BLOG | Neueste Nachrichten

Biobauern versus Agroindustrie
17.07.2017 12:25
Ohrenkuss: Zukunft
22.06.2017 18:02
Qualität bei Kräutern und Gewürzen
18.05.2017 19:07
Im Frühling
18.04.2017 16:48
BioFach 2017
21.02.2017 14:53
Herzklopfentropfen
03.02.2017 19:42

Blog-Text-Suche

Meist gelesene Posts

Trocknungsverfahren für Kräuter und Gewürze
95479 mal gesehen   21.03.2014
Heiliger des Monats März: Oscar Romero
94420 mal gesehen   24.03.2014
Verschwörungstheorien
74963 mal gesehen   19.05.2010
Blogst Du hier!
71975 mal gesehen   21.10.2009

Archiv

Abonnieren für RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten

Biobauern versus Agroindustrie

Froh sein über jeden Biobauer ...

Wildsammlungsprojekt Terra Magnifica, Kroatien: Holunder-Sammlung
Hagebutten
Berberitzen
Kornblumenblüten: pink - red - blue
Bergbohnenkraut
Salbei
Bärlauch
Sammlerinnen
Wacholder
Wasserminze
Gründer von Terra Magnifica Roman Turk, Blütenbauer Drago, Heuschrecke-Gründer Heinz-Dieter Gasper

 

... aber das mit der Rückstandsfreiheit ist in den letzten 40 Jahren von der Landwirtschaftspolitik weltweit vermasselt worden.

 

 

Die Revision der EU-Bio-Verordnung steht nun bevor. In unserem Blog haben wir schon öfter darüber berichtet, warum Bio nicht automatisch Rückstandsfreiheit heißen kann. Seit einigen Jahre beobachten wir eine dramatische Zunahme des Pestizid-Grundrauschens in der Umwelt aus der konventionellen Landwirtschaft. So gab es letztes Jahr und auch bisher in diesem Jahr zum Beispiel keine Ernten aus biozertifizierter Wildsammlung für Schachtelhalm, Löwenzahn und Klatschmohn aufgrund hoher Glyphosatkontaminanationen aus Grundwasser und Luft. Brennnessel, Kamille und viele weitere unserer traditionellen Kräuter könnten folgen. In Übersee-Ländern gibt es dieselbe Problematik für Bio-Kleinbauern, sei es aus behördlichen Spritzungen zur Malariabekämpfung oder aus Intensivanbau von Baumwolle etc.

 


Im folgenden nun die Presseerklärung unseres Branchenverbandes Bundesverband Naturkost Naturwaren zur neuen EU-Öko-Verordnung, mit einem Einschub von uns zur besonderen Situation von Kräutern, Gewürzen und Tee.

 

 

 


 

 

 

BNN: Trilog-Kompromiss zur EU-Öko-Verordnung nicht akzeptabel

So nicht – sonst endet Bio in der Nische

 


Der in Brüssel abgestimmte Entwurf für eine neue EU-Öko-Verordnung hat das Potenzial, das auch von der Bundesregierung gewünschte Wachstum des Biomarkts auszubremsen. Positiv zu vermerken ist, dass der „Bio-Grenzwert“ vom Tisch ist. Allerdings wurden stattdessen in Artikel 20 Regelungen aufgenommen, die bei kleinsten Spuren von bei Bio unerlaubten Stoffen sowohl von Unternehmen als auch Kontrollstellen und -behörden eine lange Reihe von überzogenen Maßnahmen fordern.

 

„Es wird weiter ignoriert, dass Spurenfunde auch bei Bio möglich sind, solange großflächig Ackergifte eingesetzt werden“, kritisiert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. Das führe zu einer Flut an sinnlosen Untersuchungen, unangemessenen Warensperrungen und blockiere vor allem die notwendigen Kontrollkapazitäten für echte Betrugsfälle. „Am Ende könnte der Dokumentations-und Kontrollaufwand Landwirte von der Umstellung auf Bio abschrecken“, warnt Röder.


Ein Fachgutachten im Auftrag des BNN zeigt, dass Jahr für Jahr auf jedem Quadratkilometer landwirtschaftlicher Fläche im Schnitt 258 Kilogramm Agrochemikalien eingesetzt werden. Am Beispiel von konventionellem Weichweizen lässt sich beziffern, dass pro Kilogramm konventionellem Lebensmittel 452 Milligramm Pestizide zum Einsatz kommen. „Ausgerechnet Bio-Landwirte und Bio-Verarbeiter, die chemisch-synthetische Pestizide nicht einsetzen und ablehnen, werden für Rückstände aus der konventionellen Landwirtschaft verantwortlich gemacht“, stellt Röder fest. „Wir können nur immer wieder betonen: Bio-Anbau kann nicht unter der Glasglocke stattfinden.“

 

Trotz des weitverbreiteten Einsatzes von Ackergiften in der konventionellen Landwirtschaft ist die Belastung von Bio-Produkten im Schnitt um den Faktor 100 niedriger als bei konventionellen. Das zeigen zum Beispiel die Analysen des staatlichen Ökomonitorings in Baden-Württemberg und die Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse.
„Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt darf dem Trilog-Kompromiss nicht zustimmen und muss darauf drängen, dass Artikel 20 praxisnah gestaltet wird“, fordert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. Außerdem sei es entscheidend, den Pestizideinsatz in der EU zu verringern.

 

 

  • Pestizid-Grundrauschen - Als Importeur, der gut vernetzt mit Anbauern und Kollegen ist, bekommen wir das steigende Grundrauschen an Pestiziden und Umweltkontaminanten bei Bio-Rohstoffen bedrohlich hautnah mit.
    Der Aufwand, Bio-Ware mit unverschuldeten Kontaminationen für den Bio-Markt zu retten (und um die uns bekannten Bio-Bauern zu schützen, was für Importeure auch eine nicht zu unterschätzende Pflichtaufgabe ist), wird immer aufwändiger und riskanter.

