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heupd-Reportage: Bio-Anbau in der Cloud

Bio-Anbau in der Cloud - Die Zukunft der Bio-Agrarwirtschaft?

 

 

Eine heupd - Reportage aus Madrid und Suelo Ligero

 

Text: Henri Stübner und Joshua Stübner

Bilder: Johannes Kayßer und Ursula Stübner

 

Die Rettung der Biolandwirtschaft? Anbau in der Cloud

 

 

Klar ist: Bio-Anbau wird immer schwieriger. Auflagen werden erhöht, neue Gesetze entworfen und den Bauern wird akribisch auf die Finger geschaut. Diese strengeren Verordnungen haben durchaus eine gewisse Rechtfertigung, doch es wird problematisch, wenn die Bio-Bauern die Kontrolle über ihren sauberen Anbau verlieren. Durch den großräumigen Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden in der konventionellen Agrarwirtschaft müssen sich die Bio-Bauern zunehmend für gefundene Rückstände in ihren Produkten rechtfertigen.

 

 

 

Das Problem mit den Pestiziden der Anderen

 

Hummel auf SchaDie Hummeln, Meisterinnen in Überwindung der Schwerkraft, fühlen sich in dieser Höhe pudelwohlbzigerklee - mitten in den Wolken


Den zugrunde liegenden Mechanismus haben wir und andere schon erläutert. Hier nochmal die Zusammenfassung: Im konventionellen Anbau spielt Effizienz eine große Rolle: Flugzeuge werden für die großflächige Verbreitung der Chemie eingesetzt und starke Mittel werden verwendet, die möglichst viele Bereiche abdecken und im Idealfall sogar noch die Resistenz der Pflanze fördern. Durch Wind, Wasser und sogar kleine Tiere werden nun aber diese Gifte über die eigenen Felder hinaus verbreitet. Frisch gespritzt, sorgt schon ein kleiner Regen oder ein schwacher Wind dafür, dass der Bio-Bauer plötzlich Pestizide mitten in seinen Feldern findet. In einigen Fällen kann das sogar schon durch das Grundwasser geschehen.

Doch in Bioprodukten sind jegliche Rückstände dieser Substanzen verboten. Schon ein kleiner Nachweis auf ein Pestizid führt dazu, dass die Ware nicht mehr (als Bio) verkauft werden kann. Das ist ziemlich schwierig für die gewissenhaften Bauern, die mit viel Aufwand, Geld und Liebe ihre Felder biologisch pflegen, nur um dann durch so ein Unglück um ihren verdienten Lohn gebracht werden.

 

 

Neue Ansätze kamen, doch funktionierten sie nicht

 

Das hat der Bio-Agrarwirtschaft in letzter Zeit deutlich zu beißen gegeben. Verschiedene Möglichkeiten werden getestet, die Abhilfe schaffen sollen. In Brandenburg versuchte man, Bio-Anbau unter Schutz-Vlies zu betreiben - nur um auf weitere Probleme zu stoßen. Es schien alles gut zu gedeihen, bis die Bauern versuchten, die Pflanzen zu ernten: Als sie das Vlies anhoben, vielen alle Pflanzen, die sich mittlerweile an die wohligen Temperaturen und die Dunkelheit gewöhnt hatten, einfach in sich zusammen. Das war ein riesiger Schreck für die Bauern mit verheerenden Folgen. Wir sprachen mit einem Bauern, der sich auch an dieser Technik versuchte:



"Nach den vielen Problemen mit Pestiziden hatten wir versucht, unseren Weißkohl jetzt unterm Vlies anzubauen. Tja, das schien ganz gut zu funktionieren, bis wir dann vor 2 Wochen ernten wollten. Zur Ernte muss man natürlich das Vlies runter nehmen. Als wir das gerade anhoben, gingen die Weißkohle in wenigen Minuten ein - wurden platt und verloren sämtliches Volumen... Es war fast, wie das falsche Öffnen einen Backofens beim Soufle. Einfach platt. Wir waren fassungslos und mussten die Ernte leider entsorgen. Finanziell war es ein Desaster" - Helmut Iob, Bio-Bauer aus Brandenburg

 

Es wurden weitere, ähnlich verlaufende Tests durchgeführt. Versuche mit goldenem Vlies schienen sehr vielversprechend, bis sie alle nach und nach verschwanden.

