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Ein Wunder ... trotz Eurokrise

Mutter Natur gibt umsonst. Wir wünschen Euch ein wundervolles Jahr 2012.

Kresse 27.12.2011 21:30. 1 Tl 15min in etwas Wasser einweichen. Die Samen bilden eine Schleimschicht.
Kresse 27.12.2011 21:30. 1 Tl 15min in etwas Wasser einweichen. Die Samen bilden eine Schleimschicht.
Kresse 27.12.2011 21:49. Dann auf das praktische Edelstahlsieb zu dieser Tonschale streichen.
Kresse 27.12.2011 21:49. Dann auf das praktische Edelstahlsieb zu dieser Tonschale streichen.
Kresse 27.12.2011 21:50. Zwei Tage brauchen die Samen Lichtschutz - einfach ein umgedrehter Teller.
Kresse 27.12.2011 21:50. Zwei Tage brauchen die Samen Lichtschutz - einfach ein umgedrehter Teller.
Kresse 28.12.2011 07:45. Das Wunder beginnt ...
Kresse 28.12.2011 07:45. Das Wunder beginnt ...
Kresse 28.12.2011 07:42. ... auch von unten.
Kresse 28.12.2011 07:42. ... auch von unten.
Kresse 28.12.2011 23:55.
Kresse 28.12.2011 23:55 Ein Wimmeln und Leben.
Kresse 28.12.2011 23:56.
Kresse 28.12.2011 23:56.
Kresse 29.12.2011 08:03.
Kresse 29.12.2011 08:03.
Kresse 29.12.2011 08:03. Woher wissen die das?
Kresse 29.12.2011 08:03. Woher wissen die das?
Kresse 29.12.2011 08:04.
Kresse 29.12.2011 08:04. Woher kommt die ganze Masse?
Kresse 29.12.2011 23:10.
Kresse 29.12.2011 23:10.
Kresse 29.12.2011 23:10.
Kresse 29.12.2011 23:10.
Kresse 29.12.2011 23:11.
Kresse 29.12.2011 23:11.
Kresse 30.12.2011 08:22.
Kresse 30.12.2011 08:22.
Kresse 30.12.2011 08:22.
Kresse 30.12.2011 08:22.
Kresse 30.12.2011 08:24. Die Natur tanzt.
Kresse 30.12.2011 08:24. Die Natur tanzt.
Kresse 30.12.2011 21:34
Kresse 30.12.2011 21:34 Jetzt kommen die Farben hinzu.
Kresse 30.12.2011 21:34
Kresse 30.12.2011 21:34
Kresse 30.12.2011 21:36
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Kresse 31.12.2011 11:34
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Kresse 31.12.2011 11:34
Kresse 31.12.2011 11:34
Kresse 01.01.2012 12:17   ...Voilà ...
Kresse 01.01.2012 12:17 ...Voilà ...
Kresse 01.01.2012 12:17. Und das Tolle ist - es ist reproduzierbar.
Kresse 01.01.2012 12:17. Und das Tolle ist - es ist reproduzierbar.
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Tags: wunder, natur, göttliches, kresse, bio, 2012
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Lebensmittelinformationsverordnung

Grüne Ampel für EU-VO 1169/2011

Bio-Gewürzmischung von Heuschrecke: Senf ist traditionelle Zutat von Currys

  • Die neue EU-Verordnung 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel, kurz LIV, tritt heute am 13.12.2011 in Kraft.
  • Sie bezieht sich auf Endverbraucher- und Gastronomie-Verpackungen.
  • Herzstück ist die Nährwerttabelle, die verpflichtend bis 2016 angebracht werden muss - so wurde die heftig diskutierte "Ampel" umgangen. Gewürze, Kräuter, Tee und Salz gehören (logischerweise) zu den Ausnahmen - eine Nährwerttabelle müssen wir also nicht aufbringen.




Hier beschreiben wir nun die Änderungen, die unsere Produktverpackungen betreffen, für Neudrucke ab 13.12.2011, mit einer Übergangsfrist bis zum 13.12.2014.



Allergene Stoffe

 Neue Deklaration Allergene auf Rücketikett

Es gibt eine EU-Einstufungsliste (Richtlinie 2000/13/EG Anhang IIIa) mit deklarationspflichtige Stoffe, die relativ häufig Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können. In unseren Spezifikationen für andere Lebensmittelhersteller sind sie schon lange angegeben.