    Die Opens external link in new windowBNN-Orientierungswerte, die noch am ehesten die Realität abbilden und auch jeweils wegen neuer Erkenntnisse angepasst werden, verlieren jetzt schon ihre Akzeptanz bei den Landesbehörden. Die vorgesehene Meldepflicht der neuen EU-Öko-Gesetzgebung wird keinen Raum mehr lassen - selbst Kontaminationsspuren gerade an der Messgrenze können zur Sperrung und Dezertifizierung führen.


    Das bringt die Produktgruppen Kräutern, Gewürzen und Tee in eine besondere Situation, da sie zum großen Teil als Schadstoffsammler fungieren (Boden-Reinigungskräfte, eben Detox), und durch die Trocknung eine relative Anreicherung zu höheren Werten führt (hier auch Trockenfrüchte). Aussicht: eine wachsende Anzahl von Wildsammlungs-(Heil-)Kräuter wird es nur noch begrenzt oder gar nicht in Bio-Qualität geben (Acker-Schachtelhalm, Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer usw.); Tendenz: jährlich steigende Belastung, es müssen neue Sammlungsgebiete weit abseits konventioneller Landwirtschaft, weitab von Bächen, Flüsse und Gewässern getestet werden usw.. 
    Wie also umgehen mit Kontaminationsbelastungen? Das Wichtigste schützen: unsere Bio-Bauern und -Bäuerinnen, die selbst keine Pestizide
    in die Umwelt geben.

 


Den Videoclip #EndlichVerständlich „Warum Pestizide im Ökolandbau zum Problem werden können, obwohl sie nicht eingesetzt werden“ mit Kirsten Arp, Leiterin des BNN-Monitorings für Obst und Gemüse, finden Sie Opens external link in new windowhier.


Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. │ Katja Niedzwezky

 

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. vertritt die Unternehmen der Naturkost- und Naturwarenbranche. Der Verband verabschiedet besondere Qualitätsrichtlinien für den Naturkost-Fachhandel (aktuell über 400 Verkaufsstellen), die über die gesetzlichen Anforderungen für Bio-Produkte hinausgehen. Die BNN-Mitgliedsunternehmen beschäftigen insgesamt rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter über 1.000 Auszubildende. Der Naturkost-Facheinzelhandel erzielte 2016 in Deutschland ein Umsatzvolumen von 3,21 Milliarden Euro mit Bio-Lebensmitteln und Naturkosmetik.

 




Heinz-Dieter Gasper, Ursula Stübner

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: eu-bio-revision, bnn, eu-öko-verordnung, eu-trilog-kommission, ofis-datenbank
Anzahl Aufrufe: 143
Gastbeitrag
22.06.2017
18:02

Ohrenkuss: Zukunft

Zur Ausstellung Touchdown - Ein Update und über die Zukunft

Ohrenkuss ...da rein, da raus - das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom, unter der Leitung von Herausgeberin Dr. Katja de Bragança. Ein einzigartiges und vielfach prämiertes Projekt der downtown - Werkstatt für Kultur und Wissenschaft gGmbH. An dieser Stelle haben wir regelmäßig die Ohrenkuss-Magazine vorgestellt, oder Ohrenkuss-AutorInnen bloggten zu aktuellen Themen.

Ohrenkuss war die Keimzelle für das Projekt Opens external link in new windowtouchdown 21, initiiert von der Wissenschaftlerin, Kunsthistorikerin und Ohrenkuss-Gründerin Dr. Katja de Bragança. Aus der Selbstdarstellung:
TOUCHDOWN 21 ist ein Forschungs-Projekt. Ohrenkuss-Titelbild: Update
Ein Forschungs-Projekt mit und über Menschen mit Down-Syndrom.
Wir sammeln Informationen.
Wir wollen das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Und wir wollen Menschen zusammenführen, die dieses Thema beschäftigt.

Zusammen mit der Bundeskunsthalle in Bonn entstand im Jahr 2016 die Ausstellung Touchdown. Jetzt, 2017, geht diese Ausstellung auf Wanderschaft.
Diese Ausstellung erzählt eine fantastische Geschichte.
 Von Außerirdischen mit Down-Syndrom, die das Leben auf der Erde erforschen.
:
Im Oktober 2016 landen 7 Astronauten und Astronautinnen von einem fremden Planeten (Kumusi) auf der Erde.

Sie nennen sich „Second Mission” (zweite Mission).
Sie haben das Down-Syndrom.

Vor 5.000 Jahren sind die ersten Außerirdischen ihrer Art auf der Erde
 gelandet.

Die Second Mission hat den Auftrag zu überprüfen, wie es den ersten Siedlern und Siedlerinnen ergangen ist und wie ihre Nachfahren heute leben.

Als lebensgroße Comic-Figuren begleiten die Astronauten die Besucher und Besucherinnen durch die Ausstellung.
 Der Zeichner Vincent Burmeister hat die fantastischen Comic-Figuren 
erschaffen.
Während der ganzen Dauer der Ausstellungen gab es Veranstaltungen und Tandemführungen von den Mitwirkenden bei TOUCHDOWN 21 und Ohrenkuss.

 

Für uns (die beiden Chef-Heuschrecken) war die Ausstellungseröffnung in unserem privaten Sylvester-Jahresrückblick 2016 das herausragendste und berührendste Ereignis. Wem diese Wanderausstellung mal begegnet - reingehen!
 