 

 

 

Der Durchbruch - Aufbruch in ungewisse Höhen

 

Ein Feld in der Cloud: So schön kann Landwirtschaft sein


Doch jetzt scheint ein revolutionärer Lösungsansatz gefunden worden zu sein: Bio-Anbau in der Cloud wird das Konzept genannt. Und das ist hier buchstäblich gemeint - Der Anbau findet in den Wolken statt. Entwickelt wurde es Spanien, genauer gesagt in Suelo Ligero, einem kleinen Ort im Nord-Osten.


Professor Dr. Enrico Tutep von der "Universidad Complutense de Madrid", einer der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt, war bereit, uns alle Einzelheiten zu erklären.


"Bauern mischen Biogas bzw. Treibhausgase unter die Erde, wodurch sie signifikant an Dichte verliert. Die Dichte dieser Mischung fällt sogar unter diejenige der Luft, sie wird sozusagen leichter als Luft und fängt an zu schweben. Genau wie bei einem Heißluftballon."



Dieses Experiment könnte riesige Fortschritte für den Bio-Anbau bedeuten. Obendrein ist es auch noch klimaschonend:



"Der Clou an der ganzen Sache ist, dass die Gase dauerhaft in der Erde gebunden bleiben und so keine schädlichen Auswirkungen auf die Erderwärmung haben. Für die Pflanzen macht das beigefügte Gas keinen Unterschied, da es durch die Bindung mit der Erde von ihnen gar nicht aufgenommen werden kann."

Nach unserer Rundführung wurden wir wieder mit dem Heißluftballon abgeholt

Professor Dr. Tutep lud uns ein, das ganze mal vor Ort anzuschauen. Gemeinsam besuchten wir den Bio-Kleinbauern José de Peso direkt in Suelo Ligero, wo er am Pilotprojekt mitgearbeitet hat. Er zeigte uns die Felder und erzählte uns, dass es zwar aufwändig sei so ein Feld zu produzieren, es dann aber sehr viele Vorteile gäbe. Im Himmel sei die  Schadstoffbelastung verschwindend gering, da handelsübliche Pestizide nicht so weit aufsteigen können. Für den Bioanbau ist dies ein entscheidender Vorteil. Außerdem scheine so weit über den Wolken immer die Sonne und das Sonnenlicht habe in der Höhe so viel Qi (Chi), dass die Pflanzen von ganz alleine gedeihen.

 


Leider gibt es noch einen Nachteil: In diesem sehr lockeren Boden ist es noch nicht möglich, Bäume anzubauen, da diese dort keinen Halt finden. Doch an diesem Problem arbeiten die Erfinder schon. Sie versuchen, dem ganzen mehr Halt zu geben und bisher scheint ein Beimischen von homöopathisch aufbereitetem radioaktivem Abfall vielversprechend. Auch dieser scheint für die Pflanzen gänzlich ungefährlich, ja sogar förderlich. Der homöopathische radioaktive Abfall scheint mit der Sonneneinstrahlung und dem Qi in einem Gleichgewicht zu stehen, in dem die Pflanzen besonders viel Energie aufnehmen und so größer und stärker werden, als je zuvor - und das auch noch vollkommen Bio.


Zukünftig wollen die Wissenschaftler und Bauern eine Steuerung für die Felder entwickeln, die es ihnen ermöglicht, die Felder aus Gewitterstürmen heraus zu fliegen und diese somit zu vermeiden.