Nun sollen sie zur besseren Übersicht der betroffenen VerbraucherInnen auf der Ware hervorgehoben werden. Bekannte Beispiele aus der EU-Allergen-Liste sind: Glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut), Schalenfrüchte (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pistazien usw.) Sellerie, Senf, Schwefeldioxid und Sulphite als Zusatzstoff ab einer bestimmten Konzentration, und einiges mehr.

Für unser Sortiment bedeutet das:

Wir heben bei Gewürzmischungen auf dem Rücketikett von Tütchen, Dosen und Kilopacks innerhalb der Zutatenliste Senf und Sellerie fett unterstrichen hervor.
Bei Monoprodukten, also Senf gelb und Senf braun/schwarz pur, schreiben wir direkt unter dem Sortennamen noch einmal: "enthält Senf".

Für Gastronomie- und Verarbeiterkunden führen wir weitere Sellerieprodukte (Knolle, Blatt, ganz und gemahlen) sowie Mandelmilchpulver im Kilo. Hier wird entsprechend gekennzeichnet: enthält Sellerie bzw. Mandeln. 

Bei Knoblauch + Zwiebel ist der natürliche hohe Schwefelgehalt nicht deklarationspflichtig.

Neue Deklaration Allergene auf Rücketikett
Nüsse, Sesam und glutenhaltiges Getreide verarbeiten wir nicht in unserem Betrieb.
Übrigens: dennoch können auch Kräuter und Gewürze kleine Mengen Gluten enthalten, da die Bauern meistens ebenfalls Getreide anbauen und alles über dieselben Reinigungsmaschinen läuft. In der Mahlzeit dürften die evtl. Mengen an Gluten aus Gewürzen aber nicht zu Buche schlagen.



Sonderregeln


Zwei Sonderregeln betreffen uns noch:


Schutzgas:
Die edlen ersten Pflückungen unserer Japan Grüntees aus Kagoshima, , sowie der neue, kostbare Silver Sprout Grüntee aus China sind, eingeschweißt in einem Alu-Beutel, unter Stickstoff (natürlicher Hauptbestandteil der Luft / Erdatmosphäre) verpackt worden, um die Sauerstoff-Oxidation und damit zu schnelles Altern zu vermeiden.
Diese tragen dann den Zusatz auf dem Rücketikett: "unter Schutzatmosphäre verpackt".


Glycyrrhizinsäure:
Süßholz
und  als Produkt daraus Lakritz enthalten natürlicherweise Glycyrrhizinsäure, die in zu hoher Menge genossen in Zusammenhang mit hohem Blutdruck steht.
Bei unseren Süßholzstangen in der 50g-Tüte, sowie Süßholzstückchen und Lakritzpulver (letztere beiden nur im Kilo für Verarbeiter) muss daher direkt unter der Sortenbezeichnung auf dem Rücketikett der Satz stehen: "enthält Lakritz - bei hohem Blutdruck sollte ein übermäßiger Verzehr dieses Erzeugnisses vermieden werden".
Das betrifft aber nicht unsere Kräuterteemischungen mit Süßholz (z.B. Ayurveda-Tees), da dort der Gehalt unter dem Grenzwert liegt.




Ziel der Lebensmittelinformationsverordnung ist, dass EndverbraucherInnen der Produktpackung entnehmen können, was drin ist (und ob es gesund ist, oder sie es vertragen), wieviel drin ist, wielange es haltbar ist, und was man damit macht. Durch die LOT- oder Chargennummer muss die Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung gewährleistet sein.




Ursula Stübner, Heinz-Dieter Gasper

Aktuell: Bio Betrug Italien

Stellungnahme Heuschrecke Naturkost GmbH zur Meldung: Betrug mit Bio-Lebensmitteln in Italien/ Auslieferung gefälschter Ware u.A. nach Deutschland



Liebe Kunden und Kundinnen


Heute berichten die Medien über den aktuell aufgedeckten Bio-Betrugskandal aus Italien - siehe z.B. Taz vom 8.12.2011: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.taz.de/Skandal-um-Lebensmittel-aus-Italien/!83320/  und  Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.taz.de/Skandal-um-Bio-Lebensmittel/!83335/  : ein Fälscherring hat wohl von 2007 bis 2010 für insgesamt 220 Millionen Euro 703.000 Tonnen konventionelle Nahrungsmittel als teurere Ökoware unter anderem nach Deutschland verkauft, vor allem Getreide und Soja.