Die Frühjahresausgabe des Magazins "Ohrenkuss" führt die Gedanken, Gespräche und Diskussionen um Vergangenheit und Zukunft weiter. Die Gruppe der Außerirdischen von Kumusi meldet sich weiter zu Wort. Ein Update.

 

 


 

 

Was ist eikentlich der sinn des lebens?

 

 Tandemführung Julia Bertmann und Katja Weiske, Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn

Marley Thelen, selbst als Email geschrieben

Was ist eikentlich der sinn des lebens? Ich erklere was das sinn besteht. Der sinn ist für
die Idee in deine und meine kopf drin. Das ist der sinn von unser kopf liegt in dir. Die
idee ist der sinn und leben ist das gefüll in unsere
Körper drin und warm Gefühl ist in deine und meine kopf und Körper ligt in dir erwacht.
Das finede ich gut und leben ist auch über liebe drin. Das ist auch gut für uns allen.

 

 

Daniel Rauers, diktiert

Ich hab zu viele Welten.
Welten ist gut.
Ich würde erzählen über meine Welten.
Drei Welten.
Zu viele.
Die erste Welten muss ich klären.
Die zweite Welten muss ich zählen.
Die dritte Welten muss ich den Leuten zeigen.

 

 

Marcus Friedrich, selbst als Email geschrieben

SOS an Büro-Zukunft
Ich möchte in meiner Zukunft einen "Chef" bei meiner Arbeit haben, der mich versteht
und mir Arbeiten gibt die ich an meinem Schreibtisch erledigen kann. Ich will auch
Arbeiten haben, die mehr Umfang haben. Ich brauche eine Assistenz, die mir sagt was
ich zuerst machen soll. Sie soll auch nett sein. Sie soll mich auch verstehen wenn ich
Probleme habe. Sie soll mich nicht an meinen Platz schicken. Es macht mich traurig,
wenn alle Leute auf mich einreden. Ich habe keine Chance und keine Kraft mehr mich zu
wehren. Das will ich nicht. Vertrauen bei der Arbeit bedeutet üfr mich sehr viel, aber das
habe ich bei meiner Arbeit nicht mehr. Das macht mir sehr zu schaffen. Ich will Arbeiten
haben, wo ich mich konzentrieren kann. Das geht aber unter. Das soll sich ändern. Ich
gehöre in diese Welt. Das müssen ALLE verstehen und begriffen haben. Ich bin auch nur
ein Mensch.

Tandemführung Julia Bertmann und Katja Weiske, Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn

 

 

Ansgar Peters, selbst als Email geschrieben

Zukunft ist mein Leben. Ich möchte eine große Liebe und eine Wohnung zu haben das ist
mein Traum. Zukunft möchte ich gerne nach Amerika Reisen und ein Olteimer mieten
und durch Amerika fahren. Ich gründe eine Bänd um auf zu Treten und viele
Leute Musik zu zeigen.
Ich will gerne in meiner Zukunft mit meiner Musik arbeiten und verkaufen.

 

 

Marc Lohmann, diktiert

Ich lebe ganz lange, ohne Ende.
Ich brauche keine Sterbehilfe.

 

 

 

Die Außerirdischen von Kumusi. Gehen oder Bleiben?

 

 

Verena Günnel, diktiert

Die Außerirdischen reisen zurück zur Entstehung des Weltalls.
Die forschen daran.

 

 

Verena Günnel, diktiert

Vergangenheit seit 10 entfernten Sternen und Galaxie verschiedene zu erforschen. Die
Aliens sind Wissenschaftler geworden zu erforschen, wie die Galaxie zu erforschen.
Strukturen, wie die es rausgefunden wird.

Grafiker Vincent Burmeister, Julia Bertmann und Verena Günnel, Planung für die Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn 

 

Anna-Lisa Plettenberg, diktiert

Die Außerirdische reisen nach Rom.
Sie reisen 2010 Jahre zurück. Ins Jahr 6.
Da sehen die alte Petersturm. Und da sehen sie den alten Papst. Sie erforschen in Rom,
was der Papst gemacht haben.
Der Rom ist ja in Italien. Die Aliens erforschen Italien. Dann sehen die bestimmt die
Römern. Was die machen.
Die alten Römern die vertreiben die Christen und Juden. Das sehen die, meine Aliens.
Das finden die spannend.
Wenn die dann zurückfliegen, dann merken die das alles. In den Kopf. Und das erzählen
die dann den anderen Aliens, was das passiert ist.

 

 

Teresa Knopp, diktiert

Sie reisen in die Erd-Platonik. In die Ursprungszeit.
Ich komme da raus. Ich bin alleine. Ich sehe den Feuerring, die Vulkane. Dann sehe ich
die Plattenverschiebung, so Erdbeben. Ist zwar gefährlich das Erdbeben, aber es ist
eigentlich auch historisch.
Manche denken vom Wasser, das ist nur Wasser. Aber in Wirklichkeit sind da Platten.
Und diese Platten können sich auch verschieben und dann Tsunamis. Das ist zwar sehr
traurig, aber das sind nämlich die Naturgewalten. Meine Lieblings-Naturgewalt ist der
Rheinfall von Schaffhausen.

Daniel Rauers, Paul Spitzeck, Björn Langenfeld, Aufbau der Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn 

 

Verena Günnel, diktiert

Hier ist ein Diskussion Gehen oder Bleiben.
Ich finde in mein Leben und in mein Zukunft immer auf Erde bleiben will. Weil das
meine Entscheidung ist. Und wohl zu fühlen.

 

 

Paul Spitzeck, diktiert

Ich bin, was ich bin - fLOWREW
fLOWREW will auf der Welt bleiben, weil es ist schön auf der Erde. Weil auf der Erde hat
man Netz in Handy. Es ist toll, wenn man auf der Erde ist, ihre Freunde oder ihre
Verwandte erreichbar ist. Ich glaube, in Weltraum ist schwierig, Rugby zu spielen.