 

 

 

 

Manchmal müssen es eben doch Pferde sein: Zur Zeit wird daran gearbeitet, die Pferde wohlbehalten in die Cloud upzuloaden

Ob dies die Lösung aller Probleme ist, bleibt abzuwarten. Die Bauern scheinen sehr zuversichtlich und arbeiten schon fleißig daran, weitere Felder in die Luft zu schicken. Bis 2025 wollen sie in Spanien den kompletten Bio-Anbau in die "Cloud uploadet" haben - so der Fach-Terminus. Wir werden regelmäßig von der weiteren Entwicklung berichten. ¤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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Tags: bio, cloud, agrar, heupd
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heupd-EILMELDUNG: Glyphosat wird Bio

Deutscher Bio-Kräuterimporteur empfiehlt Glyphosat-Zulassung für Bio-Produkte

 Ernte von Bio-Kamille - wie lange noch?

BRÜSSEL heupd | Ein innovativer Antrag erreichte die EU-Kommission in Brüssel kurz vor den Bundestagswahlen in Deutschland. Ein deutscher Importeur für Bio-Kräuter und -Gewürze fordert mit einer dreiseitigen Begründung die Aufnahme von Glyphosat in Anhang II der Durchführungsbestimmungen der sog. EU-Bio-Verordnung  834/2007 bzw. der neuen Nachfolge-Verordnung.

Der berüchtigte Anhang 2 enthält die Stoffe, die in der ökologischen Landwirtschaft erlaubt sind. Natürlich sind dort keine gesundheitsgefährdete Pestizide dabei. Doch Glyphosat als roundup-Herbizid hat in den letzten 10 Jahren eine so breite Anwendung gefunden, dass die EU-Behörden EFSA und ECHA als auch das hiesige Institut BfR die Unbedenklichkeit bestätigen und so den weltweiten Chemiekonzernen keine Steine mehr in den Weg gelegt werden. Neu ist, dass die erzeugende Industrie nach EV (Entbürokratisiertem Verfahren) jetzt auch die Zulässigkeit selbst attestieren darf angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung.

Auf diese Befürworter stützt sich maßgeblich das 3-seitige Antragsdokument des deutschen Bio-Importeurs: Glyphosat sei nachweislich nicht gefährlich. Die zweite Argumentationskette ist empirisch: Das Glyphosat-Grundrauschen in Boden, Luft und Grundwasser sei um ein Vielfaches höher als der normale Konsument und die normale Konsumentin es sich träumen lassen. In den traditionell kräuterexportierenden EU-Ländern beträgt die Belastung in Wild- und Heilpflanzen bis zu 10 mg/kg Glyphosat. Der Spitzenreiter ist Sauerampfer, aber auch Schachtelhalm, Löwenzahn, Kamille, Brennnessel & Co sammeln fleißig die chemischen Stoffe aus dem Boden heraus. Sie wären, falls der Antrag des Importeurs nicht durchkommt, nur noch selten in Bio-Qualität erhältlich, obwohl niemand dort konkret gespritzt hat.

Noch düsterer sieht es mittlerweile in den Monokulturen der USA und Kanadas aus, hier müßte der Bio-Anbau per definitionem verboten werden, da sich der nano-feine Unkrautvernichter nicht nur 10km, sondern 100erte Kilometer durch Feinststaub verbreitet.

Durch seinen Antrag möchte der zukunftsorientierte Unternehmer die Zukunft der Bio-Landwirtschaft retten und gleichzeitig der Realität Respekt zollen: "So viele Mitmenschen schätzen das Glyphosat, das jetzt so einen großen Teil der Böden so versaut hat. Durch die Legitimierung im Bio-Anbau bleibt dann alles friedlich. Der drohende Aufstand der organisierten Biowelt, damit meine ich Konsumenten, Händler, Produzenten und Bauern, wird somit abgewendet."




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Köln - Mülheim

Wie Köln-Mülheim zu seinem Adventsmarkt kam

 


Die Anfänge Köln-Mülheims liegen irgendwo zwischen dem 9. und 11. Jh.n.Chr. - damals gab es am "Strunderbach" Mühlen.
Politisch gehörte das kleine Mülheim genau gegenüber der Stadt Köln seit dem Mittelalter zum Herzogtum Berg.