Seit gestern früh sind die Naturkosthersteller informiert, und seitdem laufen die Telefone heiß. Unser Branchenverband BNN (Bundesverband Naturkost Naturwaren) hat unter seinen Mitgliedern recherchiert, und im Moment sieht es noch so aus, als wäre die klassische Naturkostbranche - wohl auch wegen seiner Politik der langfristigen Lieferantebeziehungen (wie es auch die Verbraucherzentrale Düsseldorf heute zu uns sagte) nicht betroffen. Lesen Sie dazu weiter unten die Stellungnahme des BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft).


Wir beziehen nur sehr wenige Produkte aus Italien, und natürlich ausschließlich Gewürze und Kräuter. Diese wurden auf der Liste gefälschter Produkte nicht genannt.


Bei unseren italienischen Produkten importieren wir oder lassen einen Kollegen jeweils von konkreten Bauern oder Kooperativen importieren, zu denen wir seit langem, teilweise über 20 Jahre, eine Beziehung haben und als überzeugte Bio-Produzenten kennen.
Für unserer spezialisiertes Sortiment wählen wir bestmögliche Qualitäten, die natürlich ihren Preis haben. Die Bio-Sicherheit der Produkte wird durch ein Analyse-Screening gestützt.


Heuschrecke Bio-Basilikum aus Süditalien, Coop. Sud OfficinaleUnsere italienischen Produkte sind:

  • Basilikum - seit über 20 Jahren Spitzenware im Naturkostladen und für Verarbeiter, von der Cooperative Sud Officinale
  • Spezialitäten: Flohsamen, Meisterwurz, Buchweizenkraut, Passionsblumenkraut, (selten: kleine Partie Bertram) - für eigene Mischungen und Verarbeiter
  • Lavendelblüten - Lavande, echter Lavendel, im Naturkostladen und für Verarbeiter
  • Schabzigerklee - rar, deshalb mischen wir Ware von unseren deutschen Bioland-Bauern, kleine Menge vom italienischem Kollegen eines Bioland Bauers, sowie von Terra Magnifica/Kroatien.
  • Veilchenwurzeln - seit über 20 Jahren von Az. Agr. Ca dei Fiori, Simon van Hilten.
  • Zitronenverbene - Spitzenware im Naturkostladen und für Verarbeiter von der Cooperative Sud Officinale
  • Zitronenmelisse - Spitzenware im Naturkostladen und für Verarbeiter


Dieses sind alles keine Massenprodukte und stehen auch deshalb sicher nicht im Fokus von Fälschern.

  • Tomatenprodukte:

Bei unseren Tomatenprodukten (Granulat, Flocken, Stückchen usw., nur Verarbeiterware, und in einigen Mischungen) haben wir gesondert unsere Hersteller dazu angefragt, woher sie die Tomaten bzw. Tomatenmark beziehen. Die  Antworten besagen, dass die zugelieferten Tomaten nicht von Suole & Salute, der im Betrug involvierten Kontrollstelle, zertifiziert wurden, sondern von BIOAGRICERT, oder aus einem anderen Herkunftsland stammen. So können wir davon ausgehen, dass sie wirklich Bio sind.

Weder wir noch unsere Produzenten haben Kontakt zu einer der im Betrugsskandal genannten Firmen (siehe Aufzählung in folgendem Link von Bio-Markt.info. Laut Bio-Markt.Info vom 12.12.11 sind Obst und Gemüse entgegen vorheriger Meldungen nicht betroffen - lesen Sie hier den ganzen Artikel: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Lebensmittelqualitaet/Bio-Betrug/15/27/0/11527.html

Sollten sich im Laufe des Ermittlunsprozesses weitere Erkenntnisse ergeben, werden wir auf unserer Website dazu informieren.



Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner






Bio aus Italien - Deutsche Bio-Branche handelt sofort

  • Stellungnahme des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)


Berlin, 7.12.2011. Seit Bekanntgabe der Betrugsfälle mit Bio-Lebensmittel in Italien überprüfen  die deutschen Bio-Verbände umfassend, ob Mitgliedsunternehmen mit der fraglichen  Ware beliefert wurden.
Dabei arbeiten die deutschen Bio-Verbände eng mit den italienischen Verbandskollegen und den Bio-Kontrollstellen zusammen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es  keine Hinweise darauf, dass Lieferanten des deutschen Naturkosthandels betroffen sind. 

Die Mitglieder des BÖLW verurteilen jeden Betrugsversuch auf das Schärfste.

Die italienischen  Behörden verhafteten sieben Personen aus vier Unternehmen, die über mehrere Jahre  konventionelle Ware im Wert von 200 Mio. Euro umdeklariert und als Bio-Ware verkauft  haben sollen.

Der BÖLW fordert die deutschen und italienischen Kontrollbehörden auf, die notwendigen Informationen zu betroffenen Unternehmen und den Handelswegen der Betrugsware umgehend auszutauschen und bekannt zu geben. 

Kein Bereich der Lebensmittelwirtschaft wird so streng kontrolliert wie der Bio-Bereich. Das  beste Kontrollsystem kann jedoch kriminelle Machenschaften nicht verhindern. Ein strenges  Kontrollsystem kann aber - wie in diesem Fall - dazu beitragen, den Betrug aufzudecken  und den Kriminellen das Handwerk zu legen.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass der Anteil  von Betrugsfällen am Gesamtumsatz mit Bio-Produkten in Europa bei unter 0,5 Prozent  liegt. Diese Fälle konnten nahezu alle durch Kontrollstellen und Behörden aufgedeckt werden Betrüger, die gegen die Bio-Richtlinien verstoßen, müssen mit der ganzen Härte des  Gesetzes bestraft werden. Sie schädigen nicht nur ihre Handelspartner, sondern bringen  eine ganze Branche in Verruf. 


Der BÖLW ist der Spitzenverband deutscher Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-  Produkten.

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Marienstr. 19-20, 10117 Berlin
Tel. 030.28482300 Fax 030.28482309 info@boelw.de www.boelw.de




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Tags: bio-skandal, italien, fälscherring, bölw, bnn
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China - gefälschte Biozertifikate, Medienberichte

China - Fairbiotea - Transparenz



  • Medienberichte über gefälschte Bio-Zertifikate in China



Das Problem unkorrekter Bio-Ware aus China, und im Grunde genommen aus weiteren Ländern, wo die bürokratische Struktur durch Korruption zu leicht unterwandert werden kann, ist seit längerem bekannt.
In ihrer Ausgabe vom 1.12.2011 berichtet die TAZ über das Thema: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.taz.de/Gefaelschte-ko-Zertifikate/!82846/



Wie schützen wir uns davor?

  • Wir arbeiten mit langjährigen Partnern zusammen.
  • Unsere Produzenten werden durch europäische Kontrollstellen geprüft (die aber natürlich chinesische Mitarbeiter haben).
  • Bio-Ware aus China wird lückenlos und meist mehrfach analysiert. Unser langjähriger Teeimporteur (seit 30 Jahren) untersucht unsere Tees aus China meist 4x mal bei unterschiedlichen Laboren. Bei der heutigen globalen Umweltverschmutzung kann allerdings auch bei Bio-Ware keine Rückstandsfreiheit mehr garantiert werden (wir berichteten in unserem Blog: www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2011/11/15/weltweiter-pestizideinsatz-erschwert-rueckstandsfreie-bioproduktion.htm )
  • Obiger Teeimporteur hat aus den bekannten Gründen das von einer unabhängigen Kontrollstelle geprüfte Qualitätsmanagementsystem "Fairbiotea" ins Leben gerufen. Von den teilnehmenden Teefarmen beziehen wir den Hauptteil unserer chinesischen Tees.