 

 

Natalie Dedreux, diktiert

Ich möchte weiter Bildung lernen. Da lerne ich andere Berufe kenne. Ich möchte zum
Beispiel gerne Koch. Besonders liebe ich indisch.
Ich möchte gerne in einem Büro arbeiten. Das Büro ist groß. Zum Beispiel
Schrifthersteller sein. Ich schreibe es so auf, dass es Sinn ergibt. Ich möchte gerne ein
Diktat über Spätabtreibung machen. Ich bin auf der Welt, um etwas zu lernen und nicht
abgetrieben werden. Weil das gegen das Gesetz ist.
Daniel Rauers, Aufbau der Ausstellung Touchdown, Bundeskunsthalle Bonn

 

 

Florian Mühle, diktiert

Der Sinn des Lebens ist, dass sich die Eltern freuen, dass ich am Leben bin.
Das ist ein Geschenk der Natur, solche Menschen wie mich zu gebären.
Weil die Menschen mit Down-Syndrom auch wertvoll sind.
Mein Leben ist sehr sinnvoll, weil ich anderen Menschen Freude und Liebe, Herzlichkeit
und ein Lächeln in die Gesichter schenken kann. 
 



Marley Thelen, selbst als Email geschrieben

Meine leben meine freund zusammen
whonen. Das finde ich gut für mich und wir lieben uns sehr. Wenn wir ein kind griegen
würde das finde ich gut für mich. 

 

 

Dominic Edler, diktiert

Wenn ich alt bin, will ich gerne meinen Ruhestand genießen mit 80 Jahren im Altenheim.
Ein bisschen mit den alten Frauen herumschäckern ein bisschen. Und in Jazz-Keller
gehen und abtanzen.

 

 

 

 

 

 

 


Einige Ohrenkuss-AutorInnen in einem Kölner Hinterhof. Marc Lohmann (mit Mütze), Karoline Spielberg (vorne), Susanne Kümpel (hinten mit weißer Jacke), Angela Fritzen (auf dem Zaun), Antonio Nodal (vorne), Svenja Giesler (mit der roten Jacke) und ein Gast aus Berlin.


... mongolisch ist mongolisch und klingt wie mongolisch ...

Ohrenkuss ...da rein, da raus, das Magazin, gemacht von Menschen mit Down-Syndrom gibt es seit fast 20 Jahren.
Das Projekt ist einmalig auf der ganzen Welt und mehrfach preisgekrönt.
Es erscheint zweimal jährlich - mit jeweils einem Thema, Texten der bis zu 50 AutorInnen mit Down-Syndrom und professionellen Fotos, und man kann es abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss.de

Im August 2010 wurde das Bundesverdienstkreuz dafür an Gründerin Katja de Bragança verliehen - der Bericht ist hier: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.heuschrecke.com/blog/blog-post/2010/08/24/ohrenkuss-verdienstkreuz-am-bande.htm

Newsletter:  Wer regelmäßig über Ohrenkuss informiert werden möchte, kann hier den Ohrenkuss-Ipeschl abonnieren: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ohrenkuss-ipeschl.de.

Fotos und Texte © Ohrenkuss
Fotos: Sandra Stein, Köln www.sandra-stein.de
Grafik und Gestaltung der gedruckten Ausgabe: Maya Hässig

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: ohrenkuss, touchdown21, down syndrom, trisomie 21, ausstellung, bundeskunsthalle, bonn
Anzahl Aufrufe: 434

Qualität bei Kräutern und Gewürzen

Was bedeutet Qualität bei Kräutern und Gewürzen? Unsere Firmenphilosophie.

Heuschrecke Gewürze, Kräuter und Tees im Bioladen
Heuschrecke Gewürze, Kräuter und Tees im Bioladen
Demeter-Cardamom von SOFA-Kleinbauern in Sri Lanka
Demeter-Cardamom von SOFA-Kleinbauern in Sri Lanka
Bärlauch Wildsammlung, Terra Magnifica, Kroatien
Bärlauch Wildsammlung, Terra Magnifica, Kroatien
Malvenernte bei Terra Magnifica in Kroatien
Malvenernte bei Terra Magnifica in Kroatien
Gewürzprapika, Kleinbauern in Ungarn, Premium-Region Szeged
Gewürzprapika, Kleinbauern in Ungarn, Premium-Region Szeged
Korianderanbau am Weltkulturerbe Mittelrhein, Biolandbauer Alfred Hammann
Korianderanbau am Weltkulturerbe Mittelrhein, Biolandbauer Alfred Hammann
Anbau Schabzigerklee, Biolandhof Tannenhof
Anbau Schabzigerklee, Biolandhof Tannenhof
Urwaldpfeffer in Kannampady, Kerala in Indien, Sahyadri Spice Farmers (Bio-Kleinbauern)
Urwaldpfeffer in Kannampady, Kerala in Indien, Sahyadri Spice Farmers (Bio-Kleinbauern)
Eine unserer Standmühlen. Wir arbeiten ohne Anlagen.
Eine unserer Standmühlen. Wir arbeiten ohne Anlagen.
Pulvrige Gewürze werden von Hand abgefüllt. Hier Cayenne.
Pulvrige Gewürze werden von Hand abgefüllt. Hier Cayenne.
Ganze Gewürze und Kräuter füllen wir halbautomatisch auf der Präziblitz ab.
Ganze Gewürze und Kräuter füllen wir halbautomatisch auf der Präziblitz ab.
  • Bio-Anbau & Sozial-Ethik

  • Organoleptik, Sensorik

  • Regionalität, Lieferantenbeziehungen

  • Werterhaltende Weiterverarbeitung

 

 

Was beinhaltet eigentlich der Begriff Qualität bei Kräutern und Gewürzen? Unsere Kriterien für Qualität sind Bestandteil der Heuschrecke - Firmenphilosophie.
Für unsere Marke Heuschrecke wählen wir jeweils die beste verfügbare Qualität aus. Was heißt das für uns?