 



Dank der günstigen Uferlage gewann Mülheim Bedeutung als Fährplatz, und musste als Vorposten des Grafen von Berg gegen Köln herhalten. Befestigung, Münzstätte -  und 1322 bekam Mülheimer die Rechte einer Freiheit (zählte etwas weniger als Stadtrechte - die Straße Mülheimer Freiheit am Rhein erinnert heute noch daran). 1656 folgten die Marktrechte, und 1785 das Stadtrecht.

 


Der Stadt Köln passte das nicht, und so gab es über Jahrhunderte ein Konkurrenzgerangel: die Befestigungsmauern Mülheims ließen die Kölner immer wieder schleifen - und die Mülheimer beteten, dass der Rhein nach dem Winterhochwasser sein Bett so verlegt, dass Köln nicht mehr am Rhein liegt.

 


Der nächste Coup: im reaktionärkatholischen Kölner Rheinland (dat hillije Köln) förderte Mülheim im 18.Jh. das Evangelische, und lockte damit Unternehmer an, die Fabriken gründeten. Gerne half man außerdem den Rheinschiffern, die von Norden kamen, das Kölner Stapelrecht zu umgehen, indem die Waren auf der Mülheimer Seite ein Stück auf dem Landweg um Köln herum transportiert wurden (Stapelrecht: die ganze Ware ausladen, eine Woche feilbieten, und dann wieder einpacken und weiterfahren).

 


Nach dem Sieg über Napoleon 1815 gelangte Mülheim an das Königreich Preußen und wird zur prosperierenden Industriestadt: Bleiweißfabrik "Lindgens & Söhne", Schamottefabrik "Martin & Pagenstecher", Walzwerk "Böcking & Cie", Drahtseilerei "Felten & Guilleaume" etc. - heute bis auf eine alle globalisiert abgewickelt (Felten & Guillaume u. Carlswerk - da ist heute was mit Medien, Harald Schmidt, E-werk, Stunksitzung, Palladium ...). Mülheim wurde Eisenbahnknotenpunkt, bekam eine Schiffbrücke und 1901 die offizielle Anerkennung als Stadt.
Interessant: die napoleonische Zeit war trotzdem die demokratischere Zeit - es wurde mit der Kirchenherrschaft aufgeräumt - und Preußen war wieder etwas Rückschritt.

 



Aber es half alles nichts: am 1. April 1914 wird Mülheim gegen den Widerstand der Bevölkerung nach Köln eingemeindet und ist seitdem Teil der Schäl Sick vun Kölle. Teil des Deals waren der Bau einer festen Hängebrücke statt der Schiffsbrücke, der Mülheimer Brücke, als erste Brücke im speziell entwickeltem (Bayer) "Kölner Grün" gestrichen, und zweitens Bestandsschutz forever für die Mülheimer Gottestracht (auch heute noch ist die Schiffsprozession an Fronleichnam ein sehenswertes Spektakel - wir joggen zu dieser Zeit traditionell parallel am Rheinufer entlang). Der jüngste Bürgermeister der Welt, Konrad Adenauer, hat geklüngelt.

 



Im Jahr 1999 kamen wir! 1/2 von Brühl und 1/2 von Köln Ehrenfeld (seit Generationen) hergezogen, was zunächst Irritationen wegen der falsche Rheinseite gab (als hätte man den rechten und linken Schuh vertauscht ...). Wir haben uns aber schnell eingelebt, und genießen die Rhein-Nähe (schön Joggen, gute Luft, weiter Blick, leider laut wegen der Flugzeuge - siehe auch: http://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2012/04/13/heupd-koeln-muelheim-verordnet-nachtruhe.htm ).