Fairbiotea ist ein IMO-geprüftes Qualitätsmanagement-System unseres langjährigen Teeimporteurs, entstanden wegen der unsicheren Situation in China bezüglich Bio-Qualität und sozialer Lage der Teebauern.
Mittel sind Schulungen der Bauern, intensive Begleitung bei Prozessentwicklung und Analytik, Abnahme- und faire-Preis-Garantie - ohne die Almosen-Rückvergütungssysteme der kommerz. Fairtrade-Organisationen - , konkrete Verbesserung der Situation der Teebauern durch Zuteilung von Gärten und Kühen, faires Lohnsystem, Verbesserung der Ökologie (Nährstoffkreisläufe). Vier Teegärten, von denen der Hauptteil unserer China-Tees auch stammt, sind z.Zt Teil des Fairbiotea-Systems.
Die Überwachung und Begleitung der Maßnahmen ist sehr aufwendig und teuer, wir zahlen entsprechend einen Aufpreis an den Koordinator, und es gibt eine ständige Auseinandersetzung der Kulturen: was ist machtbar, was wird nicht akzeptiert, wie macht man es besser.
Berichte, die auch ethno-soziologisch sehr interessant sind (es wird nicht beschönigt oder glattgeschrieben) werden auf der Website Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.Fairbiotea.de veröffentlicht. Auf dem Logo-Aufkleber auf unseren Teetüten wird hierauf hingewiesen. Zur Zeit tragen im Heuschrecke-Sortiment ca. 20 Sorten reine und aromatisierte China-Grün- und Weiße Tees das Fairbiotea-Logo.


Worum es Heuschrecke geht: wir unterstützen die Maßnahmen unseres langjährigen Importeurs, die über die EG-Bio-VO hinausgehen, und im Gegensatz zu vielen üblichen Fairtrade-Siegeln eine intensivere, verantwortlichere und partnerschaftlichere Begleitung der Produzenten darstellen. Die enge, gegenseitig beratende Partnerschaft mit Produzenten gehört zu unserer Firmenphilosophie. So arbeiten wir z.B. bevorzugt mit Bio-Kleinbauernprojekten zusammen und sind Gründungsmitglied in der Initiative "Trust Organic Small Farmers", wo diese auch Mitglied sind.



Ursula Stübner, Heinz-Dieter Gasper






Das Fairbiotea-Logo

Newsletter 11/2011


Bericht aus den nachhaltigen fairbiotea Projekten: Inspektion der "fairbiotea"-Standards durch eine unabhängige Kontrollstelle



Fairbiotea: Qingshan Farm, Bio-Teefeld

Unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/zertifizierung.html haben wir die IMO Bestätigung für alle 4 Bio-Farmen veröffentlicht. Leider können wir diese Originale nur in englischer Sprache zur Verfügung stellen.



Grundlagen für die im Sommer 2011 von IMO durchgeführten Inspektionen waren die "fairbiotea"-Entwicklungspläne und Standards bis zum Jahr 2010.
Die Bestätigungen sind von IMO so verfasst, daß der Entwicklungsstand der jeweiligen Entwicklungsbereiche kurz beschrieben wird und mit "Fullfilled" oder "partly fullfilled" bewertet wird.






Fairbiotea: Qingshan Farm, Teepflücker
Die Bewertung "partly fullfilled" wird dann vergeben, wenn die Entwicklungspläne noch nicht vollständig umgesetzt wurden oder nicht umgesetzt werden konnten, wie z.B. bei den Biogasanlagen, die nicht für den Nährstoffkreislauf in der Bio-Farm genutzt werden konnten, weil sowohl tierische als auch menschliche Exkremente in den Anlagen vermischt werden. Aus diesem Grund sind auch zukünftig Biogasanlagen nicht mehr Bestandteil der natürlichen Nährstoffbeschaffung.

Außerdem musste 2011 die gesamte Entwicklungsplanung für den Nährstoffkreislauf aufgegeben werden, weil diese auf falschen Daten beruhte und nicht mehr wie geplant umgesetzt werden konnte.








Fairbiotea: Qingshan Farm, Bio-Teeproduktion, Handverarbeitung im Wok
Ab 2011 steht Schulung in der Kompostherstellung und Kompostnutzung und ein praktisches Forschungsprogramm für die Anwendung und effektive Nutzung von hochwertigem Kompost im Vordergrund der Entwicklung. (Bericht folgt mit nächstem Newsletter.

Probleme gab es auch bei Bonusauszahlungen an die Bauern für die Jahre 2009 und 2010. Diese Themen wurden auch schon im Newsletter 09/2011 beschrieben.