Übergreifend und unabdingbar ist natürlich der kontrolliert biologischen Anbau und die Zertifizierung nach der EG-Bio-Verordnung, eng damit verbunden ethisches und sozialverträgliches Handeln. Darüber hinaus gilt  für uns Folgendes:


Kriterium Nr. 1 - Organoleptik (Sensorik)


Der Geschmack ist für uns entscheidend: ist die Ware aromatisch? Stimmt der ätherische Ölgehalt, ist er vielleicht sogar besser als der Durchschnitt? Ist der Geschmack nachhaltig? Gibt es unsaubere Nebentöne (muffig) - weshalb die Ware verworfen wird?

Meistens sind Bio-Gewürze sowieso viel intensiver im Geschmack als konventionelle Pendants. Aber aus unserer fast 40-jährige Erfahrung wissen wir, wie oder wo genau die Unterschiede zwischen Massen - und Premiumware liegen.
Wir kaufen aus sorgfältig ausgewählten Herkünften, bevorzugt von Klein- und mittelständischen Bauern. Zusammen mit der schonenden Manufaktur-Verarbeitung bei uns im Haus erzielen wir bei vielen Produkten überdurchschnittliche Wirkstoffgehalte bis hin zu Spitzenwerten.


Laboranalysen veranlassen wir durchgängig bei Osteuropa / Balkan/Übersee-Ware bzw. stichproben-artig bei heimischer Ware und langjährigen Partnern. Wir nehmen teil am Monitoring-Programm des Bundesverbands Naturkost Naturwaren für Trockenprodukte.

Mit großer Besorgnis beobachten wir seit ca. 5 Jahren ein rapide zunehmendes Grundrauschen an Pestiziden in der Umwelt (seitdem sich der Klimawandel in der Landwirtschaft stark bemerkbar macht, und  infolge der Siegeszüge der Agro-Gentec-Industrie). Die Schadstoffe sind natürlich in Bio-Produkten, besonders in den getrockneten Gewürzen, Kräutern und Tees, wiederzufinden. Der Kampf gegen die unverschuldeten Kontaminationen und deshalb drohenden De-Zertifizierungen ist leider nicht immer zu gewinnen. In unseren Augen ist es das Wichtigste, dass die Biobauern durchhalten, dass die Bio-Fläche weiter wächst, letztlich relativ weniger Gifte in die Umwelt gelangen - Bio überall !!.


Kriterium Nr. 2 - Optik


Ist die Farbe schön grün, bzw. typisch - oder gibt es Farbschäden durch schlechte Trocknung und Lagerung?
Eine gute Optik geht meist einher mit einem besseren Geschmack - sowie Kräuter und Gewürze mit optischen Mängeln oft (aber nicht immer) Geschmackseinbußen mit sich bringen.

Unser besonderer Stolz bezüglich Optik ist unser ungarisches Paprika mit intensiven Rotwerten, unser aromatischer Safran aus dem Iran mit hoher Färbekraft, und unsere duftige Kamille mit den weißen Kelchblättern. Bei Blüten - Ringelblumen, Kornblumen, Rosenblüten, Sonnenblumenblüten - ist die Optik sogar noch wichtiger als der Geschmack.


Kriterium Nr. 3 - Regionalität


Regionalität bedeutet für uns das Vermeiden von unnötigen Transporten. Wo es möglich und sinnvoll ist, kaufen wir in Deutschland und nahen europäischen Ländern ein.

Wir arbeiten hier mit Kräuterbauern zusammen, die hervorragende Qualität produzieren, z.B. Koriander und Salbei vom Mittelrhein, Pfefferminze aus dem nordhessischen Bergland, Thymian aus Sachsen-Anh. oder Thüringen, Kümmel von der Mittelweser oder Sachsen usw..
Vorteil im Handel: Kommunikation regional ist auch meist einfacher, und unsere Wünsche bezüglich Qualitäten werden besser angenommen.


Kriterium Nr. 4 - Traditionelle Herkünfte


Tradition und Kultur bringen Know How mit sich.
Die Böden und das Klima sind in bestimmten Regionen für bestimmte Gewürze oder Kräuter besonders gut geeignet.  Beispiele: Paprika aus Ungarn, Basilikum aus Süditalien, Lindenblüten aus der Haute-Provence.

Dazu gehört das Fachwissen der Bauern um die richtigen Pflanzenvarietäten, die - möglichst widerstandsfähig - besonders gut in die Region passen, und die Geheimnisse um die richtige Ernte und Weiterverarbeitung (Erntezeitpunkt, Trocknen, Schneiden/Mahlen).

Das führt uns zu weiteren wichtigen Partnern von uns: die Kleinbauernprojekte PDS in Kerala / Indien, und SOFA in Sri Lanka. Hier bekommen wir die traditionellen exotischen Gewürze her, z.B. Muskat, Pfeffer, Curcuma, Nelken. Die Bauernfamilien, die in der Urwald-Landschaft typischerweise 1ha Land biologisch bewirtschaften, leisten mit dem Anbau traditioneller Sorten in Mischwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Landschafts- und Umweltschutz, sowie zum Erhalt des Artenreichtums. Ein Kleinbauernprojekt garantiert ca. 2000 Familien den Lebensunterhalt und die soziale Absicherung.