 



Hier, direkt am Rheinufer ganz stimmungsvoll - im Schatten des Clemenskapellchens, mit Blick auf den Dom und am Fuße der Mülheimer Brücke, gibt es seit letztem Jahr einen schnuckeligen Adventsmarkt. Und das kam so:

 


Freunde aus dem Haus, die vom Eigelstein kamen und zwecks schnellerer Integration direkt in den richtigen Karnevalsverein eintraten, gründeten mit engagierten Vereinskollegen die "IG Mülheimer für Mülheim."

 


Nun ist Mülheim ja Sammelsurium: Alt-Alteingesessene, Multikulti, Arbeitslose, die berühmte, wirklich schöne "türkische" Keupstraße, Drogenmilieu, Fischen vom rechten Rand, nicht ganz einfach alles - und wurden deshalb folgerichtig 2001 ins Landesprogramm "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf - Soziale Stadt NRW" (auf deutsch: soziokultureller Problembezirk) aufgenommen.

 


Die IG "Mülheimer für Mülheim" mit unseren Freunden macht ein eigenes Programm dazu: "Wir wollen auf die schönen Seiten unseres Veedels aufmerksam machen, uns sozial engagieren und etwas Gutes für Mülheim tun. Wir wollen, dass es in Mülheim besser wird".

 


Die Idee des Adventsmarkts mit Veedels-Bezug (es gibt auch Heuschrecke-Tees dort, weil wir da wohnen), mit leckerem Essen und Glühwein, Kaffee und Kuchen, Spielmöglichkeiten für Kinder, Geschenkideen - wurde realisiert, 10 Weihnachtsmarktbuden gebaut, und der wunderschöne Flecken am Rhein (v.a. abends) jeweils für das 3. Adventswochenende gepachtet.
Das Interessante war, wie sehr sich dieser Ort als urgemütlich darstellte (fast magisch) - mit Leben gefüllt, von Mülheimern als "Außenwohnzimmer" genutzt - Kaffeetrinken, Abendessen, Freunde treffen, Sonnenuntergang am Rhein genießen, feiern an der illuminierten Brücke ...

 



Die Erlöse, die aus der Standvermietung an die Einzelhändler und durch den Verkauf der Speisen und Getränke erzielt werden, gingen letztes Jahr an den Don Bosco Jugendclub, und werden dieses Jahr an zwei Kindertagesstätten im Stadtteil Mülheim gehen.

 


Und hier nun die Einladung für dieses Jahr von der IG Mülheimer für Mülheim:




"Am 3. Adventswochenende, dem 15. und 16. Dezember 2012 findet an der Kirche St. Clemens (Mülheim) der zweite caritative Adventsmarkt der Interessengemeinschaft "Mülheimer für Mülheim" statt.


Zwischen 11 Uhr und 21 Uhr gibt es an rund 10 Ständen alles, was einen guten Adventsmarkt ausmacht: Weihnachtliche Atmosphäre bei Glühwein, Crepes und Kuchen; aber auch ein kühles Kölsch zu Grünkohl und Mettwurst oder Erbsensuppe. Außerdem können bei ansässigen Einzelhändlern Weihnachtsgeschenke für Groß und Klein gekauft werden. Ein Kinderkarussell, ein Luftballonverkauf und eine weihnachtliche Vorlesestunde mit dem Kölner Schauspieler Volker Hein, bieten zudem Unterhaltung für die ganz Kleinen. Für eine Ausstellung in den Innenräumen der Clemenskirche konnten zwei Mülheimer Künstler gewonnen werden."     Peter Ströhmer, IG „Mülheimer für Mülheim“







Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner






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Fotos © IG Mülheimer für Mülheim
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Tags: köln mülheim, napoleon, konrad adenauer, adventsmarkt, karnevalsverein
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Heupd: Köln-Mülheim verordnet Nachtruhe

