Bergkern-Salz noch genauso naturbelassen gewonnen. In der Farbe hellbraun (Eisen, Mangan), im Geschmack kräftig-würzig, NaCl-Gehalt ca. 95,6%. Wir haben es vor kurzem in unser Programm aufgenommen, unter dem Namen "Hallstatt - Salz".
Letzte Woche waren wir im Römisch-Germanischen Museum in Köln, in der Ausstellung über die Völkerwanderungszeit in den ersten Jahrhunderten n.Chr./u.Z.. Die germanischen und andere Stämme machten in dieser Zeit dem römischen Reich ein Ende. Die Schmuck-, Haushalts-, Rüstungs- und Bekleidungs-Gegenstände in den Vitrinen lassen eine anschauliche Verbindung zu einer lebendigen, etwas rauheren Epoche unserer Vorfahren entstehen.
Historische und auch die heutigen Völkerwanderungsbewegungen haben immer noch etwas Rätselhaftes (gab/gibt es wirklich Wellenbewegungen, hochkomplexe Motivationen, Verstärker ???).
Ein Film des afrikanischen Filmfestivals in Köln letzte Woche erzählte etwas über traditionelle Mechanismen in Kamerun (die bis heute funktionieren), wonach die stärksten Männer jeweils von der Gemeinschaft hinaus auf die Jagd zum Wohle aller geschickt wurden, was heute oft "Europa" ist. Immer dieselbe Frage: kommen sie erfolgreich zurück, oder nur zurück?
Aber klar ist: neue (Ein-) Wanderer bringen meist zunächst eine Bereicherung und einen Vitaminstoß für unsere Kultur und industrialisierte Küche mit sich - mediterrane und türkische Küche mit neuen Gewürzen, viel Kreuzkümmel und Oregano, als Fastfood Döner und Lahmacun, der gesünderen Türkenpizza statt "Pommes rut-weiß", und aus Afrika dürfen wir uns auch bald über neue Zutaten und Rezepte freuen.
Wenn man etwas Fremdes isst, versteht man den Fremden besser. Der erste Versuch der Integration.
Ursula Stübner, Heinz-Dieter Gasper
Die keltische Serie: Keltische Kräuterküche, Keltischer Haustee, Keltischer Abendtee, Keltischer Früchtetee, und das Hallstatt Salz. Wollt Ihr auch noch ein keltisches Kräutersalz? Eine Idee gibt es schon ...
Ginsengblüten - Tee
Schön, nicht?
Neu eingetroffen, und ab heute lieferbar:
Ginsengblüten - Tee aus kontrolliert biologischem Anbau, China.
Botanisch: Panax ginseng aus der Familie der Araliaceae (Efeugewächse).
In der chinesischen Kräuter-Literatur wird Ginseng seit dem 1.Jh.n.Chr./u.Z. beschrieben - hier wird aber mündlich überliefertes Wissen aus mehreren 1000 Jahren zusammengefasst. Ginseng ist sowohl in China als auch Korea Bestandteil von Legenden und Märchen.
Der Pflanze und vor allem ihrer Menschengestalt-ähnlichen Wurzel werden magische Kräfte zugeschrieben. Sie gilt als heilig, und den Gottheiten / Naturgeistern nahe.
Im Alltag werden ihre stärkenden und ausgleichenden Eigenschaften geschätzt. Sie soll den Geist ruhig und den Körper leicht machen, und mag dabei helfen, auf eine verantwortungsvolle und besonnene Weise das Leben zu leben. Bei uns wird die Ginseng-Wurzel gerne zur Vitalisierung und Stärkung genutzt.
Hier wollen wir einmal den Ginseng-Tee aus der Blüte vorstellen.
Auch die Blüten haben eine zauberhafte, anmutige Gestalt und geben in feinerer Weise das Wesen der mystischen Pflanze wieder.
Der Teeaufguss der Blüte ist einfach zuzubereiten: ca. 6-8g Blüten auf 1 l kochendes Wasser, 10 min Ziehzeit. Den Tee trinkt man automatisch etwas ehrfurchtsvoll - er schmeckt feinherb-süßlich und ergibt ein angenehmes, zufriedenes, warm durchdrungenes Gefühl.
Bezugsquellen für Heuschrecke-Tees sind Naturkostfachgeschäfte sowie Bio-Versandhandel und -webshops. Bitte dort nachfragen, da der Tee noch ganz neu ist. In absehbarer Zeit werden wir ebenfalls Bio-Ginseng-Wurzeln anbieten können.
Bilder vergrößern = einmal draufklicken.
Ursula Stübner
Griechischer Bergtee
Genau das Richtige für den nassen Herbst.
Griechischer Bergtee ist wieder da und ab sofort lieferbar.
Traditionell wird griechischer Bergtee, eine an Salbei erinnernde Pflanze aus der Familie Sideritis, in den Bergen wildgesammelt. Seit den schweren Waldbränden 2007 auf Peloponnes war er nicht lieferbar. Die Behörden haben ein Pflückungsverbot verhängt, damit die Bestände sich erholen können.
Nun haben wir endlich wieder einen Lieferanten gefunden.
Unser jetziger griechischer Bergtee stammt aus kontrolliert biologischem Anbau aus dem Pindos-Gebirge in Nordwest-Griechenland. Botanisch: Sideritis raeserii.
Die Sideritis-Bergtee-Familie mit ihren unzähligen Unterarten erstreckt sich über den ganzen Balkan, und über Griechenland bis in die Türkei.
Im Gegensatz zu anderen Bergtee-Herkünften sind die griechischen Bergtees richtig elegant, mild (andere Herkünfte können schon mal etwas ruppig sein). Im Geschmack ist er intensiv, mit an Zitrone und Salbei erinnernde Aromen. Für die Menschen in den Bergen ist er ein Allzwecktee - bei jedem Wetter.
Für einen Liter Tee füllt man 3-4 Zweige in eine Glaskanne. Mit kochendem Wasser aufbrühen, 10 min. ziehen lassen.
bitte entschuldigt die unprofessionellen Fotos, aber immerhin sind sie da. Fotos vergrößern - einmal draufklicken.
Ursula Stübner














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