Kriterium Nr. 5 - Lieferantenbeziehung


Wir streben langfristige Lieferantenverbindungen an, und vermeiden es, auf der Suche nach Schnäppchen hin und her zu hüpfen nach berüchtigter "Heuschrecken Art".
Langfristige Beziehungen bringen Vertrauen und Zuverlässigkeit mit. Es entstehen persönliche Verbindungen, man schützt sich gegenseitig, fordert und fördert zugleich. Es findet gegenseitige Beratung statt: über Qualität der Ware, Marktlage, Vermarktungsmöglichkeiten und -strategien.


Unsere Prioritäten beim Einkauf:

  • Wo möglich und sinnvoll, kaufen wir regional ein: bei deutschen und europäischen Bioland- u. Demeter-Kräuterhöfen.

  • Wir unterstützen das Wildsammlungsprojekt Terra Magnifica in Kroatien. Die bio-zertifizierte Wildsammlung ist aktive Landschaftspflege und Umweltschutz, und erhält traditionelle Sozialstrukturen auf dem Land.

  • Übersee- Gewürze kaufen wir bevorzugt bei biozertifizierten Kleinbauernprojekten ein, z.B. in Indien, Nepal, Sri Lanka und Afrika. Auch hier wird durch die kleineren Strukturen und Feldeinheiten das traditionelle soziale Gefüge erhalten, und aktiv Landschaftsschutz betrieben. Der Erhalt der ursprünglichen Landschaften und die schonende, nachhaltige Bewirtschaftung schützen auch bei uns das Klima.



Kriterium Nr. 6 - Weiterverarbeitung und Abfüllung der Ware


Um den Wert der Wirkstoffe, v.a. der Aromen, zu erhalten, kaufen wir die Kräuter und Gewürze möglichst im Grobschnitt oder als ganze Ware ein.
Für die Bauern ist dies aufwändiger, da sie sorgfältiger ernten und sortieren müssen. (In Feinschnittware kann man mehr Stängel usw. einarbeiten - man sieht es nicht mehr ...). Einen gewissen Anteil an Blattrippen und dünnen Blattstängeln müssen wir jedoch in Kauf nehmen, dieser kann nicht maschinell entfernt werden.

In den großen Blattstückchen bleiben die Wirkstoffe gut geschützt - deshalb geben wir unsere Produkte gerne, wo möglich, genauso an unsere Kunden weiter.
In unserem Betrieb wird von Hand oder mit halbautomatischen Abfüllmaschinen (Präziblitz) gearbeitet, sodass wir die grobgeschnittene oder ganze Blatt-Ware werterhaltend verpacken können. Auf einer vollautomatischen Abfüllanlage wäre das nicht möglich, diese könnte nur Feinschnitte verarbeiten.

Für unsere pulvrigen Gewürze und Gewürzmischungen (z.B. unsere berühmten Currys) vermahlen wir die Ware zeitnah zum Verkauf in unserer eigenen Mühle, nicht zu Staub, sondern nur "pixelfein". So bleibt das Aroma länger frisch.

In der Küche ist die Anwendung von etwas gröberen Küchenkräutern zwar "unbequemer" (wenn man den Anspruch an schnelle Convenience-Küche hat) - dafür bekommt der Koch/ die Köchin optimales Aroma und einen höheren Wirkstoffgehalt. Zum Kochen die gröberen Kräuter wie Estragon, Basilikum etc. am besten in der Hand zerreiben oder im Mörser zerkleinern (störende Stängel herausfischen).


Kriterium Nr. 7 - Preise

Zunächst gilt: die Preise müssen natürlich für beide Seiten akzeptabel sein -  sonst können weder die Anbauer weiterproduzieren, noch die Händler die Ware vermarkten.

Bei Kräutern und Gewürzen unserer Marke Heuschrecke wählen wir hohe Qualitäten: wo es geht die höherpreisigen regionalen Herkünfte, Ware aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft oder Wildsammlung, die alle aufwändiger in der Herstellung sind und dann auch entsprechend mehr kosten dürfen.

Glücklicherweise sind Gewürze, Kräuter und Tee nicht so preissensible Produktgruppen wie z.B. Molkereiprodukte - und auf das Tütchen bezogen bezahlt man im Endpreis für gute Qualität vielleicht noch 20 - 30 Cent mehr, die sich angesichts des Geschmacks aber lohnen. Wir wünschen uns schließlich, dass die KundInnen auch gerne wiederkommen.

 

 


 

Heinz-Dieter Gasper und Ursula Stübner. Foto: QNZE Werbe- und Produktionsagentur Wir sind:
Heinz-Dieter Gasper
Gründer und Geschäftsführer der Heuschrecke Naturkost GmbH, mit 40jähriger Erfahrung im Handel mit Bio-Kräutern u. Gewürzen.
Ursula Stübner
Seit bald 30 Jahren bei Heuschrecke, in der Geschäftsleitung -
- und das Heuschrecke-Team in Büro, Produktion und Versand.

Heuschrecke-Tees und Gewürze erhalten Sie im Naturkostladen/-versand.