Detaillierte Informationen zu diesen Themen erhalten sie auch unter folgenden Links:
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Hunan/qingshan01.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/hecheng.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/xinanyuan.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.fairbiotea.de/Land/Provinz/Anhui/mingzhou.html
Fotos:  ©Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.fairbiotea.de


 

Fairbiotea-Newsletter 11/2011

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Tags: china, bio-zertifikat, korruption, fälschung, medien, fairbiotea, bio-grüntee
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Fortschrott ...

... aber das Kräutersalz bleibt in alter Qualität.

Der neue Elektro-Deichselhubwagen. Eine Palette Salz wiegt eine Tonne. 

Einige Tage konnten wir nun weder Kräutersalz produzieren noch abpacken.

 

Der Hand-Gabelstapler bzw. Elektro-Deichselhubwagen unseres Flurförderfahrzeugparks (für die engen Gänge Nr. 1 und Nr. 7) war endgültig altersmüde und ließ sich nicht mehr reparieren. Der Neue wurde sehnsüchtig erwartet. Wir hatten uns natürlich den Porsche unter den Flurfahrzeugen ausgewählt (unser Firmenballett wollte es mit einem Tanz auf den hochgefahrenen Gabeln einweihen, wenn der Sicherheitsbeauftragte nicht hinguckt).

 

 



Heute kam er. Man freut sich nach 2 Wochen ohne doch sehr über die Möglichkeiten der Technik. 

 

Auch wenn wir uns immer wieder wundern: wie der Fortschritt die gusseisernstabilen Vorgängergeräte der 80er Jahre (hat ja bis vorletzte Woche funktioniert) zu zarten Plastikteilchen verhunzt. (Übrigens, einer unserer ersten Server - 1998 - funktioniert noch - die Nachfolgegeräte waren kurzlebiger.)

 





Hier werden die fertigen Kräutersalzmischungen heruntergeholt. Sie gehen nun zum Abfüllen in die ProduktionIn Gang 7 Beschickungsebene zum Mahl- und Mischraum. Darunter die Teeproduktion.

Die Ebene, wo sich unsere Mahl- und Mischräume befinden, ist 3,20m hoch und kann nur mit dem Handstapler im engen Gang Nr. 7 beschickt werden. Der dicke Gabelstapler passt da nicht rein.




Die Arbeitsvorgänge sind so: unten werden gemäß Mischprotokoll alle Kräuterzutaten einzeln fertig abgewogen. Eine andere Person kontrolliert nochmal, ob alles richtig zusammengestellt ist, und dann geht es hoch auf die Beschickungsebene. Dazu kommt eine Palette unseres Atlantik-Meersalz, die gut eine Tonne wiegt. (Natürlich wird das nicht einzeln per Treppe raufbugsiert. Daher die kleine Kräutersalz-Lieferlücke.) 









Rhönradmischer und KugelmischerUnsere beiden robusten Schätzchen, die Mühlen
Kräuter und Gewürze werden zusammen gemahlen (das Zusammenmahlen optimiert das Aroma), und dann mit dem Meersalz gemischt. Kultobjekt: der Rhönradmischer aus dem letzten Jahrtausend. Unser Kräutersalz ist übrigens auch ein Kultobjekt, mit einer interessanten Öffnet internen Link im aktuellen FensterGeschichte, und außerdem das zweitälteste Bio-Kräutersalz Deutschlands (1984, nach Rapunzel).

 

 

 

 















Fertiges Bio-Kräutersalz für die Abfüllung.Zum Beispiel unser Kräutersalz traditionell
Von der Mahl- und Mischebene geht's es dann wieder runter in die Produktionsräume, wo die Frauen das Salz abpacken - von der Streudose über den Nachfüllbeutel bis zum 2-kg-Pack für Verarbeiterkunden. Noch ein Kultobjekt - unsere Öffnet externen Link in neuem FensterKlipverschluss-Maschine ohne Strom und Computertechnik, die (da die Firma das Gerät und die Klipse längst eingestellt hatten wegen Unrentabilität - geht nie kaputt) jetzt mit Raubkopieklipsen aus Spanien läuft. 

 

 








 





Als nächstes bekommen wir dann noch einen Waagenhandgabelhubwagen!

 












Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner




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Tags: gabelstapler, bio-kräutersalz, mühlen, mischer
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