Gestaltungshoheit der Kommunen nach Leipziger Fluglärm-Urteil




KÖLN-MÜLHEIM heupd | Als erste Kommune in Deutschland nutzte die Bezirksverwaltung Köln-Mülheim nach dem Leipziger Richterspruch zum Nachtflugverbot in Frankfurt die neu gewonnene Gestaltungshoheit über den kommunalen Luftraum.
Bezirksbürgermeister Norbert Gans (SPD): "Mer op dä schäl Sigg sin schon emmer jet flöcker jewese als de andere." Künftig gilt ab 20:00 Uhr mit dem Gong der Tagesschau ein absolutes Überflugverbot für Köln-Mülheim. An Tagen mit spannenden Fußballübertragungen ist sogar schon ab 18:00 Uhr Ruhe angesagt. Gans: "Wat soll dat denn, wenn man sin eijeed Wood nid mih hüre kann? Un naach's tut dä Kraach eets rääch weh en dä Uhre. De Pänz knaatsche off, weil se nid schlofe künne. Fott domet."
Die Köln-Mülheimer waren nicht schon immer schneller, sondern auch rabiater als das restliche Köln, "sonst hätt mer nid mih uns Mülhemmer Freiheit" so Gans. Versuchen der Flughafenbetreiber, das nächtliche Überflugverbot zu ignorieren, wird sofort mit Tower- und Landebahn-Besetzungen entgegengetreten, auch Fesselballons sind gesichtet worden. Und hier gibt es auch keinen einzigen Polizisten, der die Sitzblockierer davontragen würde. "Mer verstonn uns als jood funktionierede Jemeinschaff. Och uns Metbürger un Metbürgerenne met Migrationshingergrund sin dobei." Für diesen Mut muss die rechtsrheinische Kommune einfach beglückwünscht werden. hg/us





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Heupd: Hirnforschung anwenderfreundlich

Sprachzentrum verlegt - begehrter Freiraum in Großhirn



Washington heupd | Das Sprachzentrum im menschlichen Hirn befindet sich nach einer 10-jährigen manipulativen Versuchsreihe nun an anderer und besserer Stelle als zuvor.
Forschern des medizinischen Zentrums der Georgetown-University ist es gelungen, das für die Sprache zuständige Wernicke-Zentrum (benannt nach Entdecker Carl Wernicke) um ca. 3cm nach oben zu verlegen. Dabei wurde ein kreisrunder Raum von ca. 3cm Durchmesser im hinteren Großhirn frei.


Dieses leistungsstarke Gebiet mit kompakt-grauer, geistloser Gehirnmasse weckt nun Begehrlichkeiten. Die Forscher der amerikanischen Universität halten es schon bei heutigem Wissenstand für möglich, den freien Bereich optimal zu programmieren. Es sei sogar realistisch, Anschlussbuchsen einpflanzen, sodass auf einfachste Weise Apps ins menschliche Gehirn überspielt werden können - so die Pressemitteilung der Georgetown University.


Die Weltplayer Google, Apple und Facebook bereiten sich seit einiger Zeit schon darauf vor - so ist aus Hackerkreisen zu erfahren - diesbezüglich Rechte zu sichern und Patente anzumelden. So wäre es z.B. denkbar, in die unter dem Arbeitstitel "iBrain" laufende Gehirnregion ein Atomuhrmodul als innere Uhr oder ein spezielles GPS-Tool als unfehlbaren Orientierungssinn einzuspeisen. Als Sahnehäubchen würde es statt Outlook ein neues Inlook-Programm geben, um nie mehr einen Termin zu verpassen. Ein abgeschlossener, nur durch Gedankenpassword zugänglicher Bereich würde idiotensicher die inzwischen unzähligen zu merkenden Kennwörter verwalten.
Die Entwicklungen weiterer Erleichterungen für die Menschheit, so unisono beide Pressesprecher, laufen hinter verschlossenen Türen bereits auf Hochtouren.


Die Lehrbücher müssen nun neu geschrieben werden, verlangt der medizinische Forschungsleiter Josef Rauscheder der Georgetown University. Die bahnbrechende Arbeit an der Großhirnrinde basiere auf insgesamt 115 Studien, bei denen die Hirnaktivität mittels Magnetresonanz, Lasertomographie und Positronen-Emission manipuliert wurde. hg/us








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