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 1
Tags: qualität, bio-gewürz, bio-kräuter, heuschrecke, manufaktur, biobauern, demeter, kleinbauernprojekte
Anzahl Aufrufe: 267

Im Frühling

Kathrin Franckenberg: Die Engel der Erde


Kathrin Franckenberg: Die Engel der Erde

   "Die Engel der Erde"

 

 

 



Kathrin Franckenberg
Kathrin Franckenberg ist Künstlerin, Meisterschülerin von Michelle Cassou, USA ("Point Zero Painting"), Kunstglaserin, ausgebildet im "Begleiteten Malen", Ergotherapeutin, SI-Therapeutin (DVE) für Kinder, tätig in der Erwachsenenbildung und begleitet seit mehreren Jahren kleine und große Menschen auf ihrem kreativen Weg.   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.malfreude.de

Wer mehr zum Malfreude Atelier anschauen möchte, kann dies nun auch auf YouTube tun. 6 Minuten Einblicke unter:

https://www.youtube.com/watch?v=toyIS39bpxU

 





"Galumphierend:
 
Hat in seinem Wortklang etwas Lebendiges. Wie ein freudiges, galoppierendes Pferd seiner inneren Bewegung zu springen und zu hüpfen folgt, so folge ich auch mit dem Pinsel in der Hand, dem, was sich in mir regt. Und dem, was mich auch von „Außen“ berührt und bewegt. Was entsteht, in mir, ist auch diese Lebendigkeit, die verschiedenen Tempi, wenn es langsam wird, wenn ich stolpere, wenn ich falle, wenn ich wieder aufstehe – metaphorisch gesehen – und es hat auch eine Qualität von Absichtslosigkeit und nicht festlegen wohin, kein Ziel, ein Im Moment erleben mit der permanenten Möglichkeit, alles wieder zu zerstören und zu verändern. Das ist das spielerische Element. Das ist das Kreative. Das ist Spiel. Alles fällt auch wieder auseinander und wird neu zusammen gepuzzled, um sich beim nächsten Pinselstrich wieder zu transformieren. Es ist ein lebendiger Prozess, im Geboren werden und Sterben – ein Feld, das Kreativität ist. Ein Raum des alles und nichts, aus dem heraus Kreativität sich als Form und Farbe sichtbar werden lässt. Spontan, unreflektiert, unzensiert, erforschend, momentan…
 

Ja, und vielleicht berührt es etwas, das der Betrachter auch in sich kennt…"  

Kathrin Franckenberg

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 0
Tags: point zero painting, authentisches malen, intuitives malen, kreativität, kunst
Anzahl Aufrufe: 531

BioFach 2017

BioFach-Messe und Trust-Organic-Small-Farmers-Konferenz

Wenn wir Montags auf der BioFach anreisen, steht unser schwerer Bauholz-Stand dank Messebau24 bereits - ein Zugeständnis an unser Alter. Wir räumen dann nur noch Material und Ware etc. ein - immerhin mit 3 Paletten auch wie der erste Umzug eines Studenten in ein 30m²-Zimmer. Zur Stärkung erstmal ein Mate-Tee.
Wenn wir Montags auf der BioFach anreisen, steht unser schwerer Bauholz-Stand dank Messebau24 bereits - ein Zugeständnis an unser Alter. Wir räumen dann nur noch Material und Ware etc. ein - immerhin mit 3 Paletten auch wie der erste Umzug eines Studenten in ein 30m²-Zimmer. Zur Stärkung erstmal ein Mate-Tee.


Am Vorabend der BioFach Messe findet traditionell unsere Trust-Organic-Small-Farmers-Konferenz statt, dieses Jahr die 11.
Am Vorabend der BioFach Messe findet traditionell unsere Trust-Organic-Small-Farmers-Konferenz statt, 2017 im 11. Jahr. Wir werden noch ein ausführliches Protokoll dazu schreiben. Hier nur kurz:
Es treffen sich VetreterInnen der Kleinbauernprojekte PDS/Indien, SOFA/BioFoods aus Sri Lanka, die Wupperthal Coop aus Südafrika, Organic Africa aus Simbabwe (dieses Mal leider nicht, Flug verspätet), TPI aus Darjeeling und Terra Magnifica aus Kroatien, sowie Importeure aus Deutschland, Kanada und Frankreich.
Es treffen sich VetreterInnen der Kleinbauernprojekte PDS/Indien, SOFA/BioFoods aus Sri Lanka, die Wupperthal Coop aus Südafrika, Organic Africa aus Simbabwe (dieses Mal leider nicht, Flug verspätet), TPI aus Darjeeling und Terra Magnifica aus Kroatien, sowie Importeure aus Deutschland, Kanada und Frankreich.
Nach einem Sharing geht es weiter mit einer Diskussion über die steigende Umweltbelastung durch Agro-Industrie-Spritzmittel und Umweltkontaminanten - ein brennendes Thema.
Nach einem Sharing geht es weiter mit einer Diskussion über die steigende Umweltbelastung durch Agro-Industrie-Spritzmittel und Umweltkontaminanten - ein brennendes Thema.
Roman Turk von Terra Magnifica hat ein auf Kräuter und Gewürze spezialisiertes Labor gegründet und präsentiert nun seine Untersuchungsergebnisse von nun über 3 Jahren und mehreren tausend Analysen.
Roman Turk von Terra Magnifica hat ein auf Kräuter und Gewürze spezialisiertes Labor gegründet und präsentiert nun seine Untersuchungsergebnisse von nun über 3 Jahren und mehreren tausend Analysen.
Die Produktgruppen Kräuter und Gewürze sind im Vergleich zu Getreide und Frischware in einer besonderen Situation, da sie oft Schadstoffe aus Boden, Wasser und Luft sammeln, also eine reinigende Funktion haben. Wenn sie dann noch getrocknet analysiert werden, und der Trocknungsfaktor nicht berücksichtigt wird, überschreiten sie eigentlich schon in der Regel die BNN-Orientierungswerte. Die Interpretation der Spuren, die nicht die Biobauern verschuldet haben, wird gerade verschärft. Es kann sein, dass dann gut 50% der Bio-Gewürze und Kräuter deklassifiziert werden - ein Desaster gegenüber den Biobauern.
Die Produktgruppen Kräuter und Gewürze sind im Vergleich zu Getreide und Frischware in einer besonderen Situation, da sie oft Schadstoffe aus Boden, Wasser und Luft sammeln, also eine reinigende Funktion haben. Wenn sie dann noch getrocknet analysiert werden, und der Trocknungsfaktor nicht berücksichtigt wird, überschreiten sie eigentlich schon in der Regel die BNN-Orientierungswerte. Die Interpretation der Spuren, die nicht die Biobauern verschuldet haben, wird gerade in einigen Bundesländern, auch in einigen EU-Ländern, verschärft. Es kann sein, dass dann gut 50% der Bio-Gewürze und Kräuter deklassifiziert werden - ein Desaster gegenüber den Biobauern.
Beim gemeinsamen Abendessen der Tust-Organic-Small-Farmers-Mitglieder wird weiter diskutiert...
Beim gemeinsamen Abendessen der Tust-Organic-Small-Farmers-Mitglieder wird weiter diskutiert...
... und Geschichten ausgetauscht.


... und Geschichten ausgetauscht.



Der erste Messemorgen. Alles, was gestern Baustelle war, erstrahlt im Glanz.
Der erste Messemorgen. Alles, was gestern Baustelle war, erstrahlt im Glanz.
Unsere Messe-Neuheit ist eine kleine Demeter-Range an Gewürzen, davon viel von unseren Übersee-Kleinbauernpartnern. Hier Sunil und Jomon von PDS / Indien vor "ihren" Produkten.
Unsere Messe-Neuheit ist eine kleine Demeter-Range an Gewürzen, davon viel von unseren Übersee-Kleinbauernpartnern. Hier Sunil und Jomon von PDS / Indien vor "ihren" Produkten.
Und hier Bernard, Präsident der Small organic Farmer Association in Sri Lanka. Von dort kommen z.B. alle Muskatprodukte. Es ist wichtig für sie zu sehen, wie das, was sie angebaut und geerntet haben, hier präsentiert und geschätzt wird.
Und hier Bernard, Präsident der Small organic Farmer Association in Sri Lanka. Von dort kommen z.B. alle Muskatprodukte. Es ist wichtig für sie zu sehen, wie das, was sie angebaut und geerntet haben, hier präsentiert und geschätzt wird.
Tara und Shanta, 2 Schwestern, vom Kanchanjangha Tea Estate. Ihr Vater hatte die Teefarm 1984 als Genossenschaft gegründet. Hier werden auch Tees der umliegenden Kleinbauernkooperativen verarbeitet. Wir bieten z.B. einen Small Farmers-Nepal Tee an.
Tara und Shanta, 2 Schwestern, vom Kanchanjangha Tea Estate. Ihr Vater hatte die Teefarm 1984 als Genossenschaft gegründet. Hier werden auch Tees der umliegenden Kleinbauernkooperativen verarbeitet. Wir bieten z.B. einen Small Farmers-Nepal Tee an.
Prem Tamang von Tea Promoters India. TPI verwaltet 7 Bio-Teegärten in Darjeeling, Dooars und Assam, und verarbeitet außerdem partnerschaftlich den Tee von 5 Kleinbauernkooperativen. Wir haben auf dieser BioFach einen Kleinbauerndarjeeling von Mineral Spring vorgestellt.
Prem Tamang von Tea Promoters India. TPI verwaltet 7 Bio-Teegärten in Darjeeling, Dooars und Assam, und verarbeitet außerdem partnerschaftlich den Tee von 5 Kleinbauernkooperativen. Wir haben auf dieser BioFach einen Kleinbauerndarjeeling von Mineral Spring vorgestellt.
Da wir innerhalb des NRW-Gemeinschaftsstandes ausstellen, kommen wir jedes Jahr in den Genuss eines Besuchs von unserem grünen Umweltminister Johannes Remmel. Dieses Jahr hatten wir ihn zu einem Gespräch über das steigende Grundrauschen an Pestiziden und Umweltgiften in Bio-Gewürzem und -Kräutern gebeten - sodass evtl. bald das Bio, wie wir es kennen, nicht mehr möglich sein wird. Er nahm sich viel Zeit dafür und versprach Diskussion darüber auf Regierungsebene.
Da wir innerhalb des NRW-Gemeinschaftsstandes ausstellen, kommen wir jedes Jahr in den Genuss eines Besuchs von unserem grünen Umweltminister Johannes Remmel. Dieses Jahr hatten wir ihn zu einem Gespräch über das steigende Grundrauschen an Pestiziden und Umweltgiften in Bio-Gewürzem und -Kräutern gebeten - und über unsere Sorge, dass evtl. bald das Bio, wie wir es kennen, nicht mehr möglich sein wird. Er nahm sich viel Zeit dafür und versprach Diskussion darüber auf Regierungsebene.
Kurz vor dem Abbau - unser Messeteam - unsere langjährigen Messe-Hostessen Claudia und Angela, unser neuer Mitarbeiter Ferdinand und wir beide.
Bei uns steht auch Kim Axmann von der Kimango Farm in Tansania. Hier bekommen wir tolles Zitronengras, Moringa und ein mittelscharfes Bird Eye-Chili her.
Der Abbau hat 3 Stunden gedauert.
Kurz vor dem Abbau - unser Messeteam - unsere langjährigen Messe-Hostessen Claudia und Angela, unser neuer Mitarbeiter Ferdinand und wir beide.
Das anschließende wunderbaren Abendessen mit Partnern und Freunden aus 6 Ländern war dann wie wohlverdientes Chillen.
Der Abbau hat 3 Stunden gedauert.
Das anschließende wunderbare Abendessen mit Partnern und Freunden aus 6 Ländern und 4 Kontinenten war dann wie wohlverdientes Chillen.
Wir freuen uns auf Ihre Meinung - Kommentare 1
Tags: biofach, trust organic small farmers, bio-gewürze, bio-kräuter, bio-tee
Anzahl Aufrufe: 1013